Freitag, 16. November 2018

Essen: Mann will sich vor einem Feuer retten und stürzt aus dem Fenster - Lebensgefahr

Donnerstagabend (15.11.) hat es in einem Mehrfamilienhaus an der Tiefbaustraße (Essen-Altenessen) gebrannt. Alle Zimmer einer Wohnung im zweiten Obergeschoss des sechs-Parteien-Hauses brannten bei Eintreffen der ersten Kräfte in voller Ausdehnung. Flammen schlugen aus den Fenstern und drohten in den Dachstuhl überzugehen, die Wohnungseingangstür war bereits zu großen Teilen weggebrannt.

Ein Mann saß auf einer Fensterbank der Brandwohnung, versuchte sich hinab zu hangeln, stürzte dabei aber ab und fiel auf das Heck eines abgestellten Pkw. Der 66-jährige trug durch Sturz und vorherige Brandeinwirkung lebensgefährliche Verletzungen davon. Notarzt und Rettungssanitäter versorgten ihn vor Ort, anschließend erfolgte der Transport in eine Klinik. Die übrigen Bewohner des Hauses hatten sich bereits unverletzt ins Freie gerettet. Sie wurden von Nachbarn betreut. Über eine Drehleiter und im Innenangriff brachten die Feuerwehrleute den Brand unter Kontrolle. Um alle Glutnester zu erreichen, mussten Teile des Mobiliars und eine größere Menge Bücher hinausgeschafft und im Innenhof abgelöscht werden.

Bei den Nachlöscharbeiten wurde deutlich, wie intensiv das Feuer gewütet haben muss. Der Putz war von Decken und Wänden geplatzt, Wände zeigten Spannungsrisse. Die Brandursache und die Höhe des Sachschadens sind nicht bekannt. Die Kriminalpolizei ermittelt.

(Quelle: Feuerwehr Essen, Fotos: Justin Brosch)

Donnerstag, 15. November 2018

Lebendes Kaninchen einfach in einer Mülltonne entsorgt - Polizei bittet um Zeugenhinweise zum Täter

Ein anonymer Hinweis an die Polizei rettete am Mittwochmittag (14. November) womöglich einem Kaninchen das Leben. Der Hinweisgeber berichtete davon, dass sich in einer Mülltonne an der Karl-Goerdeler-Straße in Radevormwald (Oberbergischer Kreis) ein lebendes Kaninchen befände. Ein Beamter konnte kurze Zeit später an beschriebener Stelle tatsächlich ein Kaninchen auffinden. Es wurde aus seiner misslichen Lage befreit und vom Ordnungsamt in Obhut genommen.

Nach einer tierärztlichen Untersuchung, die dem Tier einen hervorragenden Gesundheitszustand bescheinigte, hat das Kaninchen nun zunächst bei einer Mitarbeiterin des Ordnungsamtes Unterschlupf gefunden. Die Polizei erstattete eine Strafanzeige und bittet um Hinweise unter der Telefonnummer 02261-81990.

(Quelle/Fotos: Kreispolizeibehörde Oberbergischer Kreis)

Polizei: Feiger, heimtückischer Angriff und Raub durch Personengruppe in Oberhausen - Zeugen werden dringend gesucht!

Nach ersten Ermittlungen stellt sich, laut Polizei, ein Raub vom Samstag (10.11. gegen 01:00 Uhr) an der Mülheimer Straße in Oberhausen als besonders feige und heimtückisch heraus.

Die Polizei sucht dringend Zeugen unter 0208 826-0 oder poststelle.oberhausen@polizei.nrw.de.

Was ist passiert?

Zwei Jugendliche (beide 17 Jahre alt) und ein junger Mann (18 Jahre alt) aus Krefeld sind am Samstag brutal zusammengeschlagen und beraubt worden. Die beiden 17-Jährigen gingen in Richtung Hauptbahnhof. Der 18-Jährige kam hinzu. Sechs bis acht unbekannte südländisch aussehende männliche Personen schlugen und traten im Bereich eines Grünstreifens an der Trasse, zwischen Mülheimer Straße und der Tannenbergstraße auf die drei Opfer ein. Mit einem Rettungswagen wurden die Überfallenen in ein Krankenhaus gebracht und behandelt. Dabei entwendeten sie unter anderem Wertgegenstände, eine Jacke, ein Handy und ein Portemonnaie. Die Täter sollen den dreien bereits im Zug von Düsseldorf nach Oberhausen aufgefallen sein.

