Sonntag, 24. Juni 2018

Explosion in einem Wohnhaus in Wuppertal – Mindestens 14 Personen verletzt, davon drei schwer

Die Feuerwehr Wuppertal wurde am späten Freitagabend (23.06.) gegen 23:50 Uhr zur Explosion eines Wohngebäudes in die Lenneper Straße alarmiert. Die ersteintreffenden Kräfte fanden einen ausgedehnten Brand über mehrere Etagen vor, welcher vermutlich durch eine Explosion ausgelöst wurde. 


Zahlreiche Bewohner des betroffenen Hauses sowie der Nachbargebäude hatten sich bereits ins Freie gerettet. Mehreren Personen war der Fluchtweg aus ihren Wohnungen abgeschnitten. Parallel zur Versorgung der teilweise Schwerverletzten wurde daher die Rettung der Eingeschlossenen über Drehleitern der Feuerwehr eingeleitet. Zum gegenwärtigen Zeitpunkt kann noch nicht ausgeschlossen werden, dass sich Personen im Gebäudeinneren befinden.


Da das betroffene Gebäude als akut einsturzgefährdet eingestuft wurde, wird aktuell durch Einsatzkräfte des Technischen Hilfswerk eine Abstützung vorbereitet. Aufgrund der Einsturzgefahr können vorhandene Glutnester im Inneren des Gebäudes derzeit nur von außen gelöscht werden. Durch den ersteintreffenden Einsatzleiter wurden sofort weitere Einsatzkräfte zur Unterstützung nachgefordert. Nach ersten Informationen durch den Pressesprecher der Wuppertaler Feuerwehr wurden 14 Personen verletzt, davon drei schwer. 


Die Feuerwehr war mit über 100 Einsatzkräften vor Ort. An dem betroffenen Haus und im Umfeld entstand erheblicher Sachschaden. Zur Ursache der Explosion können derzeit noch keine Angaben gemacht werden, die Kriminalpolizei hat noch in der Nacht die Ermittlungen aufgenommen. (Fotos: Patrick Schüller)

Freitag, 22. Juni 2018

Mercedes Cabrio stürzt nach Unfall fünf Meter in die Tiefe - Fahrzeug musste mit zwei Seilwinden geborgen werden

Am Donnerstagabend (21.06.) gegen 21 Uhr ereignete sich an der Kreuzung Saarnberg/Ecke Saarner Straße in Mülheim an der Ruhr ein schwerer Verkehrsunfall. Der Fahrer eines Mercedes Cabriolets kam von der Fahrbahn ab, prallte gegen einen Ampelmast und stürzte dann einen etwa fünf Meter tiefen Abhang hinunter.


Dort blieb er dann in einem angrenzenden Gebüsch stehen. Der Mercedes-Fahrer wurde von der Feuerwehr aus seinem Wagen befreit, anschließend mittels Trage über eine Leiter auf die Straße gehoben. Der Verletzte wurde dann in ein Mülheimer Krankenhaus gebracht.


Zur Bergung des Unfallfahrzeugs mussten zwei Winden gleichzeitig eingesetzt. Als Auslöser des Unfalls wird ein internistischer Notfall vermutet. 

Fotos: ANC-NEWS

Donnerstag, 21. Juni 2018

Feuer auf Trainingsgelände von Schalke 04 - Hoher Sachschaden nach Brand im Profileistungszentrum

Der Platzwart des FC Schalke 04 setzte heute (21.06.) gegen 11:30 Uhr einen Notruf in der Leitstelle der Feuerwehr Gelsenkirchen ab. Er berichtete von Feuer und Rauch im Saunabereich des Profileistungszentrums. Einheiten der Wache Buer, Hassel und Heßler wurden zum Ernst-Kuzorra-Weg entsandt. Als die Kräfte der Wache Buer das Vereinsgelände erreichten, hatten sich die Mitarbeiter bereits aus dem Gebäude ins Freie gerettet. Personen kamen somit nicht zu Schaden.


Zwei Trupps unter Atemschutzen drangen in das Gebäude vor und kämpften sich durch den dichten Brandrauch. Mit zwei Strahlrohren konnte der Brand nach rund einer Stunde unter Kontrolle gebracht werden. Die Nachlösch- und Lüftungsmaßnahmen zogen sich jedoch noch eine gute Stunde hin. Die abschließende Brandnachschau verlief ohne weitere Auffälligkeiten, sodass um 16:15 Uhr die Einsatzstelle an die Polizei übergeben werden konnte. Diese nahm die Ermittlungen zur Brandursache auf.

Quelle: Feuerwehr Gelsenkirchen
Foto: Feuerwehr Gelsenkirchen

Erfolgreiche Razzia gegen 16 international agierende Drogendealer in NRW - neun Festnahmen - Hauptverdächtige aus Wuppertal

Am Donnerstagmorgen (21.06.2018) hat die Polizei eine Razzia gegen 16 mutmaßliche Drogenhändler in ganz NRW durchgeführt. Die Maßnahme der Ermittlungskommission "Rose" der Wuppertaler Polizei fand unter Mitwirkung eines Großaufgebotes von 200 Einsatzkräften und unter Mithilfe der niederländischen Strafverfolgungsbehörden ab 03.00 Uhr morgens statt.


