Dienstag, 21. August 2018

Polizeigroßeinsatz in der Essener Innenstadt

Um kurz vor Mitternacht (20.08.) musste die Polizei zu einem Einsatz an der Burgfeldstraße ausrücken. Anwohner hatten gemeldet, dass es dort zu lautstarken Streitigkeiten unter ca. 25 Personen gekommen sei. 


Nach offiziellen Informationen handelte es sich bei den Beteiligten um Libanesen. Die Polizei konnte eine Eskalation erfolgreich verhindern.



Die Hintergründe für die Auseinandersetzung sind zur Zeit noch nicht bekannt.
(Fotos: ANC-NEWS)

Montag, 20. August 2018

Öffentlichkeitsfahndung nach versuchtem Tötungsdelikt in Essen

Samstagmorgen (18. August) gegen 2:30 Uhr meldete sich eine 41-jährige Frau beim Notruf der Polizei in Essen. Sie gab an, dass in ihrer Wohnung eine schwerverletzte Person liegen würde. Wir berichteten. Dringend tatverdächtig ist der 45- jährige Ex-Lebensgefährte der Anruferin, der den 50- jährigen Mann mit einem Messer lebensgefährlich verletzt haben soll. Mittlerweile ist dieser außer Lebensgefahr.


Seit Montag (20. August) fahndet die Polizei öffentlich mit einem Lichtbild nach dem mutmaßlichen Täter Reiner Michael Wackermann. Auf Antrag der Essener Staatsanwaltschaft hat der zuständige Richter einen Haftbefehl erlassen.

Beschreibung:
  • Er ist zirka 180 cm groß und hat eine schlanke Figur
  • Entgegen dem Foto hat der Tatverdächtige aktuell längere und schwarz gefärbte Haare
  • Zur Tatzeit trug er vermutlich schwarze Dr. Martens Schuhe und 
  • ein schwarzes Jack Wolfskin Oberteil

Hinweise zum Aufenthaltsort des Tatverdächtigen nimmt der Notruf der Polizei unter der 110 entgegen. 

(Quelle: Polizei Essen)

36-jährige Frau auf offener Straße mit Messer attackiert - Opfer starb in einer Klinik - Täter auf der Flucht

Ein 44 Jahre alter Mann steht im Verdacht am Montagmorgen (20.08.) auf der Bachstraße in Düsseldorf eine 36 Jahre alte Frau angegriffen und mit einem Messer so schwer verletzt zu haben, dass das Opfer nur wenig später an den Verletzungen in einer Klinik starb. Eine Mordkommission wurde eingerichtet. Die Fahndung nach dem Täter dauert an. 


Ein Zeuge alarmierte die Polizei und berichtete, dass ein Mann auf der Bachstraße eine Frau angegriffen und mit einem Messer attackiert habe. Der Täter flüchtete nach der Tat in Richtung Brunnenstraße. Ein Rettungswagen brachte die lebensgefährlich verletzte 36 Jahre alte Frau in eine Klinik, wo sie trotz aller Bemühungen der Ärzte nicht mehr gerettet werden konnte.

Nach ersten Ermittlungen erhärtete sich der Verdacht, dass ein 44 Jahre alter Mann für den Tod der Frau verantwortlich sein könnte. Spezialeinheiten wurden angefordert, die in die Wohnung des Verdächtigen an der Brunnenstraße eindrangen, um diesen festzunehmen. In der Wohnung wurde jedoch niemand angetroffen. Eine Mordkommission hat die weiteren Ermittlungen übernommen. Die Hintergründe der Tat sind noch völlig unklar. Die intensive Fahndung nach dem 44-jährigen Tatverdächtigen dauert weiterhin an.

(Quelle: Polizei Düsseldorf, Foto: Symbolbild)

Rewe-Filiale in Bottrop evakuiert - Personen litten unter Atemwegsreizungen - Ursache unklar

Bei einem Gefahrstoffeinsatz auf der Schulze-Delitzsch-Straße sind am Montagvormittag (20.08.) drei Personen verletzt worden. Gegen 09:20 Uhr wurde der Rettungsdienst zu einer Person mit Atemnot gerufen. Beim Eintreffen befand sich eine 31-jährige Patientin mit Atembeschwerden vor dem Supermarkt und wurde von Passanten betreut.


