Freitag, 9. Oktober 2026

Wuppertal: Krankenwagenbesatzung entdeckt Kellerbrand und bringt Bewohner in Sicherheit

Am Donnerstag kam es in einem Mehrfamilienhaus an der Schönebecker Straße zu einem Brand im Kellergeschoss. Dank des schnellen und umsichtigen Handelns einer zufällig vorbeifahrenden Krankenwagenbesatzung konnten die Bewohner das Gebäude rechtzeitig und unverletzt verlassen.

Die Besatzung des Krankenwagens wurde durch die Leitstelle der Feuerwehr Wuppertal auf das Brandereignis aufmerksam gemacht. Die Einsatzkräfte hielten daraufhin umgehend an und leiteten die Evakuierung des Mehrfamilienhauses ein. Noch vor dem Eintreffen der Feuerwehr konnten die Bewohner das Gebäude sicher verlassen.

Die kurz darauf eintreffenden Feuerwehrkräfte lokalisierten den Entstehungsbrand im Kellergeschoss und konnten diesen zügig löschen. Im Anschluss wurde das Gebäude umfassend belüftet, um den entstandenen Brandrauch aus dem Haus zu entfernen.

Nach Abschluss der Lüftungsmaßnahmen und einer Kontrolle sämtlicher Wohnungen konnten alle Bewohner wieder in ihre Wohnungen zurückkehren. Verletzt wurde bei dem Einsatz niemand.

Für die Dauer der Einsatzmaßnahmen musste die Schönebecker Straße vollständig für den Verkehr gesperrt werden. Die Ermittlungen zur Brandursache sowie zur entstandenen Schadenshöhe sind Gegenstand der weiteren polizeilichen Ermittlungen.

(Quelle: Feuerwehr Wuppertal, Foto: Symbolbild/ nrw-aktuell.tv)

Donnerstag, 8. Oktober 2026

A2: Im Geistergalopp über die Autobahn - Lkw-Fahrer verhindert Unfall

Am Mittwoch, 7.10.2026, lief ein entwichenes Pferd mehrere Kilometer über die A2 in entgegengesetzter Richtung. Glücklicherweise kam es zu keinem Unfall. Das Pferd blieb unverletzt.

Gegen 13:05 Uhr wurde die Polizei darüber informiert, dass ein braunes Pferd - ohne Sattel und Halfter - auf der A2 im Bereich des Anschlussstelle Oelde schreiten würde. Entgegengesetzt der Fahrtrichtung lief es mehrere Kilometer, auf der Richtungsfahrbahn Dortmund, in Richtung Hannover.

Ein Lkw-Fahrer bemerkte das Pferd und reagierte umsichtig. Er verlangsamte seine Fahrtgeschwindigkeit, nahm den nachfolgenden Verkehr auf und stellte seinen Lkw quer. Dadurch konnte das Pferd nicht mehr in den entgegenkommenden Verkehr laufen.

Polizistinnen der Autobahnpolizei Dortmund konnten das Pferd mit einer provisorischen Leine sichern und von der Autobahn führen. Die Pferdehalterin kam mit einem Pferdeanhänger zum Einsatzort, um das Tier abzutransportieren. Eine Tierärztin verabreichte dem Pferd eine Beruhigungsspritze.

An dem Einsatz waren Autobahnpolizisten der Polizei Dortmund und Bielefeld beteiligt. Die A2 war im Bereich der Gefahrenstelle zeitweise in beide Fahrtrichtungen gesperrt. Gegen 14:15 Uhr konnte der Verkehr wieder freigegeben werden.

(Quelle: Polizei Dortmund, Foto: Polizei Dortmund)

Dienstag, 6. Oktober 2026

Marl: Polizei fahndet öffentlich nach mutmaßlichem Täter - Tödliche Schüsse in Teestube - Ein Mann getötet, drei weitere schwer verletzt - Gesuchter bislang nicht festgenommen

Nach den tödlichen Schüssen in einer Teestube in Marl am 28. September (wir berichteten) sucht die Polizei nun öffentlich nach einem mutmaßlich Beteiligten. Die Identität des Beschuldigten steht fest, bislang konnte er jedoch nicht festgenommen werden.