Es wurden Durchsuchungsbeschlüsse an mehreren Wuppertaler Örtlichkeiten, sowie in Remscheid, Duisburg, Nettetal, Meerbusch, Venlo und Rotterdam vollstreckt. Insgesamt wurden 18 Objekte durchsucht. Die Durchsuchungen dienten dem Auffinden von Beweismitteln und zur Vollstreckung von sechs Haftbefehlen, die auf Antrag der Wuppertaler Staatsanwaltschaft vom zuständigen Ermittlungsrichter erlassen wurden. Nach Angaben der Wuppertaler Staatsanwaltschaft sollen sich die 16 Tatverdächtigen als international agierende Drogenhändler betätigen. Es handelt sich um Frauen und Männer im Alter zwischen 28 und 62 Jahren. Sie sollen gemeinschaftlich mit Betäubungsmitteln gehandelt und Marihuana angebaut haben. Neben den sechs mit Haftbefehl gesuchten Beschuldigten wurden drei weitere Personen vorläufig festgenommen. Es wurden sechs hochwertige PKW, darunter zwei Porsche 911 und ein Porsche Panamera sowie ein Motorrad Harley Davidson sichergestellt. An weiteren Wertgegenständen wurden 110.000,- EUR Bargeld sowie zwei Uhren im Wert von jeweils ca. 500.000,-EUR beschlagnahmt. Zudem konnte eine Marihuanaplantage mit ca. 420 Pflanzen nebst umfangreichen Zubehör aufgefunden werden. An den seit Oktober 2016 laufenden Ermittlungen der Staatsanwaltschaft und Polizei Wuppertal sind auch die dänischen, schwedischen und niederländischen Strafverfolgungsbehörden beteiligt.
Foto: Symbolfoto

Pkw brannte lichterloh auf der Hattinger Straße in Bochum

Am Mittwochabend (20.06) um kurz vor 18 Uhr musste die Feuerwehr zu einem Einsatz auf die Hattinger Straße nach Bochum-Linden ausrücken. Beim Eintreffen der ersten Löschkräfte stand ein am Straßenrand geparktes Auto in Vollbrand. 


Eine dichte schwarze Rauchwolke war von weitem zu sehen. Umgehend wurde durch die Feuerwehr ein Löschangriff eingeleitet.


Der Brand war schnell unter Kontrolle und gelöscht. Durch den Brand und die enorme Hitze wurde auch die unmittelbare Umgebung in Mitleidenschaft gezogen.



Am benachbarten Wohnhaus schmolzen die Rollläden an den Fenstern. Durch das Feuer wurden auch ein Baum und zwei Mülltonnen beschädigt. Verletzte wurde niemand. Nach offiziellen Informationen ist ein technischer Defekt wahrscheinlicher als Brandstiftung. Die Hattinger Straße wurde für die Dauer des Feuerwehreinsatzes in beide Richtungen gesperrt.

Mittwoch, 20. Juni 2018

29-Jähriger flüchtet in Essen zweimal vor Verkehrskontrolle und landet in einem Zaun - Fahrer stand unter Alkoholeinfluss- Polizei sucht Zeugen

Am Mittwochmorgen (20. Juni) versuchte ein 29-jähriger Autofahrer sich gleich zweimal einer Polizeikontrolle zu entziehen. Seine zweite Flucht endete allerdings in einem Zaun. Gegen 1:25 Uhr fiel Beamten der Polizeiinspektion Mitte auf dem Kirmesplatz auf der Gladbecker Straße ein blauer BMW 330i auf. In dem Fahrzeug befanden sich zwei Insassen (29,35), die im Rahmen einer allgemeinen Verkehrskontrolle angehalten und kontrolliert werden sollten.



Die angezeigten Anhaltesignale missachtete der 29-jährige Essener und fuhr mit überhöhter Geschwindigkeit in Fahrtrichtung Bottrop davon. Hierbei missachtete der BMW-Fahrer mehrere Ampelschaltungen. Die Streifenwagenbesatzung nahm die Verfolgung auf, verlor das Fahrzeug in Höhe der Gladbecker Straße / Prosperstraße jedoch aus den Augen. Eine sofort eingeleitete Nahbereichsfahndung nach dem flüchtigen BMW mit Beteiligung eines Polizeihubschraubers verlief negativ.


Im Rahmen von Ermittlungsarbeiten an der Halteranschrift des flüchtigen Fahrzeuges konnte die Polizei, gegen 2:50 Uhr, den gesuchten BMW fahrender Weise an der Kreuzung Mathilde-Kaiser-Straße/Stattropstraße antreffen. Erneute Anhaltesignale missachtete der Fahrer und versuchte abermals mit hoher Geschwindigkeit in Richtung Mählerweg zu flüchten. Im Bereich des Umspannwerkes Amprion verlor der 29-Jährige die Kontrolle über das Fahrzeug. Er kam von der Fahrbahn ab und kollidierte mit einem dortigen Zaun. Beide Fahrzeuginsassen blieben bei dem Unfall unverletzt. Nach dem Verkehrsunfall kam der Autofahrer den Anweisungen der Beamten nicht nach, zeigte sich verbal aggressiv und leistete bei seiner Festnahme Widerstand.
Nachdem der Widerstand gebrochen werden konnte, wurde der 29-Jährige als auch sein 35-Jähriger Beifahrer, der sich widerstandslos festnehmen ließ, zur Polizeiwache verbracht. Dem unter Alkoholeinfluss stehende Autofahrer wurde eine Blutprobe entnommen. Er verbrachte die Nacht im Polizeigewahrsam. Der 35- jähriger Beifahrer durfte nach Feststellung seiner Identität und Abschluss der polizeilichen Maßnahmen die Polizeiwache wieder verlassen.



Der Ermittler des Verkehrskommissariats 1 sucht dringend Zeugen, denen der blaue BMW durch seine riskante Fahrweise im Stadtgebiet -Freisenbruch aufgefallen ist. Etwaige Zeugen, die Angaben zu der Verfolgungsfahrt oder dem BMW machen können, werden gebeten sich mit der Polizei unter der Rufnummer 0201-829-0 in Verbindung zu setzten.
(Quelle:OTS/Polizei)
(Foto:ANC-NEWS)

Dienstag, 19. Juni 2018

Mit Joint am Steuer erwischt: 28-Jähriger fährt in Schlangenlinien durch Bochum - Polizei stoppt Mann ohne Führerschein

Am Montagabend, 18. Juni, gegen 21.30 Uhr war ein 28-jähriger Autofahrer auf der Tenthoffstraße in Bochum-Grumme mit einer sehr auffälligen Fahrweise unterwegs. Er machte Passanten und die Polizei auf sich aufmerksam, weil er in Schlangenlinien durch den Stadtteil fuhr. Außerdem war er mit seinem Wagen mehrfach in den Gegenverkehr geraten. Polizisten stoppten ihn schließlich auf der Bergstraße und erlebten eine zweifache Überraschung.



