Montag, 15. Oktober 2018

Geiselnahme am Hauptbahnhof in Köln - Polizei im Großeinsatz - Bevökerung soll den Bereich meiden

Update 15:10 Uhr: Nach Angaben der Polizei Köln ist die Geiselnahme beendet. Der Täter konnte soeben festgenommen werden.

Am Kölner Hauptbahnhof soll es am Montag (15.10.) gegen 12:50 Uhr zu einer Geiselnahme gekommen sein. Die Polizei ist mit einem Großaufgebot vor Ort während der gesamte Hauptbahnhof evakuiert wurde. Auch der Bahnverkehr wurde komplett eingestellt. Zahlreiche Kräfte der Polizei sichern mit automatischen Gewehren die Aus- und Zugänge zum Bahnhof.

Nach ersten noch nicht offiziell bestätigten Informationen soll eine Frau in einer Apotheke (Bereich Breslauer Platz) gewaltsam festgehalten werden. Möglicherweise befindet sich auch ein Tatverdächtiger im Innern des Bahnhofs. Der Bereich wird derzeit durchsucht.


Irrfahrt in Essen: Fahrerin durchbricht mit Mercedes Parkhausschranke und prallt unter Geländer

Am Montagvormittag (15.10.) gegen 11:20 Uhr mussten Polizei und Feuerwehr zu einem schweren Verkehrsunfall bei IKEA an der Altendorfer Straße in Essen ausrücken.

Aus bislang ungeklärter Ursache hatte eine ältere Dame eine Schranke an der Ausfahrt des Parkhauses durchbrochen und war ca. 200 Meter enfernt an einer Ladezone für LKW mit voller Wucht unter einer Metalltreppe geprallt.

Die Seniorin wurde in ihrem Wagen eingeklemmt und musste durch die Einsatzkräfte der Feuerwehr patientengerecht aus dem Unfallwagen befreit werden. Die Frau wurde schwer verletzt in ein Krankenhaus gebracht. Die Polizei hat die Ermittlungen zum Unfallhergang aufgenommen.

(Fotos: Rene Anhuth)

Schwerer Wohnungsbrand mit mehreren Verletzten in Essen - Kaum Platz für die Feuerwehr

Bei einem Wohnungsbrand in Essen sind in der Nacht zu Montag (15.10.) drei Menschen verletzt worden. Bei einem 71-jährigen Mann besteht Lebensgefahr. Zwei weitere Mieter sind mit dem Verdacht auf Rauchvergiftung in ein Krankenhaus transportiert worden. Die Kräfte hatten, laut einem Sprecher der Feuerwehr, wenig Platz zum Arbeiten in der Straße.

Das Feuer brannte sehr intensiv. Als die ersten Kräfte eintrafen, schlugen Flammen aus einem Fenster der im ersten Obergeschoss befindlichen Brandwohnung im Steeler Rott und drohten in den zweiten Stock überzugreifen. Ein Trupp rettete den lebensgefährlich verletzten 71 Jahre alten Mann, der in der Wohnung lebte. Nach umfangreicher notärztlicher Versorgung erfolgte der Transport in eine Spezialklinik. Zwei weitere Bewohner wurden mit dem Verdacht auf Rauchvergiftungen ebenfalls einem Krankenhaus zugeführt.

Insgesamt leben zehn Erwachsene und vier Kinder in dem Haus mit sieben Wohneinheiten. Fast alle brachten sich selbst in Sicherheit. Ein Hund und ein Wellensittich konnten ebenfalls gerettet werden. Fünf der Wohnungen sind bis auf weiteres nicht mehr bewohnbar. Wegen der Bauweise des aus den 1920er Jahren mit Holzbalkendecken errichteten dreieinhalbgeschossigen Gebäudes mit Mansarddach richteten Feuer, Rauch und Löschwasser große Schäden an.

Sehr wenig Platz zum Arbeiten stand den Einsatzkräften der Feuerwehr in der zu beiden Seiten beparkten engen Wohnstraße zur Verfügung. Die Brandursache ist unbekannt, die Kriminalpolizei ermittelt.

