Mittwoch, 24. Februar 2021

84-jähriger Fahrzeugführer übersieht rote Ampel: Vierjähriger Junge kommt ums Leben

In Dortmund auf der Aplerbecker Straße hat sich am Mittwochmittag (24.02.) ein tragischer Verkehrsunfall ereignet. Ein vierjähriger Junge wurde von einem Auto angefahren und starb wenig später. Der Unfall ereignete sich gegen 13:30 Uhr unweit der Einmündung zur Köln-Berliner-Straße. Ein 84-jähriger Dortmunder war den ersten Zeugenangaben zufolge mit seinem Auto in Fahrtrichtung Süden unterwegs.

An einer Fußgängerampel wartete der vierjährige Dortmunder mit seiner Mutter. Als die Ampel für Fußgänger auf Grün umschaltete, lief der Junge den Zeugenangaben zufolge los. Aus bislang ungeklärter Ursache überfuhr der 84-Jährige offenbar die Rotlicht zeigende Ampel. Sein Pkw erfasste den Jungen. Mit lebensgefährlichen Verletzungen brachte ihn ein Rettungswagen in ein Krankenhaus, wo der Junge wenig später starb.

Die Mutter musste aufgrund eines schweren Schocks ebenfalls ins Krankenhaus gebracht werden. Weitere Zeugen, die einen Schock erlitten, wurden vor Ort von der Feuerwehr betreut. Die Aplerbecker Straße musste für die Unfallaufnahme bis ca. 15:15 Uhr komplett gesperrt werden. Die Unfallermittlungen seitens der Polizei dauern an.

(Quelle: Polizei Dortmund, Foto: Symbolbild)

Großeinsatz der Feuerwehr in Herne: Chlorgasaustritt - Drei Personen wurden verletzt - 43 Feuerwehrkräfte im Einsatz

Am Mittwochvormittag (24.02.) um kurz vor 11:00 Uhr wurde die Feuerwehr in Herne zu einem nicht alltäglichen Einsatz auf die Straße "Im Hilgenbrink" alarmiert. Dort war nach ersten offiziellen Informationen Chlorgas bei Arbeiten an der technischen Anlage eines Indoor-Pools im Keller ausgetreten. Der Defekt war nach ersten Erkenntnissen an einer Pumpe aufgetreten.

Ein CSA-Spezialtrupp (*Chemikalenschutzanzug) der Feuerwehr drang mit Ganzkörperschutzanzügen in den Keller vor, konnte die Leckage an der Pumpe abdichten und die Chlorgasdämpfe niederschlagen. Außerdem wurden Messungen vorgenommen, um sicherzustellen, dass das Chlorgas neutralisiert werden konnte. Drei Personen wurden durch den Chlorgasaustritt verletzt. Sie hatten einen stechenden Geruch wahrgenommen und sich ins Freie gerettet. Alle Betroffenen wurden vor Ort rettungsdienstlich betreut. Die Feuerwehr war mit insgesamt 43 Kräften in den Einsatz eingebunden.(jh)

(Foto: ANC-NEWS)

Düsseldorf - Verdacht des illegalen Tiertransports - Polizei rettet 34 Welpen und Junghunde - Zwei Tatverdächtige festgenommen

Einsatzkräfte der Düsseldorfer Polizei konnten gestern (23.02.) am späten Abend 34 Welpen und Junghunde aus den Fängen von mutmaßlich illegalen Hundehändlern befreien. Die offensichtlich geschwächten Tiere wurden noch vor Ort in die guten Hände des Tierheims Düsseldorf gegeben.Ein aufmerksamer Zeuge meldete der Polizei zunächst einen verdächtigen Kleintransporter an der Burghofstraße / Aachener Straße. Sofort traf die erste Streife der Polizeiinspektion Süd ein. Bei der Kontrolle des Ducato mit ungarischem Kennzeichen trauten die Streifenteams ihren Augen nicht. Auf der Ladefläche stapelten sich in jeweils drei Transportboxen übereinander fast drei Dutzend Welpen und Junghunde.