Der junge Mann saß mit einem Joint in der Hand hinterm Lenkrad. Die Kontrolle ergab, dass er abgesehen von dem Joint weitere Betäubungsmittel mit sich führte. Ein Drogenschnelltest verlief positiv. Außerdem war der Mann ohne eine gültige Fahrerlaubnis unterwegs. Nicht auszudenken, was alles hätte passieren können. Fest steht jedenfalls: Auch ohne den Drogenschnelltest wäre das Fahrvergnügen für den 28-Jährigen an diesem Abend für längere Zeit beendet gewesen. Fahren ohne gültige Fahrerlaubnis ist auch im nüchternen Zustand kein Kavaliersdelikt.

54-Jähriger rast im Porsche mit 200 km/h durch Baustelle auf der A40 - Drei Monate Fahrverbot und 1.260 Euro Bußgeld

Ein 54-jähriger Raser aus Mülheim ließ gestern Mittag (18. Juni) einiges an Verstand vermissen, als er seinen PS-Boliden ausgerechnet in einem Baustellenbereich auf der A40 in Richtung Bochum ausfahren wollte.


Mal abgesehen von der Sinn,- und Gedankenlosigkeit dieses hoch risikohaften Verhaltens, schien der 54-Jährige obendrein auch noch sein Entdeckungsrisiko falsch eingeschätzt zu haben.

Eine Zivilstreife der Autobahnpolizei, ausgestattet mit spezieller Mess - und Videotechnik, filmte den Geschwindigkeitsirrsinn des Porschefahrers. Der Fahrer wurde mit 200 km/h bei erlaubten 80 km/h im Baustellenbereich gemessen und gefilmt. Vorwerfbar (nach Abzug der Toleranz) bleibt dabei eine Geschwindigkeitsüberschreitung von 110 km/h. "Versehentlich" dürfte diese Überschreitung, zumal im engen Baustellenbereich, nicht passiert sein.

Somit könnte der Porsche jetzt für gut drei Monate in der Garage stehen. Die Bußgeldandrohung liegt bei 1260 Euro und in Flensburg gibt es obendrein noch zwei Punkte aufs Konto. Wir empfehlen dem Mülheimer für die Zukunft ein deutlich niedrigeres Geschwindigkeitsniveau oder - im Interesse der anderen Verkehrsteilnehmer - in Zukunft ein Monatsabo des Öffentlichen Personennahverkehrs.

Quelle: Polizei Dortmund
Bild: Symbolfoto

Montag, 18. Juni 2018

Pfefferspray an Hildener Realschule versprüht - 13 Kinder mussten ins Krankenhaus

Am frühen Montagnachmittag (18.06.) wurden Polizei und Feuerwehr zu einem Einsatz am Schulzentrum auf der Gerresheimer Straße in Hilden alarmiert. Dort hatte eine Person, vermutlich ein Schüler, Pfefferspray versprüht. Insgesamt waren 29 Kinder betroffen und wurden vom Rettungsdienst betreut.


Nach ersten offiziellen Informationen kamen 13 Kinder mit Atembeschwerden, Augenreizungen und Übelkeit ins Krankenhaus. Die anderen 16 Kinder wurden durch ihre Eltern an der Schule abgeholt. Der Rettungsdienst war mit einem Großaufgebot vor Ort. Die Polizei muss nun den Täter ermitteln und ob das Reizgas versehentlich oder absichtlich versprüht wurde.

"Schwarzfahrer" betitelt Bundespolizisten als Rassisten - Beim Verlassen der Wache griff er den Beamten an und bricht ihm die Hand

Am Sonntag (17. Juni) befand sich der Bundespolizist uniformiert auf dem Weg zum Dienst nach Hagen. Im Zug hatte er einen 19-jährigen Mann wiedererkannt. Dieser hatte am 13. Juni einen Zug ohne Fahrausweis genutzt und war durch das Bahnpersonal dabei "erwischt" worden. Ebenfalls im Zug befand sich damals der 47-jährige Bundespolizist, der diesmal auf dem Weg vom Dienst nach Hause war. Dieser wurde daraufhin durch den Bahnmitarbeiter um Hilfe gebeten.


Noch bevor der 19-jährige Mauretanier überprüft werden konnte, spuckte er dem Bundespolizisten vor die Füße, beleidigte diesen als Rassisten und flüchtete beim Halt in Schwerte unerkannt aus dem Zug. Zur Verfolgung der Straftaten, sprach der Bundespolizist den 19-Jährigen am Samstagabend gegen 19:00 Uhr an und verließ zusammen mit dem Mann im Hagener Hauptbahnhof den Zug.

Bereits im Bahnhof warf der Mann sein Gepäck auf den Boden und betitelte den 47-Jährigen lautstark als Rassisten. Als der vermutlich erhoffte Solidarisierungseffekt anderer Reisender ausblieb und ein weiterer Bundespolizist zur Verstärkung eintraf, begab sich der "Schwarzfahrer" freiwillig mit zur Wache am Hagener Hauptbahnhof. Dort wurden seine Fingerabdrücke genommen. Zudem konnte ermittelt werden, dass er am angegebene Wohnsitz, in Arnsberg, nicht mehr gemeldet war.

Als der mauretanische Staatsangehörige später die Wache verlassen durfte, griff er einen Beamten mit Faustschläge an. Bei der anschließenden Abwehr und erneuten Festnahme, brach er, mit einem Kniestoß den Mittelhandknochen des 47-Jährigen Bundespolizeien, als dieser den Stoß mit seiner Hand abwehrte. Daraufhin kam er zurück in die Gewahrsamszelle. Gegen den erst im März aus der Haft entlassenen 19-Jährigen leitete die Bundespolizei ein Strafverfahren wegen Beleidigung, Beförderungserschleichung, Körperverletzung und Tätlichen Angriffs auf Vollstreckungsbeamte ein.
Quelle: Bundespolizei Dortmund

Sonntag, 17. Juni 2018

Lkw-Fahrer verursacht mit über zwei Promille und ohne Führerschein auf der A40 einen Verkehrsunfall und fährt einfach weiter

Nach den bisherigen Ermittlungen der Autobahnpolizei Düsseldorf fuhr ein 35 Jahre alter Mann aus Polen mit seinem Sattelzug am Samstagabend (16.06.) im Autobahnkreuz Moers auf die A 40 in Richtung Duisburg. Dabei missachtete er bereits die dortige durchzogene Linie und zog direkt auf die rechte Fahrspur.

