Sonntag, 24. Juni 2018

Explosion in einem Wohnhaus in Wuppertal – Mindestens 14 Personen verletzt, davon drei schwer

Die Feuerwehr Wuppertal wurde am späten Freitagabend (23.06.) gegen 23:50 Uhr zur Explosion eines Wohngebäudes in die Lenneper Straße alarmiert. Die ersteintreffenden Kräfte fanden einen ausgedehnten Brand über mehrere Etagen vor, welcher vermutlich durch eine Explosion ausgelöst wurde. 


Zahlreiche Bewohner des betroffenen Hauses sowie der Nachbargebäude hatten sich bereits ins Freie gerettet. Mehreren Personen war der Fluchtweg aus ihren Wohnungen abgeschnitten. Parallel zur Versorgung der teilweise Schwerverletzten wurde daher die Rettung der Eingeschlossenen über Drehleitern der Feuerwehr eingeleitet. Zum gegenwärtigen Zeitpunkt kann noch nicht ausgeschlossen werden, dass sich Personen im Gebäudeinneren befinden.


Da das betroffene Gebäude als akut einsturzgefährdet eingestuft wurde, wird aktuell durch Einsatzkräfte des Technischen Hilfswerk eine Abstützung vorbereitet. Aufgrund der Einsturzgefahr können vorhandene Glutnester im Inneren des Gebäudes derzeit nur von außen gelöscht werden. Durch den ersteintreffenden Einsatzleiter wurden sofort weitere Einsatzkräfte zur Unterstützung nachgefordert. Nach ersten Informationen durch den Pressesprecher der Wuppertaler Feuerwehr wurden 14 Personen verletzt, davon drei schwer. 


Die Feuerwehr war mit über 100 Einsatzkräften vor Ort. An dem betroffenen Haus und im Umfeld entstand erheblicher Sachschaden. Zur Ursache der Explosion können derzeit noch keine Angaben gemacht werden, die Kriminalpolizei hat noch in der Nacht die Ermittlungen aufgenommen. (Fotos: Patrick Schüller)

Freitag, 22. Juni 2018

Mercedes Cabrio stürzt nach Unfall fünf Meter in die Tiefe - Fahrzeug musste mit zwei Seilwinden geborgen werden

Am Donnerstagabend (21.06.) gegen 21 Uhr ereignete sich an der Kreuzung Saarnberg/Ecke Saarner Straße in Mülheim an der Ruhr ein schwerer Verkehrsunfall. Der Fahrer eines Mercedes Cabriolets kam von der Fahrbahn ab, prallte gegen einen Ampelmast und stürzte dann einen etwa fünf Meter tiefen Abhang hinunter.


Dort blieb er dann in einem angrenzenden Gebüsch stehen. Der Mercedes-Fahrer wurde von der Feuerwehr aus seinem Wagen befreit, anschließend mittels Trage über eine Leiter auf die Straße gehoben. Der Verletzte wurde dann in ein Mülheimer Krankenhaus gebracht.


Zur Bergung des Unfallfahrzeugs mussten zwei Winden gleichzeitig eingesetzt. Als Auslöser des Unfalls wird ein internistischer Notfall vermutet. 

Fotos: ANC-NEWS

Donnerstag, 21. Juni 2018

Feuer auf Trainingsgelände von Schalke 04 - Hoher Sachschaden nach Brand im Profileistungszentrum

Der Platzwart des FC Schalke 04 setzte heute (21.06.) gegen 11:30 Uhr einen Notruf in der Leitstelle der Feuerwehr Gelsenkirchen ab. Er berichtete von Feuer und Rauch im Saunabereich des Profileistungszentrums. Einheiten der Wache Buer, Hassel und Heßler wurden zum Ernst-Kuzorra-Weg entsandt. Als die Kräfte der Wache Buer das Vereinsgelände erreichten, hatten sich die Mitarbeiter bereits aus dem Gebäude ins Freie gerettet. Personen kamen somit nicht zu Schaden.


Zwei Trupps unter Atemschutzen drangen in das Gebäude vor und kämpften sich durch den dichten Brandrauch. Mit zwei Strahlrohren konnte der Brand nach rund einer Stunde unter Kontrolle gebracht werden. Die Nachlösch- und Lüftungsmaßnahmen zogen sich jedoch noch eine gute Stunde hin. Die abschließende Brandnachschau verlief ohne weitere Auffälligkeiten, sodass um 16:15 Uhr die Einsatzstelle an die Polizei übergeben werden konnte. Diese nahm die Ermittlungen zur Brandursache auf.

Quelle: Feuerwehr Gelsenkirchen
Foto: Feuerwehr Gelsenkirchen

Erfolgreiche Razzia gegen 16 international agierende Drogendealer in NRW - neun Festnahmen - Hauptverdächtige aus Wuppertal

Am Donnerstagmorgen (21.06.2018) hat die Polizei eine Razzia gegen 16 mutmaßliche Drogenhändler in ganz NRW durchgeführt. Die Maßnahme der Ermittlungskommission "Rose" der Wuppertaler Polizei fand unter Mitwirkung eines Großaufgebotes von 200 Einsatzkräften und unter Mithilfe der niederländischen Strafverfolgungsbehörden ab 03.00 Uhr morgens statt.


