Mittwoch, 23. Oktober 2019

Foto-Shooting mit "Sturmgewehren" endet für drei junge Männer in Langenfeld auf der Wache

Am Dienstagnachmittag (22.10.) haben in Langenfeld drei junge Männer (18, 19 und 19 Jahre alt) einen Polizeieinsatz in einem Waldstück nahe des Golfplatzes am Katzberg ausgelöst, weil sie in Tarnkleidung und mit Softair-Gewehren im Wald posiert hatten.

Gegen 16:30 Uhr meldete sich ein Jogger bei der Polizei. Der Mann berichtete, er habe auf seiner Laufrunde, entlang eines Feldweges in der Nähe des Golfplatzes am Katzberg, drei junge und mit Sturmgewehren bewaffnete Männer in militärischen Tarnanzügen durch einen Wald laufen sehen.

Eine sofort eingeleitete Fahndung der Polizei führte schnell zum Erfolg: In unmittelbarer Nähe zum Golfplatz konnten die eingesetzten Polizeibeamten das beschriebene Trio antreffen und feststellen, dass es sich bei den Gewehren um Soft-Air-Pistolen beziehungsweise um täuschend echt aussehende Anscheinswaffen handelte. Außerdem führte einer der Drei eine Attrappe einer Handgranate mit sich. Bei der weiteren Durchsuchung der drei jungen Männer stellten die Beamten zudem ein verbotenes Butterfly-Messer sicher.

Bei ihrer ersten Befragung vor Ort gaben die drei Männer an, im Wald lediglich für private Zwecke Fotos mit ihren Waffen gemacht zu haben. Sie wurden zur weiteren Sachverhaltsklärung vorläufig festgenommen und zur Polizeiwache gebracht. Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen durften sie diese wieder verlassen. Ihre täuschend echt aussehenden Soft-Air-Pistolen und "Anscheinswaffen" blieben jedoch sichergestellt. Strafverfahren wegen Straftaten gegen das Waffengesetz und Störung des öffentlichen Friedens wurden eingeleitet. Die Ermittlungen dazu dauern an.

(Quelle/Foto: Kreispolizeibehörde Mettmann)

Wohnungsbrand in Monheim am Rhein fordert acht Verletzte, darunter zwei Kleinkinder

Die Feuerwehr in Monheim am Rhein (Kreis Mettmann) wurde gegen 0:00 Uhr in der Nacht zu Mittwoch (23.10.) zu einem Brandeinsatz auf die Mozartstraße alarmiert. Bei Eintreffen der ersten Einsatzkräfte stellte sich heraus, dass es im 1. Obergeschoss eines Mehrfamilienhauses zu einem Wohhnungsbrand gekommen war.

Dichter, schwarzer Brandrauch drang aus den Fenstern; ein Hund wurde vermisst. Umgehend wurde die Brandbekämpfung mittels Drehleiter und die Tierrettung eingeleitet. Der Hund konnte glücklicherweise schnell gefunden und gerettet werden und blieb augenscheinlich unverletzt. Insgesamt wurden acht verletzte Personen nach rettungsdienstlicher Behandlung in Krankenhäuser transportiert, davon zwei Kleinkinder.

Nach Abschluss der Brandbekämpfung mussten umfangreiche Entrauchungsmaßnahmen mit einem Hochleistungslüfter der Feuerwehr durchgeführt werden. Die Wohnung bleibt unbewohnbar. Die Polizei hat die Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen.

(Foto: Patrick Schüller)

Dienstag, 22. Oktober 2019

Dortmund: Unbekannte legen Baumstamm auf Bahngleise - Bundespolizei bittet um Hinweise

Bislang Unbekannte legten gestern Abend (21. Oktober) einen Baumstamm quer über die Gleise des Haltepunktes Dortmund-Kruckel. Die S-Bahn 5 konnte rechtzeitig vor dem Hindernis zum Stehen kommen.

