Samstag, 13. April 2024

Schwerer Verkehrsunfall in Essen: Löschfahrzeug kollidiert mit Pkw - Neun verletzte Personen, davon fünf Einsatzkräfte

Am Abend des 12.04.2024 ereignete sich um 20:32 Uhr im Essener Stadtteil Dellwig ein Zusammenstoß zwischen einem Einsatzfahrzeug der Feuerwehr Essen und einem PKW. Bei dem Vorfall wurden insgesamt neun Personen verletzt, darunter fünf Einsatzkräfte.

Das Feuerwehrfahrzeug war auf der Rückfahrt eines Einsatzes, als es im Kreuzungsbereich der Dellwiger Straße und Wertstraße mit einem PKW kollidierte. Vermutlich missachtete der Pkw die Vorfahrt. Das Löschfahrzeug konnte nicht mehr rechtzeitig bremsen und kollidierte mit hoher Geschwindigkeit mit dem Fahrzeug.

Alle Unfallbeteiligten konnten die Fahrzeuge eigenständig verlassen. Es wurden glücklicherweise keine Personen eingeklemmt. Der Leitende Notarzt sichtete alle betroffenen Personen. Die vier Insassen des Pkws wurden verletzt und mussten mit Rettungswagen in Kliniken der Stadt Essen transportiert werden.

Fünf Einsatzkräfte der Feuerwehr erlitten leichte Verletzungen. Zwei der fünf Feuerwehreinsatzkräfte wurden vorsorglich transportiert. Beide Fahrzeuge wurden bei dem Zusammenstoß so stark beschädigt, dass sie nicht mehr fahrbereit waren und mussten durch eine Fachfirma abgeschleppt werden.

Das Löschfahrzeug ist nicht mehr einsatzbereit. Der Ausfall des Einsatzmittels wird durch die Kräfte der Freiwilligen Feuerwehr Essen-Borbeck kompensiert, um den Grundschutz in den westlichen Stadtteilen sicherzustellen.

Aufgrund des Unfalls musste die Dellwiger Straße für einen Zeitraum von mehreren Stunden vollständig gesperrt werden. Die Feuerwehr Essen war mit den Kräften der Feuerwache Borbeck, dem Führungsdienst, einem Notarzt, dem Leitenden Notarzt, Führungsassistent des DRK und zahlreichen Rettungswagen vor Ort. Die Polizei war ebenfalls mit einem Großaufgebot zur Unfallaufnahme und Absicherung der Unfallstelle im Einsatz.

(Quelle: Feuerwehr Essen, Fotos: Justin Brosch / nrw-aktuell.tv)

Donnerstag, 11. April 2024

Fußgänger von Kehrmaschine in Köln angefahren - Tourist (68) lebensgefährlich verletzt - Polizei sucht nach Zeugen

Bei einem Verkehrsunfall am Mittwochabend (10. April) ist in der Innenstadt ein englischer Tourist (68) von einer Kehrmaschine angefahren und lebensgefährlich verletzt worden. Rettungskräfte befreiten den eingeklemmten Mann und brachten ihn mit Kopfverletzungen in eine Klinik.

Laut Zeugen soll der 68-Jährige gegen 21.20 Uhr die Trankgasse auf Höhe der Fußgängerampel mutmaßlich bei "Rot" überquert haben, als ihn das aus Richtung Komödienstraße kommende Reinigungsfahrzeug erfasste. Unmittelbar nach der Kollision lenkte der Fahrer (29) seine Kehrmaschine unvermittelt gegen einen Ampelmast. Der 29-Jährige erlitt dabei leichte Verletzungen.

Die Polizei setzte ein Verkehrsunfallaufnahmeteam zur Sicherung der Spuren ein und sperrte den Bereich der Unfallstelle hierzu weiträumig ab.

Zeugen, die Hinweise zum Unfallhergang machen können, werden gebeten sich bei den Ermittlern des Verkehrskommissariats 2 unter der Telefonnummer 0221 229-0 oder per E-Mail an poststelle.koeln@polizei.nrw.de zu melden.

(Quelle: Polizei Köln, Foto: Voncent Kempf/ nrw-aktuell.tv)

Bewohner vermisst: Dramatischer Wohnungsbrand in Oberhausen - Flammen schlugen aus mehreren Fenstern

In der Nacht auf den 11. April 2024 meldeten gegen 01:00 Uhr mehrere Anrufer, unter anderem auch ein Bewohner des Brandobjektes, Flammenschein und eine starke Rauchentwicklung in einem Wohnhaus in Oberhausen Altstaden.

Da sich noch Personen in der Brandwohnung aufhalten sollten, alarmierte die Leitstelle der Feuerwehr umgehend den Löschzug der Feuerwache 1 sowie ergänzende Kräfte der Feuerwache 2. Bei Eintreffen der ersten Einheiten an der Einsatzstelle bestätigte sich das Meldebild.

