Donnerstag, 1. Oktober 2020

Rettungshubschrauber bei schwerem Verkehrsunfall in Oberhausen im Einsatz

Am Mittwochnachmittag (30.09.) gegen 16:10 Uhr kam es in Oberhausen auf der Mellinghofer Straße 120 zu einem schweren Verkehrsunfall zwischen einem 23-jährigen Rollerfahrer und einem 45-jährigen Motorradfahrer. Im Einmündungsbereich Alte Heid / Mellinghofer Straße kam es zur Kollision beider Verkehrsteilnehmer. Nach derzeitigem Ermittlungsstand mißachtete der Rollerfahrer hierbei die Vorfahrt des Motorradfahrers aufgrund eingeschränkter Sicht durch parkende Pkw.

Der Rollerfahrer wurde hierbei schwer verletzt und mittels eines Rettungswagen einem hiesigem Krankenhaus zugeführt. Der Motorradfahrer wurde ebenfalls schwer verletzt und mußte mittels Rettungshubschrauber der BG Unfallklinik Duisburg zugeführt werden. Beide Unfallbeteiligten verbleiben schwer verletzt im Krankenhaus, Lebensgefahr besteht nicht. Die Mellinghofer Straße mußte für 90 Minuten im Unfallbereich gesperrt werden.

(Quelle: Polizei Oberhausen, Foto: Rene Anhuth)

Mittwoch, 30. September 2020

Bochum: Kind gegen anfahrende Straßenbahn geschubst - Kripo sucht nach diesem Mann

UPDATE: Die Bochumer Polizei hat am Mittwoch, 30. September, ein Foto eines Mannes veröffentlicht, der ein Kind gegen eine Straßenbahn gestoßen haben soll. Nicht einmal eine Stunde später war der Mann am Telefon. Es handelt sich um einen 59-jährigen Bochumer. Er steht im Verdacht, im Januar 2020 einen Zwölfjährigen gegen eine anfahrende Straßenbahn gestoßen zu haben. Die Ermittlungen gegen ihn dauern an.

Das hätte böse enden können: Ein Unbekannter hat ein Kind gegen eine anfahrende Straßenbahn gestoßen - jetzt sucht ihn die Kripo ihn mithilfe eines Fotos.

Der Vorfall hatte sich am 17. Januar 2020 (Freitag) an der Bushaltestelle "Heinrichstraße" der Linie 316/308 in Bochum abgespielt. Ein zwölfjähriger Junge klopfte gegen 13 Uhr mit zwei Freunden an die Scheibe der wartenden Bahn, weil er Bekannte grüßen wollte. Als er sich zurück zur Haltestelle drehte, schubste ihn ein unbekannter Mann unvermittelt gegen die anfahrende Bahn. Der Zwölfjährige verlor das Gleichgewicht und stürzte. Glück im Unglück: Er kam mit leichten Verletzungen davon.

Der Mann entfernte sich. Zeugen machten ein Handyfoto von ihm. Dieses Bild ist jetzt mit richterlichem Beschluss zur Veröffentlichung freigegeben.

(Quelle/Foto: Polizei Bochum)

Durchsuchungsmaßnahmen mit 50 Beamten in Ratingen - Polizei stellt Drogen sicher - Mehrere Dealer festgenommen

Der Kreispolizeibehörde Mettmann ist in Ratingen ein Schlag gegen den bandemäßigen Drogenhandel gelungen: Am Dienstag (29.09.) hat die Polizei im Rahmen eines koordinierten Einsatzes, an dem mehr als 50 Polizeibeamte beteiligt waren, mehrere Wohnungen in Ratingen durchsucht, Drogen sichergestellt sowie mehrere Dealer festgenommen, von denen zwei noch am heutigen Mittwoch einem Haftrichter vorgeführt werden sollen.

Kürzlich hatte das örtlich zuständige Kriminalkommissariat im Rahmen eines Ermittlungsverfahrens wegen bandenmäßigen Handels mit Betäubungsmitteln insgesamt sieben Durchsuchungsbeschlüsse in Ratingen erwirkt. Hintergrund der Ermittlungen war der öffentlich wahrnehmbare Straßenverkauf von Marihuana in Ratingen-West. Ermittlungen hatten ergeben, dass eine Gruppe von insgesamt sieben Beschuldigten die Drogen in einer Wohnung gebunkert hatte und diese im Bereich verschiedener Schulen sowie im Bereich der Stadthalle Ratingen verkauft hatte.

