Mittwoch, 20. November 2019

Feuer mit starker Rauchentwicklung in Appartementanlage in Essen - Eine Person mit Brandverletzungen ins Krankenhaus

Ein Appartement in einer Wohnanlage mit 66 Einheiten ist in Essen-Katernberg am frühen Abend (20.11.) vollständig ausgebrannt. Der Wohnungsmieter der kleinen Wohneinheit im ersten Obergeschoss war bei Brandausbruch anwesend und trug leichte Brandverletzungen davon. Er konnte sich selbst in Sicherheit bringen und wurde nach medizinischer Versorgung in ein Krankenhaus transportiert. Drei weitere Menschen brachten Rettungskräfte mit Fluchthauben in Sicherheit, andere kamen selbständig ins Freie.

Wegen der niedrigen Außentemperaturen hielten die Einsatzkräfte eine vorbeifahrende Straßenbahn der Linie 107 an, sie wurde kurzfristig zur warmen Aufenthaltsmöglichkeit umfunktioniert. Mehrere Erwachsene und ein Kind hielten sich während des Einsatzes in der Bahn auf. Eine Weiterfahrt wäre wegen der quer zur Fahrbahn liegenden Schläuche ohnehin nicht möglich gewesen. Das Feuer drohte zunächst nach oben überzugreifen, war aber dann rasch unter Kontrolle und mit zwei Rohren über Drehleiter und im Innenangriff kurz darauf gelöscht. Belüftungsmaßnahmen, Kontrolle aller Wohneinheiten und Schadstoffmessungen laufen aktuell (20.15 Uhr) noch, werden aber in Kürze beendet sein. Gegen 22.30 Uhr erfolgt eine Brandnachschau. Die Feuerwehr war mit zwei Löschzügen, unterstützt durch die Freiwillige Feuerwehr Katernberg und mehreren Rettungswagen vor Ort.

Interessant am Rande: Während die Maßnahmen vor Ort liefen, meldeten sich wiederholt Bewohner der Wohnanlage über Notruf, gaben auf Nachfrage wertvolle Informationen über die Ausbreitung von Feuer und Brandrauch und bekamen von den Leitstellendisponenten gleichzeitig Verhaltenshinweise.

(Quelle: Feuerwehr Essen, Foto: Justin Brosch)

Schwerer Wohnungsbrand in Bochumer Mehrfamilienhaus: Vier verletzte Bewohner mussten ins Krankenhaus

Die Bochumer Feuerwehr musste am frühen Mittwochmorgen (20.11.) um 05:32 Uhr zu einem Wohnungsbrand in einem Mehrfamilienhaus an der Wattenscheider Straße ausrücken. Bei Eintreffen der ersten Kräfte war das Treppenhaus bereits stark verraucht und Feuerschein an einem Fenster im zweiten Obergeschoss sichtbar. Die zwölf gemeldeten Bewohner hatten das Haus bereits verlassen.

Der Notarzt begutachtete sieben Personen, vier davon kamen vorsorglich in ein Krankenhaus. Das Feuer, dass im Schlafzimmer ausbrach, konnte schnell durch die Feuerwehr unter Kontrolle gebracht werden. Die Wohnung ist derzeit nicht mehr bewohnbar. Die Wattenscheider Straße musste für die Zeit der Löscharbeiten gesperrt werden. Die Polizei hat die Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen. (gm)

(Foto: Justin Brosch)

Dienstag, 19. November 2019

Silozug auf der A4 bei Eschweiler umgekippt - Lkw-Fahrer stark alkoholisiert - Sperrung Richtung Köln

Am Dienstagmittag (19.11.) war aus ungeklärter Ursache ein mit Harnstoff beladener Silozug auf der A4 zwischen den Anschlussstellen Eschweiler-Ost und Weisweiler in Fahrtrichtung Köln umgekippt. Der mit über zwei Promille angetrunkene Lkw-Fahrer wurde leicht verletzt und kam in ein Krankenhaus. Eine Blutprobe wurde angeordnet.

