Donnerstag, 16. August 2018

Joggerin überfallen und zu sexuellen Handlungen gezwungen - Polizei fahndet mit Phantombild

Die Polizei Dortmund fahndet aktuell nach einem unbekannten Sexualtäter, der am Montag (13.08.), gegen 17.40 Uhr, in Dortmund in einem kleinen Wald (östlich des Dortmunder Zoos) an der Hacheneyer Straße / Zillestraße, eine 54-jährige Joggerin überfiel und sie zu sexuellen Handlungen zwang. Nun sucht die Polizei mit einem Phantombild nach dem Unbekannten. 


In dem Wald wurde sie plötzlich von hinten von dem Täter angegriffen und gewürgt, woraufhin sie zu Boden fiel. Hier schob ihr der Unbekannte die Hose herunter und die Oberbekleidung nach oben. Die 54-Jährige schrie laut um Hilfe und wurde so lange gewürgt, bis sie kaum noch Luft bekam. Die Joggerin versuchte, die unbekannte Person durch Ansprechen von der weiteren Tat abzuhalten. (Siehe auch https://www.presseportal.de/blaulicht/pm/4971/4033915)

 Der Täter konnte wie folgt beschrieben werden:
  • nordafrikanische Erscheinung
  • etwa 30 bis 35 Jahre alt
  • etwa 170 cm groß
  • schlanke Figur
  • dunkle Haare, Dreitagebart
  • bekleidet mit einem roten T-Shirt mit weißer Schrift im 
  • Brustbereich (mittig ein Emblem), einer blau-weiß-roten 
  • Trainingsjacke sowie einer grauen Jogginghose

Hinweise werden erbeten an die Polizei Dortmund unter der Telefonnummer 0231-132-7999 oder an jede andere Polizeidienststelle. 


(Quelle: Polizei Dortmund)

Giftige Dämpfe: Verletzte nach chemischer Reaktion im Krankenhaus in Bottrop - Gefahrstoffeinsatz für die Feuerwehr

Gegen 10:15 Uhr am Donnerstag (16.08.) wurde die Feuerwehr Bottrop zu einem Gefahrstoffaustritt am Knappschaftskrankenhaus Bottrop gerufen. Hier war es bei der Chlorierung eines Therapiebades im Reha-Zentrum zu einer unvorhergesehenen chemischen Reaktion gekommen. Dabei entstanden giftige Dämpfe. Beim Eintreffen der Feuerwehr war der betroffene Bereich bereits geräumt. Zwei Mitarbeiter des Reha-Zentrums wurden mit Atemwegsreizungen im Knappschaftskrankenhaus behandelt.


Vorsorglich wurden die Patienten im Reha-Zentrum in Sicherheit gebracht. Mehrere Trupps der Feuerwehr gingen unter Chemikalienschutzanzug in das Gebäude vor. Hierbei konnte im Technikraum Chlor in der Luft nachgewiesen werden. Mit einem speziellen Entlüftungssystem wurde das Chlorgas aus dem Keller gesaugt.

Die bei der Reaktion entstandenen 350 Liter Chemikalien-Wasser-Gemisch wurden nach Absprache mit dem Kanalbetreiber und der Emscher-Kläranlage mit 10.000 Liter Wasser verdünnt und in die Kanalisation eingeleitet. Gegen 16:00 Uhr war der Einsatz für die Feuerwehr beendet. Insgesamt waren ca. 45 Einsatzkräfte der Berufsfeuerwehr sowie der Freiwilligen Feuerwehren Altstadt und Fuhlenbrock an der Einsatzstelle.

(Quelle/Foto: Feuerwehr Bottrop)

Fahrer geriet nach internistischem Notfall in den Gegenverkehr in Essen

Ein schwerer Verkehrsunfall auf der Hufelandstraße in Essen gegen 12:15 Uhr legte am Donnerstag (16.08.) den Verkehr für zirka 1,5 Stunden lahm. Augenzeugen gaben an, dass der Fahrer eines Hyundai augenscheinlich einen internistischen Notfall erlitt, in den Gegenverkehr geriet und gegen einen Baum prallte.


Durch den heftigen Zusammenstoß wurde das Fahrzeug aufgeladen und stürzte auf die Seite. Andere Verkehrsteilnehmer, Passanten und Anwohner eilten zum verunfallten Fahrzeug und versuchten, den Wagen wieder aufzurichten. Zusammen mit den alarmierten Rettungskräften und Polizeibeamten gelang es schließlich, das Fahrzeug wieder aufzustellen und den Mann aus dem Fahrzeug zu befreien.

