Dienstag, 19. Februar 2019

Pickup-Fahrer rammt Streifenwagen rückwärts bei Verfolgung in Hagen

Am frühen Dienstagmorgen (19.02.) bemerkte eine Streifenwagenbesatzung gegen 03:50 Uhr einen Pickup auf der Heinitzstraße in Hagen. Dieser missachtete das Rotlicht einer Ampel. Als die Polizisten dem Autofahrer Anhaltezeichen gaben, beschleunigte dieser. Die Verfolgungsfahrt, teils durch den Gegenverkehr, stoppte kurz an der Haßleyer Straße. Dort bremste der Fahrer stark und bis zum Stillstand ab. Unmittelbar darauf legte er den Rückwärtsgang ein und rammte den Streifenwagen.

Dieser wurde so stark beschädigt, dass er nicht weiterfahren konnte. Ein zweiter Streifenwagen, welcher sich aus der entgegen gesetzten Richtung näherte, muss dem erneut Fahrt aufnehmenden Pickup ausweichen, um eine Kollision zu vermeiden. Dabei prallte er gegen eine Verkehrsinsel, wobei ein Reifen platzte. Der Nissan Navara konnte zunächst in Richtung Eppenhauser Straße entkommen. Mit Hilfe von Verstärkungskräften aus Dortmund, Unna und dem Märkischen Kreis fanden die Beamten das Fahrzeug wenig später auf einem Firmengelände. Die Polizisten umstellten und durchsuchten das Gebäude des Unternehmens.

Weder die Fahndungskräfte, noch ein Hubschrauber konnten den Fahrer finden. Den Pickup mit britischem Kennzeichen stellten die Ermittler sicher. Die Polizisten blieben bei den Unfällen unverletzt. An den Streifenwagen entstand ein Schaden von zirka 30.000 Euro. Wer kann Hinweise zu dem auffälligen Nissan Navara, dem Fahrzeugführer und eventuellen Insassen geben? Hinweise nimmt die Polizei unter 02331-986 2066 entgegen.

(Quelle/Foto: Polizei Hagen)

Märkischer Kreis: Osterhasen-Laster kommt von der Straße ab und verunfallt - Polizei sucht Zeugen

Am Dienstagmorgen (19.02.) gegen 6.10 Uhr, ereignete sich ein Verkehrsunfall auf der L528 zwischen Halver und Kierspe im Märkischen Kreis. Aus noch ungeklärten Gründen kam ein mit Osterhasen beladener LKW von der Fahrbahn ab, der in Richtung Kierspe unterwegs war. Er kippte auf die Seite. Der 37-jährige Fahrer aus Hilden wurde, nach Angaben der Polizei, leicht verletzt. Die Fahrbahn musste zwischenzeitlich voll gesperrt werden. Es entstand Sachschaden. Zeugen des Vorfalls werden gebeten sich bei der Polizei Halver zu melden. Telefon: 02353/9199-0.

(Quelle/Foto: Kreispolizeibehörde Märkischer Kreis)

Montag, 18. Februar 2019

Personen mit Schusswaffen: Rapper-Video löste großen Polizeieinsatz in Oberhausen aus

Am Sonntagnachmittag (17.02.) gegen 16:15 Uhr meldeten Zeugen mehrere vermummte Personen mit Schusswaffen auf einem Parkplatz am Revierpark Vonderort in Oberhausen. Die Einsatzkräfte der Polizei Oberhausen handelten sofort: Mehrere Streifenwagen fuhren schnell zum Einsatzort. Sie trafen tatsächlich acht verdächtige junge männliche Personen an. Unter anderem hatte ein 21-Jähriger eine Gaspistole im Hosenbund. Die Männer wurden von den Kräften der Polizei sofort unter Vorhalt der Schusswaffe zu Boden gebracht und fixiert.

