Donnerstag, 13. Dezember 2018

Plantagen Fund sorgt für THW- und Feuerwehreinsatz bei Aachen

Spuren führten von einer Shisha-Bar zur Plantage: Am Dienstag (12.12.) durchsuchten Beamte des Zollfahndungsamtes Essen zwei Objekte in Aachen und Stolberg und stellten 27 kg unversteuerten Wasserpfeifentabak, ca. 4.000 Euro Bargeld sowie eine Indoor-Cannabis-Plantage mit 341 Marihuanapflanzen sicher. Die Ermittlungen richten sich u.a. gegen einen 31-jährigen syrischen Staatsangehörigen.

Bei der Durchsuchung der Shisha-Bar fielen den Zollfahndern im Keller des Hauses schwarze Mülltüten mit Blumenerde und grünen Blattresten auf. Sie bemerkten, dass auch die Stromleitungen im Keller manipuliert waren.

Das erste und zweite Obergeschoß waren augenscheinlich unbewohnt und die Fenster abgedunkelt. Aber dorthin verliefen die manipulierten Stromleitungen. Oben im Treppenhaus roch es nach Marihuana. In den zwei Obergeschossen fanden die Fahnder eine sehr professionell aufgebaute Indoor-Cannabis-Plantage vor.

Insgesamt wurden 341 Cannabispflanzen und das gesamte Equipment der Indoor-Plantage sichergestellt und mit Unterstützung des THW abtransportiert. Der Straßenverkaufswert der aufgefundenen Plantage beläuft sich, laut Zoll, auf ca. 190.000 Euro.

(Quelle/Fotos: Zoll und Johannes Jäger)

Hund macht Tour mit dem NRW-Express - Bundespolizisten sorgen für ein Happy End

Eine Streife der Bundespolizei wurde zu einem sehr haarigen Einsatz gerufen. Die Zugbegleiterin des RE 1 (NRW-Express) forderte über die Leitstelle der Bundespolizei eine Streife an. Hintergrund war ein Fahrgast mit vier Pfoten. Der Hund hatte einfach den Zug bei Düren bestiegen - ohne Frauchen oder Herrchen.

Die Beamten erwarteten die Zugbegleiterin mitsamt dem Tier am Eschweiler Hauptbahnhof. Die Bundespolizisten konnten einen Tragegurt kurzerhand zu einer Hundeleine umfunktionieren und nahmen den Hund mit zur Dienststelle in Eschweiler. Aufgrund der Hundemarke konnte die Hundehalterin durch die Landespolizei Düren schnell ermittelt werden. Die Hundehalterin war sichtlich erleichtert, ihren Vierbeiner wieder wohlbehalten in Empfang nehmen zu können und alles ein gutes Ende genommen hatte.

Ein Sprecher: "Weil sich der niedliche Vierbeiner reumütig zeigte, sahen die Beamten von einer Anzeige wegen Erschleichen von Leistungen ab." Übrigens: Wäre der Hund mit dem Frauchen im Zug gewesen, hätte der halbe Fahrpreis für das Tier anfallen müssen, laut Deutscher Bahn.

(Quelle/Foto: mit Bundespolizei)

Polizei stoppt illegales Autorennen in Duisburg-Marxloh - Führerscheine der "Rennfahrer" sichergestellt

Am Mittwochabend (12.12.) filmte eine Gruppe junger Männer in Duisburg gegen 23:05 Uhr zwei Autos, die vor einer roten Ampel auf der Duisburger Straße in Fahrtrichtung Marxloh standen.

Die Situation zog das Interesse einer zivilen Streifenwagenbesatzung auf sich, die mit ihrem Auto direkt hinter den beiden Fahrzeugen in Höhe der Kampstraße befanden. Noch bevor die Beamten die beiden ansprechen konnten, ließen die Fahrer des roten Audi A3 (24) und eines grauen Subaru Impreza (25) ihre Motoren aufheulen. Als kurz danach die Ampel auf Grünlicht wechselte, rasten sie mit quietschenden Reifen los.

Die Polizisten mussten den Streifenwagen stark beschleunigen, um die Verkehrsrowdies nicht aus den Augen zu verlieren. Zeitgleich riefen sie über Funk Verstärkung. In Höhe der Buschstraße konnten die Beamten das Rennen beenden. Aufgrund ihrer Feststellungen stellten die Beamten beide Fahrzeuge und die Führerscheine der Fahrer sicher. An mindestens einem Fahrzeug entdeckten sie technische Veränderungen, die zum Erlöschen der Betriebserlaubnis führen. Gegen beide Duisburger leiteten sie Strafverfahren wegen der Teilnahme an einem illegalen Rennen ein.

(Quelle: Polizei Duisburg, Foto: Symbolbild)

Mittwoch, 12. Dezember 2018

Messerstecherei in Essen: Polizei fahndet nach vier Tatverdächtigen und bittet um Hinweise

In der Nacht zu Mittwoch (12.12.) gegen 00.15 Uhr endete eine Streitigkeit unter Männern mit einer Stichverletzung in einer Spielhalle auf der Steeler Straße in Essen.

Zwei Brüder (19, 24) hielten sich in der Spielhalle auf als vier unbekannte Männer dort erschienen. Einer aus der Gruppe sprach den 19-Jährigen in ausländischer Sprache an. Da er diese nicht verstehen konnte, reagierte er nicht auf ihn. Es folgte zunächst eine verbale Auseinandersetzung. Plötzlich ging einer der Personen auf den 19- Jährigen zu und verletzte ihn vermutlich mit einem Messer. Der 19-Jährige wurde leicht verletzt im Krankenhaus behandelt. Die Tatverdächtigen flüchteten.

