Donnerstag, 20. September 2018

19-Jähriger wollte sich von einem Kran aus 40 Metern "abseilen": Tödliche Verletzung nach Sturz

Am Mittwochabend (19.09.) um 23:53 Uhr betraten zwei 19-Jährige aus Kalkar den Baustellenbereich an der "Van-Den-Bergh-Straße" in Kleve. Auf dem Gelände konsumierten sie Alkohol und kletterten anschließend auf einen dortig sich befindlichen Baukran.


In einer Höhe von ca. 40 Metern bestiegen sie eine Plattform und trennten Industrieleitungen des Krans. An diesen hangelte sich einer der Beiden herab. Als seine Kräfte nachließen stürzte zu Boden und erlag noch an der Unfallstelle seinen schweren Verletzungen. Beamte der Kriminalpolizei nahmen die Ermittlungen auf. Die Angehörigen wurden durch Beamte des Opferschutzes der Kreispolizeibehörde Kleve betreut.

(Quelle: Kreispolizeibehörde Kleve, Foto: Symbolbild)

Mittwoch, 19. September 2018

Angriff auf Beamte in Gelsenkirchen - Zwei Polizisten durch Täter (36) verletzt - Am nächsten Tag freigelassen

Am Dienstag (18.09.) ist eine zunächst beabsichtigte Personenüberprüfung in Gelsenkirchen derart eskaliert, dass am Ende zwei 23-jährige Polizeibeamte erheblich verletzt wurden. Einer von ihnen so schwer, dass er bis auf Weiteres seinen Dienst nicht ausüben kann. Der Tatverdächtige (36) wurde am Mittwoch (19.09.) aus dem Gewahrsam entlassen.


Die Polizei wurde zunächst von einem Mädchen in einem Park an der Knappschaftsstraße alarmiert. Die 14-Jährige ging dort spazieren und fühlte sich durch einen 36-jährigen Mann belästigt, der sie trotz gegenteiliger Aufforderung verfolgte und nach ihrem Namen fragte. Bei einer eingeleiteten Fahndung fanden die Beamten den gesuchten Mann in einer Grünanlage an der Parkstraße.

Junger Beamter dienstunfähig geschlagen

Als sie ihn ansprachen, griff er sie sofort und unvermittelt an. Er schlug sie mit einem Stock und trat nach ihnen. Weiter versuchte er, einem Beamten die Dienstwaffe aus dem Gürtelholster zu entwenden, was aber nicht gelang. Durch Kopfstöße und Faustschläge wurden die Beamten an Kopf und Oberkörper verletzt, einer von ihnen schwer.

Nach Rücksprache mit Behörden entlassen

Schließlich gelang es den Polizisten, den Mann zu fixieren und in Gewahrsam zu nehmen. Bei seiner Durchsuchung fanden die Beamten mehrere Messer, Speicherkarten und eine größere Summe Bargeld. Sie nahmen ihn vorläufig fest. Nach Rücksprache mit den zuständigen Justizbehörden konnte er das Gewahrsam bereits am Mittwoch (19.09.) wieder verlassen.

Den Beschuldigten erwarten Strafverfahren wegen gefährlicher Körperverletzung und Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte, so die Polizei weiter.

(Quelle: mit Polizei Gelsenkirchen, Foto: Symbolbild)

Bei Abschiebung: Vater drohte Kind vom Balkon zu werfen - Spezialkräfte im Einsatz

Am Mittwochmorgen (19.08.) hat die Polizei in Krefeld einen Mann festgenommen, der sich zuvor gegen die Abschiebung seiner Familie wehrte. Dabei bedrohte er die Einsatzkräfte mit einem Messer und drohte, eines seiner Kinder vom Balkon zu werfen. Seine Frau benutzte eines der Kinder als "Schutzschild".


Gegen 5:45 Uhr sollte die albanische Familie abgeschoben werden. Hierzu suchten Mitarbeiter der Stadt mit zwei Polizeibeamten die Wohnanschrift an der Philadelphiastraße auf. Der Vater (30) öffnete die Tür und ließ die Mitarbeiter und die Beamten in die Wohnung.

