Samstag, 28. Januar 2023

Marl: Herrenloser Koffer mit Attrappe auf Bahnsteig sorgt für Polizeieinsatz - Roboter sprengt Bombenattrappe - Bahnverkehr gesperrt

Am Bahnhof Marl-Sinsen hat es am Freitagabend (27.01.) einen größeren Polizeieinsatz gegeben. Gegen 18.40 Uhr hatte ein Zeuge bei der Polizei angerufen, nachdem er einen herrenlosen Koffer und einen verdächtigen Gegenstand daneben bemerkt hatte.

Aus Sicherheitsgründen wurde der Bereich abgesperrt und Experten dazu gerufen. Da nicht ausgeschlossen werden konnte, dass es sich um einen gefährlichen Gegenstand handelt, musste der Bahnhofsbereich weiträumiger gesperrt und evakuiert werden.

Einige Bewohner mussten ihre Wohnungen verlassen. Auch der Zugverkehr musste umgeleitet bzw. gestoppt werden. Der herrenlose Koffer konnte durch die Entschärfer gesichert und weggebracht werden.

Bei dem verdächtigen Gegenstand handelt es sich um eine Attrappe. Die weiteren Ermittlungen - unter anderem wegen Störung des öffentlichen Friedens - dauern an.

Die Polizei sucht Zeugen, die am späten Freitagnachmittag bzw. am frühen Freitagabend verdächtige Beobachtungen am Bahnsteig gemacht haben und möglicherweise gesehen haben, wer den Koffer und den verdächtigen Gegenstand dort abgelegt/zurückgelassen hat. Hinweise nimmt die Polizei unter Tel. 0800/2361 111 entgegen.

(Quelle: Polizei Recklinghausen, Fotos: Michael Weber / nrw-aktuell.tv)

Freitag, 27. Januar 2023

Großeinsatz in Heiligenhaus: Mann schießt auf Nachbarn und legt Wohnungsbrand - 33-Jähriger bei SEK-Einsatz festgenommen

In Heiligenhaus hat am Freitagmorgen (27. Januar 2023) ein 33 Jahre alter Mann in einem Mehrfamilienhaus mit einem Luftgewehr geschossen und dabei seine Nachbarn verletzt. Zudem legte der Mann Feuer in dem Mehrfamilienhaus. Spezialeinsatzkräfte der Polizei konnten den Mann festnehmen - die Feuerwehr der Stadt Heiligenhaus konnte den Brand löschen, sodass es zu keinen größeren Schäden kam.

Gegen 6:35 Uhr meldete sich eine Bewohnerin eines Mehrfamilienhauses am Schopshofer Weg in Heiligenhaus telefonisch bei der Polizei. Die Frau (25) gab an, dass ihr Nachbar gerade auf sie und ihren Ehemann (30) geschossen habe, zudem würde der Nachbar Feuer in ihrer Wohnung legen.

Da die Polizei von einer akuten Gefahr für Leib und Leben ausgehen musste, forderte sie Verstärkung in Form von Spezialeinsatzkräften an, die wenig später am Tatort eintrafen. Dort stellten die Einsatzkräfte eine starke Verrauchung in dem Haus fest.

Zudem hatte sich das geschädigte Ehepaar gemeinsam seiner wenige Monate alten Tochter auf dem Balkon im ersten Obergeschoss in Sicherheit gebracht. Mithilfe der Drehleiter der Feuerwehr konnte die Familie heruntergeholt werden. Anschließend wurden sie in ein Krankenhaus gebracht, wo die 25-Jährige stationär aufgenommen werden musste (eine Lebensgefahr besteht nicht). Ob auch ihr Mann im Krankenhaus bleiben muss, ist aktuell noch nicht klar - das gemeinsame Baby verblieb unverletzt.

Unterdessen ließ sich der Tatverdächtige widerstandslos von den Spezialeinsatzkräften festnehmen. Bei dem Mann handelte es sich um einen 33-jährigen Heiligenhauser, der in der Vergangenheit bereits polizeilich in Erscheinung getreten war. Der Mann wurde für die weiteren polizeilichen Maßnahmen zur Wache gebracht. Hier wurde festgestellt, dass der Tatverdächtige unter Alkoholeinfluss stand - ein bei ihm durchgeführter Atemalkoholtest ergab einen Wert von 1,2 Promille (0,6 mg/l).

Warum der 33-jährige auf seine Nachbarn geschossen haben soll und das Feuer legte ist aktuell noch vollkommen unklar und Gegenstand der eingeleiteten Ermittlungen. Ebenso noch unklar ist der bei dem Brand entstandene Sachschaden. Zumindest die Wohnung des Tatverdächtigen wurde durch den Brand jedoch nicht unerheblich beschädigt.