Gegen 21:11 Uhr befand sich die S 5 auf dem Weg von Hagen nach Dortmund. Während der Einfahrt in den Haltepunkt Dortmund-Kruckel erkannte der 54-jährige Triebfahrzeugführer einen länglichen Gegenstand auf den Gleisen und leitete sofort eine Schnellbremsung ein. Noch bevor er den Gegenstand überrollte, stoppte die S-Bahn rechtzeitig vor dem Hindernis.

Bei diesem handelte es sich um einen circa 3 Meter langen und 30 cm dicken Baumstamm. Tatverdächtige, die den Stamm auf die Gleise gelegt haben könnten, waren nicht mehr vor Ort. Die Bundespolizei leitete ein Ermittlungsverfahren wegen gefährlichen Eingriffs in den Bahnverkehr ein und bitte Zeugen um Hinweise.

Wer konnte Montagabend (21. Oktober) zwischen 20:40 Uhr und 21:10 Uhr Personen beobachten, die sich auf den Bahnsteigen oder im Gleisbereich des DB Haltepunktes in Dortmund-Kruckel aufhielten? Hinweise nimmt die Bundespolizei unter der kostenfreien Servicenummer 0800 6 888 000 entgegen.

In diesem Zusammenhang warnt die Bundespolizei vor solchen Taten! Beim Überfahren von Gegenstände aller Art, können gesplitterte Teile wie Geschosse wirken und Menschen im Umfeld des Tatortes erheblich verletzen. Es handelte sich deshalb auch nicht um einen "Dummejungenstreich". Nicht umsonst hat der Gesetzgeber den Tatbestand des gefährlichen Eingriffs in den Bahnverkehr mit einer Freiheitsstrafe von sechs Monaten bis zu zehn Jahren sanktioniert!

(Quelle/Foto: Bundespolizeiinspektion Dortmund)

Öffentlichkeitsfahndung nach Massenschlägerei in Duisburg: Opfer mit Messer lebensgefährlich verletzt

Am Samstag (12.10.) kam es in Duisburg-Hochfeld gegen 20:45 Uhr auf der Wanheimer Straße / Bachstraße vor dem Sport-Café "Laola" zu einer Schlägerei zwischen zwei Personengruppen. Daran waren nach Angaben der Polizei zwei Gruppen mit jeweils etwa zehn Personen beteiligt. Eine Person wurde mit einem Messer lebensgefährlich verletzt.

Die Polizei berichtet weiter: Aus der einer Gruppe, bestehend aus türkischstämmigen Deutschen und Türken, stach ein bisher noch nicht identifizierter Tatverdächtiger mit einem Messer auf den 29-jährigen Geschädigten ein und verletzte ihn lebensgefährlich durch einen Herzstich.

Durch die Auswertung der Videoüberwachung der umliegenden Geschäfte konnte ein Mann isoliert werden, der als tatverdächtig gelten muss. Inzwischen liegt ein Gerichtsbeschluss für eine Öffentlichkeitsfahndung nach dem Verdächtigen vor, die ihn kurz vor der Tatbegehung zeigen.

Die Polizei fragt: Wer kann Angaben zu dem abgebildeten Tatverdächtigen machen? Zeugen und/oder Hinweisgeber melden sich bitte beim Kriminalkommissariat 11 unter der Rufnummer 0203-280-0.

(Quelle/Foto: Polizei Duisburg)

Nach Festnahmen in Mülheim/Ruhr: Razzia in Düsseldorfer Großbordell

Am Montagabend (21.10.) fand im Düsseldorfer Großbordell "Oceans" eine großangelegte Durchsuchungsaktion statt. Die Maßnahme steht offiziell in Zusammenhang mit den Festnahmen in Mülheim/Ruhr in der Nacht zu Montag (wir berichteten).

In der Nacht sollen ein Ex-Rocker sowie seine Frau von sechs Männern unter Einsatz einer Schusswaffe aufgesucht worden sein. Nach offiziellen Informationen wurden bei den Durchsuchungsmaßnahmen keine weiteren scharfen Schusswaffen gefunden.