Der vermutlich lebensgefährlich verletzte Mann wurde augenblicklich in ein Essener Krankenhaus gebracht. Das Fahrzeug wies massive Schäden auf und war aufgrund einer abgerissenen Achse nicht mehr fahrbereit. Zur Bergung des Fahrzeugs und für die Dauer der Unfallaufnahme musste die Hufelandstraße zwischen der Virchowstraße und der Jennerstraße gesperrt werden. Mittlerweile läuft der Verkehr wieder.

(Quelle: Polizei Essen, Foto: Philipp Leske)

Mittwoch, 15. August 2018

Großeinsatz der Bundes- und Landespolizei an den Hauptbahnhöfen in NRW

Seit dem späten Mittwochnachmittag (15.08.) kontrollierten Beamte der Bundes- und Landespolizei mehrere Hauptbahnhöfe in Nordrhein-Westfalen. Die Beamten überprüften Personen, die sich an den Bahnhöfen und im direkten Umfeld aufhielten. Zahlreiche Kräfte waren an dem Großeinsatz beteiligt.


Ziel der Kontrollen, die mehrere Stunden andauerten, waren die Hauptbahnhöfen in Essen, Mülheim/Ruhr, Dortmund, Düsseldorf und Köln.

Zum Essener Hauptbahnhof kamen am Nachmittag auch der dortige Oberbürgermeister Thomas Kufen, Polizeipräsident Frank Richter und Oliver Humpert von der Bundespolizei, um sich vor Ort einen Eindruck der Maßnahmen zu verschaffen.


Parallel zu diesen Kontrollen wurden auch Gewerbebetriebe und Personen an der Eppinghofer Straße in Mülheim an der Ruhr kontrolliert. Die Kräfte wurden dabei von Mitarbeitern des Ordnungsamtes und des Zolls unterstützt. Ergebnisse und weitere Einzelheiten der Maßnahmen, die bis zu den Abendstunden andauerte, werden für Donnerstag (16.08.) erwartet, laut den Aussagen der Polizei vor Ort. (gm)

(Fotos: Philipp Leske & Rene Anhuth)

Eltern weg: Jugendlicher (16) organisiert "House-Party" - Polizei löst Feier in Hagen auf

Anwohner riefen in Hagen am Dienstagabend (14.08.) gegen 22.00 Uhr wegen einer Ruhestörung die Polizei in eine Wohnstraße an der oberen Selbecke. Schnell stellte sich heraus, dass ein 16-Jähriger die Abwesenheit der Erziehungsberechtigten genutzt hatte, um eine Party zu feiern.

Über die sozialen Netzwerke hatte der Junge zu einer "House-Party" geladen und im Wohnzimmer ein professionelles DJ-Pult aufbauen lassen. Ein junger Mann fungierte als Türsteher, er hatte mehrere Zettel in der Hand, die sich als Gästeliste entpuppten.


Mit Flatterband war der Treppenaufgang abgesperrt und sollte vermutlich verhindern, dass die ca. 60 Gäste in die obere Etage gehen. Während beim Eintreffen der Polizei weitere Fahrzeuge mit Besuchern eintrafen, meldete sich telefonisch die Mutter des "Veranstalters" und bat den Einsatzleiter, die Feier zu beenden.

Für einen erheblich betrunkenen jungen Mann musste ein Rettungswagen angefordert werden. Zeitgleich mit dem RTW traf dessen Mutter ein, die mit einem Klapps auf die Wange seine Lebensgeister soweit erweckte, dass sie ihn mit nach Hause nehmen konnte. Durch die Abreise der Gäste kam es im Umfeld zu kurzfristigen Ruhestörungen, gegen 23.00 Uhr war die Ruhe wieder hergestellt.

(Quelle: Polizei Hagen)

Dienstag, 14. August 2018

Unbekannte Täter schlachteten kompletten BMW in Moers aus - Polizei sucht Zeugen

„Kneif mich mal“, wird eine 49-jährige Frau aus Moers möglicherweise gedacht haben, als sie am Montagmorgen (13.08.) ihr Auto wieder gesehen hat. Unbekannte hatten nämlich in der Nacht von Sonntag zu Montag ihren BMW auf einem Parkplatz an der Ernst-Holla-Straße ausgeschlachtet. Und das im wahrsten Sinne des Wortes.


Sie nahmen die vordere Stoßstange, das Nummernschild und die komplette Motorhaube mit. Die gesamten vorderen Armaturen waren abmontiert und lagen auf der Rücksitzbank. Der Bordcomputer und die vorderen Airbags des Wagens hatten die Täter auch mitgenommen. Bei dem Auto handelt es sich um einen erst vier Jahre alten schwarzen BMW 114i.