(Quelle: Feuerwehr Essen, Fotos: Feuerwehr & Michael Weber)

Sonntag, 14. Oktober 2018

Hilflose Lage vorgetäuscht - Busfahrer in Herne von Trio im Alter von 14 bis 17 Jahren überfallen

Am Freitag (12.10.) gegen 23:40 Uhr, ist es zu einem Überfall auf einen Busfahrer in Herne gekommen. Der Linienbus hielt an der Haltestelle "Schloßstraße" im Stadtteil Unser Fritz. Der Fahrer wurde draußen auf eine Person aufmerksam, die auf dem Bürgersteig lag und den Anschein machte, verletzt zu sein.

Daraufhin öffnete er die Buseingangstür. In diesem Moment drang eine andere Person in den Linienbus, hielt eine Pistole vor und fordert die Herausgabe von Bargeld. Eine dritte Person befand sich zu diesem Zeitpunkt an der Tür.

Mit der Beute flüchtete das Trio in östliche Richtung auf das "Unser Fritz Gelände" am Malakowturm und kann wie folgt beschrieben werden:

  • 1. Tatverdächtiger: circa 14 Jahre alt, etwa 160 cm groß, schmale Statur, trug eine graue Kapuzenjacke sowie eine dunkle Hose, die Kapuze verdeckte das Gesicht.
  • 2. Tatverdächtiger: circa 17 Jahre alt, etwa 170 cm groß, schmale Statur, war mit einer dunklen Kapuzenjacke sowie einer dunklen Hose bekleidet, auch hier verdeckte die Kapuze das Gesicht.
  • 3. Tatverdächtiger hielt die Pistole in der Hand: circa 17 Jahre alt, etwa 170 cm groß, schmale Statur, trug eine dunkle Kapuzenjacke sowie eine dunkle Hose, eine Maske verdeckte sein Gesicht.

Der unter schockstehende Busfahrer wurde mit einem Rettungswagen in ein Krankenhaus gebracht. Hinweise auf das Tatverdächtigen-Trio nimmt die Bochumer Kriminalwache unter der Rufnummer 0234 909-4441 entgegen.

(Quelle: Polizei Bochum, Foto: Symbolbild)

Düsseldorf: Das Ende einer Alkoholfahrt mit über zwei Promille

Am frühen Sonntagmorgen (14.10.) befuhr ein 34-jähriger Krefelder mit seinem Pkw die Eckenerstraße in Richtung der Straße "Am Roten Haus" in Düsseldorf-Unterrath. Vermutlich durch überhöhten Alkoholkonsum verlor der Fahrer die Kontrolle über sein Fahrzeug, fuhr über Verkehrsschilder in ein Gebüsch und prallte dort gegen einen Baum. Der 30-jährige Beifahrer wurde durch den Aufprall in dem Wrack eingeschlossen, er musste mit hydraulischem Rettungsgerät aus dem Fahrzeug befreit und anschließend unter Notarztbegleitung in ein Krankenhaus transportiert werden. Der Fahrer verletzte sich leicht.

Ein Alkoholvortest beim Fahrer ergab einen Wert von über zwei Promille. Der Führerschein wurde sichergestellt. Für die Zeit der Rettungs- und Bergungsarbeiten wurde die Eckenerstraße gesperrt. Die Polizei hat die Ermittlungen zur genauen Unfallursache aufgenommen.

(Fotos: Patrick Schüller)

Samstag, 13. Oktober 2018

63-jähriger Mann auf offener Straße in Gelsenkirchen niedergestochen - Polizei bittet dringend um Hinweise von Zeugen

In der Nacht zu Samstag (13.10.) wurde in Gelsenkirchen auf der Wembkenstraße, im Ortsteil Rotthausen, ein 63-jähriger Gelsenkirchener Opfer eines mutmaßlichen Tötungsdeliktes. Die Tat ereignete sich, laut Polizei, in der Zeit von 00:00 Uhr bis 00:30 Uhr.

