Mittwoch, 17. Juli 2019

Polizist wird von Jugendlichen in Duisburg dienstunfähig geschlagen - Tatverdächtige wieder auf freiem Fuß

Am Dienstag (16.07.) joggte ein Polizist in seiner Freizeit um 16:55 Uhr am Üttelsheimer See in Duisburg entlang, als ihm zwei Jugendliche (15, 16) entgegenkamen, die ein Damenrad schoben. Als der 16-Jährige das Fahrrad in ein Gebüsch schmiss, sprach der Beamte (44) das Duo an und forderte sie auf, stehen zu bleiben.

Der Jugendliche schlug dem Polizisten mehrfach ins Gesicht stürzte mit ihm auf den Boden, während sein 15-jähriger Begleiter daneben stand. Während der Schläger seinen Begleiter aufforderte, ihm ein Messer zu geben, kam ein Mann (39) vorbeigelaufen, der den Notruf wählte. Das Duo flüchtete daraufhin und ließ den Schwerverletzten zurück. Die Tatverdächtigen begegneten auf ihrer Flucht anschließend einem Polizisten, der ebenfalls in seiner Freizeit dort entlang ging. Weil sich beide auffällig nervös verhielten und den Eindruck erweckten, als seien sie auf der Flucht, wählte der 48-Jährige die 110.

Nach Strafanzeige zurück zu den Eltern

Streifenwagen nahmen das Duo kurz darauf fest und brachten es zur Wache. In der Umhängetasche des 16-Jährigen fanden sie unter anderem ein Einhandmesser. Nach erkennungsdienstlicher Behandlung konnten beide Tatverdächtigen mit einer Anzeige, unter anderem wegen gefährlicher Körperverletzung zurück zu ihren Eltern. Das gestohlene Fahrrad stellten die Beamten sicher. Der verletzte Polizist sei aufgrund seiner Kopfverletzungen bis auf weiteres nicht dienstfähig.

(Quelle: Polizei Duisburg, Foto: Symbolbild)

Wer klaut einen Welpen? "Bronko" gestohlen - Polizei ermittelt und bittet um Hinweise von Zeugen

Nur für wenige Minuten sollte Labrador / Ridgeback-Welpe "Bronko" am Dienstag (16.07.) vor dem Kaufhaus an der Römerstraße in Neuss-Weissenberg auf sein Frauchen warten. Doch als seine Besitzerin, gegen 16:20 Uhr, wieder vor die Tür trat, war der zuvor angebundene Junghund verschwunden. Kinder gaben an, eine Fahrradfahrerin beobachtet zu haben, die den Vierbeiner mitgenommen haben soll.

Die Frau mit schulterlangem, blondem Haar soll etwa 170 Zentimeter groß, stark geschminkt und mit einer roten Lederjacke über einer schwarzen Hose bekleidet gewesen sein. An ihrem schwarzen Fahrrad war ein Körbchen angebracht. Die Unbekannte fuhr nach Aussage der Kinder, mit dem Hund in Richtung Fußweg zur Wingenderstraße davon.

Der Labrador / Ridgeback-Mix ist schwarz und hat braune Pfoten. Sein Aussehen erinnert ein wenig an einen Dobermann. Weitere Fotos finden Sie in der Meldung der Polizei Neuss.

Die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen und sucht Hinweisgeber, die helfen "Bronko" wieder nach Hause zu bringen (Telefon: 02131 300-0).

(Quelle/Fotos: Polizei Neuss)

Gaskartusche explodierte in Duisburger Wohnung - Zwei Menschen verletzt - Baby in Lebensgefahr!

Die Feuerwehr und Polizei rückten heute (17.07, 10:07 Uhr) zur Weseler Straße in Marxloh aus. Nach ersten Erkenntnissen soll eine Gaskartusche eines Campingkochers in einer Wohnung explodiert sein. Dadurch verletzten sich eine Mutter (22) und ein elf Monate altes Kind.

Angehörige brachten das Mädchen direkt in ein Krankenhaus. Nach Einschätzung der behandelnden Ärzte schwebt das verletzte Kleinkind in Lebensgefahr. Die Mutter kam mit dem Rettungswagen zur Behandlung in eine Klinik. Durch die Druckwelle schleuderte eine Fensterscheibe auf die Straße und beschädigte mindestens ein Auto.

