Sonntag, 18. November 2018

Einsatz in Asylbewerberunterkunft in Dortmund eskaliert: Polizist schießt auf Flüchtling

In der Nacht zu Sonntag (18.11.) kam es in einer Dortmunder Flüchtlingseinrichtung zunächst zu einer Auseinandersetzung von zwei 19-Jährigen, bei denen eine Person mittels Messer leicht verletzt wurde. Während der Sachverhaltsklärung wurden Polizeibeamte durch einen der 19-Jährigen mit einem Messer angegriffen.

Durch den Einsatz von Reizstoffsprühgeräten konnte er, laut Polizei, nicht aufgehalten werden, so dass er letztlich nur durch einen Schuss in den Unterschenkel gestoppt werden konnte. Es besteht zurzeit keine Lebensgefahr für den Angeschossenen. Der Schuss wird, so die Behörde weiter, beim derzeitigen Ermittlungsstand als Notwehrhandlung gewertet. Bei dem Einsatz war, laut einem Medienbericht, auch ein Spezialeinsatzkommando (SEK) der Polizei beteiligt. Gegen den 19-jährigen Tatverdächtigen wird wegen gefährlicher Körperverletzung und Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte ermittelt. Weitere Ermittlungen werden aus Neutralitätsgründen durch eine Mordkommission des Polizeipräsidiums Recklinghausen durchgeführt.

(Quelle: mit Polizei Dortmund, Foto: Symbolbild)

Ende einer Alkoholfahrt: Betrunkener Fahrzeugführer kracht in fünf Autos in Mülheim/Ruhr

Schwerer Verkehrsunfall am Sonntagmorgen (18.11.) gegen 07:15 Uhr in Mülheim an der Ruhr. Auf der Schwerinstraße im Stadtteil Styrum endete die Fahrt eines 25-Jährigen mit einem dunkelroten VW Vento. Zuvor hatte der Fahrer die Kontrolle über den Wagen verloren und krachte dort in fünf geparkte Pkws. Ein 22-jähriger Beifahrer wurde bei dem Unfall verletzt, während der mutmaßliche Unfallverursacher unverletzt blieb.

Bei ihm wurde vor Ort, durch die eingesetzten Polizeibeamten, ein Atemalkoholtest durchgeführt, der einen Wert von 1,6 Promille ergab. Zwecks Entnahme einer Blutprobe wurde er zu einer Wache verbracht. Die Straße musste während der Einsatz- und Bergungsmaßnahmen komplett gesperrt werden. Die Höhe des Sachschadens, der erheblich ausfallen dürfte, wird derzeit durch die Polizei ermittelt. (ReA)

(Foto: ANC-NEWS)

Essen: Lauter Knall, dann stand der Dachstuhl eines Mehrfamilienhauses in Flammen

Auf der Ripshorster Strasse in Essen-Dellwig ist es am frühen Sonntagmorgen (18.11.) gegen 04:30 Uhr zu einem schweren Brand im Dachgeschoss eines Mehrfamilienhauses gekommen. Die Mieter einer Wohnung im oberen Stockwerk des Hauses wurden dort durch einen lauten Knall, möglicherweise aufgrund einer Verpuffung oder einer Explosion, geweckt und flüchteten.

Auf dem Weg nach unten ins Freie klingelten sie die übrigen Hausbewohner wach. Bei Eintreffen der ersten Feuerwehrkräfte schlugen die Flammen bereits meterhoch aus dem Dachstuhl. Alle Bewohner konnten das Gebäude verlassen. Zwei Personen aus der Brandwohnung wurden mit Verdacht auf Rauchgasvergiftungen in ein umliegendes Krankenhaus verbracht. Feuerwehrsprecherin Susanne Klatt: "Der Löschangriff gestaltete sich anfangs schwierig, da sich im Bereich des brennenden Hauses eine Baustelle befindet und die engen Straßen ohnehin schon sehr schwierig für Großfahrzeuge zu befahren sind." Die übrigen 15 Bewohner aus dem Haus wurden in einem Bus der Ruhrbahn betreut. Die Feuerwehr Essen war am Einsatzort mehrere Stunden mit den Löscharbeiten beschäftigt. Die Brandursache wird derzeit von Experten der Kriminalpolizei ermittelt.