Später stellte sich heraus, dass die jungen Männer nur ein Rapper-Video drehen wollten. Die Polizei weist ausdrücklich darauf hin, dass solche unbedachten Aktionen gefährlich sind! Auch Waffenattrappen seien nicht immer als solche für Außenstehende oder die Polizei erkennbar. Bei solchen Aktionen sei es wichtig, sich vorher über alle rechtlichen Aspekte zu informieren. Filmproduktionsgesellschaften beschaffen sich, laut einem Sprecher der Polizei Oberhausen, vorher notwendige Genehmigungen, agieren auf abgesperrtem Gelände und informieren vorab die Polizei.

(Quelle: Polizei Oberhausen, Archivfoto: Rene Anhuth)

Toter Mann in Essen von der Feuerwehr aus dem Rhein-Herne-Kanal geborgen

Gegen 15:50 Uhr am Montagnachmittag (18.02.) rückte die Feuerwehr mit einem Boot und mehreren Einsatzmitteln zum Rhein-Herne-Kanal nach Essen-Dellwig aus. Im Wasser des Kanals in der Nähe des Freibades "Hesse" an der Prosperstraße wurde eine Leiche aufgefunden.

Ein Boot der Wasserschutzpolizei sicherte die Fundstelle an einer Spundwand, während Feuerwehrkräfte den männlichen Leichnam bargen. Laut Christoph Wickhorst, Sprecher der Polizei Essen, gibt es noch keine Informationen zur Identität und ob die tote Person möglicherweise einem Verbrechen zum Opfer gefallen ist. Der Einsatz war nach etwa 45 Minuten beendet. Die Kriminalpolizei versucht derzeit die Hintergründe zu ermitteln.

Hinweis: Die Polizei Essen sprach zunächst von einer toten Frau. Die Behörde hat diese Information inzwischen korrigiert. Daher wurde der Artikel aktualisiert.

(Foto: Rene Anhuth)

Dortmund: Nach Rotlichtverstoß am Hauptbahnhof - 19-jähriger Mann will Bundespolizisten angreifen

Mit den Worten "Wenn du das machst, schlag ich euch und ganz Deutschland kaputt", ging ein 19-jähriger Syrer Samstag (16.02.) auf Einsatzkräfte der Bundespolizei los. In seiner Hosentasche wurde später ein Faustmesser sichergestellt. Gegen 17:30 Uhr wurde der 19-Jährige nach einem Rotlichtverstoß von Mitarbeitern der Dortmunder Polizei zur Bundespolizeiwache am Hauptbahnhof gebracht. Weil der Mann bereits Widerstand gegen die Einsatzkräfte geleistet hatte, sollte seine Identität bei der Bundespolizei festgestellt werden.

Im Verlaufe seiner Durchsuchung weigerte sich der Mann den Anordnungen der Bundespolizisten zu folgen, bedrohte diese und nahm schließlich eine "Kampfhaltung" mit erhobenen Fäusten ein. Daraufhin wurde er überwältigt und durchsucht. Dabei wurde in seiner Tasche ein Faustmesser sichergestellt. Da der Asylbewerber über einen festen Wohnsitz in Dortmund verfügt, wie die Polizei berichtet, wurde er später aus dem Gewahrsam entlassen. Die Bundespolizei leitete gegen den 19-Jährigen ein Strafverfahren wegen Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte und Verstoßes gegen das Waffengesetzt ein.

(Quelle/Foto: Bundespolizeiinspektion Dortmund)

Teppich-Laster brennt auf der A3 bei Ratingen aus - Erhebliche Verkehrsbehinderungen

Die Feuerwehr in Ratingen wurde am frühen Montagmorgen (18.02.) um 04:49 Uhr auf die A3 zu einem brennenden LKW alarmiert. Der Gliederzug befuhr die Autobahn in Richtung Köln und kam unmittelbar hinter dem Autobahnkreuz Breitscheid zum Stehen. Bei Eintreffen der Feuerwehr brannte von dem Gliederzug der LKW und dessen Aufbau in voller Ausdehnung, der Brand griff bereits auf den Anhänger über.

