Freitag, 23. August 2019

Feuerwehrhaus von scheinbar geistig umnachteten Tätern beschmiert - Polizei bittet um Hinweise

Am Donnerstag (22.08.) staunten Feuerwehrmänner und Frauen nicht schlecht. Das Gerätehaus in Kalkar (Kreis Kleve) wurde, wie einige andere Gebäude, mit Graffiti beschmiert. Obwohl keiner der Freiwilligen Feuerwehrmänner und Frauen bei der Polizei arbeitet, scheint die Botschaft klar zu sein.

"ACAB - All cops are bastards", wörtlich: Alle Polizisten sind Bastarde - dazu eine Hand mit dem ausgestreckten Mittelfinger. "Bisher haben wir selten negative Kritik aus der Bevölkerung erhalten, bespuckt oder gar Angriffe, dass haben wir noch nie erleben müssen" berichtet der stellvertretende Stadtbrandinspektor Helmut Hessel entsetzt. Daher schockiert die Schmiererei umso mehr. Hessel ist bestürzt: "Egal wer das gewesen ist, wir empfinden das als persönlichen Angriff gegen uns, sachdienliche Hinweise nimmt die Polizei entgegen", bittet er die Bevölkerung um Hilfe. Auch die Kameradinnen und Kameraden sind bestürzt. Obwohl die Kalkarer Bürger generell hinter ihnen stehen bleibt die Wut.

"Für Kritik sind wir immer offen, unser Gerätehaus allerdings so zu beschmieren, da fehlen die Worte" berichtet ein Feuerwehrmann. Die Verwaltung ist informiert und hat eine Strafanzeige gestellt. Die Tore hat ein Kamerad bereits gereinigt und eine Reinigungsfirma übernimmt die verbliebenen Verschmutzungen. Sachdienliche Hinweise nimmt die Polizei entgegen.

(Quelle/Fotos: Freiwillige Feuerwehr Kalkar)

Junge (8) unternimmt schon wieder Spritztour mit dem Golf der Mutter - Mit 180 km/h über die Autobahn

Innerhalb einer Woche hat es ein Grundschüler (8) aus Soest zum zweiten Mal geschafft, mitten in der Nacht zu Freitag (23.08.) den Golf der Mutter zu stehlen und damit auf eine Spritztour zu gehen.

Der Junge schnappte sich die Schlüssel des VW Golf in Soest und startete den Motor. Anschließend fuhr er mit dem Wagen auf die A 44 in Richtung Dortmund. Gegen 0.30 Uhr meldete ein Verkehrsteilnehmer ein schnell fahrendes Auto in der Innenstadt. Rote Ampeln und die Straßenverkehrsordnung im Allgemeinen schienen den Fahrer nicht zu interessieren. Zudem soll am Steuer des Wagens ein Kind sitzen.

Während die Polizisten nach dem Golf fahndeten, gelang es dem Achtjährigen offenbar wieder, eine Autobahnauffahrt zu finden. Auf der A 1 fuhr er anschließend in Richtung Köln - eigenen Angaben zufolge mit 180 Stundenkilometern! Als er in Höhe der Raststätte Lichtendorf die Autobahn verließ, prallte er gegen den Anhänger eines parkenden Lkw. Während der Wagen stark beschädigt wurde, blieb der Junge glücklicherweise unverletzt.

Bereits am 21. August schaffte es der Achtjährige auf den Fahrersitz des VW Golf und fuhr mitten in der Nacht über die Autobahnen.

Ein Sprecher der Polizei: "Eine gewisse Affinität des Achtjährigen für Autos lässt sich mit Sicherheit nicht leugnen. Allerdings handelte es sich hierbei nicht um ein lustiges Abenteuer, sondern um eine mordsgefährliche und mit vielen Schutzengeln begleitete Aktion." Mittlerweile befindet sich der Junge in psychologischer Betreuung.

(Quelle/Foto: Polizei Dortmund)

Großeinsatz der Feuerwehr in Herne bei schwerem Dachstuhlbrand - 40 Personen in Sicherheit gebracht

Um 19:58 Uhr am Donnerstag (22.08.) wurde der Leitstelle der Feuerwehr Herne ein Brand in einer Dachgeschosswohnung mitgeteilt. Aufgrund der Vielzahl von weiteren Notrufmeldungen, Lagemeldungen von ersteintreffenden Polizeistreifen und einer massiven Rauchentwicklung für die auf der Anfahrt befindlichen Einsatzkräfte, wurde noch während der Anfahrt die Alarmstufe erhöht.

