Mittwoch, 23. Juni 2021

Rohrbruch in Dortmund-Hombruch - Linienbus bleibt steckten - Straße komplett unterspült - Aufwendige Bergung

Am frühen Mittwochmorgen (23.06) kam es auf der Hagener Straße in Dortmund-Hombruch zu einem großen Wasserrohrbruch, bei der ein Großteil der Straße durch das ausströmende Wasser unterspült wurde. Ein Linienbus der Dortmunder Stadtwerke AG sackte mitten auf der Hauptstraße ein und blieb stecken; Personen bzw. Fahrgäste wurden dabei nicht verletzt.

Für die Bergung muss ein spezieller Kran bzw. Bergungs- und Abschleppfahrzeug eingesetzt werden. Feuerwehr und Polizei kamen nur begleitend zum Einsatz und sperrten den Bereich. Es wird geraten, die Stelle (Kreuzungsbereich Stockumer Straße) großräumig zu umfahren.

(Foto: Frank Bauermann)

Hausbewohner nach Geldautomatensprengung in Grevenbroich evakuiert - Statiker angefordert - Täter auf der Flucht

Grevenbroich (Rhein-Kreis Neuss): In der Nacht zu Mittwoch (23.06.) um kurz nach 03:00 Uhr wurden Anwohner auf der Schubertstraße von einem lauten Knall aus dem Schlaf gerissen. Unbekannte hatten den Geldautomaten der dortigen Sparkasse-Filiale gesprengt. Durch die Wucht der Explosion entstand ein hoher Gebäudeschaden. Mehrere Hausbewohner mussten ihre Wohnungen verlassen und wurden in einem Rettungswagen betreut.

Der Tatort wurde abgesperrt. Die Spurensicherung dauerte bis in den frühen Morgen. Nach ersten offiziellen Informationen wurde ein schwarzer Golf beobachtet, der in Richtung A46 davonfuhr. Möglicherweise handelt es sich hierbei um das Täterfahrzeug. Zur Zeit ist noch nicht offiziell bekannt, ob der oder die Täter Geld erbeuten konnten. Die Fahndung der Polizei läuft weiterhin auf Hochtouren. Ein Statiker wurde angefordert, um die Begutachtung des Gebäudeschadens vorzunehmen.

(Foto: Patrick Schüller)

Dienstag, 22. Juni 2021

Zwei Haftbefehle und 39 Durchsuchungsbeschlüsse wegen Corona-Soforthilfebetruges vollstreckt - Schaden von rund 387.000 Euro

In einem bei der Staatsanwaltschaft Köln geführten Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts des Subventionsbetruges haben mehr als 180 Beamte der Polizeibehörden Köln, Rhein-Erft-Kreis, Euskirchen und Aachen am frühen Dienstagmorgen (22. Juni) 39 Durchsuchungsbeschlüsse in Erftstadt, Kerpen, Bergheim, Brühl, Elsdorf, Weilerswist, Hellenthal, Euskirchen und Aachen vollstreckt und zwei mit Haftbefehlen gesuchte rumänische Staatsbürger (35,40) festgenommen.

Den insgesamt 44 rumänischen und deutschen Beschuldigten im Alter zwischen 21 und 71 Jahren wird vorgeworfen, zwischen März und Mai 2020 etwa 90 Soforthilfe-Anträge bei der Bezirksregierung Köln gestellt und Verluste aus selbständigen Tätigkeiten infolge der Corona-Pandemie vorgetäuscht zu haben. Das Gesamtvolumen beläuft sich auf etwa 800 000 Euro, wovon 387 000 Euro ausgezahlt worden sein sollen.

Im Zuge der heutigen Durchsuchungen von 27 Wohnungen und 12 Wohn- und Geschäftsräumen stellten die Einsatzkräfte umfangreiches Beweismaterial und mehrere tausend Euro Bargeld sicher. Die Ermittlungen dauern an.

(Quelle: Polizei Köln, Foto: Symbolbild)

Jugendlicher (15) bei Angriff durch Kindergruppe in Essen niedergestochen - Polizei bittet um Hinweise von Zeugen

Am Freitagabend (18.06.) gegen 21:45 Uhr hielten sich zwei Jugendliche (15/16) am Bahnhof in Essen-Borbeck auf. Dort wurden sie von einer Gruppe von ca. sechs bis sieben Kindern (ca. 12-14) angesprochen und nach Geld gefragt. Als die beiden die Gruppe abwiesen und in Richtung Fürstäbtissinstraße liefen, wurde sie von den Personen verfolgt und weiter mit der Forderung nach Bargeld bedrängt.

