Montag, 18. Oktober 2021

L361 bei Wachtendonk: Golf-Fahrerin landet in der Kleinen Niers - Aufwendige Bergung durch die Feuerwehr

Am Montagmorgen (18.10.) ereignete sich im Bereich der L361 bei Wachtendonk in Fahrtrichtung Straelen ein schwerer Verkehrsunfall.

Nach ersten Informationen war eine Frau aus noch ungeklärter Ursache mit ihrem Golf nach rechts von der Straße abgekommen und mehrere Meter unterhalb des Fahrbahnniveaus im Fluss "Kleine Niers" gelandet. Die Unfallstelle war von der Straße aus nur schwer einsehbar.

Die Fahrerin hatte allerdings Glück im Unglück, da ein nachfolgender Autofahrer den Unfall mitbekam und umgehend die Polizei informierte. Die Frau wurde in ihrem Wagen eingeklemmt und musste von der Feuerwehr mit technischem Gerät befreit werden.

Bei der Rettungsaktion kam ein Gelenkmast der Feuerwehr Straelen zum Einsatz. Nach rettungsdienstlicher Erstversorgung wurde die Frau mit einem Rettungshubschrauber abtransportiert. Die Polizei Kleve hat die Ermittlungen zum Unfallhergang und zur genauen Unfallursache aufgenommen.(jh)

(Foto: Günter Jungmann)

Köln: Explosion auf Industriegelände - Verpuffungsreaktion bei LKW-Tankreinigungsarbeiten - Vier Verletzte

Köln: Am Montagmorgen (18.10.) gegen 09:07 Uhr musste die Feuerwehr zu einem Einsatz auf ein Industriegelände an der Straße "Am Eifeltor" in den Stadtteil Rondorf im Kölner Süden ausrücken. Nach ersten Informationen war es bei Tankreinigungsarbeiten an einem LKW (Aufliegertank) zu einer Verpuffung gekommen.

Diese Verpuffung löste einen Brand aus, der auf eine benachbarte Lagerhalle übergriff. Aufgrund der starken Rauchentwicklung wurden Anwohner gebeten, Türen und Fenster geschlossen zu halten. Nach ersten offiziellen Informationen wurden vier Personen verletzt. Zur Schwere der Verletzungen können zur Zeit noch keine Angaben gemacht werden.

(Foto: Vincent Kempf)

Samstag, 16. Oktober 2021

Autobahn 46 bei Neuss: Einsatzfahrzeug der Autobahnpolizei erfasst Unbekannten auf linkem Fahrstreifen - Mann erliegt seinen Verletzungen

Die Autobahnpolizei des Polizeipräsidiums Düsseldorf erhielt gestern Abend (Freitag, 15. Oktober 2021, 23.41 Uhr) den Hinweis auf einen unbekannten Mann der bei Neuss, auf der A 46 im Autobahnkreuz Neuss-West, zu Fuß in Richtung Düsseldorf unterwegs war. Ein Streifenteam machte sich aufgrund der Gefahrensituation umgehend auf den Weg. Noch auf der Anfahrt erfasste der Streifenwagen den unbekannten Fußgänger auf dem linken Fahrstreifen.

Den ersten Angaben der Melder zufolge, sollte es sich bei dem Fußgänger um einen älteren Herrn gehandelt haben. Ein Streifenwagen der Autobahnpolizei wurde unmittelbar zur Einsatzörtlichkeit mit Sonder- und Wegerechten entsandt. Während der Anfahrt zur gemeldeten Einsatzörtlichkeit erfasste der Streifenwagen den Fußgänger auf dem linken von drei Fahrstreifen. Die Person verstarb nach Reanimationsversuchen noch an der Unfallstelle. Der Fahrer der Streifenwagenbesatzung blieb unverletzt. Seine Beifahrerin erlitt einen Schock und wurde durch Glassplitter leicht an der Hand verletzt. Sie wurde mit einem Rettungswagen zur ambulanten Behandlung in ein Krankenhaus gefahren.