Während der Rettungsdienst die Versorgung der Patientin aufnahm, meldeten sich weitere Kunden und Mitarbeiter des Supermarkts und klagten ebenfalls über Atembeschwerden. Daraufhin alarmierte der Rettungsdienst umgehend den Umweltzug der Feuerwehr Bottrop. Beim Eintreffen der Einsatzkräfte war der Markt schon geräumt. Drei Personen wurden vom Rettungsdienst untersucht. Die 31-jährige Patientin wurde zur weiteren Diagnostik ins Krankenhaus transportiert, bei den weiteren Personen war kein Transport erforderlich. Der Supermarkt wurde von einem Trupp mit Messgeräten begangen. Es konnte kein Gefahrstoff festgestellt werden. Daraufhin wurde die Analytische Task Force (ATF) der Feuerwehr Dortmund alarmiert.


Hierbei handelt es sich um eine Spezialeinheit zur Identifikation von chemischen Stoffen. Durch die ATF wurden Luftproben genommen, die anschließend in speziellen Messgeräten analysiert wurde. Hierbei konnte kein Gefahrstoff in der Umgebungsluft festgestellt werden. Sofern die Symptome durch einen Gefahrstoff ausgelöst worden waren, hatte sich dieser bereits verflüchtigt.


Da somit keine Gefahr mehr im Supermarkt bestand, war der Einsatz für die Feuerwehr gegen 14:00 Uhr beendet. Die Feuerwehr Bottrop war zu Beginn mit ca. 40 Einsatzkräften der Feuer- und Rettungswachen 1 und 2 sowie der Freiwilligen Feuerwehr Kirchhellen im Einsatz.

(Quelle: Feuerwehr Bottrop, Fotos: Rene Anhuth)

Sonntag, 19. August 2018

Nach Ruhestörung: Wohnungstür mit Kabel ans Stromnetz angeschlossen - SEK im Einsatz

Am Sonntagmorgen (19.08.) hat die Polizei in einer Wohnung eines Haus an der Martinstraße in Krefeld einen Mann festgenommen. Ein zweiter Mann wurde vorübergehend in Gewahrsam genommen. Gegen 4:15 Uhr hatte sich ein Anwohner bei der Polizei gemeldet und sich über laute Musik aus einer benachbarten Wohnung beschwert. Als die Beamten vor Ort eintrafen und um Ruhe baten, zeigte sich der 30-jährige Bewohner uneinsichtig und höchst aggressiv. Gegen ihn lagen zwei offene Haftbefehle vor und er drohte wörtlich damit, "sich eher erschießen, als festnehmen zu lassen".


Da der Polizei inzwischen Informationen über eine mögliche Bewaffnung des Mannes vorlagen, zogen sie sich zunächst zurück und forderten Verstärkung in Form von Spezialeinsatzkräften an

Gegen 7:50 Uhr öffneten das SEK gewaltsam die Wohnungstür. In der Wohnung trafen sie sowohl auf den 30 Jahre alten Mieter sowie einen zweiten Mann, einen 28-jährigen Krefelder. Sie hatten die Wohnungstür mit einem Kabel an das Stromnetz angeschlossen. Außerdem fanden die Beamten in der Wohnung mehrere Beile, Macheten und Schlagstöcke.

Nachdem die Einsatzkräfte die Tür gewaltsam öffneten, ließ er sich festnehmen. Bei der zweiten Person handelt es sich um einen 28 Jahre alten Krefelder, der derzeit ohne festen Wohnsitz ist. Auch er ist einschlägig polizeibekannt. Er wurde vorübergehend in Gewahrsam genommen. Die Beamten brachten beide Männer zur Wache. Hier wurde dem Wohnungsinhaber eine Blutprobe entnommen. Die Ermittlungen dauern an.

(Quelle: mit Polizei Krefeld, Foto: Symbolbild)

700 Strohballen gehen in Flammen auf - Feuerwehr in Ratingen im Großeinsatz

Aus bisher ungeklärter Ursache gerieten am frühen Sonntagmorgen (19.08.) ca. 700 Strohballen in Ratingen in Brand. Die Feuerwehr Ratingen war mit einem Großaufgebot an Einsatzkräften vor Ort. Die Wasserversorgung musste aufgrund der örtlichen Gegebenheiten über eine Strecke von 1.800 m zur Einsatzstelle aufgebaut werden.


Zusätzlich wurde ein Pendelverkehr mit Tanklöschfahrzeugen eingerichtet. Der Einsatzschwerpunkt lag darin, eine Ausbreitung auf umgrenzende Bereiche zu verhindern. Ziel war es, das Feuer kontrolliert abbrennen zu lassen und das Brandgut im Verlauf ggf. mit einem Räumfahrzeug auseinander zu ziehen, so ein Sprecher.