Im 1. Obergeschoss des Objektes schlugen bereits Flammen aus mehreren Fenstern. Die Bewohner des Erdgeschosses konnten sich selbst bzw. angeleitet durch die bereits zuvor eingetroffene Polizei aus dem Gebäude retten und blieben unverletzt. Der Bewohner des 1. Obergeschosses sollte sich möglicherweise noch in der Wohnung befinden, sodass als Erstmaßnahme Kräfte in das betroffene Geschoss entsandt wurden.

Aufgrund der thermischen Einwirkung und der Bausubstanz mussten sich die im Innenangriff eingesetzten Trupps nach kurzer Zeit aus dem Objekt zurückziehen. Nach wenigen weiteren Minuten stürzten Teile der Geschossdecke des Obergeschosses ein.

Über einen umfangreichen Außenangriff wurde die Brandbekämpfung fortgeführt. Aufgrund der örtlichen Gegebenheiten und der massiven Brandeinwirkung wird sich die Abarbeitung der Einsatzstelle noch in den Donnerstagvormittag ziehen.

Im Einsatz waren die Kräfte der Feuerwachen 1 und 2 sowie Kräfte der Freiwilligen Feuerwehr Oberhausen. Sie unterstützten im Bereich des Grundschutzes sowie auch an der Einsatzstelle selbst. Laut Auassage der Feuerwehr am Donnerstagmorgen (11.04.) gilt ein Bewohner derzeit als vermisst.

(Quelle: Feuerwehr Oberhausen, Fotos: Michael Weber / nrw-aktuell.tv)

Mittwoch, 10. April 2024

Nach Krankenhauseinlieferung einer 21-Jährigen - Neugeborenes tot in Wohnung in der Bonner Weststadt aufgefunden - Mordkommission eingerichtet

In der Nacht zum 06.04.2024 wurde eine 21-jährige Frau mit erheblichen Beschwerden in die gynäkologische Abteilung eines Bonner Krankenhauses eingeliefert und operiert. Da die behandelnden Ärzte Hinweise für einen frischen Geburtsvorgang bei der jungen Frau feststellten, informierten sie unverzüglich die Bonner Polizei. Die polizeilichen Einsatzkräfte fanden dann gegen 02:00 Uhr bei der Durchsuchung der Wohnung der 21-Jährigen in der Bonner Weststadt ein lebloses Neugeborenes auf - Rettungskräfte konnten nur doch den Tod des Babys feststellen.

Aufgrund der Gesamtumstände übernahm eine Mordkommission unter Leitung von KHK Tobias Nieswand zusammen mit Staatsanwalt Matthias Borgfeldt die Ermittlungen zu dem Geschehen.

Nach den Ergebnissen der ersten rechtsmedizinischen Untersuchungen des Neugeborenen erfolgte die vorläufige Festnahme der 21-Jährigen. Auf Antrag der Bonner Staatsanwaltschaft erließ der zuständige Richter gegen sie einen Haftbefehl wegen des Verdachts eines Tötungsdeliktes.

Die 21-Jährige ließ sich bislang nicht zur Sache ein. Die Ermittlungen dauern weiter an.

(Quelle: Polizei Bonn, Foto: Symbolbild/ nrw-aktuell.tv)

Dienstag, 9. April 2024

Essen: BAO Herkules fahndet mit Phantombild nach Sexualstraftäter - Tatverdächtiger soll Mädchen in Parkanlage sexuell Missbraucht haben

Mit einem Phantombild fahndet die Essener Polizei nach einem Unbekannten, der ein Kind am 18. Januar dieses Jahres in einer Parkanlage in Essen angesprochen und es dann sexuell missbraucht haben soll.

Im Zuge der anschließenden Ermittlungen konnte ein Phantombild des Täters gefertigt werden. Dieses finden Sie in unserem Fahndungsportal:

https://polizei.nrw/fahndung/132087

Der Unbekannte soll etwa 30 bis 40 Jahre alt und circa 1,70 bis 1,85 Meter groß sein. Sein Teint wird als hell beschrieben, die Haare sollen kurz sein. Außerdem soll der Tatverdächtige einen Vollbart und eventuell ein auffälliges Augenzucken haben.

Die ermittelnde BAO Herkules fragt:

  • Wer kann das Phantombild einer realen Person zuordnen und/oder hat Hinweise auf ihren Aufenthaltsort?

Hinweise geben Sie der Polizei Essen bitte unter der 0201/829-0.

