Freitag, 18. Januar 2019

Da staunten die Beamten nicht schlecht: Frau randaliert mit 4,64(!) Promille Alkohol im Blut

Am Freitagmorgen (18.01.) gegen 4.30 Uhr wurde die Polizei Soest in den Lärchenweg nach Bad Sassendorf gerufen. Dort sollten zwei Frauen rumrandalieren. Sie würden vor eine Tür schlagen und treten. Die eintreffende Polizeistreife konnte die beiden Damen jedoch vor Ort nicht mehr antreffen. Gegen 4.50 Uhr erhielt die Polizei einen erneuten Einsatz.

Eine Frau sollte dort wieder randalieren. Aufgrund der Personenbeschreibung handelte es sich um eine der beiden Frauen. Die unter Alkoholeinfluss stehende 21-jährige Frau aus Bad Sassendorf war jedoch für Ruheermahnungen nicht zugänglich, so dass sie zur Ausnüchterung in das Polizeigewahrsam gebracht werden musste. Auf dem Weg dorthin versuchte sie noch die Beamten zu treten und zu bespucken. Ein durchgeführter Atemalkoholtest auf der Wache ergab einen Wert von 4,64 Promille - da staunten die Beamten nicht schlecht. Die Bad Sassendorferin kann nach ihrer Ausnüchterung die Wache wieder verlassen.

(Quelle: Kreispolizeibehörde Soest, Foto: Symbolbild)

Geldautomatensprengung in Ratingen: Polizei sucht Zeugen

Am noch nächtlichen Freitagmorgen (18. Januar 2019) haben bislang unbekannte Täter einen Geldautomat einer Bank am Marktplatz in Ratingen gesprengt. Aktuell (06:47 Uhr) laufen noch Fahndungsmaßnahmen der Polizei. Die Polizei bittet dabei um Unterstützung durch Zeugenhinweise.

Gegen 3:40 Uhr meldete sich ein Anwohner bei der Polizei, weil er einen lauten Knall aus einer Bank am Marktplatz in Ratingen-Mitte wahrgenommen hatte. Als er nachschaute, stellte er fest, dass die Bank verraucht und eine Scheibe eingeschlagen war. Außerdem sah er zwei dunkel gekleidete Männer mit Kopflampen, die gerade um die Bank liefen und wenig später mit einem Motorroller flüchteten.

Sofort eingeleitete Fahndungsmaßnahmen der Polizei führten bislang noch nicht zum schnellen Ermittlungserfolg, weshalb sich die Polizei durch Zeugenhinweise neue Erkenntnisse auf den Verbleib der Täter erhofft. Derweil laufen neben der Fahndung auch Spurensicherungsmaßnahmen der Polizei am Tatort. Hierbei stellten die Beamten fest, dass ein Geldautomat gesprengt und total zerstört wurde. Zur Höhe der Beute und zu den Schäden in der Bank können derzeit noch keine Angaben gemacht werden.

(Quelle: Kreispolizeibehörde Mettmann, Fotos: Patrick Schüller)

Donnerstag, 17. Januar 2019

Mafia-Milieu: SEK an mehreren Orten in Köln im Einsatz - Drei Festnahmen

Am frühen Donnerstagmorgen (17.01.) fand ein großer SEK-Einsatz in den Kölner Stadtteilen Vingst, Flittard und Kalk statt. So stürmten SEK-Beamte gegen 6:00 Uhr eine Wohnung in Köln-Vingst. Hintergrund war ein Rechtshilfeersuchen der Staatsanwaltschaft Caltanissetta in der italienischen Region Sizilien.

Es wurden, laut einem Sprecher der Staatsanwaltschaft, drei männliche Beschuldigte im Alter zwischen 36 und 45 Jahren festgenommen. Hintergrund der polizeilichen Maßnahme sind die mutmaßliche Mitgliedschaft in einer kriminellen Vereinigung und der Vorwurf des Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz. Die Generalstaatsanwaltschaft Köln muss nun über ein Auslieferungsersuchen der italienischen Strafverfolgungsbehörden entscheiden.

