Freitag, 14. Mai 2021

Erdbeerstand in Duisburg brennt lichterloh - Polizei geht von Brandstiftung aus und sucht Zeugen

Aufmerksame Anwohner haben in der Nacht zu Freitag (14. Mai) gegen 1:30 Uhr die Rettungskräfte alarmiert, weil eine Erdbeerverkaufshütte auf der Rathausallee gegenüber eines Supermarktes lichterloh brannte.

Die Feuerwehr löschte die Flammen. Durch die Hitze des Brandes wurde ein geparktes Auto in Mitleidenschaft gezogen.

Nach ersten Erkenntnissen geht die Kriminalpolizei von Brandstiftung aus und sucht Zeugen, die verdächtige Personen beobachtet haben. Hinweise nimmt das KK 11 unter 0203 2800 entgegen.

(Quelle/ Foto: Polizei Duisburg)

Essen: 21-jähriger Essener nach Stichverletzung schwerverletzt – 18-jährigen Tatverdächtigen festgenommen

Am Donnerstagnachmittag (13. Mai) lieferten sich um 15:30 Uhr in der Steeler Innenstadt ein 21-jährigen Essener mit italienischer Staatsbürgerschaft und eine Personengruppe von 4-5 jungen Männern ein hitziges Wortgefecht. Zuvor hatte die Personengruppe die Freundin des 21-Jährigen bepöbelt, woraufhin ein Streit entflammte.

Im Verlaufe des Streits kam es zu einem Gerangel zwischen dem 21-Jährigen und einem zunächst unbekannten Mann. Hierbei erlitt der Geschädigte eine stark blutende Stichverletzung durch einen unbekannten Gegenstand. Die Personengruppe um den Täter flüchtete daraufhin vom Tatort.

Durch intensive Zeugenbefragungen konnten die Einsatzkräfte vor Ort die Personalien eines 18-jährigen Syrers ermitteln, der als Täter in Betracht kam. Bei weiteren Fahndungsmaßnahmen konnte der 18-Jährige in den frühen Abendstunden festgenommen werden. Er wird auf Antrag der Staatsanwaltschaft heute noch der Haftrichterin vorgeführt.

Der Verletzte wurde durch Rettungskräfte in ein nahegelegenes Krankenhaus verbracht und musste noch am Abend notoperiert werden. Es besteht keine Lebensgefahr. Die Ermittlungen dauern an.

Zeugen, die weitere Hinweise zur Tat geben können, werden gebeten sich unter der 0201/829-0 bei der Polizei Essen zu melden.

(Quelle: Polizei Essen, Foto: ANC-NEWS)

Hagen: Busfahrerin beleidigt und ins Gesicht gespuckt – Polizei fahndet nach unbekannten Mann

Ein unbekannter Mann beleidigte am Donnerstag (13.05.2021) in Haspe (Hagen) eine Busfahrerin und spuckte ihr ins Gesicht. Die 56-Jährige befuhr gegen 13.00 Uhr mit dem Bus der Hagener Straßenbahn AG die Kölner Straße. Da ein im dortigen Bereich geparkter PKW die Durchfahrt des Busses behinderte, betätigte sie die Hupe.

Daraufhin kam ein Mann aus einer nahegelegenen Bäckerei. Bei ihm handelte es sich offenbar um den Fahrer des schwarzen Mercedes. Der bislang Unbekannte forderte die Fahrerin des Busses dazu auf, die Tür zu öffnen. Als sie dies nicht tat, ging er um den Bus herum, stellte sich an das offene Fenster der Fahrerseite und spuckte hinein. Dabei traf er die 56-Jährige im Gesicht. Anschließend beleidigte er die Frau und fuhr daraufhin mit dem schwarzen Auto weg.

Den Polizeibeamten gegenüber sagte die Hagenerin, dass der Mann zwischen 30 und 40 Jahren alt war, dunkle, kurze Haare hatte und eine Brille sowie einen schwarzen Trainingsanzug trug. Zeugen, die sachdienliche Hinweise geben können, melden sich bitte unter der Rufnummer 02331-986 2066.

(Quelle: Polizei Hagen, Foto: Symbolbild)

Lkw bei Gescher auf der A31 umgekippt – Autobahn bis zum Nachmittag gesperrt

Nachdem am Freitagmorgen (14.5., 6.26 Uhr) auf der Autobahn 31 ein Lkw umgekippt ist, bleibt die Fahrtrichtung Oberhausen zwischen den Anschlussstellen Gescher/Coesfeld und Borken voraussichtlich bis in den Nachmittag gesperrt.

Aus bislang unbekannter Ursache verlor der Fahrer, der bei dem Unfall unverletzt blieb, die Kontrolle über seinen Mercedes Benz. Der Wagen prallte gegen die Mittelschutzplanke und kippte auf die Seite. Ein Teil der geladenen Natronlauge lief auf die Straße. Für das Abpumpen des restlichen Gefahrguts, die Bergung des Lkw und Reinigung der Fahrbahn ist die Autobahn in dem Bereich für mehrere Stunden nicht passierbar. Als empfohlene Umleitungsstrecke ist der Beschilderung der U72 zu folgen.