Nach lauten verbalen Streitigkeiten zwischen mehreren vermutlich männlichen Personen fand ein Anwohner den 63-Jährigen mit Stichverletzungen auf dem Gehweg liegend vor. Der Gelsenkirchener verstarb trotz sofortiger notärztlicher Versorgung und Reanimation noch vor Ort. Nach ersten Zeugenhinweisen entfernte sich zur oben genannten Zeit eine dunkle Limousine vermutlich besetzt mit drei männlichen Personen unmittelbar nach den Streitigkeiten vom Tatort in Richtung Wiehagen/Innenstadt.

An diesem Parkweg fand ein Passant das 63-jährige Opfer

Die Ermittler bitten um Hinweise

Die Gelsenkirchener Polizei hat für die Ermittlungen eine Mordkommission eingesetzt und sucht nach Zeugen, die Angaben zur Tat, dem Fahrzeug, dessen Insassen und/oder deren Aufenthaltsort machen können. Sachdienliche Hinweise bitte unter den Rufnummern 0209/365-8240 (Kriminalwache), - 2160 (Einsatzleitstelle) oder - 7112 (Kriminalkommissariat 11).

(Quelle: Polizei Gelsenkirchen, Foto 1: Symbolbild, Foto 2: Justin Brosch)

Oberhausen: Polizeibeamter bei Verkehrskontrolle schwer verletzt

Ein 29-jähriger Polizeibeamter wurde in der Nacht zu Samstag (13.10.) gegen 01:50 Uhr schwer verletzt, als er von einem 23-jährigen Rollerfahrer in der Oberhausener Innenstadt angefahren wurde. Der Rollerfahrer sollte zunächst angehalten und kontrolliert werden.

Dieser Kontrolle versuchte er sich durch Flucht zu entziehen. Nachdem zunächst die Sicht auf den Rollerfahrer verloren ging, wurde er im Rahmen der Fahndung auf der Styrumer Straße durch die eingesetzten Beamten wiederentdeckt. Nachdem der Fahrer einem Polzeibeamten ausgewichen war, kollidierte er frontal mit dessen Kollegen.

Der 29-jährige Polizist erlitt schwere Verletzungen und wurde vor Ort notärztlich versorgt und anschließend in ein Krankenhaus verbracht. Der Rollerfahrer blieb unverletzt und wurde vor Ort vorläufig festgenommen. Die Eigentumsverhältnisse des Rollers sowie die Gründe für die Flucht werden derzeit ermittelt.

(Quelle: Polizei Oberhausen, Foto: Michael Weber)

Freitag, 12. Oktober 2018

16-Jähriger gewürgt und ausgeraubt in Köln - Die Polizei fandet mit Fotos einer Überwachungskamera nach den Tätern

Mit Bildern aus einer Überwachungskamera der Verkehrsbetriebe fahndet die Polizei Köln nach zwei noch nicht identifizierten Räubern. Ihnen wird vorgeworfen, einem Jugendlichen am 26. September 2018 in Köln-Ostheim das Handy geraubt zu haben. Zuvor wurde er von einem Tatverdächtigen gewürgt.

Nach bisherigen Ermittlungen fuhren die beiden Tatverdächtigen und das spätere Opfer (16) gegen 21 Uhr mit dem Bus der Linie 157 bis zur Endhaltestelle Ostheim. Der 16-jährige Kölner setzte von dort aus seinen Weg mit einem Skateboard über die Konstanzer Straße in Richtung Mannheimer Siedlung fort. In der Mannheimer Straße sei er plötzlich von einem der Tatverdächtigen gewürgt und von seinem Skateboard gerissen worden. Der zweite Mann habe ihm derweil das Mobiltelefon aus der Hosentasche gezogen.

Die Kripo Köln fragt: Wer kann Angaben zur Identität und zum Aufenthaltsort der Gesuchten machen? Hinweise nimmt das Kriminalkommissariat 14 der Polizei Köln (Telefon 0221 229-0 oder E-Mail an poststelle.koeln@polizei.nrw.de) entgegen.

(Quelle/Fotos: Polizei Köln)