Dienstag, 24. Mai 2022

Duisburg: Lebende Schlange in Müllsack ausgesetzt - Spaziergänger findet Kornnatter - Polizei ermittelt

Einem Spaziergänger ist am Dienstagvormittag (24. Mai, 10:40 Uhr) ein großer, weißer Müllsack auf einer Grünfläche an der Papiermühlenstraße aufgefallen. Darin: ein Terrarium, eingehüllt in einem Laken. Auf einem Baumstamm schlängelte sich eine etwa 50 Zentimeter große Kornnatter.

Der Mann alarmierte die Polizei, die die Schlange an einen Tierrettungsdienst übergab. Dort wird die Kornnatter jetzt artgerecht versorgt.

Die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen und sucht Hinweise zu dem Besitzer der Schlange. Wer außerdem Personen beobachtet hat, die das Terrarium abgestellt haben, meldet sich bitte unter der Rufnummer 0203 2800.

(Quelle/ Foto: Polizei Duisburg)

A44 bei Bielefeld: Genötigte Fahrer nach illegaler Blaulichtfahrt gesucht - Blaulicht, Führerschein und Fahrzeug sichergestellt

SI / Bielefeld / Höxter / Warburg / A 44 - Beamte des Verkehrskommissariat 2 suchen Fahrer, die am Freitag, 20.05.2022, von einem schwarzen 2-er BMW Kombi auf der A44 zwischen dem Autobahnkreuz Wünnenberg Haaren und der Abfahrt Warburg in Fahrtrichtung Kassel bedrängt wurden.

Ein 50-jähriger Mann aus Kassel bemerkte gegen 15:20 Uhr auf der Höhe des Autobahnkreuzes einen schwarzen BMW, der sich ihm von hinten auf der linken Fahrspur näherte. Der Fahrer betätigte mehrfach das Fernlicht, um auf sich aufmerksam zu machen. Außerdem leuchtete Blaulicht aus dem Fahrzeug.

Als der BMW-Fahrer mit überhöhter Geschwindigkeit an dem Kasseler vorbeifuhr, erkannte dieser, dass die blaue Rundumleuchte am Armaturenbrett an der Fahrerseite angebracht war. Die Leuchte sah der der Polizei sehr ähnlich, weswegen er zunächst von einem Zivilwagen ausging. Dem 50-Jährigen kamen jedoch Zweifel an der Echtheit.

Darüber hinaus beobachtete er eine äußerst aggressive Fahrweise. Der BMW-Fahrer fuhr mehrmals in Schlangenlinien dicht an andere Fahrzeuge heran, um die Fahrzeugführer dazu zu bringen, von der linken Fahrspur zu weichen.Nachdem der Kasseler von der Autobahn abgefahren war, verständigte er die Polizei und gab ihnen das Kennzeichen durch.

Höxteraner Polizeibeamte suchten die Wohnanschrift des Halters auf. Der 56-jährige Warburger bestritt im Besitz eines Blaulichts zu sein. Bei der Durchsuchung seines BMW kam jedoch eine blaue Rundumleuchte zum Vorschein. Eine Genehmigung konnte der 56-Jährige nicht vorweisen.

Die Polizisten stellten sowohl die Leuchte, als auch das Fahrzeug und den Führerschein sicher und leiteten ein Strafverfahren ein.Beamte des Verkehrskommissariat 2 ermitteln nun wegen des Verdachts der Nötigung, Gefährdung des Straßenverkehrs, eines verbotenem Kfz-Rennens und der Amtsanmaßung. Fahrer, die sich ebenfalls genötigt fühlten, werden gebeten, sich unter der 0521/545-0 beim Verkehrskommissariat zu melden.

(Quelle: Polizei Bielefeld, Foto: Symbolbild)

Monschau: Geldautomat gesprengt - Überwachungskameras mit Farbe besprüht - Täter flüchtig

Unbekannte haben in der vergangenen Nacht (24.05.22, 02.30 Uhr) einen Geldautomaten einer Bankfiliale in der Eupener Straße im Stadtteil Mützenich gesprengt.

Zwei maskierte Täter hatten zunächst die Überwachungskameras mit Farbe besprüht. Der Sicherheitsdienst alarmierte daraufhin die Polizei. Noch bevor die Beamten am Tatort eintrafen, kam es zu einer Detonation. Zeugen konnten beobachten, dass die Täter in einem dunklen Pkw in Richtung Belgien flüchteten.

Eine sofort eingeleitete Fahndung führte jedoch nicht zum Erfolg. Noch ist unklar, ob die Täter Beute machen konnten. Die Kripo hat die Ermittlungen aufgenommen. Die Bewohner des Hauses wurden aus Sicherheitsgründen evakuiert. Die Statik des Gebäudes soll zunächst geprüft werden.

