Samstag, 21. Juli 2018

Schussabgaben bei zwei Polizeieinsätzen in Düsseldorf - Mehrere Festnahmen

Am frühen Freitagnachmittag (20.07.) wurde die Düsseldorfer Polizei zur Oberbilker Allee gerufen. Dort gab es aus bisher unbekannten Gründen eine Auseinandersetzung zwischen zwei Personengruppen. Eine Person hielt dabei ein Beil in der Hand. Ersteintreffende Beamte forderten die Person auf, das Beil auf den Boden zu legen.


Dieser Aufforderung kam die Person nicht nach und nahm eine für den Beamten bedrohliche Haltung ein. Als der Beamte daraufhin einen Warnschuss in die Luft abgab, legte die Person das Beil nieder. Er wurde von den Beamten überwältigt und festgenommen. Bei der Festnahme zog sich die Person eine leichte Verletzung am Kopf zu und kam in ein Krankenhaus.


Dann am späten Freitagabend musste die Polizei zu einem Randalierer mit einer Hiebwaffe in einem Mehrfamilienhaus an der Säckinger Straße ausrücken. Auch hier musste ein Beamter einen Warnschuss abgeben, damit der Randalierer die Waffe ablegte. Er wurde festgenommen und abgeführt. Hier gab es keine Verletzten. In beiden Fällen laufen die Ermittlungen der Polizei. 

(Fotos: Patrick Schüller)

Polizisten trauten ihren Augen nicht - Pferd wird im PKW transportiert

Am Freitag (20.07.) gegen 19.22 Uhr, traf eine Funkstreifenbesatzung der Autobahnpolizei auf der BAB A1 bei Münster, in Fahrtrichtung Bremen fahrend, auf einen schwedischen Opel SUV, mit dem ein außergewöhnlicher Tiertransport durchgeführt wurde.

Im Kofferraum des Fahrzeugs machten die Beamten ein Shetland-Pony aus, welches hinter den Vordersitzen stand und lediglich mit einem Seil an den Haltegriffen im Fond am Fahrzeughimmel des Fahrzeugs angebunden war. 


Zusätzlich befand sich ein Heuballen hinter dem Fahrersitz für das Pferd. Die Beamten lotsten den SUV zu einer Tank- und Rastanlage. Dort war für den Tiertransport in dieser Art und Weise die Fahrt zu Ende. Dem 48-jährigen schwedischen Fahrzeugführer wurde die Weiterfahrt untersagt, ihm wurde erklärt, dass er zum Transport des Tieres einen geeigneten Anhänger verwenden müsse. Gegen ihn wird eine Ordnungswidrigkeitenanzeige gefertigt. Nachdem das Pferd die Möglichkeit zum Auslauf im Nahbereich der Tank-und Rastanlage erhalten hatte, wurde es von der Besitzerin aus Dänemark abgeholt.

(Quelle/Foto: Polizei Münster)

Freitag, 20. Juli 2018

Im Falle eines Falles... Feuerwehr rettet "König der Nacht"

Da ist aber irgendetwas mächtig schief gegangen, beim König der Nacht... Gegen 06:19 Uhr am Freitag (20.07.) rückte die Feuerwehr in Ratingen zu einem Tiernotfall aus. An der Einsatzstelle am Dachsring staunten die Feuerwehrleute nicht schlecht. Ein ausgewachsener Uhu war mit seiner Beute abgestürzt und hatte sich zwischen einem Metallzaun und einer Felsmauer eingeklemmt.


Die Beute (eine Taube) hatte bereits das Zeitliche gesegnet, sodass man sich auf die Rettung des mächtigen Jägers konzentrieren konnte. Mit Werkzeugen wurde der Metallzaun demontiert und der König der Lüfte stand benommen, aber augenscheinlich unverletzt, auf dem Gehweg herum.


Weil er nicht gerade sehr freundlich seinen Rettern gegenüber zeigte, riefen die Feuerwehrleute einen Kollegen an, der Falkner ist. Dieser riet Abstand zu halten und das Tier samt Beute "fliegen" zu lassen. Denn einerseits kann der Nachtgreifer sehr gut mit Schnabel und Krallen austeilen und außerdem warteten sehr wahrscheinlich in der näheren Umgebung ein paar hungrige Mäuler auf die Rückkehr des Bruchpiloten.