Die Ermittlungen und die Identifizierung des verstorbenen Fußgängers dauern an. Für die Dauer der Unfallaufnahme wurde die Richtungsfahrbahn Düsseldorf ab der Anschlussstelle Neuss-Holzheim gesperrt. Das Verkehrsunfallaufnahmeteam der Polizei Düsseldorf übernahm die Sicherung der Unfallspuren vor Ort.

(Quelle: Polizei Düsseldorf, Fotos: Patrick Schüller)

Mülheim an der Ruhr: Reh steckt unter Pkw fest - Feuerwehr befreit Tier mittels Hebekissen aus Notlage

Am Freitagabend (15.10.) wurde die Feuerwehr Mülheim zu einem Tier in Notlage im Stadtteil Menden alarmiert. Bei Eintreffen der ersten Einsatzkräfte stellte sich heraus, dass ein Reh unter einem an einer Gebäudewand abgestellten PKW feststeckte und sich aus eigener Kraft nicht mehr befreien konnte.

Die ersteintreffenden Kollegen forderten daraufhin ein Hilfeleistungslöschfahrzeug zur Unterstützung an und erkundeten parallel dazu Möglichkeiten, um das Tier möglichst schonend aus seiner misslichen Lage zu befreien. Durch die Einsatzkräfte wurde kurz darauf eine technische Rettung mittels Hebekissen vorbereitet.

Um ein Abrutschen des PKW zu verhindern, wurde das Fahrzeug zusätzlich mit Holzblöcken stabilisiert. Nach rund 30 Minuten konnte das Tier durch vorsichtiges Anheben des PKW befreit werden und augenscheinlich unverletzt in die Freiheit davonlaufen.

(Quelle/ Fotos: Feuerwehr Mülheim an der Ruhr)

Köln: Straßenbahn kollidiert mit Pkw - Drei verletzte Personen – Autofahrerin im Fahrzeug eingeschlossen

Am späten Freitagabend, 15.10.2021, kam es im Stadtteil Niehl gegen 20:45 Uhr zu einem Verkehrsunfall auf der Amsterdamer Str. in Höhe der Friedrich-Karl-Str. zwischen einem PKW und einer Straßenbahn. Der PKW wurde seitlich von der Bahn getroffen. In diesem Fahrzeug befanden sich drei Personen, die durch den Aufprall verletzt wurden. Die Fahrerin wurde bei dem Unfall in ihrem Fahrzeug eingeschlossen und musste von der Feuerwehr mit technischen Mitteln aus ihrem Auto befreit werden.

Die beiden weiteren in dem PKW befindlichen Personen wurden zunächst medizinisch versorgt, bevor sie in einen Rettungswagen verbracht und anschließend mit der verletzten Fahrerin in ein Krankenhaus transportiert wurden. Weiterhin wurden die Passagiere der Stadtbahn in Augenschein genommen. Glücklicherweise wurde niemand der Fahrgäste durch den Aufprall verletzt und sie konnten die Bahn selbstständig verlassen.

Der Fahrer der Stadtbahn und ein Kollege blieben körperlich unverletzt, wurden aber vorsorglich ebenfalls einer medizinischen Behandlung zugeführt. Wegen der Einsatzmaßnahmen an der Unfallstelle verzögerten sich auch die Weiterfahrten sowohl der stadteinwärts als auch der stadtauswärts fahrenden Stadtbahnen in diesem Bereich.

Von Feuerwehr und Rettungsdienst waren 30 Einsatzkräfte und 13 Fahrzeuge von den Feuerwachen Weidenpesch und Deutz sowie vom Führungsdienst der Branddirektion im Einsatz.

(Quelle: Feuerwehr Köln, Foto: Vincent Kempf)

Freitag, 15. Oktober 2021

Mönchengladbach: Obdachloser (51) im Schlaf lebensbedrohlich verletzt - 15-jähriger Tatverdächtiger festgenommen

Am Sonntagmorgen (10.10.) wurden Rettungskräfte zu einem 51-jährigen obdachlosen Mann in Mönchengladbach an der Hindenburgstraße gerufen, der eine lebensbedrohliche Verletzung am Oberkörper hatte. Der 51-Jährige hatte zusammen mit zwei weiteren wohnungslosen Personen in einem Hauseingang gegenüber vom Einkaufszentrum "Minto" geschlafen.

