Montag, 28. November 2022

Hürth: Feuer in einem Einfamilienhaus mit Menschenrettung - Zwei Bewohner bewusstlos aus Brandwohnung gerettet - Zwei Rettungshubschrauber im Einsatz

Dramatischer Brand in einem Einfamilienhaus am Montagabend (28.11.) in Alt-Hürth. Gegen 18:10 Uhr wurde die Feuerwehr über ein Brandereignis in die Mühlenstraße gerufen.

Beim Eintreffen der ersten Kräfte konnte der Brand in einem Haus bestätigt werden. Das Feuer brach nach ersten Ermittlungen in der Küche im Erdgeschoss aus. Da noch Bewohner im Haus gemeldet waren, wurden umgehend mehrere Trupps unter Atemschutz zur Menschenrettung in das Brandobjekt geschickt.

Zwei Bewohner konnten bewusstlos aus dem Brandhaus gerettet werden. Aufgrund der lebensbedrohlichen Verletzungen wurden zwei Rettungshubschrauber, einer aus Köln und einer von der Bundeswehr aus Nörvenich angefordert. Nachdem das komplette Gebäude kontrolliert war und sich keine Personen mehr im Gebäude befanden, wurde unverzüglich die Brandbekämpfung durch Trupps im Innenangriff eingeleitet.

Die beiden Verletzten wurden mit Hubschraubern in eine Spezialklinik geflogen. Im Zuge des Einsatzes wurde die Mühlenstraße für den Verkehr gesperrt. Insgesamt war die Feuerwehr- und der Rettungsdienst mit rund 50 Kräften im Einsatz. Die Polizei hat die Ermittlungen zur Brandursache eingeleitet.(Jb)

(Fotos: Vincent Kempf / nrw-aktuell.tv)

Sonntag, 27. November 2022

Essen: Messerangriff in Diskothek - Fünf teils schwer verletzte Gäste - Täter auf der Flucht - Mordkommission eingerichtet

Heute Nacht (27. November, gegen 3:30 Uhr) gingen bei der Leitstelle mehrere Notrufe ein, die eine gewalttätige Auseinandersetzung mit mehreren Verletzten in einer Disco an der Viehofer Straße meldeten.

Die zu Hilfe gerufenen Polizeibeamten trafen vor Ort auf fünf verletzte Männer (30 Jahre, türkisch/33 Jahre, deutsch-libanesisch/33 Jahre, iranisch-irakisch/35 Jahre, libanesisch/41 Jahre, ungeklärte Staatsangehörigkeit). Zumindest einige der Männer wiesen unter anderem Stichwunden auf.

Bei zwei Verletzten konnte eine Lebensgefahr nach aktuellem Stand nicht ausgeschlossen werden. Alle Verletzten wurden sofort in Krankenhäuser gebracht. Da die Situation vor Ort zunächst unübersichtlich war, wurden zahlreiche Verstärkungskräfte nachgefordert.

Die genaue Anzahl von Tatverdächtigen ist Gegenstand der Ermittlungen, ebenso wie der Hintergrund der Auseinandersetzung sowie die konkrete Tatbeteiligung der verletzten Personen. Es wurde eine Mordkommission eingerichtet. Ermittelt wird wegen eines möglichen versuchten Tötungsdelikts.

(Quelle: Polizei Essen, Fotos: Justin Brosch / nrw-aktuell.tv)

Samstag, 26. November 2022

Kampf gegen Clan-Kriminalität: Razzia in Oberhausen - Mehrere illegale Glücksspielautomaten, Bargeld und unversteuerte Tabakerzeugnisse sichergestellt

Mit zahlreichen Kräften war die Polizei Oberhausen am Freitagabend (25.11.) bis in die Nacht zu Samstag im Einsatz. Zur Bekämpfung der Clankriminalität und der Verhinderung der Verbreitung krimineller Strukturen, wurden der Stadt Oberhausen, dem Finanzamt Oberhausen, der Steuerfahndung Essen und dem Hauptzollamt umfangreiche Kontrollen im Stadtgebiet durchgeführt.

Im Fokus des Einsatzes standen Überprüfungen von Shisha-Bars, Wettbüros und allgemeine Glücksspielstätten. Bei den Maßnahmen wurden mehrere illegale Glücksspielautomaten, Bargeld, dessen Herkunft nicht geklärt werden konnte, und unversteuerte Tabakerzeugnisse durch die Ermittlerinnen und Ermittler an Ort und Stelle sichergestellt.

In einer Lokalität wurden Gerätschaften, die u.a. für den Betrieb einer Hanfplantage verwendet werden können, aufgefunden und ebenfalls sichergestellt.