Die Autobahn bleibt für die Zeit der Bergungsarbeiten in Richtung Köln voraussichtlich noch bis zum späten Nachmittag gesperrt. Es kam zu erheblichen Verkehrsstörungen. Die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen.

(Foto: Johannes Jaeger)

Über 850 Beamte in fünf Bundesländern im Einsatz: Schlag gegen international agierende kriminelle Vereinigung

Am Dienstag (19.11.) werden unter der Leitung der neu eingerichteten Task-Force NRW, bestehend aus Polizei, Steuerfahndung und Justiz, 62 Durchsuchungsbeschlüsse in Nordrhein-Westfalen, Hessen, Hamburg, Berlin und Baden-Württemberg sowie in den Niederlanden vollstreckt.

Ermittler des LKA NRW führen unter der Sachleitung der Staatsanwaltschaft Düsseldorf ein umfangreiches Ermittlungsverfahren gegen insgesamt 27 Beschuldigte wegen des Verdachts der Mitgliedschaft in einer kriminellen Vereinigung.

Den Beschuldigten im Alter von 23 bis 61 Jahren wird vorgeworfen, ein System des verbotenen "Hawala-Banking" (Siehe Wikipedia) installiert und betrieben zu haben. Auf diesem Wege wurde mutmaßlich illegal erworbenes Vermögen in Höhe von mehrere Millionen Euro am legalen Bankensystem vorbei in andere Staaten transferiert.

Die Durchsuchungen dienen dem Auffinden von Beweismitteln und der Sicherung von Vermögenswerten aufgrund vorliegender Vermögensarreste. Das Aufspüren illegaler Finanzstrukturen und die Sicherung illegal erlangter Vermögenswerte sind wesentliche Ziele der im LKA NRW eingerichteten Task-Force.

Gegen insgesamt sechs Beschuldigte liegen Haftbefehle vor, die zum Teil unter Einsatz von Spezialeinsatzkräften der Polizei vollstreckt werden. Insgesamt sind über 850 Polizei- und Vollzugsbeamtinnen und -beamte sowie 11 Staatsanwältinnen und Staatsanwälte der Staatsanwaltschaft Düsseldorf im Einsatz.

(Quelle: Landeskriminalamt Nordrhein-Westfalen, Fotos: Justin Brosch)

Montag, 18. November 2019

Kurioses Radarfoto: Polizei blitzt Kinderwagen in Balve - Zu schneller Autofahrer hatte Glück

Ein nicht alltägliches Foto gelang Polizeibeamten am vergangenen Montag (11.11.) in Balve (Märkischer Kreis). Dort hatte sich ein Messwagen postiert, um die Geschwindigkeit in der 50-Zone zu überwachen. 265 Mal löste die Messeinheit aus, weil Verkehrsteilnehmer zu schnell unterwegs waren.

Doch in einem der Fälle wird es wohl keine Post nach Hause geben. Ein VW Golf fuhr mit 61 km/h durch die Messstelle. Allerdings genau in dem Moment, als auf dem Gehweg eine Mutter mit ihrem Kleinkind im Buggy vorbeilief (Foto). 15 Euro Verwarngeld wären die Konsequenz gewesen. Doch dieses Mal hat der Autofahrer Glück gehabt. Und die Beamten was zum Schmunzeln.

(Quelle/Foto: Kreispolizeibehörde Märkischer Kreis)

Sonntag, 17. November 2019

Der Polizeikontrolle entzogen: Fahrzeugführer gefährdet auf der Flucht durch Essen Unbeteiligte

Polizisten bemerkten Sonntagmorgen (17.11.) gegen 04:40 Uhr in der Stadtmitte von Essen einen Schlangenlinien fahrenden weißen VW up aus Moers. Von der Varnhorststraße/Steeler Straße bog der Fahrer auf die Herkulesstraße ab. Die Haltezeichen "Stopp Polizei", unterstützt durch einen grellen roten Blitz, beachtete der Fahrer nicht.