Beschreibungen:

  • Nach ersten Aussagen handelt es sich bei den Tätern vermutlich um türkischstämmige Personen.
  • Ein Täter trug eine auffällige blaue Kappe von Nike, einen schwarzen Pullover von Nike, eine Louis Vuitton Tasche, blaue Jeans, schwarze Adidas Ultra Boost Schuhe.
  • Ein Zweiter hat längere schwarze Haare, ist circa 185 cm groß, bekleidet mit einer Wellensteyn Jacke, schwarz.
  • Ein Dritter ist circa 175 cm groß, ebenfalls mit einer Wellensteyn Jacke bekleidet. Der Vierte trug ein T-Shirt von Disquit, grau, eine schwarze Jacke, Gürtel von Luis Vuitton, Schuhe von Yeezy 350, weiß.

(Quelle: Polizei Oberhausen, Foto: Symbolbild)

Gericht ordnet Fahrverbote in Essen und Gelsenkirchen an - Sogar die A40 ist betroffen!

Das Verwaltungsgericht in Gelsenkirchen hat am Donnerstag (15.11.) entschieden: Fahrverbote für Dieselfahrzeuge in Essen und Gelsenkirchen sollen kommen. Für Essen soll das Fahrverbot, für Diesel unter EURO-5 und für Benziner unter EURO-3, ab dem Juli 2019 gelten. Es seien insgesamt 18 der 50 Stadtteile betroffen, darunter befindet sich auch ein Teilstück der viel befahrenen A40.

Das Land NRW könnte noch in Berufung gehen. Deswegen seien die aktuellen Urteile noch nicht rechtskräftig, laut einem Sprecher. Sollte das Urteil rechtskräftig werden, gelten die Regeln ab September 2019 dann auch für EURO-5 Dieselfahrzeuge. In Gelsenkirchen ist die Kurt-Schumacher Straße vom Fahrverbot betroffen. Für Diesel unter EURO-6 Norm und für Benziner unter EURO-3. Anlass der Anordnung war eine Klage der Deutschen Umwelthilfe (DUH).

(Fotos: Rene Anhuth)

21-Jähriger nach Auseinandersetzung in Essen schwer verletzt - Mordkommission ermittelt

Nachdem ein 21 Jahre junger Mann in der vergangenen Nacht (14. November, 22:04 Uhr) bei einer Auseinandersetzung in Essen-Altendorf schwere Verletzungen erlitten hat, ermittelt eine Mordkommission.

Gegen 22:04 Uhr wurde der Leitstelle durch die Feuerwehr ein möglicher Familienstreit mit einer verletzten Person gemeldet. Ein Tatverdächtiger sei womöglich vom Tatort geflüchtet. Am Einsatzort trafen die ersten Streifen auf einen 21-jährigen Mann, der durch Rettungskräfte notärztlich versorgt wurde.

Er wies schwere Verletzungen auf und wird aktuell in einer Klinik behandelt. Im Rahmen der Fahndung konnten Beamte im Nahbereich einen 26-jährigen Mann vorläufig festnehmen. Es handelt sich bei dem mutmaßlichen Täter um einen Familienangehörigen.

Am frühen Donnerstagmorgen wurde eine Mordkommission unter Leitung von Kriminalhauptkommissarin Tanja Hagelüken eingesetzt. Die Ermittlungen dauern an.

(Quelle: Polizei Essen, Fotos: ANC-NEWS)

Öffentlichkeitsfahndung der Gelsenkirchener Polizei wegen dem Verdacht eines Raubes - Mann von hinten niedergeschlagen und beraubt

Bereits am Donnerstag, den 23.08.2018, hat ein bislang unbekannter Mann auf der Bochumer Straße in der Neustadt die Wertsachen eines 49-jährigen Mannes geraubt. Der Recklinghäuser war zur Fuß in Richtung Bergmannstraße unterwegs, als ihn der Unbekannte von hinten niederschlug, ihm sein Handy und die Geldbörse aus der Hand riss und flüchtete.

