Montag, 19. November 2018

Bedrohungslage in einer Bochumer Tankstelle - Täter soll Kassiererin in seiner Gewalt haben

Update 11:20 Uhr: Zugriff nach Bedrohungslage in Tankstelle in Bochum erfolgt. Täter soeben durch SEK festgenommen. Angestellte zuvor unverletzt aus Tankstelle geführt.


Am Montagmorgen (19.11.) ist die Polizei mit zahlreichen Kräften unter Beteiligung eines SEK zu einer Tankstelle auf der Hauptstraße im Stadtteil Langendreer ausgerückt.

Dort soll nach ersten Informationen ein Unbekannter eine Mitarbeiterin in seine Gewalt gebracht haben. Die Straßen im Bereich von mehreren Hundert Metern um die Tankstelle wurden gesperrt. Nach offiziellen Informationen soll kein terroristischer Hintergrund vorliegen. Weitere Einzelheiten sind zur Zeit noch nicht bekannt. Die Polizei bittet darum, den Bereich weiträumig zu umfahren.

(Foto: Rene Anhuth)

80.000 Euro Belohnung ausgelobt für Tathinweise nach schwerem Säure-Anschlag in Haan

Die innogy SE hat eine Belohnung von bis zu 80.000 Euro ausgesetzt für Hinweise, die zur Aufklärung des Säure-Anschlags auf Finanzvorstand Bernhard Günther und zur Ergreifung der nach wie vor unbekannten Täter führen. Hintergrund ist die Entscheidung der Staatsanwaltschaft Wuppertal, die am 28. September 2018 bekannt gegeben hat, das Ermittlungsverfahren wegen des Säureattentats auf Bernhard Günther einzustellen, da die Täter nicht ermittelt werden konnten.

Die Staatsanwaltschaft hat zeitgleich zugesichert, das Verfahren wieder aufzunehmen, sollten sich neue Ermittlungsansätze ergeben. Deshalb wendet sich der Vorstand der innogy SE jetzt an die Öffentlichkeit mit der Bitte um Hinweise, um den feigen Anschlag auf das Vorstandsmitglied der innogy doch noch aufzuklären. Bernhard Günther wurde am Sonntag, 4. März 2018, gegen 9:20 Uhr von zwei unbekannten Männern auf einem Fußweg in einer Parkanlage in Haan (Kreis Mettmann) unvermittelt angegriffen, zu Boden gebracht und mit einer ätzenden Flüssigkeit überschüttet. Danach flüchteten die Täter in unbekannte Richtung. Bernhard Günther erlitt schwerste Verletzungen.

Hinweis: Die Belohnung ist ausschließlich für Privatpersonen bestimmt. Ausgeschlossen von der Belohnung sind Personen, zu deren Berufspflichten die Verfolgung strafbarer Handlungen gehört. Haben mehrere Personen an der Aufklärung der Straftat entscheidend mitgewirkt, so wird die Belohnung nach dem Verhältnis der Mitwirkung gezahlt. Wer sachdienliche Hinweise zur Aufklärung der Straftat geben kann, wird gebeten, sich bei der Polizei Düsseldorf, jeder anderen Polizeidienststelle oder der Anwaltskanzlei Simmons & Simmons zu melden. Von diesen wird absolute Vertraulichkeit und Diskretion sichergestellt. Auf Wunsch können die Hinweisgeber auch anonym bleiben.

Das Fahndungsplakat ist auch hier als Download zu finden.

Hinweise bitte an die Polizei Düsseldorf, Mordkommission „MK Säure“: 0211/870-0.

(Quelle: innogy SE, Foto: Patrick Schüller)

Sonntag, 18. November 2018

Einsatz in Asylbewerberunterkunft in Dortmund eskaliert: Polizist schießt auf Flüchtling

In der Nacht zu Sonntag (18.11.) kam es in einer Dortmunder Flüchtlingseinrichtung zunächst zu einer Auseinandersetzung von zwei 19-Jährigen, bei denen eine Person mittels Messer leicht verletzt wurde. Während der Sachverhaltsklärung wurden Polizeibeamte durch einen der 19-Jährigen mit einem Messer angegriffen.

Durch den Einsatz von Reizstoffsprühgeräten konnte er, laut Polizei, nicht aufgehalten werden, so dass er letztlich nur durch einen Schuss in den Unterschenkel gestoppt werden konnte. Es besteht zurzeit keine Lebensgefahr für den Angeschossenen. Der Schuss wird, so die Behörde weiter, beim derzeitigen Ermittlungsstand als Notwehrhandlung gewertet. Bei dem Einsatz war, laut einem Medienbericht, auch ein Spezialeinsatzkommando (SEK) der Polizei beteiligt. Gegen den 19-jährigen Tatverdächtigen wird wegen gefährlicher Körperverletzung und Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte ermittelt. Weitere Ermittlungen werden aus Neutralitätsgründen durch eine Mordkommission des Polizeipräsidiums Recklinghausen durchgeführt.

(Quelle: mit Polizei Dortmund, Foto: Symbolbild)

Ende einer Alkoholfahrt: Betrunkener Fahrzeugführer kracht in fünf Autos in Mülheim/Ruhr

Schwerer Verkehrsunfall am Sonntagmorgen (18.11.) gegen 07:15 Uhr in Mülheim an der Ruhr. Auf der Schwerinstraße im Stadtteil Styrum endete die Fahrt eines 25-Jährigen mit einem dunkelroten VW Vento. Zuvor hatte der Fahrer die Kontrolle über den Wagen verloren und krachte dort in fünf geparkte Pkws. Ein 22-jähriger Beifahrer wurde bei dem Unfall verletzt, während der mutmaßliche Unfallverursacher unverletzt blieb.

Bei ihm wurde vor Ort, durch die eingesetzten Polizeibeamten, ein Atemalkoholtest durchgeführt, der einen Wert von 1,6 Promille ergab. Zwecks Entnahme einer Blutprobe wurde er zu einer Wache verbracht. Die Straße musste während der Einsatz- und Bergungsmaßnahmen komplett gesperrt werden. Die Höhe des Sachschadens, der erheblich ausfallen dürfte, wird derzeit durch die Polizei ermittelt. (ReA)

(Foto: ANC-NEWS)

Essen: Lauter Knall, dann stand der Dachstuhl eines Mehrfamilienhauses in Flammen

Auf der Ripshorster Strasse in Essen-Dellwig ist es am frühen Sonntagmorgen (18.11.) gegen 04:30 Uhr zu einem schweren Brand im Dachgeschoss eines Mehrfamilienhauses gekommen. Die Mieter einer Wohnung im oberen Stockwerk des Hauses wurden dort durch einen lauten Knall, möglicherweise aufgrund einer Verpuffung oder einer Explosion, geweckt und flüchteten.