Der Fahrer (49 Jahre aus Duisburg) eines Daimler konnte noch rechtzeitig ausweichen, wechselte mit seinem Wagen auf die linke Spur und verhinderte so einen Zusammenstoß mit dem Lkw. Beide Fahrzeuge setzten ihre Fahrt zunächst fort. Als der Pkw-Fahrer an der Anschlussstelle Duisburg-Rheinhausen in einem dortigen Baustellenbereich seine Fahrt aufgrund einer Geschwindigkeitsbeschränkung verlangsamte, zog der Sattelzug plötzlich auf den dritten Fahrstreifen und versuchte den Daimler zu überholen. Dabei stieß der Lkw gegen den Daimler. Der Lkw-Fahrer fuhr weiter, ohne sich um das Geschehen zu kümmern. Glücklicherweise blieben der 49-jährige Duisburger und sein neun Jahre alter Sohn im Daimler unverletzt.
Der Duisburger alarmierte die Polizei, verfolgte den Sattelzug und gab den Beamten ständig den Standort des Lkw durch.


So konnten die Beamten der Autobahnpolizei den Lkw und seinen "Verfolger" schnell einholen und an der nächst möglichen Ausfahrt von der Autobahn leiten.

Der Lkw-Fahrer war deutlich alkoholisiert, ein Vortest ergab einen Wert von über zwei Promille. Er legte den Beamten einen gefälschten Führerschein vor - seine Fahrerlaubnis war ihm bereits in seinem Heimatland entzogen worden, da er alkoholisiert ein Fahrzeug geführt hatte. Ihm wurde eine Blutprobe entnommen. Der Sattelzug wurde sichergestellt. Weitere erhebliche Verstöße gegen die Lenk- und Ruhezeiten stellten die Polizisten im Zuge der weiteren Überprüfung fest. Entsprechende Anzeigen wurden gefertigt. 

Quelle: Polizei Düsseldorf
Foto: Symbolfoto

Lagerhallenbrand in Dortmund - Mehrere Explosionen durch gelagerte Gasflaschen

Am Sonntagmorgen gegen 0:10 Uhr alarmierten mehrere Anrufer die Feuerwehr aufgrund einer starken Rauchentwicklung und sichtbaren Feuerscheins auf einem Betriebsgelände an der Ravensberger Straße. Da sich auf diesem Gelände unter anderem ein Vertrieb von Europaletten befindet, ging man davon aus, dass dort gelagerte Paletten brannten. Die ersteintreffenden Kräfte stellten schnell fest, dass es sich bei dem Feuer aber um den Brand einer etwa 10 x15m großen Lagerhalle handelte und dass das Palettenlager nur geringfügig betroffen war.


Durch den sofortigen Aufbau einer sogenannten Riegelstellung konnte das Übergreifen der Flammen auf eine angrenzende Lagerhalle verhindert werden.

Da sich die Einsatzstelle etwas abseits der Straße befand, gestaltete sich die Wasserversorgung schwierig und es wurde eine Löschwasserkomponente der Freiwilligen Feuerwehr nachalarmiert.


Als sich gegen 0:45 mehrere starke Explosionen in der Brandstelle ereigneten, mussten sich die Einsatzkräfte auf einen gewissen Sicherheitsabstand zurückziehen und konnten das Feuer nur noch von aussen über Wasserwerfer und eine Drehleiter bekämpfen. Zusätzlich wurde der Teleskopmast zur Einsatzstelle gerufen. Durch die Explosionen wurde glücklicherweise niemand verletzt. Die Explosinen wurden durch Gasflaschen hervorgrufen, die zum Betrieb eines Gabelstaplers genutzt werden. Da in der Lagerhalle neben carritativen Gütern, die für Afrika bestimmt waren auch Autoreifen gelagert wurden, setzte die Feuerwehr im weiteren Einsatzverlauf Schaum ein, um die Flammen zu bekämpfen.


Gegen 7:40 war das Feuer gelöscht und die Brandschützer übergaben die Einsatzstelle an die Polizei. Im Verlauf des Tages führt die Feuerwehr eine Revision der Brandstelle durch. Hierbei werden mit Wärmebildkameras noch etwaige Glutnester gesucht. Die Feuerwehr war zeitweise mit über 50 Kräften von Berufs- und Freiwilliger Feuerwehr sowie des Rettungsdienstes vor Ort. 

Quelle: Feuerwehr Dortmund
Fotos: Philipp Leske

Samstag, 16. Juni 2018

Zwei tödliche Straßenbahnunfälle in der Nacht zu Samstag in Köln

In der Nacht zu Samstag (16.06.) sterben zwei Männer bei Straßenbahnunfällen in Köln. 
 
Gegen 02:00 Uhr ereignete sich der erste Unfall an der Haltestelle Moltkestraße. Ein vermutlich alkoholisierter 55-jähriger Mann stützte sich an einem Waggon der stehenden Straßenbahn der KVB ab, als diese losfuhr fiel er zwischen zwei Waggons und wurde überrollt. Er verstarb noch an der Unfallstelle.



Ein weiterer Unfall ereignete sich gegen 04:00 Uhr am Zülpicher Platz. Nach ersten Informationen wollte dort ein junger Mann den Weg abkürzen und kletterte über die Kupplung zweier Waggons einer stehenden Straßenbahn.


Als die Bahn anfuhr stürzte er und wurde mehrere Meter mitgeschleift. Auch er verstarb noch an der Unfallstelle.