Gegen 03:30 Uhr wurde er mit starken Schmerzen in der Brust wach und bemerkte, dass er dort eine blutende Wunde hatte. Alarmierte Rettungskräfte brachten den zunächst lebensgefährlich verletzten Mann in ein Krankenhaus. Die Polizei setzte nach der Tat eine Mordkommission ein.

Am Donnerstagabend (14.10.) erhielt die Polizei einen Hinweis darauf, dass ein 15-jähriger Jugendlicher sich seiner Betreuerin anvertraut und dieser gegenüber die Tat gestanden hatte. Polizeibeamte nahmen ihn daraufhin gegen 23:00 Uhr an seiner Wohnanschrift vorläufig fest. Am Freitag führten die Ermittler der Mordkommission den Jugendlichen einem Haftrichter vor, der Untersuchungshaft wegen versuchten Mordes anordnete. Die Ermittlungen der Polizei zu den genauen Umständen der Tat und einem möglichen Motiv dauern an.

(Quelle: mit Polizei Mönchengladbach, Foto: Symbolbild)

Duisburg: Geldautomat in Supermarkt gesprengt - Drei Tatverdächtige flüchtig - Polizei sucht Zeugen

Unbekannte haben am frühen Freitagmorgen (15. Oktober) einen Geldautomaten in einem Supermarkt auf der Römerstraße in Duisburg (nahe Grenze Moers) gesprengt. Eine Videoüberwachung zeichnete die Tat auf.

Gegen 1:20 Uhr sind drei Personen zu erkennen, die wenige Minuten später zwei Eingangstüren aufbrechen. Um 3 Uhr sprengen sie den Automaten im Vorraum des Geschäftes. Einer der Täter (komplett in Schwarz gekleidet) greift nach der Beute und flüchtet anschließend mit seinen Komplizen in unbekannte Richtung.

Die Kriminalpolizei (KK 14) hat die Ermittlungen aufgenommen und sucht Zeugen, die Hinweise zu den Unbekannten geben können oder verdächtige Beobachtungen in Tatortnähe gemacht haben (Telefon: 0203 2800).

(Quelle/ Foto: Polizei Duisburg)

Schlägerei unter Nachbarn endete mit Messerstichen in Hagen – Vier Verletzte – Ermittlungskommission eingerichtet

In einem Neubaugebiet in Hagen eskalierte gestern (14.10.2021) gegen 20:35 Uhr ein Streit unter Anwohnern, bei dem ein 30-jähriger Mann durch Messerstiche verletzt wurde. Zeugen informierten die Polizei über eine größere Schlägerei am Walnussweg. Zuvor war es zu einer zunächst verbalen Auseinandersetzung zwischen vier Männern aus zwei benachbarten Familien über die dortige Parksituation gekommen, woraus sich eine Schlägerei unter mehreren Beteiligten entwickelte.

Angehörige beider Parteien kamen zu dem Streit hinzu, sodass sich bei Eintreffen der Einsatzkräfte über 20 Personen auf der Straße gegenüberstanden. Die Beamten wirkten deeskalierend auf die beiden Gruppen ein und brachten die Tumultlage unter Kontrolle.

Alle vier hauptbeteiligten Männer (29, 40, 30, 42 Jahre alt) wiesen leichte Verletzungen auf und mussten durch Rettungskräfte in umliegende Krankenhäuser gebracht werden. Bei einem 30-Jährigen wurden oberflächliche Schnittverletzungen festgestellt.

Die Polizisten nahmen zwei der Hauptbeteiligten vorläufig fest und stellten ein Küchenmesser sicher. Da einer der an der Auseinandersetzung beteiligten Männer als Polizeivollzugsbeamter beim PP Hagen beschäftigt ist, werden die polizeilichen Ermittlungen aus Neutralitätsgründen durch das PP Wuppertal geführt.

Das zuständige Kommissariat richtete eine Ermittlungskommission ein.

(Quelle: Polizei Wuppertal, Foto: Frank Bauermann)