(Foto: Klaus Felder)

Samstag, 17. November 2018

Auf dem Nachhauseweg: Junge (9) sorgt für 50.000 Euro Sachschaden in Oberhausen

Am Freitag (16.11.) wurden in den Nachmittagsstunden im Bereich Oberhausen-Alstaden auf der Derfflingerstraße und den Straßen "Franzenkamp" und "Breitenbruch" insgesamt 30 geparkte Fahrzeuge zerkratzt. Bereits am Mittwoch (14.11.) wurden auf der Alstadener Straße über die Derfflinger Straße zum "Breitenbruch" mehr als 20 geparkte Autos zerkratzt. Der entstandene Sachschaden der insgesamt 50 beschädigten Autos beläuft sich, laut Polizei Oberhausen, auf über 50.000 Euro.

Zeugenhinweise führten auf die Spur eines 9-jährigen Schülers, der dringend tatverdächtig ist, die Sachbeschädigungen auf dem Nachhauseweg begangen zu haben. Laut Herrn Hinz von der Polizeileitstelle Oberhausen gegenüber nrw-aktuell.tv am Samstag, kommt der Junge für beide Taten in Betracht. Zuvor fahndete die Polizei nach „Vandalen“ da die Behörde zuvor von mehreren Tätern ausging. Die weiteren Ermittlungen der Kriminalpolizei dauern derzeit an.(ReA)

(Foto: Polizei Oberhausen)

Vorsicht vor Straßenglätte und besonders auf den Brücken in den Morgenstunden! Polizei meldet zahlreiche Verkehrsunfälle

Aufgepasst auf den Straßen und besonders auf den Brücken in den Morgenstunden! Erhebliche Straßenglätte hat am Samstagmorgen (17.11.) zu zahlreichen Verkehrsunfällen geführt. Auf der Autobahn 42 krachte es, nach Angaben eines Sprechers der Polizeileitstelle, insgesamt neun Mal zwischen 07:00 Uhr und 09:45 Uhr. Bei Temperaturen um den Gefrierpunkt erwies sich die Brücke über dem Rhein-Herne-Kanal zwischen Bottrop-Süd und Altenessen als besonderer Unfallschwerpunkt.

"Die Fahrbahn auf der A42 war an der Stelle spiegelglatt", so der Sprecher der Polizei gegenüber nrw-aktuell.tv weiter. Bei einem der neun Unfälle wurde eine schwangere Beifahrerin (30) verletzt und musste ins Krankenhaus verbracht werden. Sechs der beteiligten Fahrzeuge waren nicht mehr fahrbereit und mussten abgeschleppt werden. Die Autobahn musste zeitweise in den Fahrtrichtungen Dortmund und Duisburg gesperrt werden. Den Sachschaden schätzt die Polizei auf insgesamt 65.000 Euro.

Fast zeitgleich kam es bei Straßenglätte im Kreis Coesfeld zu einem schweren Unfall. Eine junge Fahrerin verunglückte hier mit ihrem Pkw und landete kopfüber im Graben, auf einer Landstraße zwischen Dülmen und Lüdinghausen. Die verletze Fahrerin und ihr Hund wurden von Ersthelfern aus dem Wrack befreit, sie wurde danach von einem Notarzt vor Ort behandelt und in ein Krankenhaus gebracht. An der Unfallstelle wurde die Straße für den Verkehr gesperrt. (ReA)

(Foto1: Symbolbild, Foto2: Andre Braune)

Fahrer mit Taschenlampe geblendet: Ein Toter und mehrere Schwerverletzte auf der A59 bei Duisburg

In den frühen Samstagmorgenstunden (17.11.) ist es auf der A59 bei Duisburg in Höhe der Anschlussstelle Zentrum zu einem tödlichen Unfall gekommen.