(Quelle/ Foto: Polizei Essen)

Tödlicher Unfall auf A4 bei Frechen: Fahrzeug kracht unter LKW-Auflieger - Massives Schadensbild - A4 in Fahrtrichtung Aachen gesperrt

Tödlicher Unfall am Montagabend (08.04.) auf der A4 bei Frechen. Gegen 20:28 Uhr gingen mehrere Notrufe bei der Leitstelle der Polizei Köln ein, die von einem heftigen Unfall auf einem Rastplatz berichteten.

In der Abfahrt der Rastanlage Frechen Nord in Richtung Aachen ist ein Fahrzeug aus bislang ungeklärter Ursache mit voller Wucht unter einen parkenden Lkw-Auflieger gekracht.

Bei dem schweren Unfall wurde das Fahrzeug vollständig unter dem LKW eingeklemmt, was für die Rettungskräfte ein erschütterndes Bild bot. Zu Beginn der Einsatzmaßnahmen konnte nicht ausgeschlossen werden, dass sich möglicherweise mehrere Personen im Wrack befanden, jedoch konnte die Feuerwehr dies ausschließen.

Die Person im Fahrzeug verstarb noch am Unfallort. Aufgrund der Einsatzmaßnahmen musste die Autobahn 4 in Richtung Aachen zwischen Frechen-Nord und dem Kreuz Kerpen für mehrere Stunden voll gesperrt werden, was zu einem Stau von mehreren Kilometern führte. Ein Verkehrsunfallaufnahmeteam der Polizei hat noch am späten Montagabend die Ermittlungen zu diesem tragischen Vorfall aufgenommen.(JB)

(Fotos: Patrick Schüller / nrw-aktuell.tv)

Samstag, 6. April 2024

Verfolgungsfahrt endet in Unfall: Fahrer (18) und Beifahrer verletzt in Duisburg - E-BMW prallt gegen Baum

In Duisburg-Meiderich kam es in der Nacht zu Samstag (06.04.) zu einer riskanten Flucht, die für einen 18-jährigen BMW-Fahrer und seinen Beifahrer in einem Unfall endete.

Die kurze Verfolgungsfahrt, ausgelöst durch den Versuch, sich einer Polizeikontrolle zu entziehen, fand schnell ein abruptes Ende. Als die Polizei in der Nacht von Freitag auf Samstag versuchte, den BMW zu kontrollieren, beschleunigte der junge Fahrer (18) abrupt und versuchte zu fliehen.

Wenige Meter weiter, im Bereich der Augustastraße und Singstraße, verlor er die Kontrolle über sein Fahrzeug und flog aus einer Kurve und prallte gegen einen Baum. Bei dem Unfall wurde der Fahrer leicht verletzt, während sein Beifahrer schwerere Verletzungen erlitt.

Die Polizei Duisburg ermittelt nun den genauen Hergang des Unfalls und versucht die Umstände der Flucht zu klären. Dabei wird auch die Frage nach möglichen Konsequenzen für den jungen Fahrer im Raum stehen. Der E-BMW wurde sichergestellt.(JB)

(Foto: Michael Weber / nrw-aktuell.tv)

Freitag, 5. April 2024

Tötungsdelikt am Hafen in Dortmund - Vier Tatverdächtige festgenommen - Tatverdächtig sind zwei strafunmündige Kinder und zwei Jugendliche (14,15) - Mögliches Tatmesser wurde sichergestellt

Am Donnerstag (04.04.) kam es zu einem Vorfall im Dortmunder Hafen, bei dem ein 31-jähriger Mann, der zuletzt keinen bekannten Wohnsitz hatte, nach einer Gewalttat ums Leben kam. Zeugen beobachteten den Vorfall um 18:30 Uhr und alarmierten die Polizei. Vier Personen flüchteten, konnten jedoch später vorläufig festgenommen werden. Unter den Festgenommenen befinden sich zwei strafunmündige Kinder sowie zwei Jugendliche im Alter von 14 und 15 Jahren.

Taucher der Feuerwehr wurden eingesetzt, um mögliche Beweismittel im Hafenbecken zu suchen. Der Schifffahrtsverkehr wurde eingestellt. Die beiden Kinder wurden nach Befragungen bereits aus dem Polizeigewahrsam entlassen. Die beiden Jugendlichen haben anwaltliche Vertretung und sollen im Laufe des Tages noch vernommen werden. Es wird anschließend entschieden, ob sie dem Haftrichter vorgeführt werden.

Nach bisherigem Ermittlungsstand ist davon auszugehen, dass die vier Festgenommenen zufällig am Hafen auf das Opfer trafen.

Ein mögliches Tatmesser wurde von einem Diensthund der Polizei in der Nähe des Tatorts gefunden und sichergestellt.

Die Ermittlungen der Mordkommission dauern an.

(Fotos: Justin Brosch/ nrw-aktuell.tv)