Die Tiere wirkten auf die Beamtinnen und Beamten apathisch. Offenkundig waren die Hunde längere Zeit nicht gefüttert, geschweige denn mit Wasser versorgt worden. Die Boxen waren so dicht gestapelt, dass keine Frischluftzufuhr möglich war.

Bei dem Fahrer und dem Beifahrer handelt es sich um zwei 24 und 29 Jahre alte Männer aus Ungarn. Im Fahrzeug wurden über 19.000 Euro Bargeld, diverse Begleitpapiere der Hunde sowie ein Laptop sichergestellt. Die beiden Männer wurden vorläufig festgenommen.

Mitarbeiter eines Tierrettungsdienstes und des Tierheims Düsseldorf nahmen die kleinen Hunde in ihre Obhut. Nach ihrer Befreiung wirkten die Tiere, die sich bereits seit über 24 Stunden in ihren Boxen quälten, geradezu glücklich über ihre Freiheit und etwas zu Fressen. Das Veterinäramt untersucht aktuell den Zustand der Hunde. Es handelt sich um kleine französische Bulldoggen, Carne Corso und junge West Highland Terrier.

Die Ermittlungen wegen Verstößen gegen das Tierschutzgesetz, des Betrugsverdachtes, Urkundenfälschung und möglicher Steuerdelikte dauern an. Der Sachverhalt wird beim zuständigen Kriminalkommissariat bearbeitet.

(Quelle/ Fotos: Polizei Düsseldorf

Autos in Monheim angezündet: Polizei ermittelt und bittet um Hinweise von möglichen Zeugen

In der Nacht zu Mittwoch (24.02.) haben bislang noch unbekannte Täter in Monheim am Rhein auf dem Parkplatz eines Supermarktes am Berliner Ring zwei Autos (VW Phaeton und Opel Vivaro) in Brand gesteckt. Es entstand ein hoher Sachschaden. Die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen und bittet bei ihrer Suche nach den Tätern um sachdienliche Hinweise von möglicherweise noch nicht bekannten Zeugen.

Gegen 01:20 Uhr war ein Monheimer mit seinem Auto über den Berliner Ring in Richtung Langenfeld gefahren. Als er dabei an dem Kreisverkehr vorbeikam, stellte er fest, dass auf dem angrenzenden Supermarktparkplatz zwei Fahrzeuge brannten. Daraufhin alarmierte der Mann sowohl die Feuerwehr als auch die Polizei, welche beide schnell am Einsatzort eintrafen.

Nachdem die Feuerwehr den Brand unter Kontrolle gebracht hatte und das Feuer an den beiden Autos löschen konnte, übernahmen Polizeibeamte vor Ort erste Ermittlungen hinsichtlich der Brandursache. Nach aktuellem Stand der Erkenntnisse geht die Polizei derzeit davon aus, dass die hinteren Räder der Autos vorsätzlich in Brand gesteckt wurden und sich das Feuer von hier aus ausbreitete. Insgesamt entstand an den beiden Fahrzeugen ein Sachschaden in Höhe mindestens 30.000 Euro. Verletzt wurde niemand.

Die Polizei fahndete nach den Tätern, allerdings konnten hierbei keine verdächtigen Personen angetroffen werden. Daher fragen die nun ermittelnden Beamten: Wer hat in der Nacht zu Mittwoch verdächtige Personen auf oder im Umfeld des Parkplatzes beobachtet oder weiß unter Umständen sogar, wer für den Brand der beiden Autos verantwortlich ist? Sachdienliche Hinweise nimmt die Polizei jederzeit unter der Rufnummer 02173 9594-6350 entgegen.

(Quelle: Polizei Mettmann, Fotos: Patrick Schüller)

Öffentlichkeitsfahndung nach schwerem Raub in Kleve - Wer erkennt den Mann auf dem Bild?

