Dienstag, 25. Juni 2019

Köln: 34-jähriger Mann schwebt nach Explosion in Mehrfamilienhaus in akuter Lebensgefahr

Am Dienstagabend (25.06.) kam es im Kölner Stadtteil Flittard gegen 17:00 Uhr zu einer Explosion in einem Mehrfamilienhaus auf der Pützlacherstraße. Ein 34-jähriger Mann schwebt nach der Detonation im Dachgeschoss in akuter Lebensgefahr und wurde, nach einer ersten Behandlung durch einen Notarzt vor Ort, in ein Krankenhaus verbracht.

Seine Wohnung wurde komplett verwüstet. Nach ersten Informationen hatte der 34-Jährige am Dienstagnachmittag einen Gegenstand am Rhein in Köln gefunden, den er mit zu sich nach Hause nahm. Später explodierte das Fundstück. Wobei es sich genau handelt, ist derzeit noch unklar. LKA Sprengstoff-Experten machten sich vor Ort ein Bild und untersuchten den Unglücksort, der weiträumig durch die Polizei abgesperrt wurde. (ReA)

(Foto: ANC-NEWS)

Brutaler Raubüberfall auf Rentnerehepaar - Täter in der Essener Innenstadt festgenommen

Am Dienstagvormittag (25.06.) wurde die Polizei zu einem Einfamilienhaus auf die Hallostraße im Stadtteil Stoppenberg gerufen. Dort waren eine 83-jährige Frau und ihr 90-jähriger Gatte von einem Mann in ihrer Wohnung überfallen und beraubt worden. Bei dem Überfall wurde der Senior am Kopf verletzt.

Der Täter hatte ihn niedergeschlagen. Der 90-Jährige wurde vor Ort rettungsdienstlich betreut und anschließend in ein Krankenhaus gebracht. Die Polizei konnte den mutmaßlichen Täter in der Essener Innenstadt festnehmen. Bei dem Täter wurde u.a. eine Bankkarte sichergestellt, die nach ersten offiziellen Informationen aus dem Überfall auf das Rentnerpaar stammen soll.

Die Polizei war von Passanten alarmiert worden, die Hilfeschreie aus dem Haus an der Hallostraße vernommen hatten. Die polizeilichen Ermittlungen zum genauen Tathergang sind angelaufen.(jh)

(Foto: Justin Brosch)

Gemeinschaftliche Vergewaltigungen: Auf brutale Weise an Frauen vergangen - Polizei bittet weitere mögliche Opfer um Hinweise

Die Kreispolizeibehörde Wesel und die Staatsanwaltschaft Kleve, Zweigstelle Moers, suchen im Fall von gemeinschaftlich begangenen Vergewaltigungen weitere Opfer. Die Polizei konnte nach einer Öffentlichkeitsfahndung Ende März/Anfang April insgesamt vier Tatverdächtige festnehmen. Drei von ihnen sitzen in Untersuchungshaft.

Die Männer sind zwischen 24 und 29 Jahre alt und türkischer, marokkanischer, libanesischer und palästinensischer Abstammung. Die Tatverdächtigen wohnen in Moers, Wesel und Krefeld. Ihnen werden gemeinschaftlich begangene Vergewaltigungen in mehreren Fällen vorgeworfen. Sie sollen junge Frauen vor oder in Diskotheken in der Düsseldorfer Altstadt angesprochen haben. Sie stellten sich ihren späteren Opfern als "Jamal", "Sammy", "Momo", "Memo" oder "Bilal" vor. Dann lockten sie die Frauen in die Wohnung eines Tatverdächtigen nach Krefeld oder alternativ in ein Hotel, wobei das Zimmer auf den Namen des jeweiligen Opfers gebucht wurde.

Taten mit dem Handy gefilmt

Dort sollen sich die Täter auf brutale Weise an den Frauen vergangen haben. Die Opfer befanden sich meist mehrere Stunden in der Gewalt der Täter, teilweise sind die Taten auch per Handy gefilmt worden. Wegen der noch laufenden Ermittlungen ist nicht auszuschließen, dass es weitere Opfer gibt.

Eine Ermittlungskommission und die Staatsanwaltschaft Kleve, Zweigstelle Moers, suchen nun weitere Opfer oder Zeugen, denen ab Mitte 2018 ähnliches passiert ist oder die diese Vorfälle bezeugen können. Sie melden sich bitte unter der Telefonnummer: 02845/3092-1350.