Bei Eintreffen der ersten Kräfte brannte die Dachgeschosswohnung in voller Ausdehnung. Aus einem der Fenster schossen riesige Flammen, während die anderen Fenster nach und nach zerbarsten. Aus dem gesamten Dachbereich drang massiv Rauch. Durch die Polizei wurden bereits alle Personen aus dem Gebäude ins Freie gebracht. Da aber im Gebäude noch eine Person vermisst wurde, ging umgehend ein Angriffstrupp zur Menschenrettung ins Gebäude vor.

Glücklicherweise wurde niemand bei dem Brand verletzt. Parallel dazu wurden über zwei Drehleitern insgesamt zwei Wenderohre in Stellung gebracht, um den Brand im Dachstuhl zu bekämpfen. Da aufgrund des fortgeschrittenen Brandes ein Übergreifen auf die Nachbargebäude nicht ausgeschlossen werden konnte, wurden mehrere Nachbargebäude von der Polizei geräumt.

Zwischenzeitlich mussten bis zu 40 Personen in Sicherheit gebracht werden. Im weiteren Einsatzverlauf konnte durch die Feuerwehr ein Kanarienvogel gerettet werden. Nach mehreren Stunden und einem massiven Einsatz von Wasser gelang es den Brand unter Kontrolle zu bekommen und ein Übergreifen auf die beiden Nachbargebäude zu verhindern. Im Einsatz befanden sich insgesamt ca. 120 Einsatzkräfte.

(Quelle/Fotos: Feuerwehr Herne)

Donnerstag, 22. August 2019

Recklinghausen: Indoorspielplatz "Kinderwelt" in Flammen

Am Donnerstagvormittag (22.08.) gegen 11 Uhr wurde die Feuerwehr zum Indoorspielplatz "Kinderwelt" auf die Hochstraße nach Hochlarmark alarmiert. Beim Eintreffen der ersten Löschkräfte brannte die Halle in voller Ausdehnung.

Die Bevölkerung war über die Warn-App NINA informiert worden. Anwohner in den Stadtteilen Hochlarmark, Süd und Grullbad sollten Fenster und Türen geschlossen halten. Es waren Feuerwehrkräfte aus Recklinghausen, Herten, Castrop-Rauxel und Herne an den Löscharbeiten beteiligt.

Da das Gebäude stark einsturzgefährdet war, konnte der Brand zunächst nur im Außenangriff bekämpft werden. Umliegende Gebäude und Straßen wurden für den Feuerwehreinsatz gesperrt.

Der Indoorspielplatz war 2008 eröffnet worden. Die Brandursache ist zur Zeit noch völlig unklar.(jh)

(Fotos: Justin Brosch)

Düsseldorf: Große Strohmiete neben Waldstück in Flammen - Brandursache wird ermittelt

In der Nacht zu Donnerstag (22.08.) gegen 02:19 Uhr alarmierte ein Passant die Feuerwehr zu einem Brand im Bereich Wasserwerksweg in Düsseldorf-Wittlaer. Bereits auf der Anfahrt waren ein großer Feuerschein und eine starke Rauchentwicklung für die Einsatzkräfte wahrnehmbar.

Als die ersten Löschkräfte am Brandort eintrafen, standen rund 180 Strohballen der dort gelagerten Strohmiete in Flammen. Die Strohmiete befindet sich direkt neben einem Waldstück. Um ein besseres Ablöschen der Flammen und Glutnester zu ermöglichen, wurden die Strohballen mit zwei Teleskopladern auseinandergezogen.

Bei dieser Arbeit wurde die Feuerwehr durch einen Landwirt unterstützt. Die Trockenheit des Bodens war ein Grund dafür, dass die Löscharbeiten bis 07:15 Uhr dauerten.

Der Sachschaden wird auf ca. 10.000 Euro geschätzt. Die Polizei hat die Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen.(jh)

(Fotos: Patrick Schüller)

Bochum: Straßenbahnen kollidieren während der Fahrt und sprangen aus den Gleisen - Fahrgäste verletzt

Am Mittwochabend (21.08) gegen 20:00 Uhr informierte die BOGESTRA (Bochum-Gelsenkirchener Straßenbahnen AG) die Leitstelle der Feuerwehr Bochum über eine Kollission zweier Straßenbahnen in der Wittener Straße Höhe Alte Wittener Straße im Bereich des Brückenbauwerkes. Im Begegnungsverkehr sind zwei Straßenbahnen seitlich kolidiert und dabei aus den Gleisen gesprungen.

