Samstag, 16. Februar 2019

Feuerwehren aus mehreren Städten bekämpfen Großbrand in Krefeld

Am späten Freitagabend (15.02.) wurde die Krefelder Feuerwehr zu einem Brand auf dem Betriebsgelände der Krefelder Entsorgungsfirma EGN (Entsorgungsgesellschaft Niederrhein mbH) an der Straße "Bruchfeld" alarmiert. In einer Halle, in der etwa 500 Tonnen Müll gelagert waren, kam es aus bisher unbekannter Ursache zu einem Brand mit starker Rauchentwicklung. Das Feuer breitete sich sehr schnell aus und die Halle stand im Vollbrand.

Die Feuerwehr warnte die Bevölkerung vor möglichen Gesundheitsbeeinträchtigungen durch Rauch. Anwohner sollten Türen und Fenster geschlossen halten. Die Krefelder Feuerwehr wurde durch Kräfte der Feuerwehren aus Vieren, Neuss und Mönchengladbach unterstützt. Zur Höhe des Sachschadens konnten noch keine Angaben gemacht werden. Die Polizei hat die Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen.

(Video: ANC-NEWS)

Freitag, 15. Februar 2019

"Tierischer Raubüberfall" - Die Polizei Bochum fragt: Wer klaut einen Hund?

Am Valentinstag (14.02.) kam es im Wattenscheider Stadtgarten in Bochum zu einem "tierischen Raubüberfall". Die Beute: Ein kleiner, zwei Jahre alter Yorkshire-Terrier mit dem Namen "Benny" (siehe Foto) .

Gegen 13.55 Uhr hat sich die Hundehalterin am Eingang des Parks (Parkstraße/Thingstraße) mit einer Frau getroffen, die den Hund kennenlernen und möglicherweise kaufen wollte. Plötzlich tauchte eine unbekannte weibliche Person auf, riss die neon-grüne Hundeleine an sich, ergriff das kleine Tier und rannte damit zunächst in Richtung Thingstraße davon. Zwei Zeugen kümmerten sich um die geschockten Frauen und nahmen mit einem Auto die Verfolgung der Hundediebin auf, verloren sie aber aus den Augen, als sie sich in Richtung der Straßenbahnhaltestelle "Freiheitsstraße" entfernte.

Beschreibung:

Die Frau, die eine Sonnenbrille trug, ist circa 170 cm groß, 20 bis 30 Jahre alt und war mit einer Jacke, einem Schal sowie einer Mütze bekleidet. Benny trug ein blaues Geschirr mit der Aufschrift "Teppichporsche".

Die Ermittler aus dem Wattenscheider Kriminalkommissariat (KK 34) bitten unter den Rufnummern 0234 / 909-8406 sowie 0234 / 909-4441 (Kriminalwache) um Hinweise.

(Quelle/Foto: Polizei Bochum)

Anwohner durch lauten Knall aus dem Schlaf gerissen: Geldautomat in Mülheim gesprengt - Trümmerteile flogen meterweit

Am frühen Freitagmorgen (15.02.) gegen 05:00 Uhr wurden Polizei und Feuerwehr in Mülheim/Ruhr von Anwohnern über eine Explosion im Kreuzungsbereich Kölner Straße/Straßburger Allee in Mülheim-Saarn informiert.

Nach Eintreffen der ersten Kräfte stellte sich heraus, dass der dortige Geldautomat der Sparkasse gesprengt worden war. Trümmerteile waren bis auf die B1 geflogen. Der Automat befindet sich direkt vor einer McDonalds Filiale.

Die Fahrbahn der B1 in Fahrtrichtung Ratingen wurde auch im Rahmen der Spurensicherung durch die Polizei für mehrere Stunden gesperrt. Zur Zeit ist noch unklar, wieviel Geld die Räuber erbeuten konnten. Die Fahndung nach den Tätern läuft auf Hochtouren.