(Quelle: Kreispolizeibehörde Wesel, Foto: Symbolbild)

Montag, 24. Juni 2019

Von Rauchbomben bis zum Fotoshooting - Polizei muss zwei Hochzeitskorsos in Köln stoppen - Sechs Führerscheine sichergestellt

Am vergangenen Sonntag (23.06.) musste sich die Polizei in Köln mit zwei Hochzeitskorsos beschäftigen. Eine feiernde Gesellschaft fuhr gegen 15:10 Uhr im Autokorso über rote Ampeln und brachte den Verkehr auf der Zoobrücke zum Erliegen, um sich ungestört vor dem Kölner Panorama zu fotografieren!

Dieser gefährliche Eingriff in den Straßenverkehr endete für sechs Autofahrer auf Anordnung der Staatsanwaltschaft mit der Sicherstellung ihrer Führerscheine. Keine eineinhalb Stunden später stoppte die Polizei einen anderen Hochzeitskorso. Dort sollen Gäste gegen 16:25 Uhr die Frankfurter Straße teilweise blockiert und anderen Verkehrsteilnehmern mit Rauchbomben und Feuerwerkskörpern die Sicht genommen haben.

Polizeidirektor Eich macht deutlich: "Auf öffentlichen Straßen haben Feiern nichts zu suchen. Wer andere Verkehrsteilnehmer durch Bremsmanöver, Feuerwerk oder Tanzen auf der Fahrbahn gefährdet, muss damit rechnen, dass die Polizei nicht nur den Führerschein der Beteiligten beschlagnahmt. Je nach Gefährdung werden wir auch das Auto beschlagnahmen."

(Quelle: Polizei Köln, Foto: Symbolbild)

19-Jähriger durch unbekannte Männer über mehrere Stunden festgehalten und beraubt - Fahndung der Polizei

Mit Bildern aus einer Überwachungskamera fahndet die Polizei Köln nach zwei von vier jungen Räubern. Sie sollen einem jungen Mann (19) am Mittwoch (05.06.) Bargeld, ein Mobiltelefon sowie einen Rucksack geraubt und ihn über mehrere Stunden gegen seinen Willen festgehalten haben.

Nach Schilderungen des 19-Jährigen traf er gegen 3;00 Uhr auf der Suche nach einem Geldautomaten im Umfeld der Lanxess Arena auf die vier jungen Männer. Sie boten Hilfe an und gingen mit ihm zu einem Geldautomaten im Deutzer Bahnhof. Nachdem er das Geld gezogen hatte, wollte das Quartett plötzlich nach Köln-Nippes gefahren werden. Der 19-Jährige fühlte sich bedroht und folgte den Anweisungen, so auch, als die jungen Männer ihn aufforderten, in Nippes erneut an einem Automaten Bargeld zu ziehen.

Nach Drohungen und Schlägen nahmen sie ihm das Geld sowie den Schlüssel seines Autos, sein Mobiltelefon und seinen Rucksack ab. Während er mit im Auto saß, fuhren die Tatverdächtigen durch den Kölner Norden und stiegen nacheinander an verschiedenen Stelle aus. Der Letzte gab dem 19-Jährigen sein Auto zurück.

Hinweise zur Identität und zum Aufenthaltsort der auf den Fotos abgebildeten Personen nimmt das Kriminalkommissariat 14 der Polizei Köln unter der Telefonnummer 0221 229-0 oder per E-Mail an poststelle.koeln@polizei.nrw.de entgegen.

(Quelle/Fotos: Polizei Köln)

Geldregen auf der A57 bei Krefeld - Autofahrer hatte Portemonnaie auf dem Fahrzeugdach liegen lassen

Ungewöhnlicher Einsatz für ein Team der Autobahnpolizei am Montagmorgen (24.06.) gegen 08:45 Uhr kurz vor der Anschlussstelle Krefeld-Oppum auf der A57 in Richtung Nimwegen. Verkehrsteilnehmer meldeten mehrere Geldscheine auf der Fahrbahn. Die Streife der Polizei sichtete und sicherte zuerst eine Geldbörse mittig auf der Fahrbahn.

