Mittwoch, 27. Januar 2021

E-Zigarette in der Hosentasche explodiert - Feuerwehr in Düsseldorf im Einsatz - Rettungshubschrauber bringt Verletzten in ein Krankenhaus

Mehrere Rettungsmittel der Feuer in Düsseldorf wurden am Mittwochvormittag (27.01.) gegen 10:40 Uhr zur Erkrather Straße in den Stadtteil Düsseldorf-Lierenfeld alarmiert.

Eine E-Zigarette explodierte dort zuvor in der Hosentasche eines 25-jährigen Mannes und verletzte ihn am Bein. Nach einer ersten Behandlung der schweren Brandverletzungen durch einen Notarzt der Feuerwehr, wurde der Verletzte mit einem zuvor alarmierten Rettungshubschrauber in ein Krankenhaus nach Köln gebracht.

Der 25-Jährige musste nach Angaben der Feuerwehr dafür liegend transportiert werden. Der Vorfall ereignete sich laut dem Feuerwehrsprecher Christopher Schuster in einem dortigen Innenhof an der Erkrather Straße. "Lebensgefahr besteht für den Mann nicht - warum die E-Zigarette in seiner Tasche explodierte, ist derzeit noch völlig unklar", so Christopher Schuster weiter gegenüber nrw-aktuell.tv. Der Einsatz endete nach etwa zwei Stunden für die Kräfte der Feuerwehr Düsseldorf.

(Foto: Symbolbild)

Köln: Fahndung nach Polizeikontrolle mit Schussabgabe – Flüchtender fährt mit über 150 km/h über Zoobrücke und schaltet Licht aus – Verfolgung abgebrochen

Die Polizei fahndet seit Dienstagabend (26. Januar) um kurz nach 22 Uhr nach einem mit drei jungen Männern besetzten schwarzen Audi A6 Avant. Ersten Ermittlungen zufolge soll der Fahrer des Autos auf der Flucht vor einer Kontrolle auf der Escher Straße in Köln-Bilderstöckchen auf Polizeibeamte zugefahren sein. Diese brachten sich durch einen Sprung zur Seite in Sicherheit. Nach ersten Ermittlungen soll ein Polizist mehrere Schüsse auf den Audi abgegeben haben. Eine eingesetzte Ermittlungskommission aus Bonn hat den Tatort aufgenommen.

Auf der Flucht vor der Polizei über die Zoobrücke auf die Bundesautobahn 4 schaltete der flüchtende Audi-Fahrer bei Geschwindigkeiten von über 150 km/h das Licht aus. Die Streifenwagenbesatzungen brachen aufgrund unkalkulierbarer Risiken die Verfolgung in Höhe der Anschlussstelle Bergisch Gladbach ab und leiteten die weiteren Fahndungsmaßnahmen ein.

(Quelle: Polizei Köln, Foto: Symbolbild)

Zollhund Gunnar überführt Drogenkurier bei Niederkrüchten - Marihuana im Wert von 180.000 Euro beschlagnahmt

Über 23 Kilogramm Marihuana im Wert von 180.000 Euro beschlagnahmten Zöllner des Hauptzollamtes Krefeld am 18. Januar 2021 bei einer Fahrzeugkontrolle auf der Bundesautobahn 52. Ein aus Albanien stammender 35-jähriger Mann reiste in den Abendstunden aus den Niederlanden ein und konnte kurz hinter der Grenze bei Elmpt (Niederkrüchten im Kreis Viersen) angehalten werden. Die nur vage Äußerung des Albaners über seinen Reisegrund: "Ich komme aus Belgien und fahre nach Deutschland", ließ die Zöllner ein genaueres Augenmerk auf das Fahrzeug richten.

Dabei fiel zunächst auf, dass bei seinem in Belgien zugelassenen Pkw das Kofferraumschloss fehlte. Für die Intensivkontrolle kam Zollhund Gunnar zum Einsatz, welcher sofort an der Radmulde des Schmuggelfahrzeugs die Drogen lokalisieren konnte. Nachdem die Zöllner sich den Zugang zum Kofferraum verschafft hatten, konnten zwei Taschen mit 22 Marihuanapaketen beschlagnahmt werden.

Der mutmaßliche Drogenkurier wurde vorläufig festgenommen und zwischenzeitlich dem Haftrichter vorgeführt.

Die weiteren Ermittlungen hat das Zollfahndungsamt Essen übernommen.