Ob eine fehlerhafte Handhabung oder ein technischer Defekt Ursache der Explosion waren, ermittelt jetzt die Kriminalpolizei. Die Weseler Straße ist Höhe Warbruckstraße zeitweise gesperrt gewesen. Auf der Warbruckstraße finden derzeit Reinigungsarbeiten statt.

(Quelle: Polizei Duisburg, Foto: Rene Anhuth)

Tumult in Hamm: Familienstreit endet mit Massenschlägerei - Zahlreiche Käfte der Polizei im Einsatz

Am Dienstagabend (16.07.) gegen 20.55 Uhr kam es auf der Südstraße in Hamm zu einer Schlägerei, bei der zwei Beteiligte schwer verletzt wurden. Ein 33-jähriger Mann aus Münster hatte sich in Begleitung von zirka zehn Personen zu einem Gespräch mit zwei Männern aus Hamm getroffen. Mit dem 46-Jährigen und 31-Jährigen wollte er familiäre Zwistigkeiten besprechen.

Als ein männliches Familienmitglied der beiden Hammer auf die Gruppe zuging, kam es sofort zu einer handfesten Auseinandersetzung. Der Münsteraner griff den hinzukommenden 44-Jährigen aus Hamm an. Beide Parteien hatten sich Unterstützung mitgebracht. Es haben sich zirka 20 bis 30 Personen an der Schlägerei beteiligt. Einer der Beteiligten soll mit einer Waffe in die Luft geschossen haben. Weiterhin kamen laut der Polizei auch Messer zum Einsatz.

Starke Polizeikräfte konnten die Schlägerei beenden. Der 33-jährige Münsteraner und der 44-jährige Hammer wurden schwer verletzt mit Rettungswagen in umliegende Krankenhäuser eingeliefert. Beide Kontrahenten mussten stationär aufgenommen werden. Die Ermittlungen zum Tathergang sowie zum Hintergrund der Auseinandersetzung dauern an.

(Quelle: Polizei Hamm, Foto: Symbolbild)

Dienstag, 16. Juli 2019

Junger Mann (20) in Essen von Jugendlichen angegriffen und auf die Gleise geschubst - Polizei fahndete

Update/Schneller Fahndungserfolg: Innerhalb kurzer Zeit sind bei der Polizei zahlreiche Hinweise eingegangen, die zur Identifizierung der Tatverdächtigen - und dem mutmaßlichen Haupttäter - führten.

Originalmeldung: Am Samstag (22.06.) gegen 16:45 Uhr hat eine Gruppe Jugendlicher und Heranwachsender in Essen einen 20-Jährigen in der U-Bahnhaltestelle Berliner Platz angegriffen. Nun sucht die Polizei mit Bildern einer Überwachungskamera nach den Tatverdächtigen. Unvermittelt soll die Gruppe den 20-Jährigen attackiert haben. Sie schlugen und traten den Mann wechselseitig. Der 20-Jährige wurde schließlich auf die Gleise geschubst.

Diese konnte er glücklicherweise vor Einfahrt der nächsten Bahn eigenständig und nur mit leichten Verletzungen verlassen. Offenbar wurde die Tat aus der Gruppe heraus gefilmt. Jedoch zeichnete auch eine Überwachungskamera die Szene auf. Nun sucht das Kriminalkommissariat 31 die videografierten Personen. Gegen sie wird wegen schwerer Körperverletzung ermittelt.

Die Polizei fragt: Wer kennt die Jugendlichen? Hinweise zu ihrer Identität nimmt die Polizei unter 0201/829-0 entgegen.

(Quelle/Fotos: Polizei Essen)

Jugendliche bewerfen Zug mit Steinen in Gelsenkirchen - Bundespolizei bittet um Hinweise

Am Montagabend (15.07.) warfen nach Angaben von Zeugen, drei Jugendliche Steine gegen den RE 2. Nach Angaben des Zugbegleiters des RE 2 fuhr der Zug gegen 18:00 Uhr aus dem Gelsenkirchener Hauptbahnhof in Richtung Wanne-Eickel.