(Quelle: Polizei Aachen, Foto: Symbolbild)

Montag, 23. Mai 2022

Herdecke: Löschfahrzeug auf Einsatzfahrt bei Sturmlage umgekippt - Sechs Feuerwehrkameraden im Fahrzeug

Während einer Sturmlage am Montagnachmittag (23.05.) in Herdecke kam ein Löschfahrzeug der Feuerwehr, welches von einer Einsatzstelle zur nächsten auf der Wittener Landstraße auf Alarmfahrt unterwegs war, bei Starkregen aus bisher unbekannter Ursache von der Fahrbahn ab und kippte um.

In dem Fahrzeug befanden sich sechs Kameraden der Feuerwehr. Beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte berichtete ein Insasse, welcher sich bereits aus dem Löschfahrzeug befreien konnte, dass alle Personen im Fahrzeug ansprechbar und davon zwei Kameraden verletzt sind.

Umgehend wurden weitere Kräfte zur Einsatzstelle alarmiert. Die Kameraden wurden durch die Frontscheibe aus dem Fahrzeug gerettet. Die zwei Verletzten wurden nach Erstversorgung durch den Notarzt in ein Krankenhaus transportiert.

Die Wittener Landstraße wurde für die Zeit der Rettungsarbeiten und Unfallaufnahme durch die Polizei gesperrt. Die Polizei hat die Ermittlungen zum genauen Unfallhergang aufgenommen.(gm)

(Foto: Frank Bauermann)

Ratingen: Unbekannte schlagen auf Paar ein - Polizei auf der Suche nach weiteren Zeugen

In der Nacht zu Sonntag (22. Mai 2022) ist ein Paar aus Ratingen von einer Gruppe Männer am Ratinger Busbahnhof angegriffen worden. Dabei wurde ein 28-Jähriger verletzt und musste anschließend ambulant in einem Krankenhaus behandelt werden.

Gegen 2 Uhr wurden die Einsatzkräfte zum Ratinger Busbahnhof am Düsseldorfer Platz alarmiert. Zeugenangaben zufolge waren zwei 28-jährige Männer sowie eine 24-jährige Frau zuvor aus einer Straßenbahn ausgestiegen und hörten laut Musik. Daraufhin forderte ein bislang unbekannter Mann die Gruppe auf, die Musik auszuschalten.

Als das Trio auf die Aufforderung nicht reagierte, schlug der Unbekannte einem der beiden 28-Jährigen mit der Faust ins Gesicht, sodass er zu Boden fiel. Als der andere 28-Jährige und die 24-jährige Frau dazwischen gingen, schlug der Angreifer auch die 24-Jährige mit der Faust ins Gesicht, die daraufhin ebenfalls zu Boden ging.

Kurz darauf seien vier bis fünf weitere Männer dazu gekommen und traten auf das am Boden liegende Paar ein. Der Begleiter des Paares alarmierte Polizei und Rettung. Aufmerksame Zeugen leisteten bis zum Eintreffen der Rettungskräfte Erste Hilfe. Der 28-Jährige wurde durch den Angriff leicht verletzt und zur ambulanten Behandlung in ein Krankenhaus gebracht.

Eine sofort eingeleitete Fahndung nach den Tatverdächtigen verlief leider nicht erfolgreich, sodass die Polizei auf der Suche nach weiteren Zeugen ist. Der unbekannte Mann kann wie folgt beschrieben werden:

- ca. 1,90 m bis 1,95 m groß

- trug ein Sweatshirt

- afrikanisches Erscheinungsbild

Die Polizei in Ratingen bittet um Hinweise zu dem unbekannten Angreifer und seinen Begleitern. Die Wache ist jederzeit unter der Nummer 02102 9981-6210 erreichbar.

(Quelle: Polizei Mettmann, Foto: Symbolbild)

Freitag, 20. Mai 2022

Bis zu 40 Verletzte und Millionenschäden - Erste vorläufige Bilanz des Unwetters im Raum Paderborn

Im Zuge eines Gewitters hat eine Windhose am Freitagnachmittag (20.05.) eine Schneise der Verwüstung von West nach Ost mitten durch Paderborn in Richtung der östlichen Stadtteile gezogen. 30 bis 40 Verletzte, davon mindestens 10 schwer, forderte der Sturm. Die angerichteten Schäden sind noch nicht überschaubar.

Vom Riemekeviertel durch die Innenstadt bis zum Gewerbegebiet Auf dem Dören und dann über Benhausen bis Neuenbeken sind viele Straßen unpassierbar. Einige Unfälle behindern den Verkehr zusätzlich. Die Innenstadtparks sind gesperrt und nicht passierbar. Im Gewerbegebiet Auf dem Dören sind Dächer von Hallen abgerissen worden. Bleche, Dämmung und andere Materialien sind Kilometerweit geflogen. Unzählige Dächer sind abgedeckt oder schwer beschädigt. Viele Bäume liegen noch auf zerstörten Autos. Der Busverkehr ist stark behindert und auf einigen Strecken nicht mehr möglich. Die Bahnstrecke von Paderborn nach Altenbeken ist blockiert.