Auf dem Weg nach unten ins Freie klingelten sie die übrigen Hausbewohner wach. Bei Eintreffen der ersten Feuerwehrkräfte schlugen die Flammen bereits meterhoch aus dem Dachstuhl. Alle Bewohner konnten das Gebäude verlassen. Zwei Personen aus der Brandwohnung wurden mit Verdacht auf Rauchgasvergiftungen in ein umliegendes Krankenhaus verbracht. Feuerwehrsprecherin Susanne Klatt: "Der Löschangriff gestaltete sich anfangs schwierig, da sich im Bereich des brennenden Hauses eine Baustelle befindet und die engen Straßen ohnehin schon sehr schwierig für Großfahrzeuge zu befahren sind." Die übrigen 15 Bewohner aus dem Haus wurden in einem Bus der Ruhrbahn betreut. Die Feuerwehr Essen war am Einsatzort mehrere Stunden mit den Löscharbeiten beschäftigt. Die Brandursache wird derzeit von Experten der Kriminalpolizei ermittelt.

(Foto: Klaus Felder)

Samstag, 17. November 2018

Auf dem Nachhauseweg: Junge (9) sorgt für 50.000 Euro Sachschaden in Oberhausen

Am Freitag (16.11.) wurden in den Nachmittagsstunden im Bereich Oberhausen-Alstaden auf der Derfflingerstraße und den Straßen "Franzenkamp" und "Breitenbruch" insgesamt 30 geparkte Fahrzeuge zerkratzt. Bereits am Mittwoch (14.11.) wurden auf der Alstadener Straße über die Derfflinger Straße zum "Breitenbruch" mehr als 20 geparkte Autos zerkratzt. Der entstandene Sachschaden der insgesamt 50 beschädigten Autos beläuft sich, laut Polizei Oberhausen, auf über 50.000 Euro.

Zeugenhinweise führten auf die Spur eines 9-jährigen Schülers, der dringend tatverdächtig ist, die Sachbeschädigungen auf dem Nachhauseweg begangen zu haben. Laut Herrn Hinz von der Polizeileitstelle Oberhausen gegenüber nrw-aktuell.tv am Samstag, kommt der Junge für beide Taten in Betracht. Zuvor fahndete die Polizei nach „Vandalen“ da die Behörde zuvor von mehreren Tätern ausging. Die weiteren Ermittlungen der Kriminalpolizei dauern derzeit an.(ReA)

(Foto: Polizei Oberhausen)

Vorsicht vor Straßenglätte und besonders auf den Brücken in den Morgenstunden! Polizei meldet zahlreiche Verkehrsunfälle

Aufgepasst auf den Straßen und besonders auf den Brücken in den Morgenstunden! Erhebliche Straßenglätte hat am Samstagmorgen (17.11.) zu zahlreichen Verkehrsunfällen geführt. Auf der Autobahn 42 krachte es, nach Angaben eines Sprechers der Polizeileitstelle, insgesamt neun Mal zwischen 07:00 Uhr und 09:45 Uhr. Bei Temperaturen um den Gefrierpunkt erwies sich die Brücke über dem Rhein-Herne-Kanal zwischen Bottrop-Süd und Altenessen als besonderer Unfallschwerpunkt.

"Die Fahrbahn auf der A42 war an der Stelle spiegelglatt", so der Sprecher der Polizei gegenüber nrw-aktuell.tv weiter. Bei einem der neun Unfälle wurde eine schwangere Beifahrerin (30) verletzt und musste ins Krankenhaus verbracht werden. Sechs der beteiligten Fahrzeuge waren nicht mehr fahrbereit und mussten abgeschleppt werden. Die Autobahn musste zeitweise in den Fahrtrichtungen Dortmund und Duisburg gesperrt werden. Den Sachschaden schätzt die Polizei auf insgesamt 65.000 Euro.

Fast zeitgleich kam es bei Straßenglätte im Kreis Coesfeld zu einem schweren Unfall. Eine junge Fahrerin verunglückte hier mit ihrem Pkw und landete kopfüber im Graben, auf einer Landstraße zwischen Dülmen und Lüdinghausen. Die verletze Fahrerin und ihr Hund wurden von Ersthelfern aus dem Wrack befreit, sie wurde danach von einem Notarzt vor Ort behandelt und in ein Krankenhaus gebracht. An der Unfallstelle wurde die Straße für den Verkehr gesperrt. (ReA)

(Foto1: Symbolbild, Foto2: Andre Braune)

Fahrer mit Taschenlampe geblendet: Ein Toter und mehrere Schwerverletzte auf der A59 bei Duisburg

In den frühen Samstagmorgenstunden (17.11.) ist es auf der A59 bei Duisburg in Höhe der Anschlussstelle Zentrum zu einem tödlichen Unfall gekommen.

Ein mit fünf Personen, alle Insassen zwischen 22 und 24 Jahren, besetzter Kleinwagen (Peugeot) befuhr die A59 in Richtung Dinslaken. Plötzlich soll ein Beifahrer (23) dem 22-jährigen Fahrer mit einer Taschenlampe ins Gesicht geleuchtet haben. Der Fahrer verlor sofort die Kontrolle über den Wagen und geriet ins Schleudern. Während des dreifachen Überschlages wurde der Beifahrer aus dem Wagen geschleudert. Ein herannahender 24-jähriger Fahrzeugführer überrollte den jungen Mann.

Der 23-Jährige war sofort tot. Eine weitere Person aus dem überschlagenen PKW erlitt massive Kopfverletzungen und schwebt in akuter Lebensgefahr, laut Polizei. Alle weiteren Insassen wurden mittelschwer bis schwer verletzt. Die Mitfahrer sollen alle unter Alkoholeinfluss gestanden haben. Die A59 ist seit Unfallzeitpunkt 4:30 Uhr in Fahrtrichtung Dinslaken voll gesperrt. Die Polizei führte eine umfangreiche Spurensicherung durch und stellte u.a. die Taschenlampe sicher. Weitere Ermittlungen laufen derzeit.

(Fotos: Michael Weber)

Freitag, 16. November 2018

Mutmaßlicher Porsche-Dieb sorgt selbst fürs Fahndungsfoto - Polizei bittet um Hinweise

In der Nacht vom 10. auf den 11. Juli 2018 (Dienstag/Mittwoch) wurde in der Straße "Brucker Holt" in Essen-Bredeney ein schwarzer Porsche Cayenne gestohlen. Der Besitzer hatte den Wagen am Abend gegen 18:30 Uhr am Fahrbahnrand geparkt. Am Morgen musste er feststellen, dass das Auto verschwunden war.

Jetzt sucht die Polizei einen bislang unbekannten Tatverdächtigen mit einem Foto. Dieses stammt aus einer Messanlage der Bundesautobahn 44. Am frühen Morgen des 11. Juli wurde das Fahrzeug dort bei einem Geschwindigkeitsverstoß videografiert. Auf dem Fahrersitz ist eine männliche Person zu erkennen.

