Donnerstag, 29. Februar 2024

Königswinter: Zwei Schwerstverletzte nach Verkehrsunfall auf Autobahn A3 am Stauende - Feuerwehr rettet eingeklemmten Fahrer - Zwei Rettungshubschrauber im Einsatz

Um 07:00 Uhr am Donnerstagmorgen (29.02.) wurde die Freiwillige Feuerwehr Königswinter auf die BAB 3 alarmiert. Kurz hinter der Ortschaft Dambroich, in Fahrtrichtung Köln, war ein Transporter am Stauende auf einen Sattelzug aufgefahren. Die Meldung lautete "Verkehrsunfall, Person eingeklemmt".

Dass bei dem Unfall tatsächlich jemand schwer eingeklemmt sei, meldete ein zufällig anwesendes Mitglied der Freiwilligen Feuerwehr. Er war auf dem Weg zur Arbeit hinter dem Unfall und konnte noch vor Eintreffen der Rettungskräfte einen schwerstverletzten Mann aus dem Auto befreien. Er leistete mit weiteren Autofahrern Erste Hilfe.Ein Anhänger hatte sich bei dem Aufprall durch die Fahrgastzelle des Vans gedrückt. Das stark deformierte Fahrzeug blieb auf dem ersten Fahrstreifen hinter dem LKW stehen. Der Fahrer war stark eingeklemmt. Aufgrund der schweren Verletzungen wurde eine sogenannte `Sofortrettung´ durchgeführt. Schnellstmöglich wurde die Einklemmung durch die Einsatzkräfte beseitigt. Mit mehreren hydraulischen Rettungsgeräten und Ketten wurden dabei Karosserieteile auseinandergezogen. Mehrere Trupps arbeiteten dabei gleichzeitig an dem Fahrzeug, um Zeitvorteile zu schaffen.

Um 07:46 Uhr konnte der Mann an den Rettungsdienst übergeben werden. Zwei Rettungshubschrauber waren währenddessen an der Einsatzstelle gelandet. Beide Patienten wurden mit lebensgefährlichen Verletzungen in Kliniken geflogen. (Stand 09:30 Uhr)

Zur Unfallaufnahme ermittelt das Unfallaufnahmeteam der Polizei Köln. Für die Bergung der Fahrzeuge ist die Autobahn in Fahrtrichtung Köln weiterhin gesperrt. Die Kräfte der Löschzüge Ittenbach, Uthweiler und Oelberg konnten die Einsatzstelle gegen 09:00 Uhr verlassen. Es hat sich ein kilometerlanger Stau zurück bis zur Anschlussstelle Siebengebirge gebildet.

(Quelle/ Fotos: Freiwillige Feuerwehr Königswinter)

Mittwoch, 28. Februar 2024

Essen: Verfolgungsfahrt endet in schwerem Unfall - Zwei Polizisten leicht und Fahrer (28) schwer verletzt

Eine Streifenwagenbesatzung der Polizei Essen versuchte am Mittwochabend (28.02.) gegen 20 Uhr, ein verdächtiges Fahrzeug im Bereich der Zollverein-Kreuzung Stauderstraße anzuhalten.

Der Fahrer eines Audis hatte sein Abblendlicht nicht eingeschaltet. Als die Beamten dem Fahrer Haltesignale gaben, beschleunigte er und floh. Auf der Altenessener Straße, in Höhe des Bahnhofs Essen-Altenessen, kam es zu einer schweren Kollision zwischen dem Audi und einem Streifenwagen vom Typ Vito der Polizei.

Durch den heftigen Aufprall wurden die Airbags ausgelöst. Die beiden Beamten wurden leicht verletzt, während der 28-jährige Fahrer aus Polen, der geflüchtet war, schwer verletzt wurde.

Alle drei Verletzten wurden mit dem Rettungswagen in ein Krankenhaus gebracht. Der schwere Unfall führte zu einem großen Trümmerfeld in der Umgebung. Spezialisten des Verkehrsunfallaufnahmeteams der Polizei begannen noch am Abend mit den ersten Ermittlungen am Unfallort.