(Fotos: ANC-NEWS)

Donnerstag, 14. Februar 2019

Gemeinschaftliche Vergewaltigung: Polizei bittet um Hinweise zu den Personen auf den Phantombildern

In der Nacht zu Sonntag (10.02.) kam es in der Innenstadt von Nettetal-Breyell im Kreis Viersen zu einem sexuellen Übergriff. Das Opfer, eine 24-jährige Nettetalerin, befand sich gegen 01.00 Uhr auf dem Weg vom Lambertimarkt in Richtung Josefstraße (Fußgängerzone). Hier drängten sie drei unbekannte Männer in eine Seitengasse, wo der Übergriff passierte. Dabei hielten zwei Männer das Opfer fest. Nach der Tat flüchteten die Männer in Richtung Josefstraße.

Täterbeschreibungen:

  • Tatverdächtiger 1: Größe 185 cm; Scheinbares Alter 25 Jahre, dunkle Kleidung, Akne und Narben im Gesicht; Dreitagebart; dunkle Haare zum Zopf bzw. Knoten gebunden
  • Tatverdächtiger 2: Der zweite Tatverdächtige soll auffallend schlechte Zähne, einen Vollbart und eine kräftige Statur haben. Zudem war er kleiner als der erste Tatverdächtige, nur 165 cm.

Die Polizei fragt: Wer kann Angaben zu den abgebildeten Männern machen? Wer kann Hinweise geben, wo sie herkommen oder sich häufig aufhalten?

Hinweise bitte an die Polizei Viersen Tel.: 02162-377-0 oder poststelle.viersen@polizei.nrw.de.

(Quelle/Fotos: Polizei Viersen)

Essen: Beamte überwältigen Bewaffneten in der Fußgängerzone - 33-Jähriger zog auf dem Bahnhofsvorplatz eine Schusswaffe

Unüberlegt handelte Donnerstagvormittag (14.02., 11 Uhr) ein 33-Jähriger am Essener Hauptbahnhof, als er vor den Augen des dortigen Sicherheitsdienstes eine Schusswaffe zog. Mit der Pistole in der Hand fiel der Mann den beiden uniformierten Mitarbeitern des Sicherheitsdienstes auf dem Vorplatz des Hauptbahnhofes auf. Obwohl er augenscheinlich wusste, dass die Männer ihn beobachteten, lud er die Waffe sichtbar durch und marschierte durch die Fußgängerzone der Kettwiger Straße.

Besonnen reagierte der Sicherheitsdienst, der abgesetzt dem Bewaffneten folgte, beobachtete und zugleich die Polizei alarmierte. Kurz nach dem Anruf postierten sich Beamte der Polizeiwache Stadtmitte, unterstützt durch eine Gruppe der Bereitschaftspolizei, verdeckt an der Kettwiger Straße. Nach Kontakt mit den verfolgenden Sicherheitskräften beendeten sie nahe dem Burgplatz die drohende Gefahr. Bei sich bietender günstiger Gelegenheit überwältigten und fesselten sie den 33-jährigen Essener. In seiner Tasche fanden sie die durchgeladene, schussbereite Waffe. Erst bei naher Betrachtung war die Waffe als Softairpistole erkennbar.

Dem Beschuldigten, gegen den wegen Bedrohung strafrechtlich ermittelt wird, wurde offenbar erst nach dem eindringlichen Gespräch mit den Polizisten bewusst, welche bedrohliche Situation sein Verhalten heraufbeschworen hatte. In der Mittagszeit durfte er die Polizeiinspektion wieder verlassen - allerdings ohne Softairpistole.