(Quelle/Fotos: Feuerwehr Ratingen)

Donnerstag, 19. Juli 2018

Teile einer Mautbrücke krachen mitten auf die A3

Die Autobahn 3 von Köln in Richtung Oberhausen war am Donnerstagabend (19.07.) für kurze Zeit gesperrt. In Höhe Mettmann waren schwere Teile einer Schilder- bzw. Mautbrücke auf die Fahrbahn gekracht.


Zuvor hätten, laut einem Sprecher der Autobahnpolizei Düsseldorf, Reparaturarbeiten an dem Stahlgerüst stattgefunden. Ob dies ursächlich für den Unfall ist, sei aber noch unklar. Wie die Rheinische Post berichtet, sei ein Laster zuvor gegen die Brücke gefahren. Aufgrund der kurzzeitigen Sperrung kam es zu einem erheblichen Stau vor dem Unfallort. Personen wurden nach ersten Angaben bei dem Vorfall zum Glück nicht verletzt. Kräfte der Autobahnpolizei sperrten den Bereich rund um die Trümmer ab, während die schweren Stahlträger geborgen wurden.

(Text: Rene Anhuth, Foto: Patrick Schüller)

SEK-Einsatz nach Bedrohungslage in Düsseldorf: Siebenjähriges Mädchen tot aufgefunden - Vater überwältigt und festgenommen

Bei einem telefonisch ausgetragenen Streit unter Eheleuten eskalierte heute Morgen (19.07.) in einer Wohnung in Düsseldorf-Rath die Situation. Zum Zeitpunkt des Streits befand sich der 32-jährige Mann allein mit seiner siebenjährigen Tochter in der gemeinsamen Wohnung. Bei dem Videoanruf bedrohte er das weinende Kind offenbar mit einem Gegenstand.

Die 44-jährige Mutter alarmierte daraufhin die Polizei. Sofort machten sich zahlreiche Einsatzkräfte auf den Weg zur Lünener Straße. Spezialeinheiten wurden ebenfalls angefordert.


Gegen 10.20 Uhr waren die ersten Streifenwagen vor Ort. Als der 32-jährige Kindsvater gegen 11.30 Uhr vor die Wohnungstür in den Hausflur trat, wurde er dort von den Spezialeinheiten überwältigt und festgenommen. In der Wohnung fanden die Beamten das leblose Mädchen und brachten es zur Behandlung in einen bereits bereitstehenden Notarztwagen. 

Trotz aller Bemühungen konnte das Kind nicht gerettet werden; es wurde um 12.10 Uhr durch den Notarzt vor Ort für tot erklärt. Die genaue Todesursache muss nun durch eine Obduktion geklärt werden. Eine Mordkommission wurde eingerichtet. Weitere Details werden in einer morgigen Pressekonferenz der Polizei mitgeteilt.

(Quelle: Polizei Düsseldorf, Fotos: Philipp Leske)

Mann geht mit Holzlatte, die mit Nägeln bestückt ist, auf Polizisten los - Schusswaffengebrauch

Ein 25-jähriger Mann ist Mittwochabend (18.07.) in Mönchengladbach mit einer mit Nägeln bestückten Holzlatte auf Polizisten losgegangen. Nach mehreren Aufforderungen, die Latte niederzulegen und mehreren Warnschüssen gaben die Beamten Schüsse auf den Mann ab, nachdem sich dieser sich auch durch den Einsatz von Pfefferspray und Diensthunden nicht hatte beruhigen lassen. Die Behörden ermitteln nun und prüfen, ob der Schusswaffengebrauch gerechtfertigt war.


Die Polizei war am Mittwochabend zu Familienstreitigkeiten in ein Haus in der Rheydter Straße gerufen worden. Im Rahmen dieses Einsatzes hatte sich der 25-Jährige mit der mit Nägeln bestückten Holzlatte bewaffnet und war damit auf die Beamten losgegangen.

Der 25-Jährige wurde in Folge der Schüsse im Bauch- und Oberschenkelbereich schwer verletzt und in ein Mönchengladbacher Krankenhaus gebracht. Er befindet sich nicht in Lebensgefahr.