Das Verkehrsunfallaufnahmeteam der Kölner Polizei war an beiden Unfallstellen im Einsatz.

Erneute Razzia in der nördlichen Innenstadt von Essen - Die Essener Polizei hält an ihrer Null-Toleranz-Strategie gegen kriminelle Clans fest

Am Freitagabend (15.06.) kontrollierten erneut Beamte von Polizei, Zoll und der Stadt Essen zahlreiche Shisha-Bars, Restaurant und Personen in der nördlichen Innenstadt von Essen.


Im Fokus der Kontrollen steht die Bekämpfung von Straßen- und Clan-Kriminalität. Die Null-Toleranz-Strategie der Polizei gegen kriminelle Clans wird in Essen fortgesetzt.

Ergebnisse zu der bis in der Nacht andauernden Razzia liegen derzeit noch nicht vor.

Freitag, 15. Juni 2018

Filmreife Flucht in Dortmund, um sich einem Haftbefehl zu entziehen - Mann bastelt sich ein zu kurzes Seil, während der Schlüsseldienst die Tür öffnet und seilt sich aus dem dritten Stock ab

In bester Hollywoodmanier versuchte sich heute Morgen, 15. Juni 2018, 08.39 Uhr, ein 31-jähriger Dortmunder im Baaderweg in Dortmund-Scharnhorst, im wahrsten Sinne "abzuseilen".

Zwei Beamte des Bezirksdienstes Scharnhorst wollten den 31-Jährigen in seiner Wohnung im Baaderweg festnehmen. Grund war ein Haftbefehl über 9 Monate Freiheitsstrafe.


Die Beamten suchten die Wohnung des Betroffenen auf. Da dieser die Tür nicht öffnete, wurde ein Schlüsseldienst zum Öffnen der Wohnungszugangstür angefordert.

In der Zwischenzeit knotete der findige Dortmunder mehrere Kleidungsstücke (wie in alten Hollywoodfilmen) aneinander und seilte sich aus seiner Wohnung auf der rückwärtigen Gebäudeseite aus der dritten Etage ab. Leider gelang ihm dies nur unvollständig, das Seil war zu kurz und er stürzte aus unbekannter Höhe ab.

Zunächst flüchtete der 31-Jährige in unbekannte Richtung, konnte aber kurze Zeit später im Keller eines Nachbarhauses, im Simmelweg festgenommen werden. Als die Beamten den Flüchtigen dort entdeckten, klagte er über starke Rückenschmerzen. Wie sich herausstellte brach sich der 31-Jährige beim Sturz aus unbekannter Höhe zwei Lendenwirbel. Ein Rettungswagen brachte ihn zur weiteren medizinischen Versorgung in ein Krankenhaus.  

Eine weitere Station dürfte die Justizvollzugsanstalt sein. Hier allerdings scheint ein "Abseilen" zwecklos: die Gardinen aus Metall wissen dieses Vorhaben zu verhindern.
Quelle: Polizei Dortmund
Bild: Symbolfoto

Donnerstag, 14. Juni 2018

Holzstuhl als Fahrersitz - Polizei stoppt 47-Jährigen mit kurioser Eigenkonstruktion in Haltern am See - Anzeige wegen Verstoßes gegen die Straßenverkehrsordnung

Daniel Düsentrieb lässt grüßen: Polizeibeamte aus Haltern am See (Kreis Recklinghausen) trauten zuerst ihren Augen nicht, als am Dienstag (13.06.) gegen 16.00 Uhr auf der Sythener Straße plötzlich ein seltsames Gefährt auftauchte. Mit sommerlicher Gelassenheit hockte ein 47-jähriger Mann aus Coesfeld auf einer Zugmaschine mit Anhänger, die überhaupt nicht den Vorschriften der Straßenverkehrsordnung entsprach. 


Damit fuhr der Coesfelder mit etwa 20 km/h über den Seitenstreifen der Straße. Auf der eigenwilligen Konstruktion diente ein Holzstuhl als Sitz, der Anhänger und der Sitz waren mit Seilen und Gurten "gesichert". Eine Stange vor dem Sitz war mit den Bremsen der Hinterachse verbunden.


Versichert und zugelassen war das Gefährt allerdings nicht. Insgesamt ein kreativer Ansatz, der  allerdings eine Anzeige wegen Verstoßes gegen das Pflichtversicherungsgesetz und die Straßenverkehrsordnung zur Folge hatte. Für den Daniel Düsentrieb aus Coesfeld bedeutete das: Ab- bzw. Aussteigen - Ende der Fahrt.
(Fotos:Polizei)

Hochgiftiges Rizin hergestellt - Bundesgerichtshof erlässt Haftbefehl gegen den in Köln festgenommenen 29-jährigen Tunesier

Die Bundesanwaltschaft hat gestern (13. Juni 2018) beim Ermittlungsrichter des Bundesgerichtshofs einen Haftbefehl gegen den 29-jährigen tunesischen Staatsangehörigen Sief Allah H. erwirkt.
Er ist dringend verdächtig, vorsätzlich biologische Waffen hergestellt zu haben (§ 20 Abs. 1 Nr. 1 Var. 2 KrWaffKontrG). Darüber hinaus besteht gegen ihn der Anfangsverdacht für die Vorbereitung einer schweren staatsgefährdenden Gewalttat (§ 89a Abs. 1, Abs. 2 Nr. 3 StGB).


Der Beschuldigte war am 13. Juni 2018 in Köln vorläufig festgenommen worden. Zudem war die dortige Wohnung des Beschuldigten durchsucht worden.
In dem Haftbefehl wird dem Beschuldigten im Wesentlichen folgender Sachverhalt zur Last gelegt: Ab Mitte Mai 2018 begann Sief Allah H. damit, die für die Gewinnung von Rizin notwendigen Gerätschaften und Substanzen zu beschaffen. Unter anderem erwarb er bei einem Internetversandhändler 1.000 Rizinussamen sowie eine elektrische Kaffeemühle. Anfang Juni 2018 setzte der Beschuldigte sein Vorhaben um und stellte erfolgreich Rizin her. Dieses konnte bei dem Beschuldigten sichergestellt werden.