Hinweise zu seiner Identität, seinem Aufenthaltsort oder dem Verbleib des Autos mit dem Kennzeichen "E-GA1305" nimmt die Polizei unter 0201/829-0 entgegen.

(Quelle/Foto: Polizei Essen)

Essen: Mann will sich vor einem Feuer retten und stürzt aus dem Fenster - Lebensgefahr

Donnerstagabend (15.11.) hat es in einem Mehrfamilienhaus an der Tiefbaustraße (Essen-Altenessen) gebrannt. Alle Zimmer einer Wohnung im zweiten Obergeschoss des sechs-Parteien-Hauses brannten bei Eintreffen der ersten Kräfte in voller Ausdehnung. Flammen schlugen aus den Fenstern und drohten in den Dachstuhl überzugehen, die Wohnungseingangstür war bereits zu großen Teilen weggebrannt.

Ein Mann saß auf einer Fensterbank der Brandwohnung, versuchte sich hinab zu hangeln, stürzte dabei aber ab und fiel auf das Heck eines abgestellten Pkw. Der 66-jährige trug durch Sturz und vorherige Brandeinwirkung lebensgefährliche Verletzungen davon. Notarzt und Rettungssanitäter versorgten ihn vor Ort, anschließend erfolgte der Transport in eine Klinik. Die übrigen Bewohner des Hauses hatten sich bereits unverletzt ins Freie gerettet. Sie wurden von Nachbarn betreut. Über eine Drehleiter und im Innenangriff brachten die Feuerwehrleute den Brand unter Kontrolle. Um alle Glutnester zu erreichen, mussten Teile des Mobiliars und eine größere Menge Bücher hinausgeschafft und im Innenhof abgelöscht werden.

Bei den Nachlöscharbeiten wurde deutlich, wie intensiv das Feuer gewütet haben muss. Der Putz war von Decken und Wänden geplatzt, Wände zeigten Spannungsrisse. Die Brandursache und die Höhe des Sachschadens sind nicht bekannt. Die Kriminalpolizei ermittelt.

(Quelle: Feuerwehr Essen, Fotos: Justin Brosch)

Donnerstag, 15. November 2018

Lebendes Kaninchen einfach in einer Mülltonne entsorgt - Polizei bittet um Zeugenhinweise zum Täter

Ein anonymer Hinweis an die Polizei rettete am Mittwochmittag (14. November) womöglich einem Kaninchen das Leben. Der Hinweisgeber berichtete davon, dass sich in einer Mülltonne an der Karl-Goerdeler-Straße in Radevormwald (Oberbergischer Kreis) ein lebendes Kaninchen befände. Ein Beamter konnte kurze Zeit später an beschriebener Stelle tatsächlich ein Kaninchen auffinden. Es wurde aus seiner misslichen Lage befreit und vom Ordnungsamt in Obhut genommen.

Nach einer tierärztlichen Untersuchung, die dem Tier einen hervorragenden Gesundheitszustand bescheinigte, hat das Kaninchen nun zunächst bei einer Mitarbeiterin des Ordnungsamtes Unterschlupf gefunden. Die Polizei erstattete eine Strafanzeige und bittet um Hinweise unter der Telefonnummer 02261-81990.

(Quelle/Fotos: Kreispolizeibehörde Oberbergischer Kreis)

Polizei: Feiger, heimtückischer Angriff und Raub durch Personengruppe in Oberhausen - Zeugen werden dringend gesucht!

Nach ersten Ermittlungen stellt sich, laut Polizei, ein Raub vom Samstag (10.11. gegen 01:00 Uhr) an der Mülheimer Straße in Oberhausen als besonders feige und heimtückisch heraus.

Die Polizei sucht dringend Zeugen unter 0208 826-0 oder poststelle.oberhausen@polizei.nrw.de.

Was ist passiert?

Zwei Jugendliche (beide 17 Jahre alt) und ein junger Mann (18 Jahre alt) aus Krefeld sind am Samstag brutal zusammengeschlagen und beraubt worden. Die beiden 17-Jährigen gingen in Richtung Hauptbahnhof. Der 18-Jährige kam hinzu. Sechs bis acht unbekannte südländisch aussehende männliche Personen schlugen und traten im Bereich eines Grünstreifens an der Trasse, zwischen Mülheimer Straße und der Tannenbergstraße auf die drei Opfer ein. Mit einem Rettungswagen wurden die Überfallenen in ein Krankenhaus gebracht und behandelt. Dabei entwendeten sie unter anderem Wertgegenstände, eine Jacke, ein Handy und ein Portemonnaie. Die Täter sollen den dreien bereits im Zug von Düsseldorf nach Oberhausen aufgefallen sein.

Beschreibungen:

  • Nach ersten Aussagen handelt es sich bei den Tätern vermutlich um türkischstämmige Personen.
  • Ein Täter trug eine auffällige blaue Kappe von Nike, einen schwarzen Pullover von Nike, eine Louis Vuitton Tasche, blaue Jeans, schwarze Adidas Ultra Boost Schuhe.
  • Ein Zweiter hat längere schwarze Haare, ist circa 185 cm groß, bekleidet mit einer Wellensteyn Jacke, schwarz.
  • Ein Dritter ist circa 175 cm groß, ebenfalls mit einer Wellensteyn Jacke bekleidet. Der Vierte trug ein T-Shirt von Disquit, grau, eine schwarze Jacke, Gürtel von Luis Vuitton, Schuhe von Yeezy 350, weiß.

(Quelle: Polizei Oberhausen, Foto: Symbolbild)

Gericht ordnet Fahrverbote in Essen und Gelsenkirchen an - Sogar die A40 ist betroffen!

Das Verwaltungsgericht in Gelsenkirchen hat am Donnerstag (15.11.) entschieden: Fahrverbote für Dieselfahrzeuge in Essen und Gelsenkirchen sollen kommen. Für Essen soll das Fahrverbot, für Diesel unter EURO-5 und für Benziner unter EURO-3, ab dem Juli 2019 gelten. Es seien insgesamt 18 der 50 Stadtteile betroffen, darunter befindet sich auch ein Teilstück der viel befahrenen A40.

Das Land NRW könnte noch in Berufung gehen. Deswegen seien die aktuellen Urteile noch nicht rechtskräftig, laut einem Sprecher. Sollte das Urteil rechtskräftig werden, gelten die Regeln ab September 2019 dann auch für EURO-5 Dieselfahrzeuge. In Gelsenkirchen ist die Kurt-Schumacher Straße vom Fahrverbot betroffen. Für Diesel unter EURO-6 Norm und für Benziner unter EURO-3. Anlass der Anordnung war eine Klage der Deutschen Umwelthilfe (DUH).