"Wie üblich, wenn Polizisten Schüsse auf Menschen abgeben und diese verletzen, wird der Sachverhalt aus Objektivitätsgründen durch eine andere Behörde geprüft. Deshalb hat die Aachener Polizei die Ermittlungen übernommen. Auf Grundlage des Ergebnisses der Ermittlungen wird die Staatsanwaltschaft entscheiden, ob tatsächliche Anhaltspunkte für ein strafbares Verhalten der Beamten vorliegen oder der Schusswaffengebrauch durch die Einsatzlage gerechtfertigt war", so ein Sprecher der Polizei und Staatsanwaltschaft.

(Quelle: Polizei Mönchengladbach, Foto: Symbolbild)

Tumulte an Erstaufnahmeeinrichtung für Asylbewerber: Mann (28) schwer verletzt

Gegen 23:00 Uhr am späten Mittwochabend (18.07.) rückten zahlreiche Einsatzkräfte der Polizei Essen zur Erstaufnahmeeinrichtung für Asylbewerber am Overhammshof in Essen-Fischlaken aus. 


Laut einem Sprecher der Polizei sei es dort zu einem Tumult zwischen zwei Gruppen der Bewohner gekommen. Ein zunächst verbaler Streit, der 18- bis 36-jährigen Männern mit unterschiedlichen Nationalitäten, gipfelte dann in einer großen Schlägerei. Ein 28-jähriger Mann wurde dabei schwer verletzt und musste vor Ort von einem Notarzt behandelt werden. Anschließend wurde er mittels Rettungswagen in ein Krankenhaus transportiert.


Die Einsatzkräfte der Polizei, die auch von einem Hundeführer unterstützt wurden, konnten mehrere Personen festnehmen. Alle wurden zur erkennungsdienstlichen Behandlung auf eine Wache verbracht. Die Hintergründe, die zu dem Tumult geführt haben, werden derzeit ermittelt.

(Fotos: Michael Weber)

Großfahndung der Polizei mit Hubschrauber nach Detonation in Bankfiliale - Zeugen gesucht

Am frühen Donnerstagmorgen des 19.07.2018, um 04.56 Uhr, hörten gleich mehrere Zeugen an der Hauptstraße in Langenfeld im Kreis Mettmann den lauten Knall einer vermeintlichen Explosion.


Unmittelbar darauf bemerkte man geborstene Scheiben an einer Bankfiliale im Erdgeschoss des Hauses Nr.85a, daraus hervordringende Rauchschwaden und mindestens drei verdächtige Personen. Die nach ersten Zeugenaussagen schwarz gekleideten, vermummten und Taschen mitführenden jungen Männer flüchteten auf zwei silberfarbenen Motorrollern von der Bank über die Hauptstraße in Richtung Kölner Straße und entkamen.


Die sofort alarmierten und zum Einsatzort entsandten Einsatzkräfte von Polizei und Feuerwehr stellten dort fest, dass es in Räumen der Bank offenbar zur Sprengung eines Geldausgabeautomaten gekommen war. Intensive Fahndungsmaßnahmen mit starken Kräften aus dem gesamten Kreisgebiet, aus Nachbarbehörden und mit Unterstützung eines Polizeihubschraubers wurden eingeleitet und dauern an.


Die Feuerwehr evakuierte vorsorglich die Bewohner des betroffenen Wohn- und Geschäftshauses, um die statische Sicherheit des Gebäudes überprüfen zu lassen. Der Tatortbereich wurde von der Polizei weiträumig abgesperrt.

Die Kriminalpolizei hat erste Ermittlungen und Maßnahmen zur Spurensicherung an der Bankfiliale aufgenommen. Angaben zur möglichen Beute der Täter liegen aktuell noch nicht vor, genauso wenig wie konkretere Hinweise zu Identität, Herkunft und Verbleib der flüchtigen Straftäter.  

Weitere Zeugenhinweise zum Fall und insbesondere sachdienliche Hinweise zu verdächtigen Personen, Fahrzeugen und zur Flucht der Täter, nimmt die Polizei in Langenfeld, Telefon 02173 / 288-6310, jederzeit entgegen. 

(Quelle: Polizei Mettmann, Fotos: Patrick Schüller)