In den beiden Zügen befanden sich zum Unfallzeitpunkt insgesamt neun Fahrgäste und je ein Straßenbahnführer. Durch den Unfall wurden davon zwei Fahrgäste leicht verletzt und nach der medizinischen Erstversorgung durch den Rettungsdienst zur weiteren Behandlung in umliegende Krankenhäuser transportiert. Die beiden Schienenfahrzeuge werden nun durch Mitarbeiter der Bogestra wieder eingegleist um dann im weiteren Verlauf die Schienenstrecke wieder für den Schienenverkehr öffnen zu können.

Für die Dauer der Bergungsmaßnahmen war die Wittener Straße in Richtung stadteinwärts ab der Kreuzung Werner Hellweg für den Straßenverkehr gesperrt. Die Polizei und die Bogestra haben die Unfallursachenermittlung aufgenommen. Insgesamt waren seitens der Feuerwehr Bochum 26 Einsatzkräfte vor Ort.

(Quelle: Feuerwehr Bochum, Foto: Justin Brosch)

Mittwoch, 21. August 2019

Betrunken: 37-Jähriger prallt mit Sportwagen gegen Mauer in Duisburg - Führerschein sichergestellt

Am Dienstagabend (20. August) gegen 20.45 Uhr ist der Fahrer eines Sportwagens vor die Mauer eines Firmengeländes auf der Duisburger Straße geprallt. Laut Zeugenaussagen soll er zuvor gewendet und unvermittelt beschleunigt haben.

Der Wagen sei ausgebrochen und gegen die Wand geprallt. Die herbeigerufenen Polizisten konnten bei dem 37-Jährigen einen erheblichen Alkoholgeruch feststellen. Ein daraufhin durchgeführter Atemalkoholtest bestätigte die Vermutung. Er wies einen Promillewert von circa 1,1 auf, nahe der Grenze zur absoluten Fahruntüchtigkeit.

Die Beamten stellten seinen Führerschein sowie den stark beschädigten Nissan sicher. Auf der Wache entnahm ihm ein Arzt eine Blutprobe. Bei dem Unfall hatte der Nettetaler sich leicht verletzt und wurde vor Ort von den Rettungssanitätern behandelt. Gegen ihn wird nun unter anderem wegen des Verdachts der Gefährdung des Straßenverkehrs ermittelt

(Quelle/Foto: Polizei Duisburg)

Junger Fahrer (8) fühlte sich bei 140 km/h mit dem VW-Golf der Mutter "nicht mehr so wohl"

"Ich wollte nur ein bisschen Auto fahren" sagte ein 8-jähriger Junge um 01:15 Uhr in der Nacht zu Mittwoch (21.08.) in Soest auf einem Autobahnparkplatz. Die Mutter des Jungen hatte gegen 00:25 Uhr die Polizei benachrichtigt.

Ihr 8-jähriger, autoaffiner Sohn, sei mit ihrem VW Golf davon gefahren. Der Junge würde regelmäßig Kart und Autoskooter fahren, außerdem habe er auf einem Privatgelände auch schon mal einen Pkw gesteuert. Die Polizei fahndete sofort nach dem Automatik-Golf mit dem Schüler am Steuer. Die Mutter suchte ebenfalls nach ihrem Sprössling. Sie rief um kurz nach eins die Kollegen schließlich zum Autobahnparkplatz "Ostönner Grund" in Fahrtrichtung Dortmund. Hier hatte sie ihren Sohn mit dem Pkw wieder aufgefunden.

Der Junge gab anschließend an sich bei 140 Stundenkilometern auf der Autobahn nicht mehr wohlgefühlt zu haben. Darum fuhr er auf den Parkplatz und stellte das Auto dort mit eingeschaltetem Warnblinklicht in einer Ecke ab. Zusätzlich sicherte er den Standplatz des Golfs mit einem Warndreieck. Dem Knaben und dem Fahrzeug sei laut Polizei offensichtlich nichts passiert.

(Quelle: Kreispolizeibehörde Soest, Foto: Symbolbild)