Donnerstag, 27. Januar 2022

Kleintransporter brennt auf der BAB 45 bei Dortmund – Kurzzeitige Sperrung der Autobahn in beiden Fahrtrichtungen

Am Donnerstagmorgen (27.01.) gegen 09:48 Uhr kam es auf der A45 bei Dortmund in Fahrtrichtung Frankfurt zu einem Fahrzeugbrand. Aufgrund der starken Rauchentwicklung wurden beide Fahrtrichtungen für kurze Zeit voll gesperrt. Das Anfahren der Einsatzstelle wurde durch eine schlecht gebildete Rettungsgasse verzögert.

Ein Trupp unter Atemschutz konnte den brennenden Kleintransporter schließlich zügig ablöschen. Ein erheblicher Sachschaden an dem Fahrzeug konnte leider nicht verhindert werden.

Der Fahrer wurde vom Rettungsdienst gesichtet, er wurde aber zum Glück nicht verletzt.

Die Polizei ermittelt nun, warum es zu dem Brand kommen konnte. Die Fahrbahn in Richtung Frankfurt konnten nach circa 45 Minuten wieder freigegeben werden.

(Quelle/ Foto: Feuerwehr Dortmund)

Schüsse auf Bäckerei im Aachener Elsassviertel - Mehrere Einschusslöcher im Schaufenster - Umfangreiche Spurensuche

In der vergangenen Nacht (27.01.2022) hörten Anwohner kurz nach 01:00 Uhr im Aachener Elsassviertel Knall-/ Schussgeräusche und alarmierten die Polizei. Umgehend wurden mehrere Streifenwagen in den Bereich alarmiert. Trotz intensiver Suche, konnten weder Verursacher noch verdächtige Feststellungen gemacht werden.

Am frühen Donnerstagmorgen wurde die Polizei zu einer Bäckerei am Elsassplatz gerufen. Im Schaufenster der Bäckerei waren mehrere Einschusslöcher zu erkennen und auf der Straße lagen Patronenhülsen.

Zur umfangreichen Spurensicherung wurde der Einsatzbereich abgesperrt. Nach ersten Erkenntnissen wurde niemand verletzt. Die Hintergründe sind momentan völlig unklar. Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen aufgenommen.(gm)

(Foto: Johannes Jaeger)

Anhänger mit Oldtimer kommt auf der A43 bei Witten ins Schlingern - 28-Jähriger kann nicht mehr ausweichen - Hoher Sachschaden

Auf der A43 in Fahrtrichtung Münster kam es am Mittwochabend (26. Januar) gegen 20 Uhr zu einem Verkehrsunfall mit zwei Fahrzeugen. Ein Mann verletzte sich bei dem Unfall zwischen den Anschlussstellen Witten-Herbede und Witten-Heven (Ennepe-Ruhr-Kreis) leicht. Auch ein Oldtimer, der auf dem Anhänger eines der Unfallbeteiligten geladen war, wurde stark beschädigt. Sachschaden: ca. 30.000 Euro.

Ein 57-Jähriger aus Baden-Württemberg war nach ersten Erkenntnissen mit seinem BMW auf der rechten Fahrspur unterwegs. Der zusätzlich mitgeführte Anhänger hatte einen Oldtimer geladen. In einer Kurve kam der Anhänger aus noch ungeklärter Ursache ins Schlingern. Das Gespann geriet in die Leitplanke, woraufhin der Anhänger abriss und auf der linken Spur stehen blieb.

Ein 28-jähriger Herner konnte nicht mehr ausweichen und fuhr - trotz einer sofort eingeleiteten Bremsung - in den Anhänger. Der Mann verletzte sich leicht. Bei dem Unfall kippte der Oldtimer vom Anhänger auf die Straße und wurde ebenfalls beschädigt.

Während der Unfallaufnahme und der Bergungsarbeiten musste die Autobahn zwischenzeitlich gesperrt werden. Später konnte der Verkehr auf einem Fahrstreifen an der Unfallstelle vorbeigeleitet werden. Die Staulänge betrug zwischenzeitlich zwei Kilometer.