Derzeit laufen am Tatort noch die Spurensicherungsmaßnahmen der eingeschalteten Kriminalpolizei. Hierbei konnte auch die in Rede stehende Tatwaffe sichergestellt werden. Während des Einsatzes war der Schopshofer Weg im Bereich des Mehrfamilienhauses komplett gesperrt.

(Quelle: Polizei Mettmann, Fotos: Justin Brosch / nrw-aktuell.tv)

Großeinsatz der Feuerwehr Köln - Brand in einem der größten Wohnhäusern Europas - 27 Personen vom Rettungsdienst untersucht

Am Donnertag (26.01.) um 18:14 Uhr wurde die Feuerwehr Köln über die automatische Brandmeldeanlage des Uni Centers alarmiert. Parallel einlaufende Notrufe berichteten über eine Verrauchung des kompletten Treppenraumes.

Die ersteintreffenden Einsatzkräfte konnten dieses Meldebild bestätigen. Umgehend wurden Einsatzkräfte zur Kontrolle der betroffenen Bereiche eingesetzt. Ca. 60 Personen hatten sich vor Eintreffen der Feuerwehr selbstständig ins Freie begeben. Diese wurden durch den Rettungsdienst betreut. 27 Personen wurden durch Notärzt*innen gesichtet, ein Transport ins Krankenhaus war nicht erforderlich.

Aufgrund der ausgedehnten Rauchausbreitung gestaltete sich das Auffinden des Brandherdes zeitaufwändig. Dieser konnte im vierten Obergeschoss lokalisiert werden, in dem sich die Lagerräume der Anwohner befinden.

Um 21 Uhr wurde die Brandbekämpfung abgeschlossen. Mit Hilfe eines Hochdrucklüfters wurden die betroffenen Bereiche entraucht. Alle Wohnungen konnten an die Bewohner zur weiteren Nutzung übergeben werden. Die Einsatzstelle wurde zu weiteren Ermittlungen an die Polizei übergeben.

Feuerwehr und Rettungsdienst waren mit 99 Einsatzkräften und 30 Fahrzeugen im Einsatz.

(Quelle: Feuerwehr Köln, Fotos: Vincent Kempf/ nrw-aktuell.tv)

Donnerstag, 26. Januar 2023

Witten: Kiosk mit Messer versucht zu überfallen - Mitarbeiter sperrt Tatverdächtigen in Verkaufsraum ein

Als Polizeibeamte am Mittwochabend, 25. Januar, gegen 23 Uhr nach einem Notruf an der Wittener Straße 9 in Witten-Herbede eintrafen, stand der Kiosk-Mitarbeiter vor der Tür - und hatte den Räuber drinnen eingesperrt.

Der Tatverdächtige (36, ohne festen Wohnsitz) war zuvor in den Verkaufsraum des Kiosks gekommen, um Pfandflaschen umzutauschen. Plötzlich bedrohte er den Angestellten (45, aus Hattingen) mit einem Messer und forderte Bargeld.

Der Hattinger nutzte eine günstige Gelegenheit zur Flucht ins Freie und hielt die Eingangstür des Kiosks von außen zu, bis die Polizei eintraf.

Die Beamten nahmen den Tatverdächtigen vorläufig fest. Da der Mann unter dem Einfluss von Alkohol und Drogen stand, wurde ihm eine Blutprobe entnommen.

(Quelle: Polizei Bochum, Foto: Symbolbild / nrw-aktuell.tv)

Oberhausen: Nach harten Schlägen verliert Heranwachsender Augenlicht - Polizei fahndet mit Fotos nach den Tätern

Am 16.11.2022 gegen 19:00 Uhr sind zwei Heranwachsende (18/18) an der Coca-Cola-Oase im Westfield-Einkaufszentrum in Oberhausen von zwei Unbekannten zusammengeschlagen worden. Einer der jungen Männer ist am Auge verletzt worden und hat trotz mehrfacher Operationen das Augenlicht verloren. Die Polizei Oberhausen fahndet nun per Foto nach den Tätern.

Die Heranwachsenden hielten sich im Bereich der Coca-Cola-Oase auf. Einer der Täter sprach zunächst mit den beiden und schlug dann unvermittelt einem mit der Faust ins Gesicht. Anschließend kam ein weiterer unbekannter Täter dazu und schlug dem jungen Mann ebenfalls brutal mehrfach ins Gesicht. Trotz einer Notoperation und mehrfacher Nachoperationen konnte das Augenlicht nicht gerettet werden. Der zweite Heranwachsende wurde nur leicht verletzt. Die Täter raubten zudem noch ein Handy.