Der 49-Jährige verfolgte den Flüchtenden über die Munscheidstraße in Richtung Junkerweg. Hinter dem Amtsgerichtsgebäude verlor er ihn aus den Augen. Zeugen erstellten bei der Tat Fotos des Unbekannten. Das Amtsgericht Essen hat diese Bilder nun zur Veröffentlichung freigegeben.

Die Polizei sucht Zeugen, die Angaben zu der hier abgebildeten Person und/ oder ihrem Aufenthaltsort machen können. Sachdienliche Hinweise bitte unter den Rufnummern 0209 / 365 - 8112 (KK21) oder - 8240 (Kriminalwache).

(Quelle/ Foto: Polizei Gelsenkirchen)

Mittwoch, 14. November 2018

Opferschutzhündin "Peng" macht Schule - Essener Modell in der Kreispolizeibehörde Gütersloh umgesetzt

Seit diesen Montag (12.11.) setzt die Kreispolizeibehörde Gütersloh die Opferschutzhündin "Summer" ein. Sie arbeitet von nun an für die Opferhilfe - nach Essener Modell. Dort ist Hundin "Peng" seit Langem erfolgreich tätig.

Doch wozu einen Hund bei der Opferhilfe?

Nach Verkehrsunfällen kümmern sich Polizisten um verletzte oder unter Schock stehende Beteiligte. Immer wieder kommt es laut Polizei vor, dass diese Menschen, oft sind es Kinder, nicht über das Erlebte reden können. Hier kommt die Opferschutzhündin ins Spiel. Sie geht mit ihrer offenen Art auf die Personen zu, lässt sich streicheln und baut so eine Atmosphäre auf, in der das Sprechen plötzlich leichter fällt.

Seit 2017 ist "Peng" bei u.a. bei Opferschutzgesprächen in den Kommissariaten für die Polizei Essen tätig. Das Konzept überzeugte den Gütersloher Polizeioberkommissar Alexander Hüske. Die vier Jahre alte Hündin  "Summer" absolvierte die nötigen Prüfungen und ist ab sofort in Gütersloh im Dienst. Im Namen von "Peng" wünscht die Polizei Essen der Hündin einen guten Start in die Polizeiarbeit.

(Foto: Polizei Essen)

Gebäudeteile eines Supermarktes in Brüggen nach Explosion eines Geldautomaten zerstört

In der Nacht zu Mittwoch (14.11.), gegen 03.15 Uhr, sprengten unbekannte Täter den Geldautomaten am REWE-Markt auf der Borner Straße in Brüggen im Kreis Viersen. Durch die Explosion wurden Gebäudeteile des Marktes teilweise zerstört. Eine Fensterscheibe eines gegenüberliegenden Hauses wurde durch die Wucht der Explosion ebenfalls beschädigt.



Nach ersten Ermittlungen der Polizei machten sich zwei dunkel gekleidete Personen im Bereich des Anbaus zu schaffen, in welchem der Geldautomat installiert war. Nach der Explosion stiegen die Personen in einen dunklen Pkw, der vermutlich von einem dritten Tatbeteiligten gefahren wurde. Der Pkw flüchtete über die Borner Straße in Richtung B 221 und von dort in Richtung Niederkrüchten. An dem Fluchtwagen war vermutlich ein deutsches Kennzeichen, Münchener-Zulassung, angebracht. Ob und wie viel Geld die Täter erbeuteten, steht derzeit noch nicht fest. Bisher ungeklärt ist auch, auf welche Weise die Täter die Explosion herbeiführten.

Das Viersener Kriminalkommissariat 2 hat die Ermittlungen aufgenommen und bittet vor allem um weitere Hinweise auf den flüchtigen dunklen Pkw mit Münchener Kennzeichen. Hinweise bitte über die Rufnummer 02162/377-0 oder per Mail an poststelle.viersen@polizei.nrw.de

(Quelle: Kreispolizeibehörde Viersen, Foto: Günter Jungmann)