Sonntag, 26. Januar 2020

Essen: Personengruppen gingen in Shisha-Cafe aufeinander los - Polizei rückt mit zahlreichen Kräften an

Sonntagmorgen (26.01.), gegen 03.57 Uhr, wurde die Polizei Essen zu einem Shisha-Cafe auf der Altendorfer Straße gerufen. Zwei Personengruppen waren dort offensichtlich in Streit geraten. Bei der Auseinandersetzung bewarf man sich gegenseitig mit Gläsern und Flaschen.

Dabei erlitt ein 33-Jähriger eine Platzwunde am Kopf, ein 23-Jähriger erlitt Schnittverletzungen an den Unterarmen und ebenfalls eine Kopfplatzwunde. Beide Verletzten wurden durch den Rettungsdienst zur Behandlung in Krankenhäuser gebracht. Worum es bei dem Streit ging, ist bisher nicht bekannt. Nach der Schlägerei flüchteten fünf bislang unbekannte Beteiligte mit einem grauen Audi. Alle sollen zwischen 20 und 25 Jahren alt gewesen sein, männlich und syrischer Herkunft.

Die Polizei bittet Zeugen, die Angaben zum Tatgeschehen oder den Geflüchteten machen können, sich unter der Telefonnummer 0201/8290 zu melden.

(Quelle: Polizei Essen, Foto: Michael Weber)

Samstag, 25. Januar 2020

Großeinsatz der Feuerwehr mit 100 Kräften in Bochum: Brand in einem Mehrfamilienhaus

Großeinsatz für die Feuerwehr Bochum am Samstagnachmittag (25.01.) gegen 14:15 Uhr. Im Stadtteil Riemke auf der Von-Gall-Straße brannte es in einem Mehrfamilienhaus. Trotz der massiven Rauchentwicklung konnten sich die meisten der 18 Bewohner des Hauses vor dem Eintreffen der Feuerwehrkräfte in Sicherheit bringen.

Drei Personen wurden von den eingesetzten Kräften mit Fluchthauben gerettet. Der Brand, der aus noch ungeklärter Ursache im Kellerbereich ausbrach, zerstörte eine Sauna sowie das gesamte Interieur. Die Feuerwehr war mit rund 100 Einsatzkräften vor Ort; zu Personenschäden kam es glücklicherweise nicht.

Während der Einsatzmaßnahmen musste die Straße gesperrt bleiben. Die Polizei hat die Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen, die Höhe des Sachschadens ist noch unklar. (ReA)

(Fotos: Justin Brosch)

Transporterfahrer flüchtet nach schweren Unfall auf der A555 bei Köln und lässt Verletzte zurück

In der Nacht zu Samstag (25.01.) kam es gegen 01:10 Uhr zu einem schweren Verkehrsunfall auf der A555 zwischen Köln-Godorf und Wesseling. Ein Fahrer prallte hier mit einem silbernen Mercedes-Transporter in Fahrtrichtung Bonn in die Mittelschutzplanke der Autobahn.

Der Mann ergriff nach der Kollision die Flucht und ließ, nach Angaben der Polizei, zwei Insassen verletzt im Fahrzeug zurück. Im Rahmen der sofortigen Fahndung setzte die Polizei einen Hubschrauber ein; bereits nach kurzer Zeit konnte der mutmaßliche Fahrzeugführer in der Nähe der Autobahn leicht verletzt gefasst werden. Er wurde auf eine Wache verbracht, wo ihm eine Blutprobe entnommen wurde, entsprechende Ermittlungen seitens der Polizei wurden eingeleitet. Die Autobahn musste aufgrund der Unfallaufnahme und Bergung für längere Zeit komplett gesperrt werden. (ReA)

(Foto: ANC-NEWS)

Öffentlichkeitsfahndung der Polizei nach Raubüberfall in Essen

Das Kriminalkommissariat 31, zuständig für Raubdelikte, ermittelt nach einem bewaffnetem Überfall auf eine Bäckerei in Essen-Karnap am Freitag (17.01.) auf der Ahnewinkelstraße. Der Notruf ging bei der Leitstelle um 14:19 Uhr ein. Demnach kam ein dunkel gekleideter Mann in die Bäckerei und bedrohte die Verkäuferin mit einer Schusswaffe.

Mit seiner Beute, Bargeld in dreistelliger Höhe, flüchtete der Täter daraufhin über die Ahnewinkelstraße in Richtung Gelsenkirchen. Die andauernden Fahndungsmaßnahmen erstrecken sich über die Stadtgrenze hinaus, sodass nicht nur Polizisten aus Essen sondern auch Gelsenkirchener und Bottroper Streifenteams die Suche nach dem Täter unterstützen. Rettungskräfte versorgten die unter Schock stehende Kassiererin.

Jetzt sucht die Polizei mit einem Phantombild nach dem Verdächtigen. Zeugen, die Hinweise zu dem Mann geben können, werden gebeten, sich unter der Telefonnummer 0201/829-0 zu melden.