(Quelle/ Foto: Polizei Dortmund)

Mittwoch, 26. Januar 2022

Mülheim an der Ruhr: Falscher Bauarbeiter bestiehlt 92-Jährige – Hoher Bargeldbetrag und wertvoller Schmuck fehlen

Am Dienstagmittag (25. Januar) gegen 12:30 Uhr klingelte ein Unbekannter an der Tür einer 92-Jährigen in Speldorf (Mülheim an der Ruhr). Der Mann gab sich als Mitarbeiter des Straßenbauamtes aus und gab an, er müsse wegen Kanalarbeiten das Wasser im Haus abdrehen.

Die Seniorin gewährte ihm Zutritt zum Haus. Der Unbekannte schaute sich um und hielt sich unter anderem im Bad und im Gäste-WC auf. Danach verabschiedete er sich und verließ das Haus wieder. Die ältere Dame wurde misstrauisch und erkundigte sich bei der Stadt und dem Straßenbauamt. Die zuständigen Mitarbeiter teilten ihr mit, dass in ihrer Umgebung aktuell keine Bauarbeiten von Mitarbeitern der Stadt durchgeführt werden.

Kurz darauf stellte die 92-Jährige fest, dass ein nicht unbeträchtlicher Betrag Bargeld und wertvoller Schmuck fehlten.

Die Zeugin konnte den Trickdieb wie folgt beschreiben:

  • Männlich
  • 45-50 Jahre alt
  • 175-180 cm groß
  • Kräftiger gebaut
  • Schlank
  • Gepflegtes Erscheinungsbild
  • Bauarbeiterkleidung und Mütze

Sollten Sie verdächtige Beobachtungen im Bereich der Hochfelder Straße gemacht haben, melden Sie sich bitte unter 0201/8290 bei der Polizei Essen.

(Quelle: Polizei Essen/ Mülheim an der Ruhr, Foto: Symbolbild)

Tragischer Unfall im Chemieunterricht an Essener Schule - 11-jähriges Mädchen erleidet schwere Verbrennungen

Am Mittwochmittag (26.01) gegen 11:26 Uhr wurde die Feuerwehr zur Marienschule in Essen-Steele alarmiert. Es sollte eine Verpuffung im Chemieraum der Hauptschule gegeben haben. Beim Eintreffen der ersten Kräfte fanden diese ein 11-jähriges Mädchen vor, welches Verbrennungen im Oberkörperbereich, im Gesicht und an den Oberarmen aufwies. Vermutlich hatte es bei einem Chemieexperiment einen schweren Unfall gegeben. Dabei hatte sich die Kleidung des Mädchens durch eine Stichflamme entzündet.

Das T-Shirt fing Feuer, sogar die Haare der Schülerin standen in Flammen. Die Lehrerin und Mitschüler konnten den Brand bereits vor Eintreffen der Feuerwehr mit einer Löschdecke löschen. Das Mädchen wurde vor Ort vom Rettungsdienst und einem Notarzt erstversorgt und anschließend mit einem Rettungswagen in eine Spezialklinik transportiert.

Nach ersten offiziellen Informationen kann Lebensgefahr nicht ausgeschlossen werden. Die Feuerwehr war mit zwei Löschfahrzeugen, einem Rettungswagen und einem Notarzt in den Einsatz eingebunden. Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen zur Ursache des Chemieunfalls aufgenommen.(jh)

(Foto: ANC-NEWS)

Kreis Kleve: Fahndungserfolg der Bundespolizei - Trio mit gefälschten Impfausweisen auf der Bundesautobahn A 40 unterwegs

Am späten Montagabend, 24. Januar 2022 gegen 22:15 Uhr, kontrollierte ein grenzüberschreitendes Polizeiteam der niederländisch königlichen Marechaussee und Bundespolizei drei männliche Personen aus dem südosteuropäischen Raum (einer 27-Jahre alt und zwei im Alter von 36-Jahren) auf der Bundesautobahn A 40 an der Anschlussstelle Wachtendonk. Die Männer reisten zuvor in einem in Wuppertal zugelassenen Mercedes S 350D über den ehemaligen Grenzübergang Straelen-Autobahn aus den Niederlanden in das Bundesgebiet ein.