(Quelle/ Fotos: Hauptzollamt Krefeld)

Großeinsatz mit über 600 Zoll-Beamten in 14 Städten gegen Geldwäscher - Acht Haftbefehle bislang vollstreckt

Seit den frühen Morgenstunden (27.01.) durchsuchen im Auftrag der Staatsanwaltschaft Köln über 600 Beamte des Zollfahndungsamtes Essen, unterstützt durch die Bundespolizei, das Landeskriminalamt NRW und zahlreichen Hauptzollämtern bundesweit 37 Objekte in Altenkirchen, Bad Marienberg, Berlin, Bergisch Gladbach, Brühl, Essen, Frankfurt a.M., Bad Friedrichshall, Kaiserslautern, Köln, Leverkusen, Neuwied, Wachtberg und Wuppertal.

Dabei konnten acht Tatverdächtige festgenommen und 20 Arrestbeschlüsse in Immobilien und Mobilien vollstreckt werden. Das Ermittlungsverfahren wird u.a. wegen des Verdachts der Bildung einer kriminellen Vereinigung zum Zweck des Betriebes eines unerlaubten Finanztransfersystems, der gewerbs- und bandenmäßigen Geldwäsche sowie des schweren Betruges geführt.

Aufgrund der bisherigen Ermittlungen besteht der Verdacht, dass die Gruppierung an unterschiedlichen Annahmestellen in Deutschland mutmaßlich inkriminierte Gelder zum Zweck der gewerbs- und bandenmäßigen Geldwäsche sowie des gewerbsmäßigen unerlaubten Finanztransfers entgegengenommen haben.

Im weiteren Verlauf sollte mit dem in Deutschland angelieferten Bargeld Edelmetall (hauptsächlich Gold) angekauft werden, welches anschließend durch Kuriere der vom Logistikbereich der Gruppierung betriebenen Firmen mit augenscheinlich legalen Papieren von Deutschland in die Türkei ausgeführt werden sollte. In der Türkei wurde durch den Wiederverkauf der Edelmetalle erneut Bargeld für entsprechenden Auszahlungen generiert. Weitere Ermittlungen laufen derzeit.

(Quelle/Fotos: Zoll)

Autogas betriebenes Fahrzeug geht während der Fahrt hoch und brennt aus - 56-jähriger Mann schwer verletzt

Der Fahrer eines gasbetriebenen Autos ist während der Fahrt in Pulheim im Rhein-Erft-Kreis bei einer Verpuffung schwer verletzt worden. Die Polizei geht derzeit von einem technischen Defekt aus. Der Fahrer (56) eines mit LPG (Autogas) betriebenen Autos der Marke Chrysler musste am Dienstagmorgen (26.01.) gegen 09:00 Uhr an der beampelten Kreuzung der Bonnstraße (L183) und der Von-Werth-Straße verkehrsbedingt warten.

Eigenen Angaben zufolge hörte er einen lauten Knall, gefolgt von einer Verpuffung im Fahrzeuginnenraum. Dabei erlitt der 56-Jährige schwere Verletzungen. Er schaffte es dennoch, sich selbständig aus dem Fahrzeug zu befreien, welches in der Folge komplett ausbrannte.

Während die eingesetzte Feuerwehr mit Spezialmittel löschte, sperrten mehrere Streifenwagenbesatzungen den Brandort und leiteten den Verkehr großräumig ab. Der schwerverletzte Fahrer kam in ein Krankenhaus, sein Fahrzeug ließen die Beamten abschleppen. Ersten Ermittlungen zufolge hat der 56-Jährige seinen Wagen vor dem Brand an einer Tankstelle betankt. Das Bergen des Fahrzeugs und das anschließende Reinigen der Fahrbahn zog sich über Stunden hin.

(Quelle/Fotos: Kreispolizeibehörde Rhein-Erft-Kreis)

Gelsenkirchen: Öffentlichkeitsfahndung nach mutmaßlichem Exhibitionisten - Tatverdächtiger soll Frauen im Sonnenstudio beobachtet und sich dabei selbst befriedigt haben

Mit Fahndungsfotos aus verschiedenen Überwachungskameras sucht die Polizei Gelsenkirchen einen Tatverdächtigen wegen exhibitionistischer Handlungen. Im Zeitraum von Samstag, 6.Juni 2020, 14.55 Uhr, bis zum Dienstag, 9.Juni 2020, 14.55 Uhr, besuchte der Tatverdächtige verschiedene Sonnenstudios in Gelsenkirchen.