Die Polizei sucht Zeugen und bittet um Hinweise


Wer etwas Verdächtiges gesehen hat oder Hinweise auf die Täter geben kann, soll sich bitte bei der Polizei in Moers melden: Tel.: 0284 /171-0.

(Quelle: Kreispolizeibehörde Wesel)

Zwei Großbrände in der Nacht: Feuerwehr in Essen und Olfen mit vielen Kräften im Einsatz

Gleich zwei schwere Brände hielten in der Nacht zu Dienstag (14.08.) die Feuerwehren in Nordrhein-Westfalen auf Trap.

In Essen kam es aus bislang ungeklärter Ursache zu einem Brand in einem kunststoffverarbeitenden Betrieb auf der Karnaper Straße. Eine weithin sichtbare flammendurchsetzte Rauchwolke wies den Einsatzkräften den Weg. Aufgrund dieser Eindrücke erhöhte der erstausrückende Zugführer schon auf der Anfahrt das Alarmstichwort auf "B3 - Großbrand". Den ersteintreffenden Kräften bot sich folgende Lage: Das Außenlager mit bis zu 1000 Paletten auf denen je ca. 500kg Kunststoff gelagert waren brannte in voller Ausdehnung.


Ein Übergreifen auf die ca. 85x30m große kombinierte Lager- und Produktionshalle stand kurz bevor. Ein vor der Halle abgestellter LKW-Auflieger wurde ein Opfer der Flammen. Die Zugmaschine konnte nahezu unbeschädigt geborgen werden. Die Flammen hatten bereits die Oberlichter zerstört und drohten in die Halle zu laufen. Eine sofort mit massivem Wassereinsatz aufgebaute dreiseitige Riegelstellung sowie ein zeitgleicher Innenangriff konnten aber letztendlich die Halle retten. Nachdem die Gefahr für die Halle gebannt war konnte das brennende Lagergut im Außenbereich mit mehreren Schaumrohren letztendlich gelöscht werden.



In Olfen im Kreis Coesfeld erhielt die Polizei Kenntnis von einem Brand auf dem Gelände eines Baustoffhandels. Beim Eintreffen der ersten Rettungskräfte brannte ein auf dem Gelände stehender Gabelstapler in voller Ausdehnung.


Das Feuer griff weiter auf das Hauptgebäude des Baustoffhandels über. Der Brandort wurde weiträumig abgesperrt. Aus Sicherheitsgründen musste eine angrenzende Tankstelle geschlossen werden. Der Schaden wird im hohen sechsstelligen Bereich vermutet. Eine unmittelbare Gefahr für angrenzende Anwohner bestand nicht. Die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen.

(Quelle: mit Polizei und Feuerwehr, Fotos: Klaus Felder & Andre Braune)

Unbekannter Schaum quoll in Massen aus der Kanalisation: Auswirkungen auf die Umwelt nicht abschätzbar

Am Montagnachmittag (13.08.) wurde die Feuerwehr in Ennepetal zu einem ungewöhnlichen Einsatz in die Kahlenbecker Straße alarmiert. Nach den starken Regenfällen am Nachmittag wurde anscheinend, in der Kanalisation befindlicher Schaum, auf die Straße gedrückt. Bei Eintreffen der Feuerwehr waren bereits Teile der Fahrbahn und des Straßenrandes mit Schaum bedeckt.


Die Feuerwehr sicherte die Einsatzstelle, als es erneut zu starken Regenfällen kam. Diese schwemmten noch mehr Schaum aus der Kanalisation nach oben und verschmutzen die Straße, so wie einen Einlauf des Baches Heilenbecke. Der Bach war schlagartig mit Schaum abgedeckt. Teile davon trieben, im Bachlauf der Heilenbecke, durch das Stadtgebiet. Auch die Kanaldeckel im Bereich Kahlenbecker Straße und Heilenbecker Straße wurden mit Schaum abgedeckt. Durch die Feuerwehr wurden ph-Wert Messungen durchgeführt.


Eine Gefährdung für die Bevölkerung wird ausgeschlossen. Die Schäden für die Umwelt sind derzeit noch nicht abschätzbar, so die Feuerwehr weiter. Die untere Wasserbehörde, die Stadtbetriebe Ennepetal und das Ordnungsamt führten weitere Maßnahmen zur Sicherung der Umwelt und des Straßenverkehrs durch. Die Polizei hat Ermittlungen zum Verursacher aufgenommen.

(Fotos: Feuerwehr Ennepetal)