Samstag, 24. Juli 2021

Essen: 20-Jähriger nach Party durch Messerstich schwer verletzt - Polizei bittet dringend um Hinweise von Zeugen!

Gegen 02:00 Uhr am Samstag (24.07.) wurde die Polizei in Essen darüber informiert, dass auf der Krayer Straße im Ortsteil Steele ein 20-jähriger Mann durch einen Messerstich in den Oberschenkel schwer verletzt worden war. Beim Eintreffen der Beamten wurde das Opfer mit deutsch/kasachischer Nationalität bereits durch einen Notarzt versorgt.

In seiner ersten Anhörung gab er an, zuvor eine Party besucht zu haben und im Anschluss von zwei Männern attackiert worden zu sein. Nähere Angaben zu den Tätern konnte der Heranwachsende nicht machen. Er wurde ins Krankenhaus eingeliefert, wo ihm das etwa 10 cm lange Obstmesser aus dem Körper heraus operiert wurde. Nach derzeitigem Stand besteht für ihn keine Lebensgefahr.

Die Polizei sucht dringend Zeugen des Vorfalls und bittet um Hinweise unter der Rufnummer 0201 829-0 oder per Notruf 110.

(Quelle: Polizei Essen, Foto: Michael Weber)

Freitag, 23. Juli 2021

Duisburger Zoll stellt über 9,5 Millionen Zigaretten sicher – Röntgenanlage des Zolls deckt Zigarettenschmuggel auf

Vergangene Woche führten Zöllnerinnen und Zöllner der Kontrolleinheit Verkehrswege des Hauptzollamts Duisburg unter Einsatz der Vollmobilen Röntgenanlage (VMR) Kontrollen in Straelen durch. Dabei ist den Zollbeamten ein empfindlicher Schlag gegen den Zigarettenschmuggel gelungen. Dank modernster Technik wurden in der Ladung eines Lkw über 9.500.000 Stück unversteuerte Zigaretten entdeckt. Der Steuerschaden liegt in diesem Fall bei ca. 1,5 Millionen Euro.

Die Schmuggelzigaretten wurden sichergestellt. Gegen den vorläufig festgenommenen Fahrer wurde wegen des Verdachts der Steuerhinterziehung auf Antrag der Staatsanwaltschaft Kleve durch das Amtsgericht Kleve Haftbefehl erlassen. Die weiteren Ermittlungen in diesem Fall übernimmt das Zollfahndungsamt Essen im Auftrag der Staatsanwaltschaft Kleve.

Zusatzinformation
Die Kontrolleinheiten des Hauptzollamts Duisburg sind tagtäglich auf allen Verkehrswegen (Autobahnen, Straßen und Schienen) und am Flughafen in Weeze im Einsatz, um die Einfuhr von Waren zu kontrollieren und die Einfuhr von verbotenen Gegenständen und Schmuggel zu verhindern.

Die Vollmobile Röntgenanlage (VMR) ist ein hochmodernes und flexibles Einsatzmittel, das der Zoll zur Schmuggelbekämpfung – insbesondere in den Bereichen Zigaretten, Waffen und Betäubungsmittel – einsetzt.

(Quelle/ Fotos: Zoll (2. Archivbild Zoll VMR))

Öffentlichkeitsfahndung nach sexuellem Missbrauch eines Kindes (11) - Polizei fahndet mit Fotos und bittet um Hinweise

Auf Beschluss des Amtsgerichts Krefeld fahndet die Polizei mit Fotos nach einem unbekannten Tatverdächtigen, der ein elfjähriges Mädchen sexuell missbraucht hat. Am Samstagabend (17.07.) verfolgte der Mann gegen 20:50 Uhr das Mädchen in der Innenstadt. An der Petersstraße folgte er ihr unter einem Vorwand in einen Hausflur. Im Weiteren berührte er das Mädchen in schamverletzender Weise. Danach flüchtete er.

Der Mann hatte dunkelblonde Haare, eine kräftige Statur und trug eine Brille. Bekleidet war er mit einer kurzen, blauen Hose sowie einem roten T-Shirt und Sportschuhen. Er führte ein Herren-Rad mit einem Fahrradkorb mit sich. Weitere Fotos des Tatverdächtigen sind im Fahndungsportal der Polizei NRW abrufbar.