Dort ließ er sich immer Kabinen neben Frauen geben, verschaffte sich auf unterschiedliche Weise Einblicke in die Nachbarkabinen und befriedigte sich dann selbst. In mindestens einem Fall versuchte der Mann über die Kabinenwand zu filmen. Der Verdächtige konnte über mehrere Überwachungsanlagen an den Eingängen der Sonnenstudios aufgezeichnet werden. Da sonstige Ermittlungsansätze ausgeschöpft sind, hat das Amtsgericht Essen nun die Veröffentlichung dieser Bilder angeordnet.

Der Tatverdächtige kann wie folgt beschrieben werden:

  • 30 – 40 Jahre alt
  • ca. 165 cm groß
  • dunkelbraune Haare
  • Haare wuschelig, leicht eingesackte Schultern, kräftige Figur
  • bekleidet mit blaue Jeans, T-Shirt rot mit weißen Streifen Adidas oder schwarzes G-Star T-Shirt
  • Tattoo am Ringfinger rechts oder links

Wer Angaben zu dem abgebildeten Mann machen kann, wird gebeten, sich bei der Polizei Gelsenkirchen unter den Rufnummern 0209 365-7112 (Kriminalkommissariat 11) oder 0209 365-8240 (Kriminalwache) zu melden.

(Quelle/ Fotos: Polizei Gelsenkirchen)

A42 bei Gelsenkirchen: Auflieger eines LKW in Vollbrand - Zeitweise Vollsperrung in Fahrtrichtung Dortmund

Am Mittwochmorgen (27.01.) um 8:10 Uhr wurde die Feuerwehr zu einem brennenden LKW auf die A42 in Höhe der Anschlussstelle Gelsenkirchen-Zentrum in Fahrtrichtung Dortmund alarmiert. Den ersteintreffenden Kräften bestätigte sich der Brand an einem mit Stahlteilen beladenen Sattelauflieger.

Nach ersten offiziellen Informationen war das Feuer im Bereich der Achsen des Aufliegers entstanden und hatte sich dann ausgebreitet. Bei der Brandbekämpfung kam ein Spezialfahrzeug mit einem AB Tank zum Einsatz, um die schwierige Löschwasserversorgung zu gewährleisten.

Die A42 wurde im Rahmen der Einsatzmaßnahmen in Fahrtrichtung Dortmund zeitweise voll gesperrt. Nach rund einer Stunde konnte die Fahrbahn einspurig freigegeben werden. Es bildete sich ein längerer Rückstau, der zu Verkehrsbehinderungen im Berufsverkehr führte.(jh)

(Foto: ANC-NEWS)

A3: Polizist bei Kontrolle angefahren und verletzt - Verfolgungsjagd endet mit Verkehrsunfall

Am Dienstagabend (26.01.) gegen 21:00 Uhr wollte die Polizei einen Skoda-Fahrer an der Autobahn 3 (Raststätte Ohligser Heide bei Solingen) kontrollieren. Der Mann entzog sich der Kontrolle, indem er plötzlich Gas gab und dabei einen Beamten anfuhr. Der Fahrer flüchtete auf die A3 in Fahrtrichtung Köln. Die Verfolgungsfahrt endete kurz vor der Anschlussstelle Solingen/Langenfeld mit einer Kollision zwischen dem Skoda und dem Zivilstreifenwagen.

Der Skoda-Fahrer konnte fußläufig in ein angrenzendes Waldstück flüchten. Bei der Fahndung kamen ein Polizeihubschrauber und Diensthunde zum Einsatz. Während des Einsatzes war auch die A3 in dem Bereich für den Verkehr voll gesperrt. Aufgrund der Maßnahme kam es zu Staubildung. In dem Fluchtfahrzeug wurden unter anderem Drogen und gestohlene Kennzeichen entdeckt und sichergestellt. Der verletzte Polizeibeamte, der bei der Kontrolle angefahren worden war, wurde rettungsdienstlich behandelt und in ein Krankenhaus gebracht.

Nach ersten offiziellen Informationen konnte der Flüchtige inzwischen identifiziert werden. Die Polizei konnte am Mittwochmorgen noch keine Auskunft darüber geben, ob der Skoda-Fahrer inzwischen auch festgenommen wurde. Die polizeilichen Ermittlungen sind noch nicht abgeschlossen.(jh)

(Foto: Patrick Schüller)