Die sechs Verdächtigen konnten nach Prüfung von Haftgründen das Polizeigewahrsam inzwischen wieder verlassen. Die Ermittlungen zu den Hintergründen des Vorgehens der in Mülheim festgenommenen Männergruppe laufen weiterhin auf Hochtouren. (jh)

(Fotos: ANC-NEWS)

20-jähriger Mann nach Messerangriff in Mülheim/Ruhr schwer verletzt - Tatverdächtiger festgenommen

In der Nacht auf Dienstag (22.10., gegen 01:30 Uhr) erhielt die Polizei Kenntnis von einem Körperverletzungsdelikt an der Arndtstraße in Mülheim an der Ruhr. Ein 20-jähriger Mülheimer traf sich mit einem 24 Jahre alten Gelsenkirchener und zwei weiteren Männern.

Es kam zu einer Auseinandersetzung, bei der es vermutlich um Geldstreitigkeiten ging. Der Mülheimer wurde von den zwei Unbekannten mit einem messerähnlichen Gegenstand bedroht. Anschließend verletzte der Gelsenkirchener den 20-Jährigen mit einem Messer. Er erlitt mehrere Schnittverletzungen und verblieb schwer verletzt im Krankenhaus. Der 24-Jährige wurde vorläufig festgenommen. Beim Hantieren mit dem Messer verletzte sich er selbst. Seine leichten Schnittverletzungen wurden im Krankenhaus behandelt.

Aufgrund einer Alkoholisierung entnahm ihm ein Arzt eine Blutprobe, bevor der Mann die weitere Nacht im Polizeigewahrsam verbrachte. Das Handy des 20-Jährigen, welches womöglich weitere Hintergründe zu den Geldstreitigkeiten liefern kann, wurde sichergestellt. Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen zu einer gefährlichen Körperverletzung und einer versuchten räuberischen Erpressung aufgenommen.

(Quelle: Polizei Essen, Foto: ANC-NEWS)

Polizeieinsatz: Massenschlägerei zwischen Kurden und Türken in Herne

Am Montagabend (21.10.) sind erneut Türken und Kurden aneinandergeraten. Die gewalttätige Auseinandersetzung fand gegen 22 Uhr vor einem türkischen Kulturverein an der Schulstraße statt.

Nach ersten Informationen sollen sich die rund 60 Beteiligten nicht nur mit Knüppeln und Latten geprügelt, sondern teilweise auch mit Messern bedroht haben. Durch den Einsatz von Pfefferspray konnte die Polizei eine Ausweitung der Schlägerei verhindern. Die Polizei stellte mehrere Schlagwerkzeuge und Schreckschusspistolen sicher. Eine Person wurde bei dem Streit verletzt und ins Krankenhaus gebracht.

Es wurden mehrere Strafanzeigen gefertigt. Bereits am Montag vor einer Woche (wir berichteten) hatte es am Rande einer Demo gegen die türkische Militäroffensive in Syrien eine massive Auseinandersetzung zwischen Kurden und Türken in Herne gegeben.(jh)

(Fotos: Michael Weber)

Lebensgefährlich! Unbekannte spannen Folie über Straße - Bochumer Polizei bittet um Zeugenhinweise

Noch sind die Täter eines gefährlichen Eingriffs in dem Straßenverkehr in Bochum-Wattenschied nicht ermittelt. Diese hatten am 17. Oktober, gegen 19.35 Uhr, quer über die Fahrbahn der Weststraße in Höhe der Schulstraße transparente Folie gespannt. Aufgrund der Dunkelheit in den Abendstunden war die auf circa 140 cm Höhe gespannte Folie kaum zu sehen.

Durch Glück und Zufall ist niemand bei dieser Tat verletzt worden. Bei den beiden Tätern soll es sich augenscheinlich um Kinder gehandelt haben, welche sich mit Fahrrädern entfernt haben.

Von einem "Dummenjungenstreich" kann man hier wirklich nicht sprechen!

Das Bochumer Verkehrskommissariat bittet zur Geschäftszeit unter der Rufnummer 0234 909-5264 um Zeugenhinweise.

(Quelle/ Foto: Polizei Bochum)