(Fotos: Rene Anhuth)

21-Jähriger nach Auseinandersetzung in Essen schwer verletzt - Mordkommission ermittelt

Nachdem ein 21 Jahre junger Mann in der vergangenen Nacht (14. November, 22:04 Uhr) bei einer Auseinandersetzung in Essen-Altendorf schwere Verletzungen erlitten hat, ermittelt eine Mordkommission.

Gegen 22:04 Uhr wurde der Leitstelle durch die Feuerwehr ein möglicher Familienstreit mit einer verletzten Person gemeldet. Ein Tatverdächtiger sei womöglich vom Tatort geflüchtet. Am Einsatzort trafen die ersten Streifen auf einen 21-jährigen Mann, der durch Rettungskräfte notärztlich versorgt wurde.

Er wies schwere Verletzungen auf und wird aktuell in einer Klinik behandelt. Im Rahmen der Fahndung konnten Beamte im Nahbereich einen 26-jährigen Mann vorläufig festnehmen. Es handelt sich bei dem mutmaßlichen Täter um einen Familienangehörigen.

Am frühen Donnerstagmorgen wurde eine Mordkommission unter Leitung von Kriminalhauptkommissarin Tanja Hagelüken eingesetzt. Die Ermittlungen dauern an.

(Quelle: Polizei Essen, Fotos: ANC-NEWS)

Öffentlichkeitsfahndung der Gelsenkirchener Polizei wegen dem Verdacht eines Raubes - Mann von hinten niedergeschlagen und beraubt

Bereits am Donnerstag, den 23.08.2018, hat ein bislang unbekannter Mann auf der Bochumer Straße in der Neustadt die Wertsachen eines 49-jährigen Mannes geraubt. Der Recklinghäuser war zur Fuß in Richtung Bergmannstraße unterwegs, als ihn der Unbekannte von hinten niederschlug, ihm sein Handy und die Geldbörse aus der Hand riss und flüchtete.

Der 49-Jährige verfolgte den Flüchtenden über die Munscheidstraße in Richtung Junkerweg. Hinter dem Amtsgerichtsgebäude verlor er ihn aus den Augen. Zeugen erstellten bei der Tat Fotos des Unbekannten. Das Amtsgericht Essen hat diese Bilder nun zur Veröffentlichung freigegeben.

Die Polizei sucht Zeugen, die Angaben zu der hier abgebildeten Person und/ oder ihrem Aufenthaltsort machen können. Sachdienliche Hinweise bitte unter den Rufnummern 0209 / 365 - 8112 (KK21) oder - 8240 (Kriminalwache).

(Quelle/ Foto: Polizei Gelsenkirchen)

Mittwoch, 14. November 2018

Opferschutzhündin "Peng" macht Schule - Essener Modell in der Kreispolizeibehörde Gütersloh umgesetzt

Seit diesen Montag (12.11.) setzt die Kreispolizeibehörde Gütersloh die Opferschutzhündin "Summer" ein. Sie arbeitet von nun an für die Opferhilfe - nach Essener Modell. Dort ist Hundin "Peng" seit Langem erfolgreich tätig.

Doch wozu einen Hund bei der Opferhilfe?

Nach Verkehrsunfällen kümmern sich Polizisten um verletzte oder unter Schock stehende Beteiligte. Immer wieder kommt es laut Polizei vor, dass diese Menschen, oft sind es Kinder, nicht über das Erlebte reden können. Hier kommt die Opferschutzhündin ins Spiel. Sie geht mit ihrer offenen Art auf die Personen zu, lässt sich streicheln und baut so eine Atmosphäre auf, in der das Sprechen plötzlich leichter fällt.

Seit 2017 ist "Peng" bei u.a. bei Opferschutzgesprächen in den Kommissariaten für die Polizei Essen tätig. Das Konzept überzeugte den Gütersloher Polizeioberkommissar Alexander Hüske. Die vier Jahre alte Hündin  "Summer" absolvierte die nötigen Prüfungen und ist ab sofort in Gütersloh im Dienst. Im Namen von "Peng" wünscht die Polizei Essen der Hündin einen guten Start in die Polizeiarbeit.

(Foto: Polizei Essen)

Gebäudeteile eines Supermarktes in Brüggen nach Explosion eines Geldautomaten zerstört

In der Nacht zu Mittwoch (14.11.), gegen 03.15 Uhr, sprengten unbekannte Täter den Geldautomaten am REWE-Markt auf der Borner Straße in Brüggen im Kreis Viersen. Durch die Explosion wurden Gebäudeteile des Marktes teilweise zerstört. Eine Fensterscheibe eines gegenüberliegenden Hauses wurde durch die Wucht der Explosion ebenfalls beschädigt.



Nach ersten Ermittlungen der Polizei machten sich zwei dunkel gekleidete Personen im Bereich des Anbaus zu schaffen, in welchem der Geldautomat installiert war. Nach der Explosion stiegen die Personen in einen dunklen Pkw, der vermutlich von einem dritten Tatbeteiligten gefahren wurde. Der Pkw flüchtete über die Borner Straße in Richtung B 221 und von dort in Richtung Niederkrüchten. An dem Fluchtwagen war vermutlich ein deutsches Kennzeichen, Münchener-Zulassung, angebracht. Ob und wie viel Geld die Täter erbeuteten, steht derzeit noch nicht fest. Bisher ungeklärt ist auch, auf welche Weise die Täter die Explosion herbeiführten.

Das Viersener Kriminalkommissariat 2 hat die Ermittlungen aufgenommen und bittet vor allem um weitere Hinweise auf den flüchtigen dunklen Pkw mit Münchener Kennzeichen. Hinweise bitte über die Rufnummer 02162/377-0 oder per Mail an poststelle.viersen@polizei.nrw.de

(Quelle: Kreispolizeibehörde Viersen, Foto: Günter Jungmann)

Seniorin (72) in Bochum bestohlen - Öffentlichkeitsfahndung der Polizei nach einer Tatverdächtigen

Bereits am Montag, den 27.08.2019, haben Unbekannte in Bochum Wattenscheid die Geldbörse einer 72-jährigen Bochumerin entwendet. In der Geldbörse befand sich neben Bargeld und persönlichen Papieren die EC-Karte der Geschädigten. Mit der entwendeten Karte versuchte eine bislang unbekannte Frau am selben Tag rechtswidrig Bargeld an einem Geldautomaten am Neumarkt in der Gelsenkirchener Altstadt abzuheben. Die Videoüberwachungskamera des Automaten zeichnete diesen Vorgang auf. Das Amtsgericht Essen hat diese Bilder nun zur Veröffentlichung freigegeben.