Die Polizei bittet die Bevölkerung, diese Bereiche nicht mehr anzufahren beziehungsweise großräumig zu umfahren und in den Bereichen in den Häusern zu bleiben. Der immer noch starke Verkehr behindert die Einsatzkräfte. Unzählige Gefahrenstellen sind noch nicht gesichert. Alle verfügbaren Einsatzkräfte sind im Einsatz. Der Appell im Schadensgebiet: Bleiben Sie zuhause!

(Quelle: Kreispolizeibehörde Paderborn , Foto: Feuerwehr Paderborn)

Nach Geldautomatensprengung in Ibbenbüren - Mehrere Schüsse auf flüchtendes Fahrzeug abgegeben - Mordkommission im Einsatz

Nach der Sprengung eines Geldautomaten am Löchtweg in Ibbenbüren-Dörenthe durch bislang unbekannte Täter in der Nacht zu Freitag (20.5., 03:30 Uhr), ist beim Polizeipräsidium Münster eine Mordkommission im Einsatz. Ersten Ermittlungen zufolge soll unmittelbar nach der Automatensprengung ein unbekanntes Fahrzeug vom Tatort geflüchtet sein.

Im Rahmen der sofort eingeleiteten Fahndungsmaßnahmen wurde durch eine Streifenwagenbesatzung die Autobahnauffahrt Ibbenbüren der A30 in Richtung Amsterdam gesperrt. Die Beamten stiegen aus, als sich aus Richtung Dörenthe kommend plötzlich ein Fahrzeug näherte. Das Auto fuhr mit deutlich überhöhter Geschwindigkeit in den Kreisverkehr ein und steuerte auf den auf der Fahrbahn der Auffahrt stehenden Streifenwagen zu. Unmittelbar vor dem Streifenwagen fuhr das Fahrzeug nach rechts über den Grünstreifen in Richtung des dort stehenden Beamten. Dieser konnte nur durch einen Sprung zur Seite eine Kollision mit dem flüchtenden Fahrzeug verhindern. Im Anschluss soll der Polizist mehrere Schüsse auf den Pkw abgegeben haben. Dieser flüchtete über die Autobahn 30 in Richtung Amsterdam.

"Wir ermitteln wegen des Verdachts des Herbeiführens einer Sprengstoffexplosion und wegen versuchten Mordes", erläutert Oberstaatsanwalt Martin Botzenhardt. "Die Ermittlungen zu dem flüchtigen Fahrzeug laufen."

Die Polizei sucht Zeugen, die das unbekannte Fahrzeug vor oder nach der Tat beobachtet haben und Hinweise geben können. Hinweise an: 0251 275-0

(Quelle: Polizei Münster, Foto: Symbolbild)

Dachstuhlbrand fordert vollen Einsatz der Feuerwehr Velbert - Sieben Personen und zwei Hunde gerettet

Am Donnerstagnachmittag (19.05.) um 15:58 Uhr wurde die Feuerwehr zu einem Dachstuhlbrand in die Posener Straße in Velbert (Kreis Mettmann) alarmiert. Bereits auf der Anfahrt war aus größerer Entfernung eine dunkle Rauchwolke erkennbar. Bei Eintreffen der ersten Kräfte waren auch Flammen im Dachbereich zu sehen. Einige Bewohner hatte sich bereits selbstständig aus dem Gebäude ins Freie gerettet. Umgehend wurden eine Menschenrettung und Brandbekämpfung eingeleitet. Ein Trupp ging unter Atemschutz mit einem Strahlrohr in den Treppenraum vor. Noch während der Rettung u.a. auch zweier Hunde ging ein weiterer Trupp mit einem zweiten Strahlrohr in den Dachbereich zur Brandbekämpfung vor. Nachdem ein erstes Feuer gelöscht war, brachen plötzlich Teil des Dachs ein und der Dachzwischenraum zündete komplett durch.

Bei der Kontrolle des Nachbarhauses wurde ebenfalls Rauch im Treppenraum festgestellt. Die Menschenrettung wurde mit zwei weiteren Trupps umgehend auf das zweite Gebäude ausgedehnt. Hier waren u.a. zwei bettlägerige Personen mit einem spezielle Evakuierungsstuhl zu retten. Bei der Inspektion des Dachbodens konnten die Einsatzkräfte feststellen, dass die Trennwand zwischen den Gebäuden nicht vollflächig verschlossen war, so dass sich der Rauch ungehindert ausbreiten konnte.

Durch das beherzte und effektive Vorgehen der Einsatzkräfte konnte das Feuer dann schnell unter Kontrolle gebracht und gelöscht werden. Im weiteren Verlauf wurde der Brandbereich mit Wärmebildkameras kontrolliert. Es mussten noch mehrfach Glutnester abgelöscht werden. Durch die Feuerwehr Velbert wurden insgesamt sieben Personen und zwei Hunde gerettet.

Der Einsatz war für die rund 60 Einsatzkräfte um 20.44 Uhr beendet. Während des Einsatzes wurde der sogenannte Grundschutz für das komplette Velberter Stadtgebiet durch 31 ehrenamtlichen Einsatzkräfte aus Langenberg sichergestellt.

(Quelle/ Fotos: Feuerwehr Velbert)