Sonntag, 8. Dezember 2019

Vier Kinder und ein Erwachsener bei Verkehrsunfall in Oberhausen verletzt - Brückengeländer verhindert Schlimmeres

Ein 51-jähriger befuhr am Sonntag (08.12.) gegen 12.50 Uhr mit seinem Pkw die Duisburger Straße in Richtung Mülheimer Straße. Circa 200 Meter hinter der Einmündung zur Hansastraße verlor der Oberhausener aus bisher unbekannten Gründen in einer Rechtskurve die Kontrolle über sein Fahrzeug. Der Hyundai wurde von der Fahrbahn geschleudert und prallte im Bereich der dortigen Eisenbahnüberführung gegen das Brückengeländer.

Alle Fahrzeuginsassen wurden durch den Rettungsdienst Oberhausener Krankenhäusern zugeführt. Die vier Kinder im Alter von 11 - 13 Jahren mussten dort zur Beobachtung stationär verbleiben, der Fahrer wurde nach ambulanter Behandlung wieder entlassen. Wegen des beschädigten Brückengeländers wurde ein Notfallmanager der Deutschen Bahn AG hinzugezogen. Die Duisburger Straße musste für die Dauer der Unfallaufnahme gesperrt werden

(Quelle: Polizei Oberhausen, Foto: Rene Anhuth)

Samstag, 7. Dezember 2019

Schusswaffengebrauch durch Polizei in Wuppertal - 25-Jähriger verstorben

Am Samstagnachmittag (07.12.) riefen Zeugen in Wuppertal bei der Leitstelle der Polizei an und teilten mit, dass ein Verdächtiger im Bereich der Eintrachtstraße mit einem Hammer auf PKW einschlug und Personen bedrohte. Im Rahmen der Nahbereichsfahndung traf eine Streifenwagenbesatzung (gegen 17:00 Uhr) in der Eintrachtstraße auf den Tatverdächtigen.

Im Zuge der Einsatzmaßnahmen kam es zum Schusswaffengebrauch der Polizeibeamten gegen den 25-jährigen Wuppertaler, der infolge der erlittenen Verletzungen kurze Zeit später verstarb. Die weiteren Ermittlungen zu den Hintergründen und Abläufen des Geschehens werden von einer Ermittlungskommission des Polizeipräsidiums Hagen geführt. Diese Zuständigkeitsübertragung wird nach Angaben der Polizei aus Neutralitätsgründen standardmäßig veranlasst.

(Quelle: Polizei Wuppertal, Foto: Symbolbild)

In den Gegenverkehr gerutscht: Rollerfahrer stirbt nach schwerem Verkehrsunfall in Langenfeld

Am Freitag (06.12.), um 15:16 Uhr, ereignete sich in Langenfeld (Kreis Mettmann) ein Verkehrsunfall, bei dem ein Rollerfahrer tödlich verletzt wurde. Zur Unfallzeit befuhr ein 43-jähriger Solinger mit seinem Roller die Haus Gravener Straße. Vermutlich in Folge eines Bremsmanövers verlor er die Kontrolle über sein Fahrzeug, kam zu Fall und rutschte mit seinem Kleinkraftrad in den Gegenverkehr.

Hier kollidierte er mit dem Pkw Renault einer 27-jährigen Langenfelderin. Bei der Kollision wurde der Mann unter dem Pkw eingeklemmt. Durch Einsatzkräfte der Feuerwehr und Polizei konnte er befreit und notärztlich versorgt werden. Anschließend wurde er mit einem Rettungswagen in ein Krankenhaus gebracht. Dort erlag er seinen schweren Verletzungen.

Im Rahmen der Rettungsmaßnahmen wurde von der Feuerwehr ein Hubschrauber eingesetzt. Noch vor Ort erfolgte eine Betreuung der Angehörigen und Zeugen des Unfalls durch Notfallseelsorger. An den beteiligten Fahrzeugen entstand erheblicher Sachschaden. Die Haus Gravener Straße musste während der Unfallaufnahme für ca. drei Stunden komplett gesperrt werden.

(Quelle: Polizei Mettmann, Fotos: Patrick Schüller)

Freitag, 6. Dezember 2019

Vermisste Mine O. (26) in Duisburg tot aufgefunden - Tatverdächtiger von der Polizei festgenommen

Am späten Donnerstagabend (05.12.) hatten Beamte der Mordkommission Duisburg, die seit dem 07. September 2019 vermisste Mine O. aus Duisburg-Kaßlerfeld, im Bereich einer Schule in Untermeiderich tot aufgefunden. Ihr 28-jähriger Ehemann wurde von der Polizei festgenommen.

Er soll noch am Freitag einem Haftrichter vorgeführt werden. Zuvor untersuchten die Ermittler eine Garage, die dem Tatverdächtigen zuzuordnen sei. Dort hatten Experten der Kriminalpolizei Spuren gefunden, die dazu führten, dass man den Mann festnahm. Im folgenden Verhör gab er dann einen Hinweis auf eine Stelle im Wald. Am Donnerstagabend begannen die Ermittler dort die Suche, bei der man dann den leblosen Körper der Frau fand.

Mehrere Stunden sicherten die Beamten Spuren am abgesperrten Fundort in Duisburg-Untermeiderich. Zu einem Motiv gab es zunächst keine Hinweise. Mine O. war die Mutter eines fünfjährigen Sohnes.