Hinweise werden unter der Rufnummer 02151 6340 oder per E-Mail an hinweise.krefeld@polizei.nrw.de erbeten.

(Quelle/Fotos: Polizei Krefeld)

Dorsten: Personengruppe flüchtet nach Übergriff auf zwei 21-Jährige - Polizei bittet um Zeugen

In der Nacht zu Freitag (23.07.) gegen 00:45 Uhr griff eine sechs- bis achtköpfige Personengruppe zwei 21-jährige Dorstener, einen Mann und eine Frau, in Dorsten an. Dem Übergriff waren verbale Streitigkeiten vorausgegangen.

Die Unbekannten schlugen zunächst auf den Dorstener ein und traten diesen auch noch, als dieser bereits am Boden lag. Als ihm die 21-Jährige zu Hilfe eilen wollte, erhielt auch sie einen Schlag ins Gesicht. Im Nachgang entwendete einer aus der Gruppe noch den Rucksack der Dorstenerin. Die Gruppe hat sich sodann zu Fuß entfernt.

Beide Dorstener waren leicht verletzt. Die Tat ereignete sich in der Parkanlage Maria Lindenhof. Die Person, die den Rucksack an sich genommen hat, kann wie folgt beschrieben werden: männlich, ca. 1,90m groß, weißes T-Shirt, lange, lockige Haare. Hinweise zu den anderen Tatverdächtigen liegen bislang nicht vor.

Die Polizei bittet Zeugen, die etwas wahrgenommen haben oder Angaben zu der Personengruppe machen können, sich unter der 0800 2361 111 zu melden.

(Quelle: Polizei Recklinghausen, Foto: Symbolbild)

Kurios in Witten: Fahrzeug "hängt" halb über Steinmauer - Fahrer erheblich alkoholisiert

Manchmal erlebt man während eine Streifenfahrt kuriosere Situationen. So auch am 23. Juli, um 1.20 Uhr, an der Straße Bodenborn im Bereich der Hausnummer 66a in Witten (Ennepe-Ruhr-Kreis). "Wieso hängt da ein Transporter über der Mauer?" Diese Frage werden sich die Beamten vor Ort sicherlich gestellt haben. Oben auf einer 140 cm hohen Mauer "hängt" ein Kleintransporter mit der hinteren Fahrzeughälfte in der "Luft" zur Straße.

Der Fahrer, ein 43-jähriger Mann aus Crostwitz in Sachsen, befand sich noch im Fahrzeug. Dieser ist wohl von einem nahen Parkplatz aus rückwärts in Richtung Straße gefahren. Dabei fuhr er jedoch durch eine Hecke und erst nachdem die Hinterreifen des Wagens die Steinmauer passiert hatten, endete die Fahrt.

Bei einer näheren Überprüfung wurde festgestellt, dass der Fahrer erheblich alkoholisiert war. Ein Alkoholtest ergab einen Wert von 2,0 Promille.

Dem 43-Jährigen wurde eine Blutprobe entnommen und sein Führerschein sichergestellt. Das Fahrzeug musste durch ein Abschleppunternehmen von der Mauer gehoben werden. Das Verkehrskommissariat übernimmt die weiteren Ermittlungen.

(Quelle/ Foto: Polizei Bochum)

Senden: Geldautomat gesprengt - Lauter Knall durch Ortsteil

In der Nacht auf Freitag (23.07.21) haben Unbekannte einen Geldautomaten an der Bahnhofstraße in Senden-Bösensell gesprengt. Gegen 2 Uhr schallte ein lauter Knall durch den Ortsteil.

Die Wucht der Explosion hat das Gebäude stark beschädigt. Nach bisherigem Stand wurde niemand bei der Sprengung verletzt. Die Täter erlangten -nach derzeitigem Ermittlungsstand- keine Beute. Mindestens drei Täter flüchteten offensichtlich mit einem hochmotorisierten Auto. Eine sofort eingeleitete Fahndung verlief bisher ergebnislos.