Am Dienstag wurden im Rahmen eines koordinierten Einsatzes die erwirkten Durchsuchungsbeschlüsse vollstreckt: Insgesamt durchsuchten die Beamten die Wohnungen von sieben Beschuldigten im Alter von 20 bis 24 Jahren, die alle in Ratingen wohnhaft sind. In einer dieser Wohnungen wurden die Beamten fündig: Hier stellten sie rund ein Kilogramm Marihuana sicher. Außerdem stellten die Beamten mehrere Mobiltelefone sicher.

Alle sieben Beschuldigten konnten im Verlauf des Einsatzes vorläufig festgenommen werden. Die beiden Haupttatverdächtigen, zwei 24 Jahre alte Ratinger, werden einem Haftrichter vorgeführt. Beide sind bereits mehrfach polizeilich in Erscheinung getreten. Die übrigen fünf Beschuldigten wurden nach erkennungsdienstlichen Behandlungen und Vernehmungen entlassen. Gegen alle wurden entsprechende Strafverfahren eingeleitet.

(Quelle/Fotos: Kreispolizeibehörde Mettmann)

Monheim am Rhein: Arbeiter bei LKW-Verladearbeiten eingeklemmt - Schwer verletzter Mann mit Rettungshubschrauber in Spezialklinik geflogen

Am Mittwochmorgen (30.09.) ereignete sich auf der Monheimer Straße/Ecke Sandstraße ein schwerer Arbeitsunfall. Nach ersten Informationen fanden im Logistikbereich einer Baustelle Verladearbeiten mit einem LKW-Kran statt.

Dabei wurde ein Mann beim Verladen von Stahlplatten auf der Ladefläche eingeklemmt. Passanten betätigten sich als Ersthelfer, befreiten den Mann aus seiner Zwangslage und alarmierten die Feuerwehr. Der Schwerverletzte wurde vor Ort notärztlich versorgt und anschließend mit einem Rettungshubschrauber in eine Spezialklinik geflogen.

Der Bereich der Einsatzstelle wurde im Rahmen der Rettungsmaßnahmen gesperrt. Die Polizei hat den Unfallbericht zwecks weiterer Ermittlungen an das Amt für Arbeitsschutz übergeben.(jh)

(Fotos: Patrick Schüller)

Dienstag, 29. September 2020

18-Jähriger durch zwei Frauen schwer misshandelt - Spezialkräfte der Polizei in Essen im Einsatz

Die Polizei in Essen wurde Montagnachmittag (28.09.) gegen 16:00 Uhr darüber informiert, dass ein 18-jähriger Essener mit schwersten Verletzungen, darunter einer Schussverletzung, in ein Essener Krankenhaus eingeliefert wurde. Den Beamten gegenüber gab er an, dass er durch zwei 38-jährige Frauen in einer Wohnung schwer misshandelt und verletzt worden sei. Vorausgegangen waren Streitigkeiten im Betäubungsmittel-Milieu.

Da an den Wohnanschriften der beiden Frauen mit weiteren Waffen zu rechnen war, unterstützten alarmierte Spezialeinheiten den Zugriff. Mit Unterstützung eines Spezialeinsatzkommandos konnten die Ermittler gegen 23:00 Uhr die beiden Tatverdächtigen in ihren jeweiligen Wohnungen an der Huestraße und dem Resedapfad im Stadtteil Schonnebeck festnehmen und Beweismittel, darunter mehrere PTB-Schusswaffen und Betäubungsmittel, sicherstellen. Zur Aufklärung der Hintergründe wurde eine Ermittlungskommission eingerichtet.

(Quelle: Polizei Essen, Foto: Symbolbild)

Handy am Steuer führt zu Frontalzusammenstoß in Overath - 21-jährige Fahrerin verletzt sich schwer

Gestern Nachmittag (28.09.) um 16:50 Uhr ist es auf der L 284 Oberauel zu einem Frontalzusammenstoß zwischen zwei Pkw gekommen. Eine 21-jährige Lindlarerin war mit ihrem Mini Cooper aus Richtung Untereschbach in Richtung Immekeppel unterwegs und geriet in einer leichten Rechtskurve in den Gegenverkehr.