(Foto: ANC-NEWS)

Mehrere Verletzte nach Wohnungsbrand in Oberhausen - Polizei ermittelt nach möglicher Brandstiftung und bittet um Hinweise

Am Donnerstag (05.12.) gegen 22:30 Uhr erhielt die Polizei Oberhausen einen Hinweis, eine oder mehrere Personen drängen gewaltsam in eine Wohnung im fünften Stockwerk eines Mehrfamilienhauses an der Langemarkstraße in der Stadtmitte ein. Kurz darauf brach dort ein Brand aus. Mehrere unbekannte Personen sollen anschließend aus dem Gebäude geflüchtet sein. Eine polizeiliche Fahndung wurde sofort eingeleitet.

Eine Brandstiftung ist nicht ausgeschlossen, die Oberhausener Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen. Die Bewohner wurden evakuiert, der Brand von der Feuerwehr gelöscht. Nach ersten Erkenntnissen wurden eine Person schwer und zwei Personen leicht verletzt. Das Haus sei nach Informationen der Polizei vorübergehend unbewohnbar. Die Bewohner wurden teilweise von der Stadtverwaltung in einer Notunterkunft untergebracht.

Hinweise an das Kommissariat 11 der Polizei Oberhausen unter 0208 8260 oder poststelle.oberhausen@polizei.nrw.de.

(Quelle: Polizei Oberhausen, Foto: ANC-NEWS)

Schwerer Alleinunfall in Neuss - Fahrer flüchtet und lässt schwerverletzte Frauen zurück

Am Donnerstagabend (05.12.) gingen bei der Polizei kurz vor Mitternacht, 23:55 Uhr, mehrere Notrufe über einen schweren Verkehrsunfall auf der Gladbacher Straße ein. Ein Audi war offensichtlich zuvor nach rechts von der Fahrbahn abgekommen und gegen einen Baum geprallt. Zeugen leisteten vor Ort bei zwei Schwerstverletzten Erste Hilfe und gaben an, dass der ebenfalls verletzte Fahrer des Pkw zu Fuß geflüchtet sei.

Unverzüglich eingeleitete Fahndungsmaßnahmen unter Beteiligung eines Polizeihubschraubers führten zum Antreffen des vermeintlichen Unfallfahrers, der sich gegen die polizeilichen Maßnahmen wehrte. Die beiden schwerstverletzten Frauen (23 und 43) wurden in Krankenhäusern eingeliefert, bei einem der beiden Unfallopfer ist der Zustand als kritisch zu bezeichnen. Ersten Ermittlungen nach war der Pkw Führer viel zu schnell unterwegs, wodurch er die Kontrolle über sein Fahrzeug verlor und frontal gegen einen Baum prallte.

Der Pkw des Unfallverursachers wurde beschlagnahmt; die weiteren Ermittlungen zum Unfallhergang dauern an. Zeugen, die noch zusätzliche Hinweise auf das Unfallgeschehen geben können werden gebeten, sich mit der Polizei Neuss unter der Rufnummer 02131-3000 in Verbindung zu setzen.

(Quelle: Polizei Neuss, Fotos: Patrick Schüller)

Donnerstag, 5. Dezember 2019

Essen: Gefährliche Körperverletzung - Polizei sucht Tatverdächtigen - Wer kann Angaben machen?

Die Polizei Essen sucht einen bislang unbekannten Tatverdächtigen. Am 20.09.2019 geriet in einem Omnibus der örtlichen Verkehrsbetriebe der Geschädigte mit dem unbekannten Tatverdächtigen vorerst in einen verbalen Streit. Aus diesem Streit ergab sich eine körperliche Auseinandersetzung in dessen Verlauf der Tatverdächtige dem Geschädigten unter anderem in den Bauch und gegen den Kopf trat.

Wer kann Angaben zu dem unbekannten Tatverdächtigen machen?


Beschreibung der Person:

männlich, schwarze Haarfarbe, schlanke Figur

Sachdienliche Hinweise nimmt die Polizei in Essen unter der Rufnummer 0201/829-0 entgegen.

(Quelle/Foto: Polizei NRW)

Ammoniak-Attentat in Alsdorf bei Aachen - Vier Verletzte: Mutter, Tochter und zwei Polizeibeamte

Am Donnerstagvormittag (05.12.) wurden Polizei und Feuerwehr zu einem Einsatz in einem Mehrfamilienhaus nach Alsdorf (Städteregion Aachen) in den Stadtteil Mariadorf alarmiert. Nach ersten offiziellen Informationen hatte ein Mann eine Frau in ihrer Wohnung bedroht und giftiges Ammoniak verschüttet.

Die Frau und ihre Mutter sowie zwei Polizeibeamte wurden durch das Einatmen der Substanz verletzt und nach rettungsdienstlicher Versorgung vor Ort ins Krankenhaus gebracht. Ein Rettungshubschrauber wurde angefordert. Der Tatverdächtige wurde durch Beamte vor Ort festgenommen. Die Motivlage des Mannes ist zur Zeit noch völlig unklar. Die Polizei hat Ermittlungen wegen gefährlicher Körperverletzung eingeleitet. (jh)

(Foto: Johannes Jäger)