Die Polizei sucht Zeugen, die Angaben zu der hier abgebildeten Person und/ oder ihrem Aufenthaltsort machen können. Sachdienliche Hinweise bitte unter den Rufnummern 0209 / 365 - 8112 (KK21) oder - 8240 (Kriminalwache).

(Quelle/Foto: Polizei Gelsenkirchen)

Polizist rettet einjähriges Kind aus brennendem Wagen nach einem schweren Unfall in Krefeld

Am Dienstag (13.11.) befuhr gegen 15:40 Uhr eine 20-jährige Fahrzeugführerin in Krefeld die Gladbacher Straße in Fahrtrichtung Innenstadt, dabei benutze sie die rechte von zwei Fahrspuren. Beim Abbiegen nach links übersah sie den PKW eines 44-jährigen Krefelders, der unmittelbar neben ihr auf dem linken Fahrstreifen fuhr. Es kam zur Kollision beider Fahrzeuge, wobei der Wagen des Mannes quer über die Fahrbahn gegen einen parkenden Laster geschleudert wurde.

Der PKW des Krefelders fing Feuer, der Fahrzeugeführer konnte sich und seine Beifahrerin selbst aus dem Fahrzeug befreien. Ein einjähriges Kind, welches sich ebenfalls im Auto befand, konnte durch einen nicht im Dienst befindlichen Polizeibeamten gerettet werden.

Sowohl der 44-jährige Fahrer, als auch seine 36-jährige Beifahrerin wurden schwer verletzt einem Krankenhaus zugeführt. Das einjährige Kind der Krefelderin kam zur Beobachtung ins Krankenhaus. Die 20-jährige wurde durch den Unfall leicht verletzt. Die Feuerwehr Krefeld konnte das Fahrzeug zeitnah löschen. Der Gesamtsachschaden beträgt, laut Polizei, etwa 10.000 Euro.

(Quelle: Polizei Krefeld, Foto: Symbolbild)

Dienstag, 13. November 2018

Mit einem Pritschenwagen in ein Juweliergeschäft in Moers gekracht - Polizei fahndet mit einem Phantombild

Die Polizei sucht mit einem Phantombild einen Mann, der im Verdacht steht, einen schweren Bandesdiebstahl begangen zu haben.

Der Mann und ein Komplize sollen am 06.09.2018 gegen 03.00 Uhr in ein Juweliergeschäft auf der Steinstraße in Moers eingebrochen sein, wir hatten berichtet. Dazu hatten sie einen Pritschenwagen gekauft, auf der Ladefläche eine Stahlramme montiert und waren mit dem Fahrzeug rückwärts in die Glasfront des Geschäftes gefahren.

Im Laden zerstörten die beiden Täter mit Spalthämmern die Vitrinen und packten zahlreiche Schmuckstücke in zwei dunkle Säcke. Anschließend fuhren sie mit dem Pritschenwagen davon. Das Tatfahrzeug hat die Polizei am selben Tag gegen 13.30 Uhr auf der Seminarstraße in Moers sichergestellt. Den gelben Pritschenwagen hatten die Täter bereits am 09.08.2018 in Bottrop gekauft.

Täterbeschreibung:

Der gesuchte Täter ist ca. 40 bis 50 Jahre alt, ca. 190-200 cm groß und wiegt etwa 130 Kg. Er hat ein osteuropäisches Erscheinungsbild, sprach gutes Englisch, aber nur gebrochen Deutsch.

Sachdienliche Hinweise bitte an die Polizei in Moers, Tel.: 02841 / 171-0.

(Quelle/Fotos: Kreispolizeibehörde Wesel)

Essen: Frau (41) beim Spazieren angegriffen und sexuell belästigt - Polizei sucht dringend Zeugen

Eine 41-jährige Spaziergängerin wurde Dienstagmorgen (13. November) in Essen gegen 6 Uhr angegriffen und sexuell belästigt. Die Frau lief mit ihrem Hund gegenüber einer Tennisplatzanlage durch den Moltkepark. Sie kam von der Kronprinzenstraße und war in Richtung Moltkestraße unterwegs. Plötzlich merkte sie wie ein Mann bereits dicht hinter ihr war.

Mit einem Mal packte er die 41-Jährige, umfasste sie mit dem linken Arm und griff ihr mit der anderen Hand in den Intimbereich. Dann versuchte er die Frau in ein dortiges Gebüsch zu zerren. Die Frau wehrte sich vehement, indem sie laut schrie und um sich schlug. Vermutlich aufgrund ihrer taffen Reaktion, ließ der unbekannte Mann von ihr ab und flüchtete in Richtung Kronprinzenstraße.

Täterbeschreibung:

Der Tatverdächtige ist zirka 173-175cm groß und hat eine sportliche Figur. Er trug einen oliv-grünen Parker, der ihm bis zu den Oberschenkeln ging. Seine auffällig große Kapuze trug er tief ins Gesicht gezogen. Außerdem hatte er eine blaue Jeanshose mit dunkler "Waschung" an.

Das Kriminalkommissariat 12 sucht nun dringend nach Zeugen, die den Mann in Nähe des Moltkeplatzes gesehen haben und weitere Angaben zu ihm machen können.

Zeugen melden sich bitte bei der Polizei unter der Telefonnummer 0201/829-0.

(Quelle: Polizei Essen, Foto: Symbolbild)

Schwerer Crash nach Benzindiebstahl in Duisburg - Fahrer schwer verletzt - Beifahrer flüchtet zu Fuß

Zwei Männer (32, unbekannt) haben am Montagabend (12. November, 21:20 Uhr) an einer Tankstelle in Duisburg auf der Friedrich-Ebert-Straße im Overbruch Benzin getankt und sind, ohne zu bezahlen, in Richtung Walsum weggefahren. Dabei beobachtete sie ein Zeuge und folgte dem Ford. Das Kennzeichen konnte der 37-Jährige nicht ablesen, weil das Duo es abgeklebt hatte.

An der Kreuzung zur Bahnhofstraße soll der Wagen über Rot gefahren sein und kollidierte mit einem 31-jährigen Autofahrer. Der Beifahrer des Ford flüchtete zu Fuß in unbekannte Richtung. Beide Fahrer verletzten sich bei dem Unfall. Die Feuerwehr samt Rettungssanitäter leistete erste Hilfe und brachte die Männer zur stationären Behandlung in Krankenhäuser. Beide Autos sind stark beschädigt und mussten abgeschleppt werden. Den Ford stellten die Beamten sicher. Den 32 Jahre alten Täter erwartet jetzt Ermittlungsverfahren wegen des Tankbetrugs und des Unfalls.

Zeugen, die den flüchtigen Beifahrer kennen oder gesehen haben, melden sich bitte beim Verkehrskommissariat 21 unter 0203 280-0.