 
Inwiefern der Beschuldigte Rizin zur Begehung eines islamistisch motivierten Anschlags in der Bundesrepublik Deutschland einzusetzen erwogen hat, ist nicht abschließend geklärt. Vor diesem Hintergrund besteht derzeit kein dringender Tatverdacht wegen Vorbereitung einer schweren staatsgefährdenden Gewalttat (§ 89a StGB).





Anhaltspunkte für eine mitgliedschaftliche Einbindung des Beschuldigten in eine terroristische Vereinigung sowie eine nach Ort und Zeitpunkt konkretisierte Anschlagsplanung bestehen nicht. Der Beschuldigte wurde gestern (13. Juni 2018) dem Ermittlungsrichter des Bundesgerichtshofs vorgeführt, der Haftbefehl erlassen und den Vollzug der Untersuchungshaft angeordnet hat.

Quelle: Der Generalbundesanwalt beim Bundesgerichtshof (GBA)
Fotos: ANC-NEWS

Dritter bundesweiter Aktionstag gegen Hasspostings - Wohnungsdurchsuchungen, Vernehmungen und weitere Maßnahmen gegen 29 Beschuldigte

Seit heute Morgen (14.06.) 6.00 Uhr sind 20 Polizeidienststellen in Berlin, Bayern, Brandenburg, Hessen, Bremen, Nordrhein-Westfalen, Sachsen, Schleswig-Holstein, Sachsen-Anhalt und Thüringen im Rahmen des Aktionstags im Einsatz. 
Sie führen Wohnungsdurchsuchungen, Vernehmungen und weitere Maßnahmen gegen 29 Beschuldigte durch. 
Den Tätern wird vorgeworfen, strafbare Hasskommentare im Internet gepostet zu haben, etwa die öffentliche Aufforderung zu Straftaten, antisemitische Beschimpfungen oder fremdenfeindliche Volksverhetzungen
Der "einfache Mausklick" zur Verbreitung von Hass im Netz kann für die Täter schwerwiegende Folgen haben: Volksverhetzung in sozialen Netzwerken oder Onlineforen wird mit Freiheitstrafe bis zu fünf Jahren bestraft.
 
 
Der Aktionstag zur Bekämpfung von Hasspostings unterstreicht, dass das Internet kein rechtsfreier Raum ist.Das schnelle Löschen von Hasskommentaren im Internet, wie es das Anfang dieses Jahres in Kraft getretene Netzwerkdurchsetzungsgesetz vorsieht,ist genauso wichtig wie die strafrechtliche Verfolgung der Täter
Dafür setzen sich die Strafverfolgungsbehörden in Bund und Ländern ein.
So wurde der heutige Aktionstag mit der Zentral- und Ansprechstelle Cybercrime der Justiz in Nordrhein-Westfalen bei der Staatsanwaltschaft Köln (ZAC NRW) und dem LKA Nordrhein-Westfalen abgestimmt, die sich im Rahmen  des nordrhein-westfälischen Projekts "Verfolgen statt nur Löschen" einbringen.

Das Bundeskriminalamt ruft alle Menschen dazu auf, die Bekämpfung von Hass im Netz zu unterstützen.
Wer im Internet und in sozialen Netzwerken auf Hass, Hetze und verbale Gewalt stößt oder sogar Opfer solcher Taten wird, sollte Anzeige bei der Polizei erstatten. Einige Bundesländer halten dafür Internetportale bereit, über die jeder die Straftat auch anonym anzeigen kann. Diese Portale finden Sie beispielsweise auf der Homepage des BKA unter (www.bka.de/DE/KontaktAufnehmen/Strafanzeigen/strafanzeigen_node.html oder auf dem Internetportal der deutschen Polizei unter www.polizei.de. 
Quelle:(OTS/BKA)
Foto:(ANC-NEWS)  

Mittwoch, 13. Juni 2018

SEK-Einsatz gegen Rocker in Aachen - Hund am Clubheim der Hells Angels erschossen - Drogen sichergestellt

Am Mittwochmorgen (13.06.) haben die Staatsanwaltschaft Aachen und die Polizei unter Beteiligung eines Sondereinsatzkommandos zeitgleich 16 Objekte in Aachen, Hamm und Bonn durchsucht. Die Maßnahme zur Bekämpfung der Rockerkriminalität richtete sich u.a. gegen eine Gruppe von Personen, die im Aachener Ostviertel einen schwunghaften Handel mit Rauschgift betreiben soll.



Auf Antrag der Staatsanwaltschaft hatte das Amtsgericht Aachen Haftbefehle gegen Mitglieder oder Sympathisanten der Hells Angels wegen bandenmäßigen Handels mit Marihuana und Kokain erlassen. Acht Haftbefehle konnten heute auf dieser Grundlage vollstreckt werden. Aus Sicherheitsgründen wurde der Aachener Busbahnhof weiträumig abgesperrt.



Es wurden zwei Objekte im Ostviertel und der Innenstadt sowie das Clubheim des Hells Angels MC Aachen in Broichweiden durchsucht. Nach offiziellen Informationen wurde dort ein angreifender Hund durch Spezialkräfte erschossen. Im Rahmen der gesamten Maßnahme wurden mehr als ein Kilogramm Marihuana und eine scharfe Schusswaffe sichergestellt.
(Fotos:ANC-NEWS)

Dienstag, 12. Juni 2018

Großer Polizeieinsatz in Köln - Festnahme eines Tunesiers nach Hinweis auf Umgang mit gefährlichen toxischen Substanzen

Am Dienstagabend (12.06.) hat ein Sondereinsatzkommando der Polizei eine Wohnung in Köln-Chorweiler gestürmt und einen aus Tunesien stammenden 29-jährigen Mann festgenommen.


