Mittwoch, 22. September 2021

Versuchte Vergewaltigung in Münster - Polizei sucht mit Phantombild nach Tatverdächtigem

Ein bislang unbekannter Täter hat eine 21-jährige Studentin aus Münster am frühen Dienstagmorgen (14.9., 6:53 Uhr) auf dem Fußweg der Appelbreistiege in Gievenbeck gewaltsam zu Boden gebracht. Mit mutmaßlich sexuellen Absichten drückte er die Frau auf den Asphalt und zog sie Richtung Gebüsch. Als die 21-Jährige sich körperlich und lautstark verbal wehrte, ließ der Unbekannte von ihr ab und flüchtete in Richtung Busso-Peus-Straße.

Der Täter wird als hellhäutiger, deutschsprachiger, 1,75 bis 1,80 Meter großer, 20 bis 25 Jahre alter Mann beschrieben. Er ist schlank, hat braune Haare und trug zum Tatzeitpunkt einen Dreitagebart. Die Kapuze seines dunklen Pullovers hatte er über den Kopf gezogen.

Hinweise zu dem beschriebenen Tatverdächtigen/auf dem Phantombild rekonstruierten Gesicht nimmt die Polizei unter der Rufnummer 0251 275-0 entgegen.

(Quelle/ Foto: Polizei Münster)

Tödlicher Verkehrsunfall in Essen - Radfahrer von LKW erfasst und mehrere Hundert Meter mitgeschleift - Dringende Zeugensuche

Am Mittwochvormittag (22. September) gegen 11:40 Uhr wurde ein Radfahrer aus bislang noch ungeklärter Ursache auf der Hans-Böckler-Straße von einem LKW erfasst und tödlich verletzt. Ein alarmierter Notarzt konnte nur noch den Tod des Mannes feststellen. Offenbar geriet der Radfahrer bereits auf der Hans-Böckler-Straße kurz vor der Einmündung zur Schwanenkampstraße in Fahrtrichtung Süden unter den LKW und wurde vermutlich bis zum Stillstand des Sattelschleppers in Höhe der Einmündung Friedrichstraße, Ecke Bert-Brecht-Straße mitgeschliffen.

Während der Unfallaufnahme wurde ein Teilbereich der Bundesstraße 224 großräumig abgesperrt, dabei kam es zu erheblichen Verkehrsbeeinträchtigungen. Die Spezialisten des Verkehrsunfallaufnahmeteams übernahmen vor Ort die Ermittlungen zur Unfallursache. Der LKW und das Fahrrad des Verstorbenen wurden sichergestellt.

Der Fahrer des Sattelschleppers konnte zum Unfallhergang noch nicht befragt werden, da er unter Schock steht und medizinisch betreut wird. Wir bitten Zeugen, die den Unfallhergang beobachtet haben, sich bei der Polizei Essen, VU-Team, unter der Rufnummer 0201/829-0 zu melden.

(Quelle: Polizei Essen, Foto: ANC-NEWS)

13-Jähriger auf Skaterbahn zusammengeschlagen - Täter flüchtig - Polizei ermittelt wegen des Verdachts der gefährlichen Körperverletzung

Am Dienstagabend (21.09.) gegen 23.00 Uhr erschien ein 13-Jährige in Begleitung seines Vaters auf der Polizeiwache in Troisdorf (Rhein-Sieg-Kreis) und gab folgenden Sachverhalt zu Protokoll. Er war gegen 19.30 Uhr auf der Skateanlage unter der Brücke der B56 an der Luisenstraße zwischen Siegburg und Troisdorf. Dort wurde er von 2 unbekannten jungen Männern auf Zigaretten angesprochen. Der 13-Jährige reagierte nicht auf die Ansprache und einer der Tatverdächtigen nahm dem Kind die Kappe vom Kopf und setzte sie auf. Der Junge holte sich seine Mütze zurück und erhielt daraufhin einen Faustschlag in das Gesicht. Er ging zu Boden und bekam von dem Täter einen Tritt, wieder ins Gesicht. Der 13-Jährige rappelte sich auf und versuchte mit seinem Tretroller in Richtung Troisdorf Stadtmitte zu flüchten. Der 18 bis 22 Jahre alte Schläger entriss ihm den Stuntscooter und fuhr dem Flüchtenden noch einige Meter hinterher.

Der verletzte 13-Jährige ging nach Hause und wurde von seinem Vater in die Kinderklinik gebracht. Nach der Behandlung sind beide am Skatepark vorbeigefahren und konnte den Tretroller des 13-Jährigen im Gebüsch wieder finden. Anschließend fuhren sie zur Anzeigenerstattung zur Polizei.