In dieser befanden sich vier 500 Euroscheine und ein 200 Euro Schein. Bei der anschließenden Absuche des Seitenstreifens, die dem Verfolgen einer Spur von Brotkrumen glich, fanden die Beamten verstreut über zwei Kilometer weitere Euroscheine (655 Euro), diverse Debit- und Kreditkarten sowie einen Führer- und einen Fahrzeugschein. Anhand der aufgefundenen Dokumente konnte die Ehefrau des 57-jährigen Verlierers ermittelt werden.

Diese erklärte den Beamten, dass ihr Ehemann seine Geldbörse seit einem Stopp auf einer Autobahnraststätte vermissen würde. Möglicherweise hatte dieser sein Portemonnaie auf dem Dach seines Fahrzeugs liegen lassen. Das aufgefundene Geld und das Portemonnaie konnte bereits heute an den glücklichen Verlierer ausgehändigt werden.

(Quelle/Foto: Polizei Düsseldorf)

Bochum: Bewaffneter Raubüberfall auf Wettbüro - Die Polizei fahndet und fragt: Wer kennt diesen Mann?

In den späten Abendstunden am Dienstag (05.03.2019) kam zu einem bewaffneten Raubüberfall auf das Wettbüro am Werner Hellweg 496 in Bochum-Werne. Gegen 22.55 Uhr, wenige Minuten vor Geschäftsschluss, betrat ein maskierter Mann die Räumlichkeiten. Unter Vorhalt einer schwarzen Pistole forderte der Täter die Angestellte auf, die Tageseinnahmen in einen schwarzen Rucksack zu packen.

Anschließend flüchtete der Räuber mit der Beute aus der Wettannahmestelle. Nach Angaben des Opfers ist der Mann, der sich ein graues punktiertes Tuch vor das Gesicht gebunden hatte, älter als 20 Jahre, circa 180 cm groß, schlank und hat dunkle Augen. Der Räuber trug eine dunkelblaue Hose sowie eine schwarze Jacke, dessen Kapuze er sich über den Kopf gezogen hatte. Während der Tatausführung wurde der Räuber von einer Überwachungskamera erfasst. Mit einem richterlichen Beschluss ist das Foto des Mannes nun zur Veröffentlichung in den Medien freigegeben worden.

Das ermittelnde Bochumer Fachkommissariat für Raubdelikte (KK 13) bittet unter den Rufnummern 0234 / 909-4135 oder 0234 / 909-4441 (Kriminalwache) um Hinweise.

(Quelle/Foto: Polizei Bochum)

Sonntag, 23. Juni 2019

Hundebiss: Zwei Menschen schwer verletzt in Essen - Polizei sucht Zeugen

Am Samstag (22.06.), gegen 21:30 Uhr, wurde ein 11-Jähriger durch einen Hund schwer verletzt. Offenbar hatte der Vater des Jungen an diesem Tag zwei neue Hunde erworben. Als der Junge mit einem der Hunde am Abend spielte, biss dieser in das Gesicht des Kindes. Dabei wurde der 11-Jährige schwer verletzt, musste durch Rettungskräfte zunächst vor Ort behandelt werden und dann in ein Krankenhaus gebracht werden.

Ebenfalls am Samstag (22.06.), 19:30 Uhr, gerieten im Bereich der Ruhraue zwei Hunde aneinander. Zu zweit seien sie mit ihrem Hund unterwegs gewesen, schilderten die augenscheinlich stark alkoholisierten Männer, als eine noch unbekannte Frau mit ihrem Hund vorbeilief. Die Tiere verbissen sich offenbar ineinander. Bei dem Versuch, die Hunde zu trennen, wurde ein 23-Jähriger in den Finger gebissen und schwer verletzt.

Die Frau floh daraufhin mit ihrem als groß und schwarz beschriebenen Hund. Die Unbekannte wird als etwa 20 Jahre alt beschrieben, etwa 175 cm groß, mit dünner Statur, kurzen, dunkelblonden Haaren. Auffällig soll eine Hauterkrankung sein, die an den Armen sichtbar war. Die Frau trug ein schwarzes Kleid oder einen Jumpsuit und eine türkisfarbene Jacke.

In beiden Fällen ermittelt die Polizei wegen fahrlässiger Körperverletzung. Zeugen, die die Situation in der Ruhraue beobachtet haben, werden gebeten, sich bei der Polizei unter 0201/829-0 zu melden.

(Quelle: Polizei Essen, Foto: Symbolbild)