Die genauen Hintergründe, warum der 28-Jährige geflohen ist, sind derzeit noch unklar. Die Altenessener Straße musste für mehrere Stunden gesperrt werden, während die Einsatzmaßnahmen liefen. Auch der Bus- und Bahnverkehr der Ruhrbahn war betroffen.(JB)

(Fotos: Justin Brosch / nrw-aktuell.tv)

Duisburg: Zwei Kinder nach Angriff schwer verletzt - Tatverdächtiger (21) festgenommen - Einsatzstelle weiträumig abgesperrt - Rettungshubschrauber angefordert

Die Duisburger Polizei und der Rettungsdienst wurden am Mittwochmittag (28.02.) gegen 12:00 Uhr zur Dahlstraße im Marxloh alarmiert. Nach ersten Informationen wurden auf der Straße, die sich im Umfeld einer Grundschule befindet, zwei Kinder bei einem Angriff schwer verletzt.

Die Kinder retteten sich mit ihren schweren Verletzungen noch zur nahegelegenen Schule. Nach einer Erstversorgung durch den alarmierten Notarzt wurden beide Kinder in ein Krankenhaus transportiert. Auch ein Rettungshubschrauber wurde angefordert.

Wie die Kinder verletzt wurden und was die Hintergründe der Tat sind, ist Gegenstand der laufenden Ermittlungen. Ein 21-jähriger Tatverdächtiger konnte festgenommen werden.

Die Einsatzstelle wurde durch die Polizei weiträumig abgesperrt und Spuren gesichert. Die Ermittlungen dauern an.

(Fotos: Justin Brosch/ nrw-aktuell.tv)

Montag, 26. Februar 2024

Schwerer Messerangriff in Essen - Zwei Täter geflüchtet - Großfahndung der Polizei mit Hubschrauber

Ein 34-jähriges männliches Opfer wurde am späten Sonntagabend (25.02.) in Essen-Frohnhausen bei einem Angriff verletzt. Kurz vor 22 Uhr wurde der Mann vor einer Haustür an der Frohnhauser Straße von zwei unbekannten Tätern angegriffen.

Der Täter stach dem Opfer dabei von hinten ins Bein, was zu erheblichen Blutverlusten führte. Trotz sofortiger Fahndungsmaßnahmen durch die Polizei Essen, einschließlich des Einsatzes eines Polizeihubschraubers mit Wärmebildkamera, blieben die Täter unentdeckt.

Der Hubschrauber flog eine nahegelegene Kleingartenanlage ab, um nach den Tätern zu suchen. Nach dem Angriff flüchteten die Täter vom Tatort, während das schwer verletzte Opfer unter Begleitung eines Notarztes mit Blaulicht in ein Krankenhaus gebracht wurde.

Dennoch wurde noch am selben Abend von der Kriminalpolizei eine Untersuchung am Tatort eingeleitet, um den Tathergang zu rekonstruieren und die Täter zu identifizieren. Die Hintergründe zu dieser Tat sind aktuell noch unklar.

(Fotos: Justin Brosch / nrw-aktuell.tv)

Sonntag, 25. Februar 2024

Fußballangehörige randalieren und attackieren Einsatzkräfte in Bochum - 10 Personen festgenommen

In der Samstag Nacht, 25. Februar, wurde die Polizei zu einer Schlägerei in eine Gaststätte in der Bochumer Innenstadt gerufen. Anhänger der Fußballszene hatten sich offensichtlich erst untereinander geschlagen und später die Einsatzkräfte attackiert. Die Polizei musste Pfefferspray und vereinzelt auch den Schlagstock einsetzen - zehn Personen wurden in Gewahrsam genommen.

Gegen 1.25 Uhr erhielt die Polizei über Notruf Kenntnis von einer Gruppenschlägerei durch Fußballangehörige in und vor einer Gaststätte am Ostring in der Innenstadt. Entsandte Kräfte trafen vor dem Eingang auf eine größere Anzahl von aggressiven und unkooperativen Menschen.

Zum Teil versuchten diese zu flüchten, zum anderen Teil wurde die Einsatzkräfte verbalaggressiv angegangen und beleidigt. Ferner verwehrten die Personen der Polizei den Zutritt in den gastronomischen Betrieb.

Erst mit Unterstützung zahlreicher Verstärkungskräfte (rund 20 Streifenwagen) konnten die Personalienfeststellungen der hochemotionalen Personen durchgeführt werden. Eine Person, die sich besonders aggressiv gegenüber den Einsatzkräften verhielt, sollte in Gewahrsam genommen werden. Daraufhin solidarisierten sich die übrigen Personen und griffen die Polizeibeamten körperlich an.