Es wurden Durchsuchungsbeschlüsse an mehreren Wuppertaler Örtlichkeiten, sowie in Remscheid, Duisburg, Nettetal, Meerbusch, Venlo und Rotterdam vollstreckt. Insgesamt wurden 18 Objekte durchsucht. Die Durchsuchungen dienten dem Auffinden von Beweismitteln und zur Vollstreckung von sechs Haftbefehlen, die auf Antrag der Wuppertaler Staatsanwaltschaft vom zuständigen Ermittlungsrichter erlassen wurden. Nach Angaben der Wuppertaler Staatsanwaltschaft sollen sich die 16 Tatverdächtigen als international agierende Drogenhändler betätigen. Es handelt sich um Frauen und Männer im Alter zwischen 28 und 62 Jahren. Sie sollen gemeinschaftlich mit Betäubungsmitteln gehandelt und Marihuana angebaut haben. Neben den sechs mit Haftbefehl gesuchten Beschuldigten wurden drei weitere Personen vorläufig festgenommen. Es wurden sechs hochwertige PKW, darunter zwei Porsche 911 und ein Porsche Panamera sowie ein Motorrad Harley Davidson sichergestellt. An weiteren Wertgegenständen wurden 110.000,- EUR Bargeld sowie zwei Uhren im Wert von jeweils ca. 500.000,-EUR beschlagnahmt. Zudem konnte eine Marihuanaplantage mit ca. 420 Pflanzen nebst umfangreichen Zubehör aufgefunden werden. An den seit Oktober 2016 laufenden Ermittlungen der Staatsanwaltschaft und Polizei Wuppertal sind auch die dänischen, schwedischen und niederländischen Strafverfolgungsbehörden beteiligt.
Foto: Symbolfoto

Pkw brannte lichterloh auf der Hattinger Straße in Bochum

Am Mittwochabend (20.06) um kurz vor 18 Uhr musste die Feuerwehr zu einem Einsatz auf die Hattinger Straße nach Bochum-Linden ausrücken. Beim Eintreffen der ersten Löschkräfte stand ein am Straßenrand geparktes Auto in Vollbrand. 


Eine dichte schwarze Rauchwolke war von weitem zu sehen. Umgehend wurde durch die Feuerwehr ein Löschangriff eingeleitet.


Der Brand war schnell unter Kontrolle und gelöscht. Durch den Brand und die enorme Hitze wurde auch die unmittelbare Umgebung in Mitleidenschaft gezogen.



Am benachbarten Wohnhaus schmolzen die Rollläden an den Fenstern. Durch das Feuer wurden auch ein Baum und zwei Mülltonnen beschädigt. Verletzte wurde niemand. Nach offiziellen Informationen ist ein technischer Defekt wahrscheinlicher als Brandstiftung. Die Hattinger Straße wurde für die Dauer des Feuerwehreinsatzes in beide Richtungen gesperrt.

Mittwoch, 20. Juni 2018

29-Jähriger flüchtet in Essen zweimal vor Verkehrskontrolle und landet in einem Zaun - Fahrer stand unter Alkoholeinfluss- Polizei sucht Zeugen

Am Mittwochmorgen (20. Juni) versuchte ein 29-jähriger Autofahrer sich gleich zweimal einer Polizeikontrolle zu entziehen. Seine zweite Flucht endete allerdings in einem Zaun. Gegen 1:25 Uhr fiel Beamten der Polizeiinspektion Mitte auf dem Kirmesplatz auf der Gladbecker Straße ein blauer BMW 330i auf. In dem Fahrzeug befanden sich zwei Insassen (29,35), die im Rahmen einer allgemeinen Verkehrskontrolle angehalten und kontrolliert werden sollten.



Die angezeigten Anhaltesignale missachtete der 29-jährige Essener und fuhr mit überhöhter Geschwindigkeit in Fahrtrichtung Bottrop davon. Hierbei missachtete der BMW-Fahrer mehrere Ampelschaltungen. Die Streifenwagenbesatzung nahm die Verfolgung auf, verlor das Fahrzeug in Höhe der Gladbecker Straße / Prosperstraße jedoch aus den Augen. Eine sofort eingeleitete Nahbereichsfahndung nach dem flüchtigen BMW mit Beteiligung eines Polizeihubschraubers verlief negativ.