(Videosequenz: ANC-NEWS)

Kreatives Schmuggelversteck: Zoll zieht über 80.000 Zigaretten bei Gütersloh aus dem Verkehr

Beamte des Hauptzollamts Bielefeld leiteten am Mittwoch (16.01.) einen PKW mit polnischer Zulassung aus dem fließenden Verkehr der Autobahn 2 zur Zollkontrolle auf die Rastanlage Gütersloh-Nord. Der 28 Jahre alte Fahrer verneinte zunächst die Frage nach verbrauchsteuerpflichtigen bzw. verbotenen Waren.

Dennoch wurde das Fahrzeug genauer unter die Lupe genommen. Bei der Kontrolle entdeckten die Beamten anstelle der Rücksitzbank ein extra hergerichtetes Versteck mit Zigaretten direkt hinter Fahrer- und Beifahrersitz. Die Zigarettenpackungen waren nicht mit Steuerbanderolen versehen, aber mit Warnhinweisen in englischer Sprache.

Der Fahrzeugführer wurde vorläufig festgenommen und mit den beschlagnahmten 80.000 Schmuggelzigaretten der Zollfahndung Hannover, Dienstsitz Bielefeld, übergeben. Der Steuerschaden allein an der deutschen Tabaksteuer beträgt gut 12.000 Euro. Die weiteren Ermittlungen führt das Zollfahndungsamt Hannover.

(Quelle/Fotos: Hauptzollamt Bielefeld)

Verkehrsunfall auf der A 46 bei Hagen: Autofahrer zeigt sich renitent gegenüber Polizei- und Rettungskräften

Der Unfall ereignete sich am Mittwochabend (16. Januar) in Fahrtrichtung Hemer, kurz hinter dem Kreuz Hagen. Den Zeugenangaben zufolge war eine 65-Jährige mit ihrem Auto auf dem rechten Fahrstreifen unterwegs. Ein 34-jähriger Mann befuhr den linken Fahrstreifen, als er aus ungeklärter Ursache die Kontrolle verlor. Er kam nach rechts von der Spur ab und prallte gegen das Auto der 65-Jährigen. Das Auto des 34-Jährigen überschlug sich und kam einige Meter weiter auf den Rädern wieder zum Stillstand.

Beide Fahrzeugführer wurden leicht verletzt. Während ein Rettungswagen die Frau in ein Krankenhaus brachte, stellte sich dies bei dem 34-Jährigen weitaus schwieriger dar. Denn er zeigte sich vor Ort renitent. Nachdem die Polizeibeamten in seinem Auto Alkoholgeruch wahrgenommen hatten, verweigerte er nicht nur die Aussage zum Unfallhergang, sondern auch einen Atemalkoholtest. Aufgrund seines aggressiven Verhaltens sollte der Mann gefesselt in den Rettungswagen und schließlich in ein Krankenhaus gebracht werden. Dort wurde eine Blutprobe angeordnet.

Die Beamten machten noch weitere Entdeckungen: Nicht nur stellte sich heraus, dass der Mann offenbar keine Fahrerlaubnis besitzt, sondern im Auto befanden sich auch ein Messer und ein Totschläger. Beides stellten die Polizisten sicher - ebenso wie ein weiteres Messer, das sie bei der Durchsuchung des 34-Jährigen fanden.

(Quelle/Foto: Polizei Dortmund)

Mittwoch, 16. Januar 2019

200 Beamte im Einsatz: Bundesweite Durchsuchungen bei der Gruppierung "National Socialist Knights of the Ku-Klux-Klan Deutschland"

Am Mittwochmorgen (16.01.) durchsuchten Einsatzkräfte zwölf Wohnobjekte in Baden-Württemberg, Bremen, Hamburg, Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz, Sachsen-Anhalt und Thüringen. Die Durchsuchungen richteten sich gegen 17 Beschuldigte im Alter von 17 bis 59 Jahren. Diese stehen im Verdacht, eine kriminelle Vereinigung mit dem Namen "National Socialist Knights of the Ku-Klux-Klan Deutschland" gebildet zu haben.