Am Samstag (06.02.2021) gegen 19:00 Uhr betrat ein unbekannter männliche Tatverdächtiger eine Drogerie-Filiale an der Herzogstraße in Kleve. Er ging zunächst durch das Geschäft und legte diverse Artikel in den Einkaufskorb, welche er an der Kasse auf das Kassenband legte. Während die Kassiererin die Artikel einscannte, nahm der unbekannte Tatverdächtige eine Einkaufstüte und legte die Artikel in die Tasche.

Als die Kassiererin ihm den Gesamtbetrag nannte, begab er sich zu ihr hinter die Kasse, zog dabei mit seiner rechten Hand eine schwarze Pistole vermutlich aus seiner hinteren rechten Hosen- oder Jackentasche, hielt ihr diese vor und forderte das Geld aus der Kasse heraus. Danach verließ er mitsamt der Einkaufstüte das Geschäft und flüchtete in unbekannte Richtung.

Ein Raub mit ähnlicher Begehungsweise ereignete sich außerdem am Dienstag (02.02.2021) auf die Filiale eines Drogeriemarktes in Straelen. Es ist nicht auszuschließen, dass es sich in beiden Fällen um den gleichen Täter handelt.

Die Polizei sucht nun Zeugen, die Hinweise zur Identität des Unbekannten machen können. Hinweise zum Täter nimmt die Polizei Kalkar unter 02824 880 oder jede Polizeidienststelle entgegen.

(Quelle/ Foto: Kreispolizeibehörde Kleve)

Dienstag, 23. Februar 2021

Düren: Alkoholisierter Jugendlicher leistete erheblichen Widerstand gegen polizeiliche Maßnahmen – 17-Jähriger schlug und bespuckte mehrfach die Beamten

Am Montagabend (22.02.) kurz vor 19:00 Uhr wurden die Polizei zum Dürener Bahnhof gerufen. In einer Bahn saß ein junger Mann, der partout seinen Mundschutz nicht über Mund und Nase ziehen wollte. Als alle Diskussion mit dem Zugführer nicht fruchtete, forderte dieser ihn auf, den Zug zu verlassen. Dies tat der 17-jährige Kölner jedoch nicht. Auch der Aufforderung der Beamten auszusteigen, kam der Kölner nicht nach.

Zur Durchsetzung des Platzverweises sollte er mit einfacher körperlicher Gewalt aus dem Zug gebracht werden. Dies gelang schließlich auch. Auf dem Bahnsteig jedoch schlug er nach einer Beamtin. Der Jugendliche wurde zu Boden gebracht und konnte trotz Gegenwehr gefesselt werden. Der Versuch, um sich zu spucken wurde zunächst mit Hilfe einer Maske unterbunden.

Zur Verhinderung weiterer Straftaten wurde der Randalierer in Gewahrsam genommen und zur Polizeiwache in Düren gebracht. Zur richterlichen Bestätigung der Ingewahrsamnahme wurde der 17-Jährige später zum Amtsgericht transportiert.

Nachdem er zunächst einen ruhigen Eindruck machte, kippte seine Stimmung auf der Fahrt im Streifenwagen erneut. Sowohl im Fahrzeug als auch im Gerichtsgebäude versuchte er, nach den Beamten zu treten und zu spucken. Nach Verkündung der Dauer der Maßnahme bis 06:00 Uhr des Folgetages leistete der junge Mann auf dem Weg zum und im Streifenwagen erheblichen Widerstand. Hier verrutschte auch im Handgemenge seine Schutzmaske, sodass er einem Beamten ins Gesicht spucken konnte.

Auf Anordnung eines Richters wurde dem Kölner eine Blutprobe entnommen. Am Ende trugen zwei Beamte und der Jugendliche Verletzungen davon, die ärztlich behandelt werden mussten.

(Quelle: Polizei Düren, Foto: Symbolbild)

Mehrfacher Mord - Zielfahndung des Landeskriminalamtes Nordrhein-Westfalen nach Norman Volker FRANZ - Belohnung von bis zu 25.000 € ausgesetzt

Die Zielfahnder des Landeskriminalamtes NRW (LKA NRW) fahnden seit 1999 nach Norman Volker FRANZ, der aufgrund eines Doppelmordes im Jahr 1995 und einer rechtskräftigen Verurteilung des Landgerichts (LG) Dortmund vom 12.03.1996 eine lebenslange Freiheitsstrafe zu verbüßen hat.