(Quelle: Polizei Duisburg, Foto: ANC-NEWS)

Polizei sucht nach Säugling in der Nähe eines Krankenhauses in Essen

Mitarbeiter des Krankenhauses am Klara-Kopp-Weg/Herwarthstraße in Essen erhielten gestern Abend (12. November) gegen 21 Uhr einen Alarm - ausgelöst in einer Babyklappe. Beim Nachsehen fanden die Mitarbeiter eine leere Babyklappe vor. Kurze Zeit danach konnte ein Pärchen beobachtet werden, das mit einem Maxi-Cosi auf den Ostfriedhof ging. Anschließend kam ein Pärchen, womöglich das gleiche, ohne den Maxi-Cosi zurück. Mitarbeiter des Krankenhauses vermuteten, dass das Kind möglicherweise auf dem Friedhof abgelegt wurde, weil die Babyklappe unbenutzt war und informierten die Polizei.


Die Polizei kann eine mögliche Gefährdung eines Säuglings nicht ausschließen und suchte bereits in den Abendstunden den Ostfriedhof und die Umgebung mit einem Hubschrauber mit Wärmebildkamera und Diensthunden ab. Aktuell wird die Suche erweitert mit Polizeibeamten der Essener Hundertschaft, sowie dem Einsatz von Mantrailern.

Das Pärchen wird beschrieben zwischen 20 und 30 Jahren alt, beide ost-europäisches Aussehen und mittlerer Größe. Die Frau trug lange dunkle Haare, der Mann kurze Haare. Das zuständige Kriminalkommissariat 12 sucht Zeugen, die gestern Abend gegen 21 Uhr verdächtige Feststellungen im Bereich des Ostfriedhofs oder des dortigen Krankenhauses gemacht haben oder Hinweise zu dem beschrieben Pärchen geben können.

Hinweise bitte umgehend an die Polizei unter der Telefonnummer 0201/829-0.

(Quelle: Polizei Essen, Foto: Rene Anhuth)

Montag, 12. November 2018

Hohe Spritpreise? Kein Problem! Vater und Sohn zapfen Diesel direkt aus einem Laster-Tank in Langenfeld

Die derzeit hohen Spritpreise lassen scheinbar manche Menschen "kreativ" werden: Am frühen Sonntagabend (11.11.) gegen 17:30 Uhr wurde die Polizei auf die Felix-Wankel-Straße nach Langenfeld (Kreis Mettmann) alarmiert. Eine aufmerksame Zeugin hatte in der Vergangenheit und am Sonntag an einem Wendehammer zwei verdächtige Personen beobachtet, die sich an einem LKW zu schaffen machten.

Die eintreffenden Beamten konnten zwei Männer beobachten, die sich mit Taschenlampe und einem Werkzeug am Tank des Lasters betätigten. Einer der beiden setzte sich daraufhin ans Steuer des LKW, der andere stieg in einen weißen Audi. Die Polizeibeamten stoppten die Verdächtigen noch auf der Felix-Wankel-Straße mit ihrem Streifenwagen. Bei der Kontrolle des Audi fand die Polizei zwei volle Dieselkanister (25 Liter) sowie eine Treibstoffpumpe.

Sowohl der Audi des 41-Jährigen als auch die Kanister und die Pumpe wurden sichergestellt. Bei den mutmaßlichen Treibstoffdieben handelt es sich um einen 75-jährigen Vater und seinen 41-jährigen Sohn aus Wermelskirchen. Der LKW-Fahrer gab an, er habe seinen Laster wie gewöhnlich beim zugehörigen Logistikunternehmen vollgetankt. Beide erwartet nun ein Strafverfahren.

(Quelle: mit Kreispolizeibehörde Mettmann, Fotos: Patrick Schüller)

Sonntag, 11. November 2018

Umzingelt, geschlagen, ausgeraubt - Polizei Düsseldorf fahndet nach Gruppe Räuber

Ein 23-jähriger Mann wurde Freitagabend (09.11.) Opfer bei einem schweren Raub in Düsseldorf-Garath. Sechs männliche Personen umringten, schlugen und bedrohten den jungen Mann mit einem Messer. Anschließend raubten sie ihm sein Fahrrad und einen Rucksack mit Bargeld und Papieren. Die Täter sind, laut Polizei, flüchtig.

Nach Angaben des Geschädigten befuhr er gegen 21.30 Uhr mit seinem Fahrrad die Straße Buchholzer Busch in Richtung Benrath. Kurz vor der Kreuzung Schwarzer Weg sprang plötzlich ein junger Mann vor sein Fahrrad. Der 23-Jährige stoppte daraufhin und stieg vom Rad. Aus dem angrenzenden Waldstück kamen fünf weitere junge Männer auf ihn zu. Sie umringten ihn, schlugen ihn ins Gesicht und einer bedrohte ihn mit einem Klappmesser. Anschließend raubten sie ihm seinen Rucksack mit der Geldbörse (100 Euro, diverse Versicherungskarten und Personalausweis), schnappten sich sein Fahrrad und flüchteten durch den Wald in Richtung Hilden. Da er kein Handy mit sich führte, ging er zu Fuß in Richtung Perleberger Weg, um Freunde zu verständigen. Mit Bekannten begab er sich anschließend wieder zum Tatort und fand auf dem Waldweg in Richtung Hilden sein Fahrrad. Erst danach verständigten sie die Polizei. Eine eingeleitet Nahbereichsfahndung verlief negativ.

Die männlichen Tatverdächtigen werden wie folgt beschrieben: Circa 18 bis 24 Jahre alt, sie hatten alle eine dunkle Hautfarbe, sprachen kein Deutsch und waren dunkel gekleidet, teilweise mit Kapuzenshirts. Hinweise werden erbeten an das Kriminalkommissariat 13 unter Tel. 0211-8700.

(Quelle: Polizei Düsseldorf, Foto: Symbolbild)

Shisha-Bar in Bochum geräumt - Großeinsatz der Feuerwehr: Sechs Verletzte durch Kohlenstoffmonoxid

Am Samstagabend (10.11.) erhielt die Feuerwehr in Bochum gegen 23:50 Uhr den Hinweis, dass sich in einer Gaststätte an der Brüderstraße möglicherweise mehrere Personen mit einer Kohlenmonoxidvergiftung befinden würden. Ca. eine Stunde vorher, kam es zu einem Rettungsdiensteinsatz vor der Gaststätte. Eine Patientin klagte über Unwohlsein. Die Rettungsdienstbesatzung transportierte die Person in ein Bochumer Krankenhaus. Dort stellte man durch Blutuntersuchungen fest, dass eine erhöhte CO-Konzentration im Körper vorhanden war.

Durch die Befragung der Patientin, konnte schnell herausgefunden werden, dass diese zusammen mit ihren drei Geschwistern zuvor in einer Shisha-Bar an der Brüderstraße war. Das Krankenhaus informierte daraufhin die Leitstelle Feuerwehr, die wiederum umgehend Kräfte zu der Örtlichkeit entsandte. Die ersteintreffenden Kräfte räumten sofort die mit ca. 120 Personen gut besuchte Gaststätte und führten Messungen durch. Dabei konnten zum Teil stark erhöhte Werte festgestellt werden.