Dietmar Leyendecker Polizeipräsident i.V.: "Die Polizei Oberhausen übt unnachgiebig Druck auf mögliche kriminelle Strukturen in unserer Stadt aus. Mit umfangreichen Maßnahmen wie an diesem Freitagabend, zeigen wir auch weiterhin, den Personen, die sich außerhalb unseres Rechtssystem bewegen wollen, klar die Grenzen auf."

Fortlaufende Ermittlungen sind noch in der Nacht angelaufen.

(Quelle: Polizei Oberhausen, Fotos: Michael Weber/ nrw-aktuell.tv)

Bochum: Dramatischer Wohnungsbrand fordert ein Menschenleben - Flammen schlugen aus dem Fenster der Brandwohnung

Die Feuerwehr Bochum wurde in der Nacht des 26.11.2022 zu einem Wohnungsbrand in einem Mehrfamilienhaus in der Malteserstraße alarmiert. Nach Aussagen der Anrufer wurde noch eine Person in der Brandwohnung im 3. OG vermisst.

Daraufhin alarmierte die Leitstelle die Einsatzkräfte gemäß dem Stichwort "Feuer mit Menschenleben in Gefahr". Als der zuständige Löschzug der Innenstadtwache an der Einsatzstelle eintraf schlugen bereits Flammen aus dem Fenster der Brandwohnung auf der Rückseite und drohten auf das Dachgeschoss überzugreifen.

Mehrere Bewohner machten sich an den Fenstern bemerkbar, konnten aber alle eigenständig das Gebäude verlassen. Der Treppenraum des Gebäudes war ab dem 2. OG bereits vollständig verraucht, wodurch 4 Personen verletzt wurden. Es wurde sofort die Menschenrettung der vermissten Person in der Brandwohnung mit zwei Trupps unter Atemschutz und zwei C-Rohren eingeleitet.

Des Weiteren wurde das gesamte Gebäude auf weitere Personen kontrolliert. Insgesamt wurden zur Menschenrettung, Brandbekämpfung und Kontrolle des Gebäudes sieben Trupps unter Atemschutz, vier C-Rohre, ein Hochleistungslüfter sowie zwei Drehleitern eingesetzt.

Leider konnte die vermisste Person nur noch tot in der Brandwohnung vorgefunden werden. Insgesamt wurden 14 Personen aus dem Gebäude vom Notarzt gesichtet, betreut und medizinisch versorgt. Es mussten vier Personen aufgrund ihrer Verletzungen zur medizinischen Abklärung verschiedener Krankenhäuser zugeführt werden.

Die unverletzten Personen wurden in einem angeforderten Bus der BOGESTRA betreut. Vorsorglich wurde der Dachgeschossbereich sowie die Nebengebäude begangen und auf eine mögliche Schadensausbreitung kontrolliert. Der Strom und der Gasanschluss des betroffenen Gebäudes mussten abgeschaltet werden.

Das gesamte Gebäude blieb nach dem Ereignis unbewohnbar. Die Bewohner kamen größtenteils in einer Ausweichunterkunft des Vermieters unter. Für vier Bewohner wurde über das Sozialamt der Stadt Bochum eine Unterkunft bereitgestellt. Insgesamt waren 70 Einsatzkräfte im Einsatz. Die Einsatzstelle wurde nach Einsatzende der Polizei zur Brandursachenermittlung übergeben.

(Quelle: Feuerwehr Bochum, Fotos: Michael Weber / nrw-aktuell.tv)

Freitag, 25. November 2022

Ratingen: Pkw vom Güterzug erfasst und mitgeschleift - Ersthelfer befreien schwer verletzte Person aus Pkw - Stundenlange Bergungsarbeiten

Am späten Nachmittag des 24.11.2022 gegen 17:14 Uhr ereignete sich ein schwerer Verkehrsunfall am Bahnübergang Auermühle (Ratingen im Kreis Mettmann), zwischen einem Zug und einem PKW. Aus ungeklärter Ursache wurde der PKW mit einem Insassen von dem fahrenden Zug erfasst und mitgerissen.

Nach ca.50 Metern kam der Zug zum Stehen. Zuerst ginge man davon aus, dass die Person im PKW eingeklemmt sei. Dies war zum Glück nicht der Fall. Passanten, die den Vorfall gesehen hatten, konnten die Person aus dem PKW befreien. Es erfolgte die sofortige Übergabe an den Rettungsdienst, der die Person nach einer Behandlung schwer verletzt in eine Klinik fuhr. Die Lokführer des Zuges erlitten einen leichten Schock, mussten aber nicht rettungsdienstlich versorgt werden.