(Quelle/Foto: Polizei Essen)

Freitag, 24. Januar 2020

Bedrohungslage an Kölner Gesamtschule - Spezialkräfte durchsuchen Gebäude

Am Freitagmorgen (24.01.) um kurz nach 10 Uhr wurde die Polizei über einen Notruf informiert, dass es im Stadtteil Mülheim eine mögliche Bedrohungslage in einer Schule an der Ferdinandstraße gebe. Es wurde Amokalarm ausgelöst. Die Polizei rückte mit einem Großaufgebot zum Einsatzort aus.

Spezialkräfte der Polizei (SEK) wurden angefordert und durchsuchten das Gebäude der Gesamt- und Grundschule planmäßig Klasse für Klasse. Lehrer und Schüler hatten sich teilweise in den Klassenräumen eingeschlossen. Kinder wurden unter Polizeischutz in kleinen Gruppen zu einer Sammelstelle in einer Kongresshalle in Köln-Deutz geführt, wo bis zum Eintreffen ihrer Eltern betreut wurden.

Rettungskräfte versorgten dort auch Schüler mit Kreislaufproblemen. Die Polizei forderte die Bevölkerung dazu auf, den Bereich Ferdinandstraße zu meiden, um die Einsatzmaßnahmen nicht zu gefährden. Weitere Hintergründe zu dem Amokalarm sind zur Zeit noch unklar.(jh)

(Fotos: ANC-NEWS)

Gefährliche Körperverletzung im Essener Hauptbahnhof - 38-Jährigen grundlos getreten - Bundespolizei bittet um Hinweise

Am 25. Oktober.2019 hielt sich gegen 20 Uhr ein 38-jähriger chinesischer Staatsangehöriger an einem Fahrausweisautomaten auf, um ein Ticket zu erwerben. Nach Angaben des Geschädigten soll ein unbekannter Mann ihn hinterrücks in die Beine getreten haben.

Als er diesen daraufhin zur Rede stellen wollte, soll der Mann erneut mehrmals zugetreten haben. Auch als sich ein unbeteiligter Mann einschaltet und dem 38-Jährigen beiseite stand, soll der Angreifer trotzdem noch mehrfach zugetreten haben. Eine Auswertung der Videoaufzeichnungen bestätigten die Angaben des chinesischen Staatsangehörigen. Dieser ließ sich in einem Krankenhaus behandeln, wo eine Fraktur der linken Mittelhand diagnostiziert wurde.

Wer kennt die Person auf dem Lichtbild?

Wer kann Hinweise zu deren Aufenthaltsort geben?

Mit einem Beschluss ordnete das Essener Amtsgericht die Öffentlichkeitsfahndung nach dem Tatverdächtigen an.
Die Bundespolizei bittet um Hinweise zu dem Tatverdächtigen und nimmt Hinweise unter der kostenfreien Servicenummer 0800 6 888 000 entgegen.

(Quelle/Fotos: Bundespolizei)

Hubschraubereinsatz: Geheimnisvolle Blutspuren in Oberhausen entdeckt - Polizei sucht dringend nach Hinweisen

Heute Morgen (24.01.) gegen 04:30 Uhr sind an der Ecke Hermann-Albertz-Straße Linsingenstraße Blutspuren gefunden worden. Mittlerweile sind an weiteren Stellen im Stadtgebiet Blutflecken entdeckt worden. Es könnte sich um Blut eines Menschen handeln.

Unter anderem an der Marktstraße, Poststraße, Bismarckstraße und am Uhlandplatz. Zur Zeit hat die Polizei keinerlei Hinweise zu der Art der Verletzung oder deren Entstehung. Zur Fahndung nach einer verletzten Person sind heute Morgen auch ein Hubschrauber, sowie ein (Polizeihund) Mantrailer eingesetzt worden. Die Spuren werden gesichert und weiter ausgewertet.

Beobachtungen, die in Zusammenhang mit diesen Spuren stehen könnten, bitte dringend der Oberhausener Polizei melden 0208 826-0.

(Quelle: Polizei Oberhausen, Foto: Symbolbild)

41-Jähriger bei Verkehrsunfall in Gelsenkirchen tödlich verletzt

Am Donnerstagabend (23.01.) wurde ein 41-jähriger Mitsubishi-Fahrer in Gelsenkirchen bei einem Alleinunfall auf dem Wembkenstraße Ecke Wiehagen tödlich verletzt. Der Mann aus Bochum war gegen 21.55 Uhr auf der Wembkenstraße in Richtung Altstadt unterwegs.

In Höhe der Kreuzung Wiehagen kam er von der Fahrbahn ab, fuhr über einen Gehweg, kollidierte mit einer Straßenlaterne sowie einem Straßenschild und kam anschließend vor einem Baum zum Stehen. Alarmierte Rettungskräfte befreiten den 41-Jährigen aus dem stark deformierten Auto. Der Bochumer verstarb noch an der Unfallstelle. Die Polizei hat die Ermittlungen zur Unfallursache aufgenommen. Ein Arzt entnahm dem Verstorbenen Blutproben. Der Mitsubishi wurde sichergestellt. Für die Dauer der Bergungsarbeiten und Unfallaufnahme war die Unfallstelle voll gesperrt, Polizisten leiten den Verkehr ab.

(Quelle: Polizei Gelsenkirchen, Fotos: Feuerwehr Gelsenkirchen)