Ihm wird der Umgang mit gefährlichen toxischen Substanzen vorgeworfen. Seine Ehefrau befindet sich ebenfalls im Gewahrsam der Polizei. Die gemeinsamen Kinder des Ehepaares sind in Obhut der Stadt Köln.


Es wurden Absperrmaßnahmen eingerichtet. Spezialkräfte sind vor Ort und durchsuchen die Räumlichkeiten. Nach ersten Information hat der Generalbundesanwalt die Ermittlungen übernommen.



Feuerteufel treibt sein Unwesen in Düren - 41-jähriger Tatverdächtiger nach Brandserie festgenommen

Ein Brandstifter hat am Dienstagmorgen (12.06.) die Polizei in Atem gehalten.
Um 2 Uhr steckte der Täter Paletten am Dürener Güterbahnhof in Brand, eine Stunde später ging ein Container in Flammen auf. 
Danach brannten in unterschiedlichen Straßen sechs Autos und ein Kleinlaster.


Zum Schluss standen vier Gartenlauben in Vollbrand. Die Polizei war mit einem Großaufgebot und einem Hubschrauber auf der Suche nach dem Täter.


Gegen 7 Uhr wurde ein 41-jähriger Mann in der Nähe des Tatortes festgenommen. Der Mann wird nun vernommen und die Hintergründe für die Taten ermittelt. Die Höhe des Gesamtschadens lässt sich zur Zeit noch nicht beziffern.
(Fotos:ANC-NEWS)

Mit Haftbefehl gesuchter Sauerländer stürzt in Meschede mit 1,5 Promille vom Rad - Polizei stellt Marihuana sicher - Tour endet in der JVA

Ein 42-jähriger Mescheder stürzte am Montag (11.06.) gegen 18.45 Uhr mit über 1,5 Promille von seinem Fahrrad. Bei der anschließenden Kontrolle fanden die Beamten Drogen. Auch ein Haftbefehl lag gegen den Mann vor. Ein Zeuge hatte die Fahrt des Fahrradfahrers auf der Briloner Straße beobachtet und die Polizei informiert.


Beim Eintreffen der Beamten schob der Mann sein Fahrrad und versuchte noch zu flüchten. Allerdings war es für die Polizisten nicht schwer den torkelnden Mann einzuholen und anzuhalten. Schnell stellte sich heraus, dass gegen den Mescheder ein Haftbefehl vorlag. Bei der anschließenden Durchsuchung fand die Polizisten Marihuana. Dem Mann wurde in der Polizeiwache eine Blutprobe entnommen. Anschließend ging die Reise in eine Justizvollzugsanstalt weiter.
(Quelle: Polizei)

Montag, 11. Juni 2018

Junge Frau stirbt nach Messerattacke in Viersen - Tätverdächtiger (25) stellt sich nach Flucht

Update 19:30 Uhr: Tatverdächtiger stellt sich auf einer Wache

Der aus der Türkei stammende Tatverdächtige (25) stellte sich am frühen Abend auf der Polizeiwache in Viersen. Im Rahmen der Fahndung nach dem mutmaßlichen Täter entzog sich er sich durch Flucht zuvor einer Polizeikontrolle.


Er sei polizeilich bekannt und seine mögliche Tatbeteiligung wird derzeit geprüft. Die bisherigen Ermittlungen führten zur Identifizierung des Opfers. Demnach handelt sich um eine 15-jährige Jugendliche aus Viersen mit rumänischer Herkunft. Die Mönchengladbacher Kriminalpolizei hat eine Mordkommission eingerichtet, die Ermittlungen laufen auf Hochtouren.  

Noch nicht erfasste Zeugen werden gebeten, sich unter der Rufnummer 02161-290 bei der Mordkommission zu melden.


Ursprüngliche Meldung:

Am Montagmittag (11.06.) ist eine junge Frau in der Viersener Innenstadt von einem Unbekannten mit einem Messer attackiert worden. Die Tat ereignete sich gegen 12.30 Uhr im Casinogarten.

Die Frau wurde mit einem Krankenwagen in eine Klinik gebracht, wo sie später ihren schweren Verletzungen erlag. 



Der unbekannte Tätverdächtige befindet sich zur Zeit noch auf der Flucht.

Die Polizei fahndet mit Hochdruck nach dem Mann. Bei der Fahndung wird neben zahlreichen Streifenwagen auch ein Hubschrauber eingesetzt. Die Polizei Mönchengladbach hat eine Mordkommission eingerichtet.

Täterbeschreibung:
  • 1,70 Meter groß
  • schwarze Kleidung
  • dunkle Schuhe
  • nordafrikanisches Aussehen
  • schwarze glänzende Haare
Hinweise bitte telefonisch an die Polizei in Viersen (02162-3770) oder an den Notruf 110.

Illegales Autorennen in Oberhausen vermutet: Drei Verletzte, darunter ein 11-jähriges Kind - Zeugen gesucht

Am Samstag, den 09.06.2018 gegen 19.20h, ereignete sich an der sogenannten Werksgasthauskreuzung ein Verkehrsunfall bei dem drei Personen leicht verletzt wurden. Ein 24-jähriger Oberhausener war mit seinem PKW auf der Essener Straße unterwegs und auf ein an der o. a. Kreuzung wartendendes Fahrzeug aufgefahren.


In dem Fahrzeug wurde der 43-jährige Oberhausener Fahrer, seine 35-jährige Beifahrerin und ein 11-jähriges Kind leicht verletzt.

An den Fahrzeugen entstand ein Gesamtsachsachden in Höhe von ca. 27.000 Euro. Im Rahmen der Unfallaufnahme kam der Verdacht auf, dass sich der 24-Jährige zuvor ein Autorennen mit einem anderen Fahrzeug geliefert hatte. Aufgrund von weiteren Zeugenaussagen erhärtete sich der Verdacht. Im Rahmen der Fahndungsmaßnahmen konnte ein weiteres beteiligte Fahrzeug aufgefunden und der Fahrer ermittelt werden

Die Führerscheine der beiden Männer und der PKW des 24-Jährigen wurden sichergestellt. Ein Strafverfahren gegen die beiden Fahrer wurde eingeleitet.