Die Feuerwehr klemmte die Batterie des Fahrzeugs ab und leuchtete die Einsatzstelle aus, die dann dem Notfallmanager der Bahn übergeben wurde.

(Quelle: Feuerwehr Ratingen, Fotos: Patrick Schüller / nrw-aktuell.tv)

Mittwoch, 23. November 2022

Bahnhof Moers: Kind von einfahrendem Güterzug erfasst und lebensgefährlich verletzt - Rettungshubschrauber im Einsatz - Bundespolizei ermittelt

Am frühen Mittwochnachmittag (23.11.) zwischen 13:40 Uhr und 13:45 Uhr ereignete sich im Bahnhof Moers ein tragischer Unfall. Nach ersten Informationen wurde ein Kind, welches am Gleis stand, bei der Einfahrt von einem Güterzug erfasst, ins Gleisbett gerissen und lebensgefährlich verletzt.

Das Kind erlitt vermutlich schwere Schädel- und Handverletzungen, wurde nach rettungsdienstlicher Erstversorgung mit einem Rettungshubschrauber in eine Klinik geflogen. Neben zahlreichen Einsatzkräften der Polizei und der Feuerwehr waren auch Notfallseelorger vor Ort, um Zeugen des Unfalls zu betreuen.

Der Bahnhof Moers wurde zunächst für den Bahnverkehr gesperrt, Zugverbindungen mussten ausfallen. Inzwischen konnte ein Gleis für den Zugverkehr wieder freigegeben werden.

Die Bundespolizeiinspektion Kleve hat die weiteren Ermittlungen zu dem Fall übernommen.(jh)

(Foto: Justin Brosch / nrw-aktuell.tv)

Bochum: PKW brennt auf der A40 in voller Ausdehnung - Kurzzeitige Vollsperrung der Autobahn

Gestern Abend (22.11.) kam es zum Vollbrand eines PKW auf der BAB 40 Fahrtrichtung Dortmund kurz hinter der Auffahrt am Ruhrpark. Kurz nach 18 Uhr ging ein Notruf in der Leitstelle der Feuerwehr Bochum ein. Gemeldet wurde ein brennendes Fahrzeug auf der Autobahn 40. Entsprechend der Meldung alarmierte der Leitstellendisponent den Löschzug der Hauptfeuerwache sowie einen Rettungswagen zum Einsatzort.

Der PKW stand bei Eintreffen der Einsatzkräfte bereits in Vollbrand. Der leichtverletzte Fahrer wurde zunächst vom Rettungsdienst medizinisch versorgt und dann in ein Bochumer Krankenhaus gebracht. Die Löscharbeiten unter schwerem Atemschutz zunächst mit Wasser, dann mit Löschschaum zeigten schnell Wirkung, so dass nach gut 45 Minuten die Einsatzstelle an die Autobahnpolizei übergeben werden konnte.

Während der Löscharbeiten musste die Autobahn aus Sicherheitsgründen kurzzeitig voll gesperrt werden. Im Einsatz waren insgesamt 15 Einsatzkräfte von Feuerwehr und Rettungsdienst.

(Quelle/ Foto: Feuerwehr Bochum)

Dienstag, 22. November 2022

Herdecke: Schwerer Verkehrsunfall auf der B54 - Ersthelfer vor Ort - Vier betroffene Personen, darunter drei Schwerverletzte

Die Feuerwehr Herdecke wurde am Dienstag (22.11.) gegen 12:55 Uhr zu einem schweren Verkehrsunfall mit eingeklemmten Personen auf die Wittbräucker Straße (B54) alarmiert.

Beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte hatten Ersthelfer die Unfallstelle bereits abgesichert und Erste Hilfe-Maßnahmen vorgenommen. Es stellte sich heraus, dass zwei Fahrzeuge an dem Unfall beteiligt waren. Dabei handelte es sich um einen Mercedes Kombi und einen Lieferwagen.

Vermutlich hatte der Mercedes wegen einer Reifenpanne am Fahrbahnrand angehalten, war dann von dem Fahrer des Transporters übersehen worden, der auf den PKW auffuhr. Nach ersten Informationen wurden zwei Personen in dem Mercedes Kombi eingeklemmt.

Insgesamt wurden drei Personen in dem PKW verletzt. Insgesamt wurden drei Schwerverletzte, darunter der Fahrer des Transporters, in umliegende Krankenhäuser transportiert. Es waren rund 40 Kräfte der Feuerwehren Herdecke und Wetter in den Einsatz eingebunden. Die Polizei hat die Ermittlungen zum Unfallhergang eingeleitet.(jh)

(Fotos: Frank Bauermann / nrw-aktuell.tv)