Alle Gäste wurden aufgefordert, sich durch die anwesenden Notärzte untersuchen zu lassen. Dieser Aufforderungen kamen leider nicht alle Betroffenen nach und entfernten sich aus der Absperrung. Bei vier Personen mussten aufgrund der Symptome an der Einsatzstelle eine Blutgasanalyse durchgeführt werden, zwei davon mussten zur weiteren Behandlung in ein Bochumer Krankenhaus transportiert werden.

Da zu Beginn des Einsatzes nicht abzusehen war, wie viele der ca. 120 Gäste verletzt waren, wurden zehn Transportfahrzeuge alarmiert, die die Personen dann in verschiedene Krankenhäuser hätten transportieren können. Dies war zum Glück nicht notwendig. Die Gaststätte wurde mit einem Hochleistungslüfter belüftet, um das giftige Kohlenstoffmonoxid zu verdrängen. Gegen 03:25 Uhr war der Einsatz der ca. 60 Einsatzkräfte beendet. Warum es zu der erhöhten CO-Konzentration in dem Lokal gekommen ist, ermittelt nun die Polizei.

(Quelle: Feuerwehr Bochum, Fotos: Justin Brosch)

Samstag, 10. November 2018

Mit sieben(!) Personen besetzter Golf kracht in Audi R8 in Düsseldorf

Am späten Freitagabend (09.11.) kam es gegen 22:33 Uhr auf der Kölner Straße im Kreuzungsbereich zur Haifastraße in Düsseldorf zu einem schweren Verkehrsunfall. Nach ersten Informationen der Polizei wollte dort ein mit sieben Personen besetzter Golf nach links abbiegen und hat vermutlich den im Gegenverkehr herannahenden blauen Audi R8, der mit zwei Personen besetzt war, übersehen. Es kam zum Zusammenstoß im Kreuzungsbereich.

Der Audi schleuderte auf den Gehweg, kollidierte dort mit einem abgestellten Fahrzeug und schob diesen auf zwei weitere Autos. Drei Insassen wurden bei dem Zusammenstoß schwer verletzt und kamen in umliegende Krankenhäuser, die sechs anderen Insassen wurden leicht verletzt. Für die Zeit der Unfallaufnahme und Bergungsarbeiten musste die Kölner Straße komplett gesperrt werden. Das Verkehrsunfallaufnahme-Team der Polizei Düsseldorf war vor Ort und sicherte umfangreiche Spuren, während die Berufsfeuerwehr die Einsatzstelle ausleuchtete. Es entstand hoher Sachschaden. Die Polizei hat die weiteren Ermittlungen aufgenommen.

(Foto: Patrick Schüller)

Freitag, 9. November 2018

Das wird wohl teuer: Nach Drohanruf mit Räumung des Movie Parks - Polizei nimmt Tatverdächtigen fest

Wie berichtet ging am 26. Oktober 2018 ein telefonischer Hinweis auf eine Bedrohung im Movie Park in Bottrop ein. Die in diesem Anruf gemachten Angaben führten zu einem polizeilichen Großeinsatz, in dessen Verlauf auch der Park vorzeitig geschlossen wurde.

Im Rahmen der Ermittlungen wegen "Störung des öffentlichen Friedens durch Androhung von Straftaten" ergaben sich Hinweise auf einen 19-jährigen Essener. Bei einer Wohnungsdurchsuchung am Donnerstag (08.11.) stellten die Ermittler ein Smartphone und eine Sim-Karte sicher. In seiner Vernehmung räumte der junge Mann den Anruf ein. Mit dem Anruf wollte er eine ihm nahestehende Person treffen, die er im Movie Park vermutete. Ob und in welchem Umfang der polizeiliche Einsatz in Rechnung gestellt werden kann, wird zurzeit geprüft.

(Quelle: Polizei Recklinghausen, Archivfoto: Justin Brosch)

Nach dem Autorennen gemütlich in die Shisha Bar - Polizei beschlagnahmt hochwertige Sportwagen

Am Donnerstagabend (08.11.) meldeten mehrere Zeugen gegen 20:15 Uhr auf der Schützenstraße in Herten (Kreis Recklinghausen) einen weißen BMW und einen gelben Porsche, die zwischen der Nimrodstraße und der Ewaldstraße immer wieder mit einer sehr hohen Geschwindigkeit hintereinander herfuhren. Eine 28-jährige Fußgängerin aus Herten musste die Fahrbahn hastig überqueren, um nicht von einem der beiden Fahrzeug erfasst zu werden!

Die beiden 27 und 24-jährigen Fahrzeugführer aus Dortmund und Radevormwald konnten im Rahmen der ersten Ermittlungen in einer nahegelegenen Shisha Bar angetroffen werden. Vor der Bar waren auch die beiden hochwertigen Sportwagen abgestellt. Die eingesetzten Beamten beschlagnahmten noch an Ort und Stelle beide Fahrzeuge und die Führerscheine der beiden Männer. Ein Ermittlungsverfahren wurde eingeleitet.

(Quelle: Polizei Recklinghausen, Foto: Symbolbild)

Donnerstag, 8. November 2018

Bedrohungslage: Bewaffneter Mann lief durch Essen - Großeinsatz der Polizei - Festnahme durch SEK

Großeinsatz am Donnerstagabend (08.11.) mit zahlreichen Kräften der Polizei sowie zwei Hubschraubern im Süden von Essen. Ein Mann (38) lief dort, mit einer Schusswaffe bewaffnet, durch den Ortsteil Fischlaken im Bereich "Hespertal". Laut Polizei hatte der Mann angekündigt, sich umzubringen. Er soll auch angeblich gedroht haben auf (Polizei-) Fahrzeuge zu feuern, sollten diese sich ihm nähern.

Während ein Bekannter des Mannes telefonischen Kontakt zu ihm hatte, sperrten zahlreiche Kräfte der Polizei Essen und Mettmann den Bereich weiträumig ab, um keine weiteren Personen in Gefahr zu bringen. Eine Kräftesammelstelle für die zahlreichen Polizei- und Rettungskräfte wurde in dem Bereich der Asylunterkunft "Overhammshof" eingerichtet. Neben zwei Hubschraubern wurden auch Spezialkräfte (SEK) durch die Polizei eingesetzt.