Die Polizei sucht zudem noch Zeugen, die die Fahrt der Fahrzeuge, ein 6er BMW und ein Mercedes S-Klasse, auf der Essenerstraße gesehen und sich bisher noch nicht gemeldet haben. 

Hinweise bitte an die Polizei Oberhausen unter 0208/826-0. (Quelle: Polizei)

Supermarkt in Frechen komplett abgebrannt – Riesige Rauchsäule am Himmel


Am Sonntagabend (10.06.) gegen 19:30 Uhr musste die Feuerwehr zu einem Brand in einem Rewe-Markt an der Hubert-Prott-Straße in Frechen ausrücken. Auf der Anfahrt war bereits eine riesige Rauchsäule am Himmel zu erkennen. Umgehend wurden weitere Kräfte alarmiert und mit der Brandbekämpfung begonnen.

Im Inneren des Gebäudes waren Druckgasbehälter explodiert, möglicherweise auch Spraydosen. 


Teile des Daches und der Außenfassade stürzten ein. 

Insgesamt waren 200 Feuerwehrleute im Einsatz, darunter auch Kräfte der Kölner Berufsfeuerwehr.


Drei Feuerwehrleute wurden bei der Brandbekämpfung verletzt.

Wegen der starken Rauchentwicklung wurden Anwohner aufgefordert, die Fenster und Türen geschlossen zu halten.  
 

Die Löscharbeiten dauerten rund acht Stunden und waren am Montag erst gegen 03:15 Uhr beendet. Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen. (Fotos: ANC-NEWS)

Sonntag, 10. Juni 2018

Video kursiert im Netz: Augenzeugenclip soll Lieferant beim Öffnen von Paketen in Essen zeigen

Ein unglaubliches Video macht derzeit im Netz die Runde und regt die Amazon.de Kunden auf. Anwohner Dominik Pietsch konnte die Szenen (siehe Video) nach eigenen Angaben am Freitag (08.06.) gegen 13:30 Uhr in Essen-Karnap unweit der Grenze zu Gelsenkirchen aufnehmen.



Der Clip, den er mit einem Smartphone aus dem Fenster aufgenommen hatte, zeigt scheinbar, wie ein Bote ein Paket im Lieferwagen öffnete und sich dessen Inhalt in aller Seelenruhe anschaute. Nach Angaben des Zeugen öffnete er insgesamt etwa vier weitere Tüten und Pakete und fuhr dann davon.



Das Video hatte der Nutzer bereits an Amazon.de (mit sichtbarem Kennzeichen des Fahrzeugs) weitergeleitet. „Das entspricht überhaupt nicht unseren Maßstäben und soll natürlich nicht vorkommen!“ so eine erste Reaktion des Konzerns, der jetzt dem Hinweis nachgehen will. (Videoquelle: D. Pietsch; Screenshot: Facebook)

Fahndung: Radfahrer schütten Fußgänger unbekannte Flüssigkeit ins Gesicht - Polizei sucht Zeugen

Zwei Fußgänger (18,24) spazierten am Samstagnachmittag (09.06.) über die Fahrradtrasse in Mülheim/Ruhr zwischen der Körnerstraße und der Hingbergstraße als plötzlich zwei Unbekannte ihnen eine Flüssigkeit ins Gesicht schütteten. Nach dem Angriff juckten und brannten die Gesichter der Opfer. Die Täter flohen über die Trasse in Richtung Essen.


Zur Einsatzstelle wurden ein Notarzt, zwei Rettungswagen, der Einsatzleitdienst und ein Löschfahrzeug alarmiert. Bei Eintreffen der Feuerwehrkräfte war der Rettungsdienst bereits vor Ort und versorgte die Zwei. Die Feuerwehr brachte beide Personen in ein Krankenhaus. Bei der noch unbekannten Flüssigkeit handele es sich nicht, wie anfangs vermutet, um eine Säure, so die Polizei.

Täterbeschreibung:

  • Einer der Radfahrer wird beschrieben als zirka 50 Jahre alt
  • 180 cm groß, mit einer Glatze bzw. sehr kurzen Haaren
  • Er trug ein schwarzes Tanktop und hat insgesamt ein ungepflegtes Erscheinungsbild
  • Außerdem sei er mit einem Beachcruiser-Fahrrad unterwegs gewesen
  • Der andere Mann ist zwischen 30 und 35 Jahren alt und hat lange schwarze Haare

Zeugen, die Hinweise zu den Radfahrern geben können, werden gebeten sich unter der Telefonnummer 0201/829-0 zu melden. (Quelle: Polizei; Foto: Feuerwehr)

Heftige Überschwemmungen nach massivem Starkregen - Häuser und Straßen wurden überflutet


Am späten Samstagabend (09.06.) zog ein Unwetter mit Starkregen über Langenfeld im Rheinland. Zahlreiche Straßenzüge wurden regelrecht überflutet und unzählige Keller liefen voll Wasser. Die Unterführung an der Solinger Straße lief voll Wasser, Autos blieben darin stecken.


Erneut trat auch wieder, wie Tage zuvor, der Bach im Wohngebiet "Kaisersbusch" über die Ufer. Diesmal allerdings deutlich massiver. Bei mehreren Häusern waren die Keller vollständig geflutet und das Wasser stieg auch im Erdgeschoss an.

Die Feuerwehr Langenfeld befand sich mit sämtlichen Kräften im Einsatz (Stadtalarm) und wurde von überörtlichen Kräften aus dem Kreis Mettmann, sowie dem Technischen Hilfswerk (THW) und dem Deutschem Rotes Kreuz (DRK) unterstützt. 


Die Feuerwehr in Düsseldorf verzeichnete bislang 159 unwetterbedingte Einsätze. Schwerpunkt war dabei der südliche Innenstadtbereich. Bis in die Morgenstunden waren dort über 350 Kräfte von Berufs- und Freiwilliger Feuerwehr im Einsatz. Die Einsätze dauerten am Sonntagmorgen noch an. (Fotos: Patrick Schüller)