Im Ausfahrbereich des Hauptbahnhofs sollen drei Jugendlichen dann Steine gegen den Zug geworfen haben. Dabei wurden zwei Abteilscheiben beschädigt. Einsatzkräfte der Bundespolizei fahndeten daraufhin nach den Tatverdächtigen, konnten jedoch keine Personen mehr feststellen. Es wurde ein Strafverfahren wegen gefährlichen Eingriffs in den Bahnverkehr eingeleitet.

In diesem Zusammenhang bittet die Bundespolizei um Hinweise. Wer konnte gestern im Zeitraum zwischen 17:40 und 18:05 Uhr drei Jugendliche im Bereich der Bahnanlagen an der Ückendorfer Straße in Gelsenkirchen beobachten und Hinweise zu deren Aufenthaltsort geben?

Hinweise nimmt die Bundespolizei unter der kostenfreien Servicenummer 0800 6 888 000 oder jede Polizeidienststelle entgegen.


(Quelle/Fotos: Bundespolizei)

"Falsche" Verkehrskontrolle in Bochum - Überfall auf Geldboten - Polizei fahndet mit Phantombild

Am Dienstag (23.04., gegen 12 Uhr) ist es in Bochum-Laer zu einem Überfall auf einen Geldboten (52) gekommen. Nach bisherigem Ermittlungsstand sollen zwei Männer den 52-Jährigen in seinem Wagen auf der Wittener Straße / Alte Wittener Straße angehalten haben. Dazu benutzten sie eine Art "Polizei-Anhaltekelle".

Der 52-jährige Mann aus Castrop-Rauxel wurde unter Vorhalt einer Schusswaffe bedroht und gezwungen, ein Geldbehältnis auszuhändigen. Mit der Beute (Bargeld in unbekannter Höhe) flüchteten die Räuber in einer grauen BMW 5er Limousine.

Der Tatverdächtige mit der Waffe in der Hand soll der Beifahrer gewesen sein und wird wie folgt beschrieben: augenscheinlich Osteuropäer, zwischen 180 und 190 cm groß, schlanke-sportliche Statur und trug ein blaues Hemd sowie eine blaue Jeans. Das Landeskriminalamt fertigte ein Phantombild an, welches nun mit richterlichem Beschluss zur Veröffentlichung in den Medien freigegeben worden ist.

Der zweite Tatverdächtige soll ähnlich groß sein und trug eine Sonnenbrille.

Die Polizei sucht Zeugen des Vorfalls. Wer hat die "falsche" Verkehrskontrolle beobachtet? Hinweise nimmt das Bochumer Kriminalkommissariat 13 unter der Rufnummer 0234/909-4135 oder außerhalb der Geschäftszeit die Kriminalwache unter -4441 entgegen.

(Quelle/Foto: Polizei Bochum)

Montag, 15. Juli 2019

Verkehrsunfall in Bochum: Mögliches versuchtes Tötungsdelikt - Die Polizei sucht Zeugen und bittet um Hinweise

Am Montagmorgen (15.07.) gegen 8.45 Uhr, kam es in Bochum auf der Alleestraße zu einem schwerwiegenden Verkehrsdelikt. Nach bisherigem Stand fuhr ein 29-jähriger Bochumer mit seinem Fahrzeug gezielt gegen das Fahrzeug eines 45-jährigen Mannes aus Bochum. Der Pkw des 29-Jährigen wurde im Rahmen dieser Fahraktion beschädigt und blieb anschließend auf die Seite liegen.

Der 45-Jährige, welcher sich im Nahbereich des Fahrzeuges aufhielt, blieb unverletzt. Der 29-Jährige wurde mittels Rettungswagen zur vorsorglichen Untersuchung in ein Krankenhaus gebracht. Die Hintergründe der Tat und eine mögliche Vorbeziehung der Beteiligten werden derzeit ermittelt.

Aufgrund der ersten Erkenntnisse kann auch ein versuchtes Tötungsdelikt nicht ausgeschlossen werden. Während der polizeilichen Maßnahmen kam es im Bereich der Alleestraße zu Verkehrsbeinträchtigungen. Die Ermittlungen des Kriminalkommissariats 11 dauern an. Sachdienliche Hinweise nimmt die Kriminalwache unter der Rufnummer 0234 909-4441 entgegen.

(Quelle/Foto: Polizei und Feuerwehr Bochum)