Der Geschädigte konnte den Täter wie folgt beschreiben: ein muskulöser, circa 180 cm großer Mann mit südländischem Erscheinungsbild und dunklem Vollbart. Er hat dunkle, gelockte Haare und die Seiten rasiert. Zur Tatzeit trug er eine schwarze Jeanshose und einen schwarz-grünen Camouflagehoodie. Nach Angaben des Kindes sprach der Täter undeutlich.

Sein Begleiter, der aktiv nicht in das Geschehen eingegriffen hatte, wird als 18 bis 22 Jahre alter, schlanker Mann mit europäischem Erscheinungsbild beschrieben. Er trug eine graue Jeanshose, ein weißes T-Shirt und eine weiße Sweatshirtjacke.

Die Polizei ermittelt wegen des Verdachts der gefährlichen Körperverletzung und bittet Zeugen, die Hinweise zu den Verdächtigen machen können, sich bei der Polizei unter der Rufnummer 02241 541-3221 zu melden.

(Quelle: Kreispolizeibehörde Rhein-Sieg-Kreis, Foto: Symbolbild)

Unfall auf der Autobahn 2 bei Hamm: Lkw bremst und verliert Kartoffelpresspülpe – Fahrbahn für Stunden gesperrt

Auf bis zu 15 Kilometer staute sich der Berufsverkehr am Dienstag (21.09.2021) nach einem Verkehrsunfall auf der Autobahn 2 bei Hamm. Da ein Sattelzug glitschige Kartoffelpresspülpe verlor, war die A 2 in Richtung Oberhausen während der Reinigungsarbeiten über Stunden gesperrt. Um 15.43 Uhr wechselte der 58-jährige Fahrer eines Fiat Ducato in dichtem Berufsverkehr von der mittleren auf die linke Fahrspur und beschleunigte dabei so stark, dass er den vorausfahrenden VW Polo einer 21-Jährigen erfasste. Die Fahrzeuge verkeilten sich ineinander.

Ein 57-jähriger Sattelzug-Fahrer erkannte das Stau-Ende zu spät, bremste auf den letzten Metern und verlor dabei seine Ladung: Kartoffelpresspülpe. Die glitschige Masse schwappte über die Ladekante des Transporters und breitete sich auf dem Seitenstreifen sowie der rechten und mittleren Fahrspur aus.

Nach ersten Erkenntnissen hätte der Fahrer den Verlust durch eine ordnungsgemäße Ladungssicherung verhindern können. Dazu laufen die Ermittlungen der Polizei.

Der Rettungsdienst transportierte die verletzte Polo-Fahrerin in ein Krankenhaus. Beide Lkw-Fahrer blieben unverletzt. Der VW Polo und der Fiat Ducato wurden abgeschleppt. Die Beseitigung der Kartoffelpresspülpe dauerte mehrere Stunden. Die A2 war erst gegen 20.30 Uhr wieder frei.

Den Sachschaden schätzt die Polizei auf insgesamt 10.000 Euro.

(Quelle/ Foto: Polizei Dortmund)

Erkrath: Zwei Unbekannte bedrohen Jugendliche mit Schusswaffe – Täter flüchten mit Wertgegenständen

Bereits am Montagabend (20. September 2021) haben zwei bislang noch unbekannte Täter auf einem Bolzplatz am Falkenberg in Erkrath-Hochdahl (Kreis Mettmann) eine Gruppe Jugendlicher beraubt und mit einer Schusswaffe bedroht. Die Polizei wurde erst am Dienstag (21. September 2021) über den Vorfall in Kenntnis gesetzt, woraufhin Ermittlungen sowie ein Strafverfahren gegen Unbekannt eingeleitet wurden.

Nach dem aktuellen Stand der Erkenntnisse hielt sich gegen 20:45 Uhr ein 15-jähriger Schüler eines benachbarten Internats gemeinsam mit drei Freunden auf einem Bolzplatz am Falkenberg auf, als sich der Gruppe zwei Jugendliche näherten. Das Duo verwickelte die Gruppe zunächst in ein Gespräch, dann zog jedoch einer der beiden Unbekannten eine Schusswaffe, hielt diese an den Bauch des 15-Jährigen und forderte ihn zur Herausgabe seiner Wertgegenstände auf. Nachdem der 15-Jährige den beiden Räubern sein Portemonnaie und seine "Airpods" ausgehändigt hatte, gingen die beiden Täter in Richtung Fuhlrottstraße davon.