Die Feuerwehr konnte den Brand mit mehreren Strahlrohren zunächst zügig bekämpfen. Die Autobahn musste dazu in Fahrtrichtung Köln gesperrt werden. Nachdem der Verkehr zeitweise wieder abfließen konnte, musste die Autobahn erneut gesperrt werden, da die Ladung aus Teppich entladen werden muss. Dazu wurde ein Teleskopradlader eingesetzt. Aufgrund des Brandes und der nötigen Sperrungen kam es am Morgen zu erheblichen Verkehrsbehinderungen in und um dem Bereich.

(Quelle: mit Feuerwehr Ratingen, Foto: Patrick Schüller)

Sonntag, 17. Februar 2019

Vier gegen Einen: Junger Mann (20) auf Spielplatz in Mülheim mit Messer angriffen - Polizei sucht Zeugen

Ein Ehepaar meldete der Feuerwehr am Samstagabend (16.02.) gegen 22:15 Uhr eine verletzte Person nach einem Messerangriff vor dem Haupteingang eines Einkaufzentrums in der Mülheimer Innenstadt. Während eine Streifenwagenbesatzung augenblicklich zum Meldeort fuhr, fahndeten mehrere weitere Streifenwagen in der Umgebung nach Verdächtigen.

Den Beamten schilderte der 20 Jahre alte Mülheimer, dass er sich mit einem Bekannten auf einem Spielplatz an der Parallelstraße, Ecke Charlottenstraße treffen wollte. Dort angekommen traf er aber nicht nur auf seinen Bekannten, sondern auf vier weitere Männer. Unvermittelt griffen sie den Mann an. Bei der körperlichen Auseinandersetzung griff einer der Täter zum Messer und verletzte den Mülheimer. Daraufhin flohen die Täter. Der verletzte 20-Jährige begab sich dann zum Haupteingang des Einkaufzentrums, wo er auf das Ehepaar traf. Aufgrund seiner Verletzungen verblieb der Mülheimer eine Nacht im Krankenhaus.

Die Kriminalpolizei ermittelt nun und fragt: Wer hat die Personen auf dem Spielplatz oder in dessen Umgebung beobachten können?

Einer der Täter kann wie folgt beschrieben werden: männlich, zirka 175cm groß, um die 20 Jahre alt, soll einen arabischen Migrationshintergrund haben und war bekleidet mit grüner Steppjacke, kurzen krausen schwarzen Haaren, weißen Sportschuhen und einer Jeans. Im Rahmen der Fahndung konnten die Beamten drei Personen antreffen, deren Tatbeteiligung geprüft wird. Hinweise nimmt das Kommissariat 35 unter der Rufnummer 0201/829-0 entgegen.

(Quelle: Polizei Essen, Foto: Symbolbild)

Samstag, 16. Februar 2019

Feuerwehren aus mehreren Städten bekämpfen Großbrand in Krefeld

Am späten Freitagabend (15.02.) wurde die Krefelder Feuerwehr zu einem Brand auf dem Betriebsgelände der Krefelder Entsorgungsfirma EGN (Entsorgungsgesellschaft Niederrhein mbH) an der Straße "Bruchfeld" alarmiert. In einer Halle, in der etwa 500 Tonnen Müll gelagert waren, kam es aus bisher unbekannter Ursache zu einem Brand mit starker Rauchentwicklung. Das Feuer breitete sich sehr schnell aus und die Halle stand im Vollbrand.

Die Feuerwehr warnte die Bevölkerung vor möglichen Gesundheitsbeeinträchtigungen durch Rauch. Anwohner sollten Türen und Fenster geschlossen halten. Die Krefelder Feuerwehr wurde durch Kräfte der Feuerwehren aus Vieren, Neuss und Mönchengladbach unterstützt. Zur Höhe des Sachschadens konnten noch keine Angaben gemacht werden. Die Polizei hat die Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen.

(Video: ANC-NEWS)