Im Rahmen von Ermittlungsarbeiten an der Halteranschrift des flüchtigen Fahrzeuges konnte die Polizei, gegen 2:50 Uhr, den gesuchten BMW fahrender Weise an der Kreuzung Mathilde-Kaiser-Straße/Stattropstraße antreffen. Erneute Anhaltesignale missachtete der Fahrer und versuchte abermals mit hoher Geschwindigkeit in Richtung Mählerweg zu flüchten. Im Bereich des Umspannwerkes Amprion verlor der 29-Jährige die Kontrolle über das Fahrzeug. Er kam von der Fahrbahn ab und kollidierte mit einem dortigen Zaun. Beide Fahrzeuginsassen blieben bei dem Unfall unverletzt. Nach dem Verkehrsunfall kam der Autofahrer den Anweisungen der Beamten nicht nach, zeigte sich verbal aggressiv und leistete bei seiner Festnahme Widerstand.
Nachdem der Widerstand gebrochen werden konnte, wurde der 29-Jährige als auch sein 35-Jähriger Beifahrer, der sich widerstandslos festnehmen ließ, zur Polizeiwache verbracht. Dem unter Alkoholeinfluss stehende Autofahrer wurde eine Blutprobe entnommen. Er verbrachte die Nacht im Polizeigewahrsam. Der 35- jähriger Beifahrer durfte nach Feststellung seiner Identität und Abschluss der polizeilichen Maßnahmen die Polizeiwache wieder verlassen.



Der Ermittler des Verkehrskommissariats 1 sucht dringend Zeugen, denen der blaue BMW durch seine riskante Fahrweise im Stadtgebiet -Freisenbruch aufgefallen ist. Etwaige Zeugen, die Angaben zu der Verfolgungsfahrt oder dem BMW machen können, werden gebeten sich mit der Polizei unter der Rufnummer 0201-829-0 in Verbindung zu setzten.
(Quelle:OTS/Polizei)
(Foto:ANC-NEWS)

Dienstag, 19. Juni 2018

Mit Joint am Steuer erwischt: 28-Jähriger fährt in Schlangenlinien durch Bochum - Polizei stoppt Mann ohne Führerschein

Am Montagabend, 18. Juni, gegen 21.30 Uhr war ein 28-jähriger Autofahrer auf der Tenthoffstraße in Bochum-Grumme mit einer sehr auffälligen Fahrweise unterwegs. Er machte Passanten und die Polizei auf sich aufmerksam, weil er in Schlangenlinien durch den Stadtteil fuhr. Außerdem war er mit seinem Wagen mehrfach in den Gegenverkehr geraten. Polizisten stoppten ihn schließlich auf der Bergstraße und erlebten eine zweifache Überraschung.



Der junge Mann saß mit einem Joint in der Hand hinterm Lenkrad. Die Kontrolle ergab, dass er abgesehen von dem Joint weitere Betäubungsmittel mit sich führte. Ein Drogenschnelltest verlief positiv. Außerdem war der Mann ohne eine gültige Fahrerlaubnis unterwegs. Nicht auszudenken, was alles hätte passieren können. Fest steht jedenfalls: Auch ohne den Drogenschnelltest wäre das Fahrvergnügen für den 28-Jährigen an diesem Abend für längere Zeit beendet gewesen. Fahren ohne gültige Fahrerlaubnis ist auch im nüchternen Zustand kein Kavaliersdelikt.

54-Jähriger rast im Porsche mit 200 km/h durch Baustelle auf der A40 - Drei Monate Fahrverbot und 1.260 Euro Bußgeld

Ein 54-jähriger Raser aus Mülheim ließ gestern Mittag (18. Juni) einiges an Verstand vermissen, als er seinen PS-Boliden ausgerechnet in einem Baustellenbereich auf der A40 in Richtung Bochum ausfahren wollte.


Mal abgesehen von der Sinn,- und Gedankenlosigkeit dieses hoch risikohaften Verhaltens, schien der 54-Jährige obendrein auch noch sein Entdeckungsrisiko falsch eingeschätzt zu haben.

Eine Zivilstreife der Autobahnpolizei, ausgestattet mit spezieller Mess - und Videotechnik, filmte den Geschwindigkeitsirrsinn des Porschefahrers. Der Fahrer wurde mit 200 km/h bei erlaubten 80 km/h im Baustellenbereich gemessen und gefilmt. Vorwerfbar (nach Abzug der Toleranz) bleibt dabei eine Geschwindigkeitsüberschreitung von 110 km/h. "Versehentlich" dürfte diese Überschreitung, zumal im engen Baustellenbereich, nicht passiert sein.

Somit könnte der Porsche jetzt für gut drei Monate in der Garage stehen. Die Bußgeldandrohung liegt bei 1260 Euro und in Flensburg gibt es obendrein noch zwei Punkte aufs Konto. Wir empfehlen dem Mülheimer für die Zukunft ein deutlich niedrigeres Geschwindigkeitsniveau oder - im Interesse der anderen Verkehrsteilnehmer - in Zukunft ein Monatsabo des Öffentlichen Personennahverkehrs.

Quelle: Polizei Dortmund
Bild: Symbolfoto