Ein mit fünf Personen, alle Insassen zwischen 22 und 24 Jahren, besetzter Kleinwagen (Peugeot) befuhr die A59 in Richtung Dinslaken. Plötzlich soll ein Beifahrer (23) dem 22-jährigen Fahrer mit einer Taschenlampe ins Gesicht geleuchtet haben. Der Fahrer verlor sofort die Kontrolle über den Wagen und geriet ins Schleudern. Während des dreifachen Überschlages wurde der Beifahrer aus dem Wagen geschleudert. Ein herannahender 24-jähriger Fahrzeugführer überrollte den jungen Mann.

Der 23-Jährige war sofort tot. Eine weitere Person aus dem überschlagenen PKW erlitt massive Kopfverletzungen und schwebt in akuter Lebensgefahr, laut Polizei. Alle weiteren Insassen wurden mittelschwer bis schwer verletzt. Die Mitfahrer sollen alle unter Alkoholeinfluss gestanden haben. Die A59 ist seit Unfallzeitpunkt 4:30 Uhr in Fahrtrichtung Dinslaken voll gesperrt. Die Polizei führte eine umfangreiche Spurensicherung durch und stellte u.a. die Taschenlampe sicher. Weitere Ermittlungen laufen derzeit.

(Fotos: Michael Weber)

Freitag, 16. November 2018

Mutmaßlicher Porsche-Dieb sorgt selbst fürs Fahndungsfoto - Polizei bittet um Hinweise

In der Nacht vom 10. auf den 11. Juli 2018 (Dienstag/Mittwoch) wurde in der Straße "Brucker Holt" in Essen-Bredeney ein schwarzer Porsche Cayenne gestohlen. Der Besitzer hatte den Wagen am Abend gegen 18:30 Uhr am Fahrbahnrand geparkt. Am Morgen musste er feststellen, dass das Auto verschwunden war.

Jetzt sucht die Polizei einen bislang unbekannten Tatverdächtigen mit einem Foto. Dieses stammt aus einer Messanlage der Bundesautobahn 44. Am frühen Morgen des 11. Juli wurde das Fahrzeug dort bei einem Geschwindigkeitsverstoß videografiert. Auf dem Fahrersitz ist eine männliche Person zu erkennen.

Hinweise zu seiner Identität, seinem Aufenthaltsort oder dem Verbleib des Autos mit dem Kennzeichen "E-GA1305" nimmt die Polizei unter 0201/829-0 entgegen.

(Quelle/Foto: Polizei Essen)

Essen: Mann will sich vor einem Feuer retten und stürzt aus dem Fenster - Lebensgefahr

Donnerstagabend (15.11.) hat es in einem Mehrfamilienhaus an der Tiefbaustraße (Essen-Altenessen) gebrannt. Alle Zimmer einer Wohnung im zweiten Obergeschoss des sechs-Parteien-Hauses brannten bei Eintreffen der ersten Kräfte in voller Ausdehnung. Flammen schlugen aus den Fenstern und drohten in den Dachstuhl überzugehen, die Wohnungseingangstür war bereits zu großen Teilen weggebrannt.

Ein Mann saß auf einer Fensterbank der Brandwohnung, versuchte sich hinab zu hangeln, stürzte dabei aber ab und fiel auf das Heck eines abgestellten Pkw. Der 66-jährige trug durch Sturz und vorherige Brandeinwirkung lebensgefährliche Verletzungen davon. Notarzt und Rettungssanitäter versorgten ihn vor Ort, anschließend erfolgte der Transport in eine Klinik. Die übrigen Bewohner des Hauses hatten sich bereits unverletzt ins Freie gerettet. Sie wurden von Nachbarn betreut. Über eine Drehleiter und im Innenangriff brachten die Feuerwehrleute den Brand unter Kontrolle. Um alle Glutnester zu erreichen, mussten Teile des Mobiliars und eine größere Menge Bücher hinausgeschafft und im Innenhof abgelöscht werden.

Bei den Nachlöscharbeiten wurde deutlich, wie intensiv das Feuer gewütet haben muss. Der Putz war von Decken und Wänden geplatzt, Wände zeigten Spannungsrisse. Die Brandursache und die Höhe des Sachschadens sind nicht bekannt. Die Kriminalpolizei ermittelt.

(Quelle: Feuerwehr Essen, Fotos: Justin Brosch)