(Quelle/ Foto: Polizei Münster)

Während der Ausgangssperre: Pokalsieg-Feier in Dortmund - Polizei stellte Pyrotechnik sicher

Nach dem 4:1 DFB-Pokalsieg von Borussia Dortmund gegen den RB Leipzig in Berlin zogen einige Fans am Donnerstagabend (13.05.) durch Dortmund, um den Triumph ihres Heimatvereins trotz Ausgangsbeschränkungen zu feiern. So musste die Polizei mit zahlreichen Einsatzkräften zum bekannten Borsigplatz ausrücken, wo sich kurzzeitig rund 200 BVB-Anhänger versammelt hatten.

Einige der sogenannten Ultras zündeten Bengalos und Böller. Die Polizei stellte Pyrotechnik sicher. Um kurz nach Mitternacht hatte sich die Lage aber wieder beruhigt.

Der Großteil der Dortmunderinnen und Dortmunder hatte sich an die Ausgangssperre ab 22:00 Uhr gehalten, nachdem der BVB und der Dortmunder Oberbürgermeister Thomas Westphal eine Initiative unter dem Motto "Entscheidend is auffe Couch!" gestartet hatten.

(Foto: Michael Weber)

Donnerstag, 13. Mai 2021

Gelsenkirchen: Polizei stoppt anti-israelische Demonstration mit 180 Personen mit zahlreichen Einsatzkräften

Am Mittwochabend (12.05.) fand eine nicht angemeldete antiisraelische Demonstration in Gelsenkirchen statt. Gegen 17:40 Uhr setzten sich die Teilnehmer spontan vom Bahnhofsvorplatz in Richtung Synagoge in Bewegung. Dabei wurden auch antiisraelische Rufe skandiert. In Höhe der Gildenstraße/Bahnhofstraße wurden die etwa 180 Personen von zahlreichen Einsatzkräften der Polizei gestoppt.

Auch nach dem Ende der Demonstration gegen 19:40 Uhr sorgte die Polizei im Bereich der Altstadt für Sicherheit und Ordnung. Die Ermittlungen dauern an. Beim Einsatz wurde auch der Einsatzmehrzweckstock benutzt. Verletzt wurde nach den bisherigen Erkenntnissen der Polizei niemand.

(Quelle: Polizei Gelsenkirchen, Foto: Symbolbild)

Mittwoch, 12. Mai 2021

Datteln: Fünf Festnahmen bei Baustellenkontrolle - Zoll beendet illegalen Aufenthalt und illegale Beschäftigung

Am 10. Mai 2021 prüften Beamte einer Kontrolleinheit der Finanzkontrolle Schwarzarbeit des Hauptzollamts Dortmund ein Bauvorhaben in Datteln. Unter den angetroffenen Arbeitern befanden sich fünf georgische Staatsangehörige, die als Bauhelfer beschäftigt wurden.

Um einer Beschäftigung nachgehen zu dürfen, benötigen georgische Staatsangehörige einen Aufenthaltstitel, der sie zur Ausübung einer Tätigkeit berechtigt. Über einen gültigen Aufenthaltstitel für die Aufnahme einer Erwerbstätigkeit im Gebiet der Bundesrepublik Deutschland verfügten sie jedoch nicht.

Die Zollbeamten nahmen die Männer im Alter von 43, 41, 40, 38 und 37 Jahren daher vorläufig fest. Gegen sie wurden Strafverfahren wegen des Verdachts des illegalen Aufenthalts eingeleitet.

Über den weiteren Verbleib der Männer entscheidet nun die zuständige Ausländerbehörde. Den Arbeitgeber der Beschuldigten erwarten Verfahren wegen der Beihilfe zum illegalen Aufenthalt und der illegalen Beschäftigung von Arbeitnehmern ohne gültige Arbeitsgenehmigung.

(Quelle/ Symbolbild: Hauptzollamt Dortmund)

Hennef: 75-Jährige nach Streit wegen Schutzmaske und Abstand zusammengeschlagen - Seniorin musste zur Behandlung ins Krankenhaus

Im Krankenhaus endete der Stadtbummel einer 75-jährigen Frau aus Troisdorf am Dienstagmittag (11.05.2021). Die Seniorin war gegen 13.15 Uhr auf der Frankfurter Straße in Hennef (Rhein-Sieg-Kreis) unterwegs und traf dort auf eine 52-jährige Frau aus Waldbröl. Weil die Troisdorferin der Meinung war, dass die 52-Jährige zu wenig Abstand halte und zudem eine Schutzmaske trage müsse, entwickelte sich ein Streitgespräch.

Im Laufe der verbalen Auseinandersetzung schlug die 52-Jährige der 75-Jährigen dann mehrfach mit der Faust ins Gesicht und trat sie auch einige Male. Die Waldbrölerin stieß die Seniorin gegen eine Hauswand und entfernte sich in Richtung "An der Brölbahn". Die Seniorin musste zur Behandlung ins Krankenhaus gebracht werden.

Die flüchtige Tatverdächtige konnte noch in Tatortnähe durch eine Bundespolizistin, die in ihrer Freizeit ebenfalls in der Stadt unterwegs war, festgehalten und an die Hennefer Polizei übergeben werden.

Die polizeibekannte Frau erhielt einen Platzverweis für die Innenstadt. Gegen sie wird wegen des Verdachts der Körperverletzung ermittelt.

(Quelle: Kreispolizeibehörde Rhein-Sieg-Kreis, Foto: Symbolbild)