Nach bisherigen Erkenntnissen stürmte der Beschuldigte gemeinsam mit drei weiteren, bislang unbekannten Tatverdächtigen in das Lokal, in dem sich mehrere Personen zum Pokerspielen aufhielten. Mindestens zwei der Angreifer sollen beim Betreten des Geschäfts unvermittelt auf die anwesenden Personen geschossen haben. Dabei wurde ein Mann tödlich verletzt, drei weitere Männer erlitten schwere Verletzungen.

Anschließend flüchteten der Beschuldigte und die weiteren Tatverdächtigen zunächst zu Fuß. Die Polizei bittet nun um Hinweise zum Aufenthaltsort des gesuchten Mannes.

Wer den Beschuldigten erkennt oder Angaben zu seinem aktuellen Aufenthaltsort machen kann, wird gebeten, sich unter der Notrufnummer 110 oder unter 0800 / 2361 111 bei der Polizei zu melden.

Fotos des Gesuchten und weitere Informationen sind im Fahndungsportal der Polizei NRW veröffentlicht. (https://polizei.nrw/fahndung/218030)

(Quelle/ Fotos: Polizei Recklinghausen)

Freitag, 2. Oktober 2026

Bochum: 14-Jähriger flüchtet mit Audi Q7 vor der Polizei - Drei Minderjährige im Fahrzeug - Unfall mit geparktem Pkw während der Flucht - Polizei stoppt den Wagen nach kurzer Verfolgung

In der Nacht zu Freitag (02.10.) hat sich ein 14-Jähriger in Bochum einer Polizeikontrolle entzogen. Gegen 3:50 Uhr bemerkten Polizeibeamte im Industriegebiet an der Porschestraße einen Audi Q7, der von einem offenbar minderjährigen Fahrer gesteuert wurde. Als die Beamten das Fahrzeug kontrollieren wollten, gab der Fahrer Gas und versuchte zu flüchten.

Trotz mehrfacher Anhaltezeichen setzte der Jugendliche seine Fahrt fort und kollidierte dabei mit einem geparkten Pkw. An der Straße „An der Maarsbrücke“ konnten die Einsatzkräfte den Audi schließlich stoppen.

Am Steuer saß ein 14-jähriger Wattenscheider. Mit ihm waren ein 15-jähriger Beifahrer und ein 16-jähriger Mitfahrer unterwegs. Alle drei wurden ihren Erziehungsberechtigten übergeben. Den 14-Jährigen erwarten nun Strafverfahren wegen Fahrens ohne Fahrerlaubnis und Verkehrsunfallflucht.

(Quelle: Polizei Bochum, Foto: Symbolbild/ nrw-aktuell.tv)

Montag, 28. September 2026

Tödliche Schüsse in Teestube in Marl - 39-Jähriger stirbt - Zwei weitere Männer verletzt - Mehrere Personen flüchtig - Mordkommission ermittelt

In Marl ist in der Nacht zum Montag (28.09.) ein Mann durch Schüsse tödlich verletzt worden. Gegen 03:00 Uhr gingen bei der Polizei mehrere Notrufe ein. Zeugen hatten Schüsse aus einer Teestube an der Karlstraße gemeldet.

Als die Einsatzkräfte am Tatort eintrafen, fanden sie einen 39-jährigen Mann aus Recklinghausen mit schweren Verletzungen vor. Trotz eingeleiteter Rettungsmaßnahmen kam für den Mann jede Hilfe zu spät. Er erlag noch vor Ort seinen Verletzungen.

Zwei weitere Männer wurden bei dem Vorfall ebenfalls verletzt. Dabei handelt es sich um einen 35-Jährigen aus Oberhausen und einen 40-Jährigen aus Herne. Beide wurden durch Rettungswagen in umliegende Krankenhäuser gebracht. Nach den Schüssen sollen mehrere Personen die Teestube beziehungsweise den Tatort verlassen haben und geflüchtet sein. Ob sie mit der Tat in Verbindung stehen, ist Gegenstand der laufenden Ermittlungen. Festnahmen gab es zunächst nicht.