Vater und Mutter reagierten aggressiv

Der Vater wurde allerdings dann sehr aggressiv und bedrohte die städtischen Mitarbeiter sowie die Beamten mit einem Messer. Die Mutter verhielt sich ebenfalls aggressiv und versuchte ihren Mann in der Situation dadurch zu schützen, dass sie sich mit einem Kind zwischen ihn und die Polizeibeamten stellte. Die Beamten und die Kräfte der Stadt zogen sich daraufhin zurück.

Spezialkräfte (SEK) wurden angefordert

Kurze Zeit später ging der Vater auf den Balkon (im 3.OG) und drohte, eines der Kinder runter zu werfen, sofern sich die Polizei nicht zurück ziehe. Daraufhin wurde der Bereich großräumig abgesperrt. Gegen 10:30 Uhr erfolgte dann der Zugriff des Spezialeinsatzkommandos. Der 30-Jährige wurde festgenommen. Die 27-jährige Ehefrau und Mutter wurde vernommen.


Die zuständige Ausländerbehörde wird voraussichtlich Abschiebehaft für den Vater beantragen. Wie hinsichtlich der Mutter und der gemeinsamen Kinder weiter vorzugehen ist, wird derzeit zwischen den Fachbereichen abgestimmt.

(Quelle: mit Polizei und Stadt Krefeld)

Chemieunfall in Altenheim - Kräfte der Feuerwehren Bottrop, Essen, Oberhausen und Recklinghausen im Einsatz


Großeinsatz der Bottroper Feuerwehr am Mittwochmorgen (19.09.). Die Kräfte mussten am Morgen mit dem Einsatzstichwort "MANV" (Massenanfall von Verletzten) zu einem Altenwohnheim „Im Stadtgarten“ in Bottrop ausrücken. In der dortigen Wäscherei ist eine stechend riechende Flüssigkeit ausgelaufen, mindestens vier Personen wurden leicht verletzt und in Krankenhäuser transportiert.


Einsatztrupps der Feuerwehr mussten mit Chemikalienschutzanzügen die Wäscherei betreten um zu prüfen, welche Flüssigkeit ausgelaufen ist und ob es eventuell noch weitere chemische Reaktionen mit anderen Mitteln gegeben hatte. Die Bewohner konnten in ihren Wohnungen bleiben. Die Bottroper Feuerwehr wurde durch eine überörtliche Hilfe mit Rettungsmitteln aus Essen, Oberhausen und Recklinghausen unterstützt. (gm)
 Update der Feuerwehr Bottrop auf Twitter:

(Fotos: Rene Anhuth)

Öffentlichkeitsfahndung der Polizei nach versuchtem Raubdelikt durch Gruppe junger Männer

Am 31.05.2018 versuchten gegen 20:30 Uhr in Gelsenkirchen-Horst fünf bislang unbekannte männliche Personen an der Straßenbahnhaltestelle Buerer Straße einen 14-jährigen Gelsenkirchener zu berauben. Um an sein Geld und seine Tasche zu kommen, schlug einer der Tatverdächtigen mehrfach mit der Faust auf ihn ein und verletzte ihn dabei.


Die Überwachungskameras an der Haltestelle zeichneten zwei der mutmaßlichen Täter bei der Tat auf. Das Amtsgericht Gelsenkirchen hat diese Bilder nun zur Veröffentlichung freigegeben.

Die Polizei sucht nach Zeugen, die Angaben zu den hier abgebildeten Personen und/oder zu ihrem Aufenthaltsort machen können. 

Sachdienliche Hinweise bitte unter den Rufnummern 0209/365-7512 (Kriminalkommissariat 15) oder -8420 (Kriminalwache). 

(Quelle/Fotos: Polizei Gelsenkirchen)

Dienstag, 18. September 2018

Schlag gegen falsche Polizeibeamte: 17 Durchsuchungen in Duisburg und weiteren Städten mit über 50 Kräften

Einen Untersuchungshaftbefehl und 17 Durchsuchungsbeschlüsse vollstreckten Staatsanwaltschaft und Polizei Duisburg am Dienstag (18.09.) mit über 50 Beamten ab 08:00 Uhr in Duisburg und mehreren anderen Städten. Grundlage der Aktion ist ein Ermittlungsverfahren, welches wegen des Verdachts des banden- und gewerbsmäßigen Betruges gegen neun Personen im Alter von 17 bis 33 Jahren geführt wird.