Im Gegenverkehr kollidierte sie mit dem BMW eines 56-jährigen Overathers, der den Zusammenstoß nicht mehr verhindern konnte. Bei dem Zusammenstoß verletzte sich die Lindlarerin schwer und kam mit einem Rettungswagen zur stationären Behandlung in ein Krankenhaus. Der Overather wurde nur leicht verletzt und benötigte keine sofortige ärztliche Behandlung.Die Unfallverursacherin gab zunächst an, dass ihr schwarz vor Augen geworden wäre.

Zeugen sagten jedoch aus, dass die junge Frau ihr Mobiltelefon während der Fahrt benutzt hat und deswegen in den Gegenverkehr geraten ist. Das Mobiltelefon wurde als Beweismittel zur Auswertung sichergestellt. An den Fahrzeugen ist ein Gesamtschaden von circa 16.000 Euro entstanden. Beide Fahrzeuge mussten anschließend abgeschleppt werden.

Sollte sich der Verdacht erhärten, dass die Benutzung des Mobiltelefons die Unfallursache war, wird dies neben den Verletzungen und den Schäden weitere Konsequenzen haben. Dann dürfte der Unfall ein empfindliches Bußgeld, Punkte in Flensburg, ein einmonatiges Fahrverbot sowie Probleme mit der Kfz-Haftpflichtversicherung nach sich ziehen.

(Quelle/ Foto: Kreispolizeibehörde Rheinisch-Bergischer Kreis)

Fröndenberg - Zu stark beschleunigt: Pkw durchbricht Garagenrückwand - 63-Jährige schwer verletzt

Zu einem schweren Verkehrsunfall ist es am Montag (28.09.2020) gegen 16.25 Uhr in der Ostmarkstraße in Fröndenberg (Kreis Unna) gekommen. Eine 63-jährige Mendenerin wies eine 64-jährige Fröndenbergerin beim Einparken in eine Garage ein.

Dabei beschleunigte sie ihr Fahrzeug so stark, dass sie die 64-jährige Mendenerin erfasste und mit dem Wagen die Garagenrückwand durchbrach, die auf ein hinter der Garage geparktes Auto und auf einen Pkw-Anhänger fiel. Mit einem Rettungswagen wurde die 63-jährige Mendenerin schwer verletzt in ein umliegendes Krankenhaus gebracht. Es entstand ein Sachschaden von rund 8000 Euro.

(Quelle/ Foto: Kreispolizeibehörde Unna)

Herne: Alkoholisierter PKW-Fahrer kracht in Gartenlaube - BMW- Fahrer ohne gültige Fahrerlaubnis mit 1,7 Promille im Blut

Am Montagabend (28.09.) gegen 21 Uhr wurde die Feuerwehr zu einem schweren Verkehrsunfall mit Personenschaden auf die Sodinger Straße alarmiert. Zuvor war ein 32-jähriger Bochumer mit einem BMW von der Straße abgekommen und in eine Kleingartenlaube gekracht.

Nach offiziellen Informationen war der 32-Jährige zuvor vor der Polizei geflüchtet, nachdem er einen Rotlichtverstoß begangen hatte. Bei der Unfallaufnahme wurde der BMW zunächst ohne Fahrer angetroffen. Der 32-Jährige versuchte zu Fuß zu flüchten, konnte dann aber an der Straße "Am Ruhmbach" von den Beamten gestellt und vorläufig festgenommen werden. Es meldeten sich dann zwei Fußgänger, die sich als Zeugen des Unfalls zu erkennen gaben.

Im Laufe der Ermittlungen stellte sich dann heraus, dass beide Männer (33, 34) aus Bochum und Herne zum Unfallzeitpunkt vermutlich im Wagen gesessen hatten. Der BMW-Fahrer und die beiden mutmaßlichen Beifahrer wurden vor Ort vom Rettungsdienst behandelt. Zwei Personen wurden in ein Herner Krankenhaus gebracht.

Die Feuerwehr stellte den Brandschutz an dem Unfallwagen sicher und klemmte die Batterie ab. Ein Atemalkoholtest ergab beim Fahrer, der zum Unfallzeitpunkt keine gültige Fahrerlaubnis besaß, einen Wert von 1,7 Promille.(jh)

(Fotos: Justin Brosch)