(Quelle: Polizei Essen)

CBRN-Stufe 3 ausgelöst: Explosion in Einfamilienhaus bei Aachen

Am frühen Donnerstagmorgen (14.02.) gegen 04:06 Uhr wurde die Feuerwehr mit dem Stichwort "Zimmerbrand" auf der Leibnitzstraße nach Alsdorf bei Aachen alarmiert. Beim Eintreffen kam den Einsatzkräften die Hausbewohnerin entgegen, die ihnen von einer Detonation berichtete. Die Feuerwehrleute konnten bereits am Haus einen chemischen Geruch wahrnehmen.

Bei Sichtung der Kellerräume wurden diverse Chemiebehälter entdeckt, die der Vormieter dort bereits längere Zeit unsachgemäß gelagert hatte. Die Alarmstufe wurde mehrfach erhöht (CBRN*-Stufe 3). Die Kräfte gingen bei der Bergung der Behälter unter Atemschutz in Spezialanzügen vor.

Nach ersten Informationen waren 20 Chemikalien im Keller des Einfamilienhauses gelagert. Die unsachgemäße Lagerung hatte zu einer chemischen Reaktion geführt. Vor dem Haus wurden ein Atemschutz- und ein Dekontaminationszelt aufgebaut. Die Hausbewohnerin kam bei Verwandten unter. Die Feuerwehr war mit mehreren Löschzügen vor Ort.(jh)

*(von chemisch, biologisch, radiologisch und nuklear)

(Fotos: Johannes Jäger)

Angriff auf einen Busfahrer in Bochum: Polizei sucht Zeugen

Am Mittwoch (13.02.) gegen 18.30 Uhr, kam es in Bochum-Günnigfeld zu einem Angriff auf einen 44-jährigen Linienbusfahrer. Der Fahrer hielt mit seinem Bus der Linie 390 an Haltestelle Günnigfelder Straße. Hier stiegen drei noch unbekannte Personen (eine Frau und zwei Männer) ein.

Auf Aufforderung übergab die Fahrgastgruppe drei bereits benutzte und ungültige Fahrscheine. Nach einem Hinweis des Fahrers reagierte die Gruppe aggressiv. Die unbekannte Frau griff den Fahrer an und zerriss diesem das Hemd. Der Fahrer verständigte seine Leitstelle, woraufhin das Trio im Bereich der Straße Aschenbruch ausstieg und flüchtete.

Beschreibungen:

Die Frau trug eine Mütze und sprach mit osteuropäischem Akzent. Einer der Männer war groß und hager. Er ist zwischen 25 und 35 Jahre alt und hatte eine Flasche Bier in der Hand. Der zweite Mann war kleiner und hatte eine Glatze. Eine weitere Beschreibung liegt derzeit nicht vor.

Das Bochumer Verkehrskommissariat hat die Ermittlungen aufgenommen und bittet zur Geschäftszeit unter der Rufnummer 0234/909-5205 um Zeugenhinweise auf das Trio.

(Quelle: Polizei Bochum, Foto: Symbolbild)

Schwerer Frontalunfall mit Linienbus in Erkrath - 18 betroffene Schulkinder - PKW-Fahrerin (52) schwer verletzt

Am Donnerstagmorgen (14.02.) gegen 07.30 Uhr ereignete sich in Erkrath (Kreis Mettmann) auf der Hochdahler Straße an der Bushaltestelle Kalkumer Feld ein schwerer Verkehrsunfall. Eine 52-jährige PKW-Fahrerin wurde bei dem Zusammenstoß mit einem Linienbus in ihrem Wagen eingeklemmt.

Sie erlitt sehr schwere Verletzungen und wurde mit einem Rettungshubschrauber in eine Klinik gebracht. Nach ersten Informationen wurden bei dem Unfall zwei weitere Personen verletzt. In dem Bus befanden sich 18 Schulkinder einer Grundschule und eines Gymnasiums, die in der Stadthalle von Rettungskräften betreut wurden. Zur Zeit ist noch völlig unklar, wie es zu dem Frontalzusammenstoß kommen konnte. Die Polizei hat die Ermittlungen eingeleitet.

(Foto: Patrick Schüller)