Die Polizei Recklinghausen hat eine Mordkommission eingerichtet. Die Ermittler sollen nun den genauen Ablauf der Tat rekonstruieren und klären, wie es zu den Schüssen kam und welche Hintergründe dahinterstehen. Die Ermittlungen dauern an.

(Foto: Symbolbild/ nrw-aktuell.tv)

Montag, 14. September 2026

Gelsenkirchen: Versuchtes Tötungsdelikt nach Schalke-Spiel - Polizei fahndet mit Phantombild - Mann soll 30-Jährigen vor der Veltins-Arena gewürgt haben - Mordkommission sucht Tatverdächtigen und mögliche Begleiter

Die Polizei Gelsenkirchen fahndet mit einem Phantombild sowie mit Bildern von einem Handy-Video nach einem Tatverdächtigen in Zusammenhang mit einem versuchten Tötungsdelikt in Gelsenkirchen-Erle. Der bislang unbekannte Mann war im Anschluss an das Heimspiel des FC Schalke 04 gegen den FC Bayern München am Samstag, 5. September 2026, gegen 21.25 Uhr, auf dem Gelände der Arena mit einem 30-jährigen Mann aus Siegen in Streit geraten und hatte diesen daraufhin vor dem Treppenhaus 6 gewürgt. Er ließ erst von dem Mann ab, als andere umstehende Personen eingriffen. Anschließend zog die Gruppe um den Tatverdächtigen weiter in Richtung Treppenhaus 4 und hielt sich dort bei Feierlichkeiten auf.

Die Gruppe um den 30-Jährigen ging im Anschluss nach Hause, ohne sich vor Ort bei der Polizei oder dem Rettungsdienst zu melden. Am nächsten Tag suchte der Mann aufgrund von Schmerzen ein Krankenhaus auf, wo Verletzungen, mutmaßlich erlitten durch den Angriff, bei ihm festgestellt wurden. Am Montag, 7. September 2026, erstattete der Siegener auf einer Polizeiwache in Duisburg Anzeige.

Die Polizei Gelsenkirchen hat eine Mordkommission eingerichtet und fahndet mit einem Phantombild nach dem Tatverdächtigen, der am Tatabend ein Schalke-Trikot mit der Rückennummer 8 getragen haben soll. Er ist etwa 1,85 bis 1,90 Meter groß und vermutlich 40 bis 50 Jahre alt.

Das Phantombild des Tatverdächtigen sowie die Bilder des Handyvideos finden Sie im Fahndungsportal der Polizei NRW unter dem folgenden Link: https://polizei.nrw/fahndung/215908

Eine weitere Person aus der Gruppe des Tatverdächtigen war ebenfalls männlich, etwa 1,80 Meter bis 1,85 Meter groß, hatte eine dunkle, gegelte Kurzhaarfrisur und war von kräftiger Statur. Zudem trug er einen schwarzen Pulli sowie eine Brille mit schwarzem Brillengestell. Ein weiterer Mann war circa 1,75 Meter bis 1,80 Meter groß und hatte helle, etwa schulterlange Haare.

Zeugen, die Hinweise zu dem Tatverdächtigen und seinen Begleitern geben können, werden gebeten, sich telefonisch unter der 0209 365 7112 oder der 0209 365 8240 bei der Polizei Gelsenkirchen zu melden.

(Quelle/ Fotos: Polizei Gelsenkirchen)

Dienstag, 8. September 2026

Mülheim an der Ruhr: 50-Jähriger nach Schüssen im Hinterhof schwerstverletzt - Tatverdächtiger flüchtig - Mordkommission eingerichtet

Gestern Nachmittag (7. September) wurde ein Mann (50) durch Schüsse auf einem Hinterhof an der Heißener Straße schwerstverletzt. Der Tatverdächtige ist flüchtig. Es wurde eine Mordkommission eingerichtet. Der 50-Jährige selbst verständigte gegen 16:45 Uhr den Notruf der Polizei und berichtete von den Schüssen. Als die Polizeibeamten kurze Zeit später am Tatort eintrafen, fanden sie den Mann schwerstverletzt im Hinterhof auf. Eine Notärztin konnte Lebensgefahr nicht ausschließen. Der 50-Jährige wurde sofort ins Krankenhaus gebracht, wo er notoperiert wurde.

