Donnerstag, 21. Juni 2018

Erfolgreiche Razzia gegen 16 international agierende Drogendealer in NRW - Neun Festnahmen

Am Donnerstagmorgen (21.06.) hat die Polizei eine Razzia gegen 16 mutmaßliche Drogenhändler in ganz NRW durchgeführt. Die Maßnahme der Ermittlungskommission "Rose" der Wuppertaler Polizei fand unter Mitwirkung eines Großaufgebotes von 200 Einsatzkräften und unter Mithilfe der niederländischen Strafverfolgungsbehörden ab 03.00 Uhr morgens statt.


Es wurden Durchsuchungsbeschlüsse an mehreren Wuppertaler Örtlichkeiten, sowie in Remscheid, Duisburg, Nettetal, Meerbusch, Venlo und Rotterdam vollstreckt.

Insgesamt wurden 18 Objekte durchsucht. Die Durchsuchungen dienten dem Auffinden von Beweismitteln und zur Vollstreckung von sechs Haftbefehlen, die auf Antrag der Wuppertaler Staatsanwaltschaft vom zuständigen Ermittlungsrichter erlassen wurden. Nach Angaben der Wuppertaler Staatsanwaltschaft sollen sich die 16 Tatverdächtigen als international agierende Drogenhändler betätigen. Es handelt sich um Frauen und Männer im Alter zwischen 28 und 62 Jahren.

Sie sollen gemeinschaftlich mit Betäubungsmitteln gehandelt und Marihuana angebaut haben. Neben den sechs mit Haftbefehl gesuchten Beschuldigten wurden drei weitere Personen vorläufig festgenommen.

Es wurden sechs hochwertige PKW, darunter zwei Porsche 911 und ein Porsche Panamera sowie ein Motorrad Harley Davidson sichergestellt. An weiteren Wertgegenständen wurden 110.000,- EUR Bargeld sowie zwei Uhren im Wert von jeweils ca. 500.000,-EUR beschlagnahmt. Zudem konnte eine Marihuanaplantage mit ca. 420 Pflanzen nebst umfangreichen Zubehör aufgefunden werden.

An den seit Oktober 2016 laufenden Ermittlungen der Staatsanwaltschaft und Polizei Wuppertal sind auch die dänischen, schwedischen und niederländischen Strafverfolgungsbehörden beteiligt.

(Foto: Symbolbild)

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