Sie sind zwischen 20 und 25 Jahren alt, 170-175cm groß, sollen ein südländisches Aussehen haben, sprachen Deutsch mit Akzent und waren dunkel gekleidet. Der Haupttäter trug eine schwarze Kapuze auf dem Kopf und hatte auffallend dichte Augenbrauen. Zeugen, die Hinweise zu dem Vorfall oder den flüchtigen Personen geben können, werden gebeten, sich bei der Polizei unter 0201/820-0 zu melden.

(Quelle: Polizei Essen, Fotos: Michael Weber)

Rentner mit Rollator wird Opfer einer Diebesbande - Wer erkennt die Personen auf den Fotos?

In Hagen kam es zu einem Bandendiebstahl in der Innenstadt. Dort hob ein damals 76-Jähriger zunächst Geld ab, um anschließend eine Drogerie in der Elberfelder Straße aufzusuchen.

Das abgehobene Geld, ein niedriger vierstelliger Betrag, bewahrte er in einer Tasche an seinem Rollator auf. Beim Bezahlen stellte er fest, dass sein Portemonnaie verschwunden war. Bei der Auswertung der Videoaufnahmen stellte sich heraus, dass der Hagener vermutlich Opfer einer Diebesbande wurde. Der Kripo liegt jetzt ein Beschluss zur Öffentlichkeitsfahndung vor. Tatzeitpunkt war der 31.07.2018.

Die Polizei fragt: Wer kennt die abgebildeten Personen oder kann Hinweise auf ihren Aufenthaltsort geben? Die Ermittler sind unter 02331/986-2066 erreichbar.

(Quelle/Fotos: Polizei Hagen)

Coesfeld: Frau erleidet Schlaganfall und winkt um Hilfe - Autofahrer fahren einfach vorbei

Die Polizei in Coesfeld: "Dieser Vorfall macht und nachdenklich und ist erschreckend." Eine Frau (66) aus Gronau hat am Dienstag (11.12.) gegen 14.30 Uhr während der Autofahrt in Höhe der Kreuzung B474/L600 in Dülmen wahrscheinlich einen Schlaganfall erlitten.

Sie stand vor einer Ampel und versuchte, durch Winken aus dem Fenster auf ihre Notlage aufmerksam zu machen. Mehr bewegen konnte sie sich in ihrem Zustand nicht. "Nach unserem Kenntnisstand müssen mehrere Autofahrer vorbeigefahren sein, ohne zu helfen", so ein Sprecher der Polizei.

Erst ein zufällig vorbeikommender Polizist erkannte die Notlage der Frau, rief den Rettungsdienst und kümmerte sich bis zu dessen Eintreffen um sie. Die Dame wurde ins Krankenhaus gebracht. Lebensgefahr bestand zum Glück nicht - aber das konnten die vorbeifahrenden Autofahrer ja nicht wissen. Eine Bitte der Polizei: Haben Sie ein Auge für Ihre Mitmenschen, die Hilfe brauchen. Zeigen Sie Zivilcourage.

(Quelle/Foto: Polizei Coesfeld)

Dienstag, 11. Dezember 2018

Über 5 Millionen Kalorien: Flüssige Schokolade verteilte sich auf der Straße in Werl

Ungewöhnlicher Einsatz in der Weihnachtszeit für die Feuerwehr in Werl im Kreis Soest am Montagabend (10.12.). Gegen 20:00 Uhr alarmierte eine dort ansässige Schokoladenmanufaktur die Feuerwehr und berichtete, dass etwa eine Tonne flüssige Schokolade aus einem Tank übergelaufen sei.

Die kalorienreiche Masse floss über den Hof der Firma bis auf die dortige Weststraße und bildete eine zehn Quadratmeter große Schokolache. Mithilfe einer zusätzlich bestellten Fachfirma befreiten die Einsatzkräfte der Feuerwehr mit Schaufeln die Straße, die für Stunden gesperrt werden musste, von der braunen Soße mit über 5.280.000 Kalorien. (ReA)

(Foto: Feuerwehr Werl)

Falschen Sprit getankt - Kein Problem! Es gibt doch Staubsauger...

Wie die Polizei Dortmund am Dienstag (11.12.) berichtet, tankte in der vergangenen Woche (06.12.) ein 30-jähriger Mann sein Fahrzeug an einer Tankstelle an der Frohlinder Straße in Dortmund. Insoweit kein Problem - bis er beim Tanken bemerkte, dass es sich um den falschen Kraftstoff handelte.

Doch der Mann wusste sich selbst zu helfen, dachte er zumindest und schob sein Fahrzeug zur Staubsaugeranlage der Tankstelle und begann, das Benzin mit einem elektrischen Staubsauger aus dem Tank zu saugen!

Der Staubsauger explodierte daraufhin und ging in Flammen auf. Der Autofahrer kümmerte sich nicht um den Schaden, er gab einfach einem Tankstellenmitarbeiter Bargeld in die Hand und bat ihn den Vorfall für sich zu behalten. Danach floh der 30-Jährige vom Gelände. Alarmierte Polizisten nahmen vor Ort die Ermittlungen auf. Auch wenn der Tatbestand der "maximalen Dummheit" erfüllt wurde, fertigten die Beamten nur eine Strafanzeige aufgrund der Sachbeschädigung.

(Quelle: Polizei Dortmund, Foto: nrw-aktuell.tv Symbolfoto)