Er beschleunigte den weißen Kleinwagen, in dem auch weitere Personen saßen. Mit hoher Geschwindigkeit fuhr er kurz darauf zunächst über die Ernestinenstraße in Richtung Frillendorf, bevor er wendete und zurück in Richtung der Innenstadt fuhr. Zahlreiche Straßen der Stadtmitte durchfahrend, beobachtet durch die nachfolgenden Polizisten, missachtete er zahlreiche rote Ampeln und überquerte manche Straße im Gegenverkehr.

Am Berliner Platz fuhr der Fahrer dann über die Hindenburgstraße Richtung Rüttenscheid, bevor er am Polizeipräsidium vorbei in Richtung Klinikum fuhr. Über Grünstreifen, Straßenbahnschienen und andere Flächen ging es durch Frohnhausen und Altendorf nach Frintrop, wobei der Fahrer auch weiter die Fahrspuren des Gegenverkehrs nutzte. Ein entgegenkommendes Fahrzeug konnte rechtzeitig ausweichen, prallte dabei aber gegen den Bordstein.

Abgesetzt folgten Polizisten weiter dem flüchtigen Fahrzeug bis zur Frintroper Straße 437, wo die Insassen aus dem stark beschädigten Fahrzeug sprangen und davonliefen. Minuten später fassten die Beamten, die mit zahlreichen Streifenwagen im Nahbereich postiert waren, drei junge Männer, die sich erfolglos zu verstecken versuchten. Die dringend tatverdächtigen Männer konnten positiv auf Drogen- und Alkoholkonsum getestet werden.

Die Polizei wird nun die genauen Identitäten der drei Männer feststellen, die nach eigenen Angaben keinen festen Wohnsitz in Deutschland haben. Auch die Eigentumsverhältnisse des Wagens werden geklärt, da der Kleinwagen möglicherweise zuvor gestohlen wurde. Zeugen oder Geschädigte sollten sich bei der Polizei Essen unter der zentralen Rufnummer 0201-8290 melden.

(Quelle: Polizei Essen, Foto: Symbolbild)

Kerken im Kreis Kleve: 32-jähriger Familienvater verliert bei schwerem Verkehrsunfall sein Leben

Am Samstag (16.11.) kam gegen 18:00 Uhr auf der Hülser Straße (B 9) in Kerken-Stenden (Kreis Kleve) ein 32-jähriger Gelderner mit seinem PKW, Ford Fiesta aus derzeit ungeklärter Ursache von der Fahrbahn ab und prallte gegen einen Baum. Er erlitt so schwerwiegende Verletzungen, dass er noch an der Unfallstelle verstarb.

Im Fahrzeug befanden sich noch die 27-jährige Ehefrau, sowie zwei Kinder im Alter von einem und vier Jahren. Die Frau und das vierjährige Kind wurden leicht, das einjährige Kind wurde schwer verletzt.Nach notärztlicher Erstversorgung vor Ort wurden alle in umliegende Krankenhäuser gebracht. Ein Team des polizeilichen Opferschutzes betreut die Angehörigen.

Ein Sachverständiger wurde mit der Rekonstruktion des Unfallgeschehens beauftragt. Für die Dauer der Unfallaufnahme war die Hülser Straße gesperrt, die Verkehrsumleitung erfolgte durch Polizeibeamte.

(Quelle: Kreispolizeibehörde Kleve, Foto: Günter Jungmann)

Samstag, 16. November 2019

Messerstecherei in Oberhausen - Eine Person schwer verletzt

Am Samstagnachmittag (16.11.) wurden Polizei und Rettungsdienst zur Grenzstraße nach Oberhausen alarmiert. Gegen 14:30 Uhr kam es nach einer Auseinandersetzung zwischen zwei Personen zu einem Messerangriff.

Eine Person wurde so schwer mit einem Messer verletzt, dass sie im Krankenhaus behandelt werden musste. Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen aufgenommen. Die Hintergründe der Auseinandersetzung sind zur Zeit noch unklar. Für die Dauer des Einsatzes wurde die Grenzstraße in beiden Fahrtrichtungen komplett gesperrt.(jb)

(Foto: Rene Anhuth)