Nach ersten Ermittlungen erfolgt jetzt eine Öffentlichkeitsfahndung mit Fotos im Fahndungsportal der Polizei NRW unter https://polizei.nrw/fahndung/96831.

Wer Angaben zu diesem Vorfall oder den Tätern machen kann meldet sich bitte beim Kommissariat 12 der Polizei Oberhausen unter 0208 826-0 oder poststelle.oberhausen@polizei.nrw.de.

(Quelle/ Fotos: Polizei Oberhausen)

Bochum: Trunkenheitsfahrt auf der B448 - Fahrer bremst auf Autobahn ab und verursacht Unfall - Polizei stellt Führerschein sicher

Am Mittwochabend (25. Januar) kam es gegen 21.20 Uhr auf der A 448 bei Bochum zu einem Verkehrsunfall. Zwei Männer wurden dabei leicht verletzt.

Ersten Ermittlungen zufolge befuhr ein 38-jähriger Bochumer zunächst die A 40 in Richtung Essen. Er hielt kurz auf dem Seitenstreifen und setzte anschließend seine Fahrt auf die A 448 in Richtung Essen fort.

Plötzlich bremste er seinen VW bis zum Stillstand ab. Ein 25-jähriger Hattinger konnte nicht mehr reagieren und fuhr auf den VW auf. Das Auto des Bochumers schleuderte gegen die Leitplanke und drehte sich.

Die eingetroffenen Polizisten stellten Alkoholgeruch bei dem Bochumer fest. Beide Fahrzeugführer wurden leicht verletzt in nahe gelegene Krankenhäuser gebracht.

Der 38-Jährige musste seinen Führerschein abgeben. Die Autobahn blieb für die Unfallaufnahme gesperrt. Den Sachschaden schätzt die Polizei auf 8.500 Euro.

(Quelle: Polizei Dortmund, Foto: Symbolbild / nrw-aktuell.tv)

Mittwoch, 25. Januar 2023

Tödlicher Messerangriff in Essen: Frau auf offener Straße niedergestochen - Mutmaßlicher Täter vor Ort festgenommen - Mordkommission eingerichtet

Am Mittwochmorgen (25.01.) wurden Polizei und Rettungsdienst ins Essener Südostviertel alarmiert. Gegen 09:20 Uhr hatten sich mehrere Anrufer bei der Polizei gemeldet und berichtet, dass im Bereich Manteuffelstraße/Werderstraße ein Mann auf offener Straße auf eine Frau eingestochen habe. Der mutmaßliche Täter konnte noch vor Ort festgenommen werden.

Die schwer verletzte Frau wurde unter Reanimationsbedingungen in ein Krankenhaus transportiert, erlag jedoch kurze Zeit später ihren Verletzungen. Der Tatort wurde weiträumig abgesperrt.

Die Polizei war mit einem Großaufgebot vor Ort. Die umfangreiche Spurensicherung dauerte bis zum späten Vormittag.

Die Kriminalpolizei hat erste Ermittlungen zu den Hintergründen und zum Tathergang aufgenommen. Eine Mordkommission wurde ebenfalls eingerichtet.(jh)

(Foto: Justin Brosch/ nrw-aktuell.tv)

Dienstag, 24. Januar 2023

Amokandrohung an Krefelder Gymnasium - Sprengstoffspürhunde durchsuchen Gebäude - Polizei zeigt am Dienstagmorgen starke Präsenz

Am Montagnachmittag (23. Januar 2023) ist bei der Schulleitung des Maria-Sibylla-Merian Gymnasiums eine Amokandrohung eingegangen. Die Schulleitung verständigte umgehend die Polizei, die die Ermittlungen aufgenommen hat. Neben den Ermittlungen zur Herkunft der Drohung wurde die Schule im Laufe der Nacht mit Sprengstoffspürhunden durchsucht.

Es wurden keine verdächtigen Gegenstände gefunden. Nach jetzigem Stand gehen Schulleitung und Polizei nicht von einer Ernsthaftigkeit der Drohung aus. Aus diesem Grund soll heute auch der Unterricht wie gewohnt stattfinden.

Trotzdem wird die Polizei heute mit starken Kräften vor Ort sein.

Die Ermittlungen dauern an.

(Quelle: Polizei Krefeld, Foto: Symbolbild / nrw-aktuell.tv)