Am nächsten Morgen (21. September 2021) wurde ein Lehrer des Internats über den Vorfall informiert. Dieser suchte dann gemeinsam mit den betroffenen Schülern die Erkrather Wache auf, um den Vorfall zur Anzeige zu bringen. Dabei wurden folgende Täterbeschreibungen angegeben:

Erster Täter:
  • männlich
  • 15 bis 18 Jahre alt
  • circa 1,90 Meter groß
  • schlanke Statur
  • trug eine dünne graue Daunenjacke mit Kapuze sowie eine dunkle Hose
  • hatte eine blaue OP-Maske auf
  • hatte ein mitteleuropäisches Erscheinungsbild

Zweiter Täter:
  • männlich
  • 15 bis 18 Jahre alt
  • circa 1,50 Meter groß
  • trug einen schwarzen Pullover der Marke "Adidas" sowie eine OP-Maske
  • hatte ein "südländisches Erscheinungsbild"

Um was für eine Art von Pistole es sich bei der Schusswaffe gehandelt hatte, konnte bislang nicht geklärt werden.

Die Polizei hat ein Strafverfahren sowie Ermittlungen eingeleitet und bittet in diesem Zusammenhang um sachdienliche Hinweise. Diese nimmt die Polizei in Erkrath jederzeit unter der Rufnummer 02104 9480-6450 entgegen.

(Quelle: Kreispolizeibehörde Mettmann, Foto: Symbolbild)

Rommerskirchen: Pferd im Pool - Nicht alltäglicher Einsatz der Feuerwehr

Die Feuerwehr wurde am Dienstagabend (21.09.) zu einem Tierrettungseinsatz nach Rommerskirchen-Ramrath alarmiert. Bei Eintreffen der ersten Einsatzkräfte stellte sich heraus, dass ein Pferd in einen Pool gestürzt war.

Das Tier konnte sich aus eigener Kraft nicht mehr befreien und stand bis zum Hals im Wasser. Die Einsatzkräfte der Feuerwehr setzten Pumpen ein, um das Wasser aus dem Pool zu bekommen. Anschließend wurde mit Holzpaletten eine Treppe gebaut.

Das Pferd ließ sich allerdings nicht davon überzeugen diese zu benutzen. Schließlich wurde dem Tier ein sogenanntes Pferdehebegeschirr angelegt und ein Radlader hob das Pferd aus dem Pool. Das Pferd blieb bei der Aktion augenscheinlich unverletzt.

(Foto: Patrick Schüller)

Dienstag, 21. September 2021

Düsseldorf: Brand bei Entsorgungsunternehmen - Starke Rauchentwicklung - Großeinsatz der Feuerwehr

Am frühen Dienstagnachmittag (21.09.) gegen 14:06 Uhr musste die Feuerwehr zu einem Brand in einer Halle beim Entsorgungsverbund Düsseldorf (EVD) an der Karl-Hohmann-Straße im Stadtteil Reisholz ausrücken. Dort war in einer Halle des Spezialisten für Papierrecycling ein Feuer ausgebrochen.

Nach ersten Informationen hatte sich Altpapier auf einer Fläche von ca. 100 Quadratmetern entzündet. Eine dunkle Rauchwolke war bereits aus einer Entfernung von mehreren Kilometern wahrnehmbar. Durch die starke Rauchentwicklung kam es im Bereich Benrath, Reisholz und Holthausen zu einer Geruchsbelästigung für die Anwohnerschaft.

Die Warn-App "NINA" wurde ausgelöst und die Bürgerinnen und Bürger gebeten, Türen und Fenster geschlossen zu halten. Der Feuerwehreinsatz mit zwischenzeitlich rund 80 Kräften dauerte bis in den späteren Nachmittag. Die Brandursache ist zur Zeit noch nicht bekannt.

(Foto: Patrick Schüller)

PKW kollidiert mit Straßenbahn in Bochum – Taxi mehrere Meter mitgeschleift – Zwei Personen schwer verletzt

Am heutigen Dienstag (21.09.) gegen 06:45 Uhr ist es zu einem Verkehrsunfall auf der Friedrich-Ebert-Str. zwischen einem PKW und einer Straßenbahn der Bogestra gekommen. Der PKW, ein Taxi, wurde von der Straßenbahn seitlich erfasst und mehrere Meter mitgeschliffen. Daraufhin sind Einsatzkräfte der Feuer- und Rettungswache Wattenscheid sowie 2 Notärzte zur Einsatzstelle entsandt worden.

Die beiden Insassen des PKW wurden bei dem Unfallereignis schwer verletzt und umgehend durch die Notärzte rettungsdienstlich versorgt. Im weiteren Einsatzverlauf wurden die Personen mit Hilfe von hydraulischem Rettungsgerät über die Heckklappe befreit und zur weiteren medizinischen Versorgung in Bochumer Krankenhäuser transportiert.

In der Straßenbahn ist es glücklicherweise zu keinen Personenschäden gekommen. Insgesamt waren 16 Einsatzkräfte an der Einsatzstelle. Der Einsatz war gegen 08:00 Uhr beendet. Zum weiteren Unfallhergang hat die Polizei die Ermittlungen übernommen.

(Quelle/ Foto: Feuerwehr Bochum)