Unverzüglich wurde der Tatort abgesperrt und es wurden Spuren gesichert. Trotz sofort eingeleiteter Fahndungsmaßnahmen im Nahbereich blieb der Tatverdächtige flüchtig.

Die Staatsanwaltschaft Duisburg und eine Mordkommission des Polizeipräsidiums Essen haben die Ermittlungen zu den Hintergründen der Tat aufgenommen. Dafür werden noch Zeugen gesucht: Ersthelfer, welche den 50-Jährigen am Tatort versorgt haben, aber auch weitere Zeugen, die Auffälliges bemerkt haben. Hinweise werden von der Polizei Essen unter der 0201/829-0 oder unter hinweise.essen@polizei.nrw.de erbeten.

(Quelle: Polizei Essen/ Mülheim an der Ruhr, Foto: Justin Brosch/ nrw-aktuell.tv)

Samstag, 5. September 2026

Sabotage-Serie an Umspannwerken - Polizei veröffentlicht Fahndungsfotos - Tatverdächtiger aus Gevelsberg weiterhin flüchtig - Ermittler hoffen auf Hinweise zu seinem Aufenthaltsort

Update 08.09.2026: Einsatzkräfte der Polizei Köln haben am Dienstagvormittag (8. September) den gesuchten 48 Jahre alten mutmaßlichen Tatverdächtigen im Umfeld des Kraftwerks Weisweiler gestellt. Der Mann hatte bei seiner Festnahme weitere Sprengmittel dabei und leistete keinen Widerstand.

Meldung vom 05.09.2026: Im Zusammenhang mit der Sabotage an Umspannwerken in Brandenburg, Nordrhein-Westfalen und Sachsen sucht die Polizei einen 48-jährigen Tatverdächtigen aus Gevelsberg. Der Mann ist weiter auf der Flucht.

Die Polizei fahndet mit einem Foto des Tatverdächtigen und fragt:

  • Wer kennt die auf den Bildern abgebildete Person?
  • Wer kann Angaben zum Aufenthaltsort der Person machen?
  • Wer kann sachdienliche Hinweise geben, die zur Aufklärung der Sabotageakte beitragen können?
Ein Bild ist im Fahndungsportal der Polizei Brandenburg unter dem folgenden Link abrufbar: https://polizei.brandenburg.de/fahndung/polizei-sucht-tatverdaechtigen-nach-angr/5711943

Am Freitag (4. September) hatten Spezialeinheiten der Polizei NRW den zu einem Wohnmobil umgebauten Lkw des mutmaßlichen Verfassers des Bekennerschreibens auf einem Parkplatz im Kreis Düren entdeckt und durchsucht. Bei der Durchsuchung stellten die Einsatzkräfte umfangreiches Beweismittel u.a. Pyrotechnik sicher. Das Fahrzeug wird derzeit kriminaltechnisch untersucht.

Die Kriminalpolizei hat eine Ermittlungsgruppe eingerichtet und wertet u.a. Bild- und Videomaterial sowie Zeugenaussagen aus. Die Ermittler prüfen zudem Hinweise, die über das Online-Portal bei der Polizei eingegangen sind.

Das Hinweisportal der Polizei NRW ist unter dem Link https://nrw.hinweisportal.de/ freigeschaltet.

Darüber hinaus nimmt jede Polizeidienststelle Hinweise entgegen.

Einsatzkräfte der Polizei NRW sind weiterhin an Einrichtungen der kritischen Infrastruktur im Einsatz.

(Quelle: Polizei Köln, Fotos: Polizei (1) / ANC-NEWS (2))