Aus Angst vor den Verfolgern, händigte der 16-Jährige sein letztes Bargeld aus und hoffte, die Gruppe so loszuwerden. Die ließen jedoch nicht ab und umzingelten den 15-Jährigen an einer Grundstückeinfahrt. Sie stießen ihn zu Boden und traten gemeinsam auf ihn ein. Einer der Täter zog ein Messer und stach auf das junge Opfer ein. Als der 16-Jährige seinem Freund zur Hilfe kommen wollte, hielt derselbe Angreifer ihm ein Messer an den Hals. Bevor die Gruppe in Richtung einer Unterführung zum Borbecker Markt flüchtete, drohten sie den beiden noch Konsequenzen an, falls sie die Polizei alarmieren sollten.

Passanten wurden auf den Verletzten aufmerksam, alarmierten die Polizei und leisteten Erste-Hilfe. Der 15-Jährige erlitt Stichverletzungen, die im Krankenhaus behandelt werden mussten.

Die Polizei hat Täterbeschreibungen veröffentlicht:

  • Der mutmaßliche Täter, der zugestochen haben soll, ist ca. 14 Jahre alt und 160 - 170 cm groß. Er hat schwarze lockige Haare und ist dunkelhäutig. Er trug ein schwarzes T-Shirt, eine graue kurze Hose, eine schwarze Basecap und um seinen Hals eine silberne Kette. Er soll etwas stabiler gewesen sein.

  • Der Tatverdächtige, der den beiden Jugendlichen Konsequenzen androhte, ist ca. 12-14 Jahre alt, ca. 150-160 cm groß, dunkelhäutig und hat schwarze lockige Haare. Auch er trug eine schwarze Basecap, ein schwarzes T-Shirt mit einer camouflagefarbenen Aufschrift, eine schwarze Cargohose und schwarze Sneaker.

  • Auch die übrigen Tatverdächtigen der Gruppe waren ca. 12-14 Jahre alt und ca. 150 - 165 cm groß. Sie waren alle dunkelhäutig, hatten schwarze Haare und waren dunkel gekleidet.

Wenn Sie Hinweise geben können, melden Sie sich bitte unter der 0201/829-0 bei der Polizei Essen.

(Quelle: Polizei Essen, Foto: Symbolbild)

Schwerer Verkehrsunfall auf A 45 bei Dortmund: Lastefahrer eingeklemmt und schwer verletzt - Lange Sperrung in Richtung Oberhausen

Bei einem Auffahrunfall auf der A 45 bei Dortmund in den frühen Morgenstunden am Dienstag (22.06.) wurde ein LKW-Fahrer schwer und ein weiterer leicht verletzt. Die Autobahn in Fahrtrichtung Oberhausen blieb über lange Zeit voll gesperrt. Durch einen Schwertransport hatte sich gegen 02:00 Uhr zähfließender Verkehr gebildet und ein Sattelzug war auf einen Gliederzug aufgefahren. Der Fahrer des aufgefahrenen LKW wurde durch den Aufprall eingeklemmt und schwer verletzt.

Durch die ersteintreffenden Einsatzkräfte wurde der Fahrer des anderen LKW betreut und leicht verletzt an den Rettungsdienst übergeben. Um den Fahrer des auffahrenden LKW versorgen zu können, öffneten zeitgleich weitere Retter die Beifahrertür des Fahrzeuges mit hydraulischen Rettungsgeräten. Einsatzkräfte der Spezialeinheit Bergung übernahmen die Rettung des Fahrers über die Fahrertür.

Während der Rettung wurde ein Feuerwehrmann leicht verletzt, konnte seinen Dienst aber weiter durchführen. Im weiteren Verlauf des Einsatzes wurden durch die Brandschützer auslaufende Betriebsstoffe des verunfallten LKW abgestreut. Rettungswagen brachten die beiden verletzten LKW-Fahrer in Kliniken. Nach fast zwei Stunden waren die Maßnahmen von Feuerwehr und Rettungsdienst beendet und die Einsatzstelle wurde zu weiteren Ermittlungen an die Polizei übergeben. Feuerwehr und Rettungsdienst waren mit 33 Einsatzkräften vor Ort.

(Quelle/Foto: Feuerwehr Dortmund)

Schwerer sexueller Missbrauch von Kindern: Polizei fahndet mit Foto nach unbekannten Tatverdächtigen

Update: Der männliche Tatverdächtige, der im Zusammenhang mit den Ermittlungen der EK Rose mit einem richterlichen Beschluss zur Öffentlichkeitsfahndung gesucht wurde, ist identifiziert. Der 37-jährige Mann aus Berlin wurde heute (22.6., 18:15 Uhr) widerstandslos in Berlin festgenommen.Bei der Polizei Münster gingen im Laufe des Tages über die Hinweishotline und per E-Mail knapp vier Duzend Hinweise ein. Mehrere deuteten konkret darauf hin, dass es sich bei dem Gesuchten um den 37-jährigen Deutschen aus Berlin handeln könnte.