Im Einsatz, der noch am Tag andauere, waren die Einheiten aus Mitte, Tiefenbroich, Lintorf, Breitscheid, Homberg und Schwarzbach der Freiwilligen Feuerwehr sowie der Rettungsdienst der Städte Heiligenhaus und Ratingen. Die Polizei hat die Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen.

(Quelle: mit Feuerwehr Ratingen, Fotos: Patrick Schüller)

Samstag, 18. August 2018

Täter (45) nach versuchtem Tötungsdelikt in Essen auf der Flucht - Mordkommission eingerichtet

Am Samstagmorgen (18. August) gegen 2:30 Uhr meldete sich eine 41-jährige Frau beim Notruf der Polizei in Essen. Sie gab an, dass in ihrer Wohnung eine schwerverletzte Person liegen würde. Alarmierte Streifenwagen trafen in der Wohnung in Holsterhausen auf einen 50 Jahre alten Mann, der mit lebensgefährlichen Verletzungen durch Rettungskräfte augenblicklich in ein Essener Krankenhaus gebracht wurde.


Nach derzeitigem Ermittlungsstand ist der 45-jährige Ex- Lebensgefährte der Frau tatverdächtig. Der 45-Jährige war bereits einige Stunden zuvor auffällig geworden. Gegen 22:20 Uhr (17. August) meldeten Anwohner von der Gemarkenstraße Hilferufe einer Frau. Die Beamten trafen dort auf die 41-Jährige, die nach eigenen Angaben Opfer einer häuslichen Gewalt geworden sei.


Die Beamten begaben sich zur Wohnung, von wo aus der 45-Jährige jedoch bereits geflüchtet war. Ihm wurde in seiner Abwesenheit ein Rückkehrverbot für die Wohnung ausgesprochen. Die Beamten wiesen die Frau an, sofort die Polizei zu verständigen, sollte der Ex- Freund wieder auftauchen. Auch nach der Tat am heutigen Morgen, flüchtete der Essener. Sein derzeitiger Aufenthaltsort ist nicht bekannt.

Er wird beschrieben als 180 cm groß, schlank, dunkle Haare und trägt vermutlich schwarze Dr. Martens und ein schwarzes Jack Wolfskin Oberteil. Hinweise zum Aufenthaltsort des Tatverdächtigen nimmt der Notruf der Polizei unter der 110 entgegen. 

(Quelle: Polizei Essen, Fotos: Michael Weber)

Unbekannte Person liegt auf unbeleuchteter Straße und wird vom Pkw erfasst

Am Samstag, den 18.08.2018, gegen 03:15 Uhr, ereignete sich in Kaarst (Rhein-Kreis Neuss) ein schwerer Verkehrsunfall, bei dem ein Mann lebensgefährlich verletzt wurde. Nach ersten Ermittlungen befuhr eine 25-jährige Frau aus Willich mit ihrem PKW die Neersener Straße in Fahrtrichtung Willich. In Höhe Kaarster See sah sie nach eigenen Angaben plötzlich eine Person auf der Fahrbahn liegen.


Die Fahrbahn ist in diesem Bereich nicht beleuchtet. Die Autofahrerin konnte trotz eingeleiteter Notbremsung eine Kollision nicht mehr verhindern. Der ca. 25-30 jährige Mann erlitt lebensgefährliche Verletzungen, musste reanimiert werden und wurde nach notärztlicher Erstversorgung in eine Klinik gebracht. Da bei ihm Alkoholgeruch festgestellt wurde, wurde eine Blutprobenentnahme angeordnet.


Der Verletzte trug keinerlei Ausweispapiere mit sich, seine Identität steht zum gegenwärtigen Zeitpunkt aus diesem Grund noch nicht zweifelsfrei fest, die Ermittlungen dauern an. Die 25-jährige Frau erlitt einen Schock, konnte jedoch in die Obhut ihrer Familie übergeben werden. Während der Unfallaufnahme wurde die Neersener Straße vollständig gesperrt. Zur Unfallaufnahme und Beweissicherung wurden Spezialisten des zentralen Verkehrsunfallaufnahmeteams sowie des Verkehrskommissariats hinzugezogen.

(Quelle: Polizei Neuss, Fotos: Patrick Schüller)