Die Beamten setzten Pfefferspray gegen die Angreifer ein. Mehrere Personen erlitten Augenreizungen - auch Polizeibeamte. Diese wurden im Nachgang durch den Rettungsdienst der Feuerwehr behandelt. In Einzelfällen musste die Polizei auch zum Schlagstock greifen.

Insgesamt wurden zehn Männer im Alter zwischen 21 und 31 Jahren in Gewahrsam genommen. Nach Ausnüchterung und Durchführung der erforderlichen Folgemaßnahmen wurden die Personen wieder aus dem Gewahrsam entlassen.

Alle Tatverdächtigen erwarten nun Strafverfahren. Unter anderem werden jetzt die Bodycam-Aufnahmen der Einsatzkräfte auszuwerten sein. Die Ermittlungen der Kriminalpolizei dauern an.

(Quelle: Polizei Bochum, Foto: Symbolbild/ nrw-aktuell.tv)

Hünxe: 50-Jährige in Ladenlokal getötet - Mordkommission ermittelt

Am Samstag (24. Februar) wurde in einem Ladenlokal in Hünxe-Drevenack eine 50-jährige leblose Frau mit Stichverletzungen aufgefunden.

Aufgrund der Auffindesituation geht die Staatsanwaltschaft Duisburg von einem Tötungsdelikt aus. Eine Mordkommission der Polizei Duisburg hat die Ermittlungen aufgenommen.

Die Spurensuche- und sicherung erfolgte am gestrigen Tage durch ein Tatortexpertenteam der Polizei Duisburg.

Die Staatsanwaltschaft Duisburg ordnete die Obduktion an. Diese und die weiteren Ermittlungen dauern an.

(Quelle: Polizei Duisburg, Foto: Symbolbild / nrw-aktuell.tv)

Samstag, 24. Februar 2024

Tragischer Unfall am Güterbahnhof in Schwerte: Jugendlicher stirbt nach Kletterunfall auf Waggon

Am Freitagabend (23.02.) ereignete sich am Güterbahnhof in Schwerte ein tragischer Vorfall, bei dem ein 18-jähriger Jugendlicher durch einen Lichtbogen sein Leben verlor.

Es war gegen 23.25 Uhr, als der Jugendliche zusammen mit zwei Freunden am Bahnhof unterwegs war. Als die Gruppe die Gleise überquerte, entschied sich einer der Jugendlichen dazu, auf einen Waggon zu klettern.

Leider endete diese Handlung in einer Tragödie, als der Jugendliche einen Stromschlag erlitt und vom Dach des Zuges auf die Gleise stürzte. Die Rettungskräfte konnten nur noch den Tod des jungen Mannes feststellen.

Die Polizei Unna ist derzeit dabei, die genauen Umstände dieses Vorfalls zu ermitteln. Sowohl Augenzeugen als auch die Einsatzkräfte von Polizei und Feuerwehr werden betreut und unterstützt.

Es ist wichtig zu betonen, dass das Betreten von Bahnanlagen und das Klettern auf Züge äußerst gefährlich sind und lebensbedrohliche Folgen haben können.

(Fotos: Frank Bauermann / nrw-aktuell.tv)

Freitag, 23. Februar 2024

Zwei verstorbene Personen in Bochum aufgefunden - Mordkommission ermittelt

Am Donnerstag, 22. Februar, hat die Wohnungsinhaberin einer Wohnung in Bochum-Wattenscheid deren 19-jährige Tochter und den 22-jährigen Freund der Tochter leblos aufgefunden.

Herbeigerufene Rettungskräfte konnten nur noch den Tod beider Personen feststellen. Aufgrund der unklaren Umstände hat eine Mordkommission die weiteren Ermittlungen aufgenommen.

Bereits am Donnerstagabend wurde der Leichnam der 19-Jährigen auf Anordnung von Oberstaatsanwalt Andreas Bachmann rechtsmedizinisch untersucht. Eine Gewalttat konnte hierbei ausgeschlossen werden.

Am Freitag wird auch der Leichnam des 22-Jährigen obduziert werden. Die Ermittlungen dauern an.

(Quelle: Polizei Bochum, Foto: Symbolbild/ nrw-aktuell.tv)