(Quelle/Foto: Polizei Coesfeld)

Essen: Messerstecherei in Teestube - Streit unter Männern eskaliert

Am späten Donnerstagabend (22.07.) gegen 23:40 Uhr wurde die Polizei zu einem Lokal auf die Beisingstraße im Essener Nordviertel alarmiert.

Nach ersten Informationen hatte es in den als Teestube bzw. Café genutzten Räumlichkeiten zunächst eine verbale Auseinandersetzung unter mehreren Personen gegeben. Im Verlaufe des Abends war der Streit dann eskaliert.

Ein 33-Jähriger hatte eine Stichwaffe gezogen und einen 45-jährigen Mann schwer verletzt. Der 45-Jährige wurde vor Ort rettungsdienstlich behandelt und anschließend in ein Krankenhaus transportiert.

Die Hintergründe der schweren Auseinandersetzung sind zur Zeit noch völlig unklar. Die Polizei hat die Ermittlungen wegen schwerer Körperverletzung aufgenommen.(jh)

(Foto: Michael Weber)

Donnerstag, 22. Juli 2021

Dortmund: Trickbetrüger nutzen Namen des Amtsgerichts Düsseldorf für perfide Masche - Seniorin übergibt Geld und Schmuck - Polizei warnt und bittet um Hinweise

Die Dortmunder Polizei warnt erneut vor den dreisten Methoden von Trickbetrügern, die ihre Opfer mit "Schockanrufen" zu Geldübergaben verleiten. So auch am Mittwoch (21.7.2021) in der Dortmunder Innenstadt. Zur Geldübergabe kam es knapp 70 Kilometer entfernt in Düsseldorf. Um 13.30 Uhr rief eine "Frau Meier" - angeblich beschäftigt beim Amtsgericht Düsseldorf - eine 75-jährige Frau aus der Dortmunder Innenstadt an. Die Anruferin gab an, dass die beiden Töchter der Seniorin in einen Unfall verwickelt seien und dabei eine Frau ums Leben gekommen sei. Die Seniorin müsse nun an der Werdener Straße beim Amtsgericht Düsseldorf eine Kaution in Höhe von 75.000 Euro hinterlegen, damit die Töchter aus dem Gefängnis entlassen werden können.

Die Seniorin gab in dem Telefongespräch an, so viel Geld nicht zu besitzen. Man einigte sich auf die Übergabe eines geringeren Betrags und von Schmuck, darunter Armbänder, zwei Eheringe und Goldketten. Schließlich schickte die angebliche Frau vom Amtsgericht Düsseldorf dem Opfer in Dortmund ein Taxi vorbei, das sie in die Landeshauptstadt fuhr.

Telefonisch erhielt die Seniorin dabei immer wieder neue Anweisungen: Die Kasse des Amtsgerichts Düsseldorf sei geschlossen, erfuhr die Frau am Ziel. Sie solle nun zum Amtsgericht Neuss fahren. Die Frau stieg in ein weiteres Taxi ein, das sie selbst auswählte. Bei einem weiteren Anruf hieß es dann: Die Einzahlung des Geldes sei nun doch in Düsseldorf möglich. Offenkundig wollten die Täter die Frau immer weiter verwirren, unter Druck setzen und Stress aufbauen. Schließlich ging es darum, dass die Seniorin ihre eigenen Töchter aus dem Gefängnis herausholen sollte.

Am Amtsgericht in Düsseldorf kam es schließlich zur Übergabe des Geldes und des Schmucks. "Frau Meier" nahm die Beute entgegen und gab vor, noch ein Formular zu holen, das unterschrieben werden müsse - jedoch kehrte sie nicht zurück.

Die Tatverdächtige kann wie folgt beschrieben werden:

  • 20 bis 25 Jahre alt
  • 1,60 bis 1,65 Meter groß
  • schlank und trug glatte braune Haare (zum Pferdeschwanz gebunden)
  • bekleidet mit beige Hose, schwarze Bluse, schwarze Schultertasche mit zwei Griffen
  • sie sprach Deutsch ohne Akzent

Die Dortmunder Polizei ermittelt und fragt: Wer kann Hinweise auf die Tatverdächtige oder Komplizen geben? Hinweise bitte an die Kriminalwache unter Tel. 0231/132 7441.

(Quelle: Polizei Dortmund, Foto: Symbolbild)