Den Beschuldigten wird vorgeworfen, sich in unterschiedlicher Beteiligung bei vornehmlich älteren Menschen als falsche Polizeibeamte ausgegeben und die Herausgabe von Bargeld sowie Sachwerten erschlichen zu haben. Zuvor sollen Anrufer, die sich ebenfalls als falsche Polizeibeamte ausgegeben haben, die älteren Menschen aufgefordert haben ihre Wertsachen an die vermeintlichen Kollegen herauszugeben.

Über 560.000 Euro Schaden - Zahlreiche Beweismittel, darunter ein S500, sichergestellt

Dadurch ist nach bisherigem Ermittlungsstand ein Schaden von mindestens 560.000 Euro entstanden. Die 27-jährige Hauptverdächtige konnte in einer der durchsuchten Wohnungen festgenommen werden. Sie wird heute dem Haftrichter vorgeführt. Neben mehreren Mobiltelefonen und weiteren Beweismitteln, z. B. einer Münzsammlung, stellten die Beamten auch einen Mercedes S500 (Foto) sicher.

Die Polizei weist in dem Zusammenhang nochmals darauf hin, dass die echte Polizei keinesfalls bei Ihnen anruft und anschließend jemand vorbei schickt, um Geld und Wertsachen abzuholen. Seien Sie misstrauisch und rufen Sie im Zweifel sofort die 110 an.

(Quelle/Foto: Polizei Duisburg)

Feuer in Justizvollzugsanstalt in Kleve fordert elf verletzte Personen

In der Klever JVA an der Krohnestraße kam Montagabend (17.09.) gegen 19:20 Uhr zu einem Brand, bei dem insgesamt elf Personen verletzt wurden. Aus bisher noch ungeklärter Ursache entstand ein Feuer in einer Zelle, in der sich zu diesem Zeitpunkt ein Häftling befand.


Die Mitarbeiter der JVA verständigten sofort die Feuerwehr. Der Häftling (26) konnte von Bediensteten aus der Zelle gerettet werden und wurde dem Rettungsdienst übergeben. Er erlitt schwere Verbrennungen und wurde mit einem Rettungshubschrauber in eine Spezialklinik geflogen.

Während der Rettung und der nachfolgenden Brandbekämpfung atmeten zehn weitere Personen Rauchgase ein, darunter auch acht Mitarbeiter der JVA. Diese mussten ebenfalls durch den Rettungsdienst in nahegelegene Krankenhäuser gebracht werden. Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen.

(Quelle/Foto: Polizei & Feuerwehr Kleve)

Montag, 17. September 2018

Tödlicher Stromunfall am Güterbahnhof in Troisdorf - Bundespolizei warnt vor lebensgefährlichen Gefahren!

Am Montagmorgen (17.09.) gegen 05:00 Uhr kletterte ein 18-Jähriger auf einen Kesselwagen im Güterbahnhof Troisdorf im Rhein-Sieg-Kreis. Hierbei kam der junge Mann der 15.000 Volt stromführenden Fahrleitung so nah, dass es zu einem tödlichen Stromschlag kam.


Gemeinsam mit zwei Begleitern (17 und 20) befanden sich die drei Männer auf dem Güterbahnhof. Aus ungeklärten Gründen kletterte der 18-Jährige auf einen abgestellten Kesselwagen. Ein Mitarbeiter der Deutschen Bahn AG hörte Rufe im Bahnhof und sah einen sogenannten Lichtbogen. Der junge Mann erlitt einen tödlichen Stromschlag, da er zu nah an die Oberleitung kam.

Die beiden Begleiter des Verunglückten sowie der Mitarbeiter der Deutschen Bahn serlitten einen Schock und wurden in ein Krankenhaus verbracht.

Bereits unter 1,5 Metern besteht tödliche Gefahr!

Diesen tragischen Unfall nimmt die Bundespolizei zum Anlass, auf die tödlichen Gefahren des Bahnstroms hinzuweisen: Für einen Stromschlag ist kein direkter Kontakt zur Fahrleitung nötig. Eine Unterschreitung von einem Mindestabstand von 1,5 Meter kann ausreichen, um durch einen Stromschlag lebensgefährlich oder tödlich verletzt zur werden. Weitere Hinweise dazu sind unter www.bundespolizei.de oder als (PDF-) Flyer zu finden.

(Quelle: Bundespolizeidirektion Sankt Augustin, Foto: Symbolbild)