Die Beamten einer Ermittlungskommission ("EK Rose") suchen nach umfangreichen Ermittlungen im Zusammenhang mit einem Missbrauchskomplexmit einem Bild nach einem unbekannten Tatverdächtigen. Auf Antrag der Staatsanwaltschaft erließ ein Richter einen Beschluss zur Öffentlichkeitsfahndung. Das Foto des unbekannten Tatverdächtigen stammt aus dem Jahr 2019.

Der männliche Tatverdächtige ist auf mehreren beschlagnahmten Bild- und Videodateien zu sehen. Diese zeigen schwere sexuelle Missbrauchshandlungen an einem unbekannten männlichen Kleinkind.

Der Tatverdächtige hat kurze hellbraune/dunkelblonde Haare, ausgeprägte Geheimratsecken und spricht mit Berliner Dialekt. Die Polizei Münster fragt: Wer kann Angaben zur Identität des Mannes machen? Für Zeugenhinweise ist eine Hotline geschaltet. Diese ist unter der Rufnummer 0251 275-4000 zu erreichen.

(Quelle/Foto: Polizei Münster)

Montag, 21. Juni 2021

Not-Stopp eines Tankmotorschiffs wegen Schwimmer im Rhein-Herne-Kanal bei Essen – Unbekannte bewarfen Schiff mit Steinen und trafen Matrosen

Der Kapitän eines Tankmotorschiffs musste am Samstagnachmittag (19. Juni, 16:30 Uhr) einen sogenannten Not-Stopp durchführen, weil zwei Schwimmer seinen Fahrweg im Rhein-Herne-Kanal (RHK-km 20) blockierten. Dazu legte der Schiffsführer bei laufender Fahrt den Rückwärtsgang ein, um eine Kollision mit den Badenden zu verhindern. Als die Schiffsbesatzung die Schwimmer darauf ansprach, kam es zunächst zum verbalen Streit. Infolge dessen bewarfen mehrere Unbekannte von Land aus das Schiff mit Steinen und trafen einen Matrosen.

Der Mann wurde nicht verletzt. Streifenpolizisten aus Essen und Gelsenkirchen fahndeten erfolglos am Ufer nach der Personengruppe. Die Wasserschutzpolizei erstattete Anzeigen wegen des gefährlichen Eingriffs in den Schiffsverkehr und sucht Zeugen, die Hinweise zu den Schwimmern und Steinewerfern geben können. Das Zentrale Kriminalitätskommissariat der Wasserschutzpolizei Duisburg ist unter 0203 2800 zu erreichen.

Das Schwimmen und Baden in den Kanälen ist grundsätzlich verboten. Laut Wasserstraßen- und Schifffahrtsamt wird es lediglich geduldet, solange der Schiffsverkehr nicht behindert oder gestört wird. Im Bereich von Brücken, Schleusenanlagen oder Häfen ist das Baden absolut verboten und Verstöße werden verfolgt und zur Anzeige gebracht.

(Quelle: Polizei Duisburg, Foto: Symbolbild)

Sinnlose Zerstörungswut in Oberhausen - Ermittler der Polizei suchen Zeugen nach Serie von Sachbeschädigungen

Immer wieder werden die Eigentümer geparkter Autos Opfer sinnloser Zerstörungswut von Kriminellen. Eine ganze Serie von Sachbeschädigungen beschäftigt seit dem Wochenende (19./20.06.) die Ermittler der Polizei Oberhausen. In bisher sechs angezeigten Fällen haben Kriminelle geparkte Autos erst beschädigt und dann mit Graffiti verunstaltet.

Auf dem Weg der Verwüstung hinterließen sie ebenfalls Graffiti-Schmierereien auf Werbeanlagen und der Emscher-Brücke. Die Tatorte: Hagedornstraße, Biefangstraße, Friesenstraße, Beeckstraße, Hülskathstraße sowie die nahegelegene Emscherbrücke - Die Tatzeiten: Samstag (19.6.) 22:00 Uhr bis Sonntag (20.6.), 11:30 Uhr.

Jetzt suchen die Ermittler vom Kriminalkommissariat 22 Zeugen und wollen daher wissen: Haben Sie an den Tatorten verdächtige Personen beobachtet? Können Sie Hinweise auf den oder die Verursacher geben? Zeugen und weitere Geschädigte werden gebeten sich telefonisch an die 0208/8260 oder mit einer E-Mail beim Kriminalkommissariat 22 zu melden.

(Quelle/Fotos: Polizei Oberhausen)