Die Mitglieder eint, laut Staatsanwaltschaft, ihre rechte Gesinnung, die sich in einer Glorifizierung des Nationalsozialismus äußert. Auf die Spur kamen die Ermittler durch die Auswertung von Chatprotokollen eines beschlagnahmten Mobiltelefons in einem vorangegangenen Ermittlungsverfahren. Die Ermittlungen richten sich, laut einem Sprecher, gegen rund 40 Beschuldigte aus dem gesamten Bundesgebiet. Die Rekrutierung neuer Mitglieder erfolgte u.a. über das Internet bzw. den Soziale Medien. Zur Finanzierung der Gruppierung wurden monatliche Beiträge erhoben.

Ziel der Durchsuchungsmaßnahmen war die Sicherstellung von Beweismitteln, wie Waffen, Munition und Unterlagen, die Hinweise auf die Struktur der Gruppierung geben können. Am Einsatz waren rund 200 Polizeibeamte, darunter auch Spezialeinheiten (SEK) beteiligt. Bei der Aktion stellten die Ermittler über 100 Waffen sicher. Darunter in großer Menge verbotene Waffen. Sichergestellt wurden mehrere Schreckschusswaffen mit Munition, Luftdruckwaffen, eine Vielzahl von Schwertern und Macheten, Faust- und Butterflymessern, Wurfsterne und Teleskopschlagstöcke. Die sichergestellten Gegenstände und Unterlagen müssen nun ausgewertet werden.

(Foto: Landeskriminalamt Baden-Württemberg)

Reisende und Beamte aggressiv angegangen - Bundespolizei führt Schwerpunktkontrollen am Hauptbahnhof in Gelsenkirchen durch

Seit mehreren Tagen finden am Gelsenkirchener Hauptbahnhof Schwerpunktkontrollen durch Kräfte der Bundespolizei statt. Hintergrund sind Vorkommnisse in der letzten Zeit, bei denen sich Personen aggressiv gegenüber Reisenden, Bahnmitarbeitern und der Polizei verhalten haben.

Nach offiziellen Informationen handelt es sich dabei hauptsächlich um verbal aggressives Verhalten. Bei einem Vorfall solidarisierte sich bei einer Personenkontrolle eine ganze Gruppe mit einem Mann und wurde gegenüber den Polizeibeamten ausfällig. Bei den Tätern handelte es sich in diesem Fall vorwiegend um Personen mit Migrationshintergrund.

Die Polizei wird voraussichtlich auch in nächster Zeit stärkere Präsenz im Bereich des Hauptbahnhofes zeigen, um auf das erhöht aggressive Verhalten einzugehen. Dazu gehört der Einsatz von Kräften der sogenannten Mobilen Kontroll- und Überwachungseinheit (MKÜ) und Polizeihunden. Die Kontrollen werden so durchgeführt, dass der Betriebsablauf der Bahn und Reisende nicht gestört werden, so ein Sprecher der Bundespolizei gegenüber nrw-aktuell.tv. (jh)

(Foto: Michael Weber)

Herne: Fahranfänger (18) prallt mit BMW in Eingang eines Mehrfamilienhauses

Am späten Dienstagabend (15.01.) gegen 22:50 Uhr ist ein 18-jähriger BMW-Fahrer aus Castrop-Rauxel an der Ecke Schadeburgstraße/Sodingerstraße in Herne von der Straße abgekommen und mit seinem Wagen frontal gegen die Hauswand bzw. den Eingang eines Mehrfamilienhauses auf der Schadeburgstraße gekracht.

Zum Unfallzeitpunkt saß noch ein 21-Jähriger aus Castrop-Rauxel auf dem Beifahrersitz. Beide Personen wurden vor Ort rettungsdienstlich betreut, der Fahrer anschließend in ein Herner Krankenhaus gebracht. An dem BMW entstand Totalschaden. Die Haustür des Gebäudes wurde ebenfalls stark beschädigt.

Nach offiziellen Informationen hat der BMW-Fahrer ausgesagt, er sei von der Straße abgekommen, weil er einem Tier ausweichen wollte. Er war, laut Polizei, wahrscheinlich mit überhöhter Geschwindigkeit unterwegs. Die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen. Ein ähnlicher Fall hatte sich am Dienstagabend (08.01.) in Kerpen ereignet.

(Foto: Thomas Weber)