Nach mehreren Stunden konnte der Mann auf der Straße Hespertal gegen 20:45 Uhr durch Spezialkräfte nach einem Schuss ins Bein festgenommen werden. Er wurde nach dem Zugriff in einem Rettungswagen der Feuerwehr Essen behandelt. Über das Motiv und dem Hintergrund der Bedrohung war am Abend, laut einer Sprecherin der Polizei, zunächst nichts bekannt. (ReA)

Hinweis: Wir berichten nur in Ausnahmefällen über Suizide/Androhungen um z.B. Nachahmungen zu vermeiden.
Haben Sie Probleme und leiden an Suizid-Gedanken? Die Telefonseelsorge ist rund um die Uhr unter den bundeseinheitlichen gebührenfreien Rufnummern 0800-1110111, 0800-1110222 sowie 116123 erreichbar.

(Fotos: Klaus Felder)

Kriminalpolizei Köln fahndet mit Fotos nach Räubertrio - Wer kann Angaben zu den Gesuchten machen?

Am Freitagabend (02.11.) hatten drei bislang Unbekannte unter Vorhalt einer Schusswaffe einen Kiosk in Köln-Bickendorf beraubt. Die Kriminalpolizei Köln fahndet nun mit Fotos aus einer Überwachungskamera nach dem Räubertrio.

Gegen 18.15 hatten die Gesuchten vermummt das Büdchen am Sandweg betreten. Der auffällig korpulente, augenscheinliche Haupttäter bedrohte die Angestellte (58) mit einer Pistole und erzwang so die Herausgabe des Kasseninhalts. Bei seinen Komplizen handelte es sich zum einen um ein mit grauem Kapuzensweatshirt, hellen Jeans und weißen Schuhen bekleidetes Mädchen. Auch bei dem zweiten, vermummten Mittäter könnte es sich nach derzeitiger Einschätzung um eine weibliche Person handeln. Diese war bekleidet mit schwarzer Kapuzenjacke, schwarzer Hose mit geöffneter Naht am linken Bein sowie braunen Schuhen.

Mit seiner Beute, darunter auch in blauen Müllbeuteln verstauten Tabakwaren, flüchtete das Trio zu Fuß in Richtung Subbelrather Straße.

Das ermittelnde Kriminalkommissariat 14 sucht dringend Zeugen, die Angaben zu Identität und Aufenthaltsort der Abgebildeten machen können unter Tel.-Nr. 0221 229-0 oder per E-Mail auf poststelle.koeln@polizei.nrw.de.

(Quelle/Foto: Polizei Köln)

Mittwoch, 7. November 2018

Feuerwehr rettet Mensch und Tier bei schwerem Unfall auf der A3 - Folgecrash im Gafferstau - Polizei ermittelt Schaulustige

Am Mittwochvormittag (07.11.) gegen 10:59 Uhr ereignete sich auf der A3 Arnheim in Richtung Oberhausen zwischen den Anschlussstellen Dinslaken-Süd und Dinslaken-Nord im Kreis Wesel ein schwerer Auffahrunfall. Nach ersten Informationen fuhr ein LKW mit überhöhter Geschwindigkeit in ein Stauende. Es wurden vier Laster und ein Transporter ineinander geschoben. Der Fahrer des auffahrenden Lasters wurde in seinem Fahrzeug eingeklemmt.

Ein kleiner Hund des schwer verletzten Mannes konnte von den Einsatzkräften der Feuerwehr unverletzt aus dem Führerhaus befreit werden. Zunächst war ein Kran der Feuerwehr Duisburg angefordert worden, um das Führerhaus anzuheben. Aufgrund der umfangreichen Bergungsmaßnahmen und zwecks Landung eines Rettungshubschraubers wurde die A3 in beide Fahrtrichtungen für einige Zeit voll gesperrt. Ebenfalls gesperrt wurden die Zufahrten von der A2 auf die A3 in Fahrtrichtung Arnheim.

Gafferstau samt Auffahrunfall auf der Gegenseite

Auf der Gegenfahrbahn bildete sich ein Gafferstau, in dessen Verlauf es zu einem Unfall zwischen einem LKW und einem Transporter kam. Mitarbeiter von Straßen NRW waren vor Ort, um Schutzwände gegen die schaulustigen Autofahrer zu platzieren. Die Autobahnpolizei und ein Reporter nahmen die tatverdächtigen Auto- und Lasterfahrer samt Kennzeichen auf. Sie erwartet nun ein Strafverfahren laut einem Sprecher der Polizei vor Ort. (jh)

(Fotos: Rene Anhuth)

Dienstag, 6. November 2018

Fast von U-Bahn überrollt: Leibhaftiger Schutzengel rettet Mann das Leben in Essen

Am späten Montagabend (05.11.) wurde die Feuerwehr in Essen gegen 23:30 Uhr zum Stadtteil Holsterhausen alarmiert. An der Haltestelle "Hobeisenbrücke" hatte ein alkoholisierter Mann erfolglos versucht, in eine U-Bahn einzusteigen. Aufgrund seines Zustandes hatte er vermutlich einen Zwischenraum mit der Tür verwechselt und war dann zwischen Zug und Gleis geraten.

Er landete im Gleisbett und blieb dort liegen. Der Vorfall blieb vom U-Bahn-Fahrer offensichtlich unbemerkt, da er seine Fahrt fortsetzte. Eine nachfolgende U-Bahn fuhr auf den Mann zu! Ein aufmerksamer Passant erwies sich als leibhaftiger Schutzengel, da er den Fahrer der ankommenden U-Bahn noch rechtzeitig warnen konnte.

Durch eine Notbremsung konnte verhindert werden, dass der hilflose Mann im Gleisbett vom Zug überrollt wurde. Dieser wurde von Rettungskräften betreut und musste anschließend mühsam die Treppen hochgetragen werden, da der Aufzug an der U-Bahn-Station defekt war.

(Fotos: Michael Weber)

Trickdiebinnen klauen Seniorin (76) EC-Karte und erbeuten Bargeld - Öffentlichkeitsfahndung der Polizei

Die Polizei bittet um Mithilfe: Bei einem Textil-Discounter auf der Dortmunder Straße in Waltrop (Kreis Recklinghausen) ist am 28. Juni eine 76-jährige Kundin bestohlen worden. Zwei Frauen lenkten die Seniorin ab und nahmen währenddessen die Geldbörse aus der Handtasche der 76-Jährigen.

Nur wenige Minuten später wurde mit der gestohlen EC-Karte der Frau in einer Bankfiliale mehrfach Geld abgehoben. Dabei wurden zwei Frauen von einer Überwachungskamera aufgezeichnet. Inzwischen liegt der Beschluss des zuständigen Amtsgerichts vor, so dass mit Hilfe einer Öffentlichkeitsfahndung nach den Tatverdächtigen gesucht werden kann.

Wer eine oder beide Frauen auf dem Foto erkennt, wird gebeten, das zuständige Regionalkommissariat in Castrop-Rauxel unter Tel. 0800/2361 111 anzurufen.

(Quelle/Foto: Polizei Recklinghausen)