Zum Reiseziel und Reisezweck befragt, gaben die Personen an, in Venlo einen Freund besucht zu haben. Einen Namen und die Adresse konnten sie jedoch nicht nennen. Im Rahmen der anschließenden Fahrzeugkontrolle entdeckten die Beamten in der Seitenablage im Kofferraum einen Briefumschlag mit zehn Impfausweisen. Die Ausweise waren noch nicht personalisiert. Jedoch befinden sich in allen Impfausweisen die Aufkleber für zwei MRNA Impfungen gegen das Covid-19 Virus.

Alle Impfungen sind mit einem Stempel des Impfzentrums Duisburg versehen. Die Erstimpfung ist im April 2021 und die Zweitimpfung im Mai 2021 eingetragen. Die in Rede stehenden Impfausweise wurden jedoch nachweislich erst im Juni 2021 gedruckt. Aufgrund der Gesamtumstände bestand der Verdacht einer strafbaren Handlung im Hinblick auf die Vorbereitung der Fälschung von amtlichen Ausweisen. Zu weiteren Sachbearbeitung wurden die Männer daraufhin zum Bundespolizeirevier Kempen gebracht. Nach weiteren Ermittlungen auf der Dienststelle und Antrag der Staatsanwaltschaft Kleve hat der zuständige Richter beim Amtsgericht Kleve die Wohnungsdurchsuchung am Dienstagmittag angeordnet.

Im Rahmen der Durchsuchungsmaßnahmen in Solingen und Wuppertal konnte noch ein Smartphone als Beweismittel aufgefunden und sichergestellt werden. Weitere Ermittlungen dauern noch an. Alle Personen hat die Bundespolizei anschließend wieder auf freien Fuß gesetzt.

(Quelle/ Foto: Bundespolizei)

Montag, 24. Januar 2022

Kräfte der Polizei stoppen Müllwagen in Essen: Fahrer erhielt „Aufräumauflage“ nach Verkehrskontrolle

Bei einer Verkehrskontrolle in Essen-Rüttenscheid am vergangenen Freitag (21.12.) fiel dieser Wagen der Polizei auf. Die Einsatzkräfte bemerkten zunächst die ungewöhnliche Körperhaltung des Fahrers, der sehr nah am Lenkrad saß. Der Fahrer hatte etliche Gegenstände und Müll im Fahrzeug gelagert.

Das Gefährliche: Auch im Fußraum lagen Gegenstände, die ein situationsangemessenes Bremsen oder Kuppeln hätten behindern können. Dies kann den Bremsweg, vor allem in einer Gefahrensituation, verzögern. Der Sachverhalt, sowie die überfällige Hauptuntersuchung, wurden dem Straßenverkehrsamt gemeldet. Dem Fahrer wurde zudem eine Frist gesetzt, in seinem Auto dringend Ordnung zu schaffen.

(Quelle/Foto: Polizei Essen)

A1 bei Köln: Fußgänger tödlich verletzt - Mann wurde nach Verlassen eines Waldstücks auf Fahrbahn von Pkw frontal erfasst

Am Montagmorgen (24.01.) gegen 7:30 Uhr ereignete sich auf der A1 zwischen Köln-West und der Anschlussstelle Gleuel ein Unfall mit tragischem Ausgang.

Ein Mann trat nach Zeugenaussagen aus einem angrenzenden Waldstück heraus und lief auf die Fahrbahn in Richtung Süden. Dabei wurde er frontal von einem VW Passat erfasst und tödlich verletzt. Ein VU-Team war im Einsatz und sicherte die Unfallspuren.

Die A1 musste im betroffenen Fahrbahnabschnitt auf unbestimmte Zeit in beide Richtungen voll gesperrt werden. Der Verkehr wurde abgeleitet. Die Ermittlungen zum Unfallgeschehen sind noch nicht abgeschlossen.(jh)

(Foto: Vincent Kempf)