Am 11.03.1997 gelang ihm die Flucht aus der Justizvollzugsanstalt Hagen. Er ist weiterhin dringend verdächtig, im Anschluss an seine Flucht am 26.03.1997 in Weimar und am 21.07.1997 in Halle Raubüberfälle begangen und dabei drei Menschen erschossen zu haben.

Bis zu seiner Festnahme am 24.10.1998 in Albufeira (Portugal) hat er dort zusammen mit seiner Frau und dem gemeinsamen Kind gelebt. Seit seiner erneuten Flucht am 28.07.1999 aus dem Zentralgefängnis von Lissabon (Portugal) wird nach Norman Volker FRANZ weltweit wegen fünffachen Mordes gefahndet.

Zielfahnder des LKA NRW beabsichtigen im Zusammenwirken mit dem Bundeskriminalamt und nach Abstimmung mit der Staatsanwaltschaft Dortmund ab dem 23.02.2021 eine weltweite Öffentlichkeitsfahndung durchzuführen. Dabei steht erstmals eine Fahndung unter Einbindung aller INTERPOL Mitgliedsstaaten im Vordergrund.

Die Fahndung nach FRANZ wird über die "Front Page" der Webseite von Interpol veröffentlicht, der Fahndungsaufruf wird auf den Social-Media-Accounts (Facebook, Twitter, Instagram) in 194 Ländern geteilt. Darüber hinaus erfolgt eine Veröffentlichung der Fahndung erstmals für die Polizei des Landes Nordrhein-Westfalen international auf der EUROPOL-Website (EMW) "Europe's Most Wanted".

Weitergehende Informationen finden sich auf Homepage des Bundeskriminalamtes (www.bka.de/oeffentlichkeitsfahndung1).

(Quelle/ Foto: LKA NRW (Fotoaufnahme aus 1998)

Montag, 22. Februar 2021

Polizei in Duisburg muss mehrmals bei illegalen Glückspielen eingreifen - Verfahren nach Verstößen gegen die Coronaschutzverordnung wurden eingeleitet

Gleich zwei Mal innerhalb von wenigen Stunden stellte die Polizei Duisburg am Wochenende illegale Glückspiele fest: Ein Tipp brachte die Polizei am Freitagabend (19.02.) zunächst auf die Spur einer Veranstaltung im alten Hamborner Bahnhof an der Markgrafenstraße. Beim Eintreffen stellten die Beamten fest, dass hier nicht nur gefeiert, sondern auch illegales Glückspiel betrieben wurde.

17 Männer und eine Frau zwischen 26 und 66 Jahren hielten sich in den schlecht belüfteten Räumlichkeiten auf und spielten an Spielautomaten oder Tischen. Die wenigsten hielten dabei Abstände ein oder hatten Masken auf. Die Polizei löste die Party auf und schrieb Ordnungswidrigkeitenanzeigen wegen der Verstöße gegen die Coronaschutzverordnung. Außerdem stellten die Beamten sieben Spielautomaten sicher und leiteten Ermittlungen wegen des illegalen Glückspiels ein.

Eine knappe Stunde später wurde die Polizei zur Brückenstraße in Hochfeld gerufen, weil auch dort anscheinend eine Party im Gange war. Die Polizei traf zwölf Männer zwischen 16 und 59 Jahren in einem Raum an. Auch sie hatten sich offenbar getroffen, um ein illegales Glückspiel zu veranstalten. Auf einem Tisch lagen Bargeld und Spielkarten. Auch hier wurden keine Coronaregeln eingehalten. Die Polizei stellte Bargeld sicher, schrieb Ordnungswidrigkeitenanzeigen wegen der Verstöße gegen die Coronaschutzverordnung und ermittelt wegen der Beteiligung an einem illegalen Glückspiel.

(Quelle/Foto: Polizei Duisburg)