Donnerstag, 20. September 2018

19-Jähriger wollte sich von einem Kran aus 40 Metern "abseilen": Tödliche Verletzung nach Sturz

Am Mittwochabend (19.09.) um 23:53 Uhr betraten zwei 19-Jährige aus Kalkar den Baustellenbereich an der "Van-Den-Bergh-Straße" in Kleve. Auf dem Gelände konsumierten sie Alkohol und kletterten anschließend auf einen dortig sich befindlichen Baukran.


In einer Höhe von ca. 40 Metern bestiegen sie eine Plattform und trennten Industrieleitungen des Krans. An diesen hangelte sich einer der Beiden herab. Als seine Kräfte nachließen stürzte zu Boden und erlag noch an der Unfallstelle seinen schweren Verletzungen. Beamte der Kriminalpolizei nahmen die Ermittlungen auf. Die Angehörigen wurden durch Beamte des Opferschutzes der Kreispolizeibehörde Kleve betreut.

(Quelle: Kreispolizeibehörde Kleve, Foto: Symbolbild)

Mittwoch, 19. September 2018

Angriff auf Beamte in Gelsenkirchen - Zwei Polizisten durch Täter (36) verletzt - Am nächsten Tag freigelassen

Am Dienstag (18.09.) ist eine zunächst beabsichtigte Personenüberprüfung in Gelsenkirchen derart eskaliert, dass am Ende zwei 23-jährige Polizeibeamte erheblich verletzt wurden. Einer von ihnen so schwer, dass er bis auf Weiteres seinen Dienst nicht ausüben kann. Der Tatverdächtige (36) wurde am Mittwoch (19.09.) aus dem Gewahrsam entlassen.


Die Polizei wurde zunächst von einem Mädchen in einem Park an der Knappschaftsstraße alarmiert. Die 14-Jährige ging dort spazieren und fühlte sich durch einen 36-jährigen Mann belästigt, der sie trotz gegenteiliger Aufforderung verfolgte und nach ihrem Namen fragte. Bei einer eingeleiteten Fahndung fanden die Beamten den gesuchten Mann in einer Grünanlage an der Parkstraße.

Junger Beamter dienstunfähig geschlagen

Als sie ihn ansprachen, griff er sie sofort und unvermittelt an. Er schlug sie mit einem Stock und trat nach ihnen. Weiter versuchte er, einem Beamten die Dienstwaffe aus dem Gürtelholster zu entwenden, was aber nicht gelang. Durch Kopfstöße und Faustschläge wurden die Beamten an Kopf und Oberkörper verletzt, einer von ihnen schwer.

Nach Rücksprache mit Behörden entlassen

Schließlich gelang es den Polizisten, den Mann zu fixieren und in Gewahrsam zu nehmen. Bei seiner Durchsuchung fanden die Beamten mehrere Messer, Speicherkarten und eine größere Summe Bargeld. Sie nahmen ihn vorläufig fest. Nach Rücksprache mit den zuständigen Justizbehörden konnte er das Gewahrsam bereits am Mittwoch (19.09.) wieder verlassen.

Den Beschuldigten erwarten Strafverfahren wegen gefährlicher Körperverletzung und Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte, so die Polizei weiter.

(Quelle: mit Polizei Gelsenkirchen, Foto: Symbolbild)

Bei Abschiebung: Vater drohte Kind vom Balkon zu werfen - Spezialkräfte im Einsatz

Am Mittwochmorgen (19.08.) hat die Polizei in Krefeld einen Mann festgenommen, der sich zuvor gegen die Abschiebung seiner Familie wehrte. Dabei bedrohte er die Einsatzkräfte mit einem Messer und drohte, eines seiner Kinder vom Balkon zu werfen. Seine Frau benutzte eines der Kinder als "Schutzschild".


Gegen 5:45 Uhr sollte die albanische Familie abgeschoben werden. Hierzu suchten Mitarbeiter der Stadt mit zwei Polizeibeamten die Wohnanschrift an der Philadelphiastraße auf. Der Vater (30) öffnete die Tür und ließ die Mitarbeiter und die Beamten in die Wohnung.

Vater und Mutter reagierten aggressiv

Der Vater wurde allerdings dann sehr aggressiv und bedrohte die städtischen Mitarbeiter sowie die Beamten mit einem Messer. Die Mutter verhielt sich ebenfalls aggressiv und versuchte ihren Mann in der Situation dadurch zu schützen, dass sie sich mit einem Kind zwischen ihn und die Polizeibeamten stellte. Die Beamten und die Kräfte der Stadt zogen sich daraufhin zurück.

Spezialkräfte (SEK) wurden angefordert

Kurze Zeit später ging der Vater auf den Balkon (im 3.OG) und drohte, eines der Kinder runter zu werfen, sofern sich die Polizei nicht zurück ziehe. Daraufhin wurde der Bereich großräumig abgesperrt. Gegen 10:30 Uhr erfolgte dann der Zugriff des Spezialeinsatzkommandos. Der 30-Jährige wurde festgenommen. Die 27-jährige Ehefrau und Mutter wurde vernommen.


Die zuständige Ausländerbehörde wird voraussichtlich Abschiebehaft für den Vater beantragen. Wie hinsichtlich der Mutter und der gemeinsamen Kinder weiter vorzugehen ist, wird derzeit zwischen den Fachbereichen abgestimmt.

(Quelle: mit Polizei und Stadt Krefeld)

Chemieunfall in Altenheim - Kräfte der Feuerwehren Bottrop, Essen, Oberhausen und Recklinghausen im Einsatz


Großeinsatz der Bottroper Feuerwehr am Mittwochmorgen (19.09.). Die Kräfte mussten am Morgen mit dem Einsatzstichwort "MANV" (Massenanfall von Verletzten) zu einem Altenwohnheim „Im Stadtgarten“ in Bottrop ausrücken. In der dortigen Wäscherei ist eine stechend riechende Flüssigkeit ausgelaufen, mindestens vier Personen wurden leicht verletzt und in Krankenhäuser transportiert.


Einsatztrupps der Feuerwehr mussten mit Chemikalienschutzanzügen die Wäscherei betreten um zu prüfen, welche Flüssigkeit ausgelaufen ist und ob es eventuell noch weitere chemische Reaktionen mit anderen Mitteln gegeben hatte. Die Bewohner konnten in ihren Wohnungen bleiben. Die Bottroper Feuerwehr wurde durch eine überörtliche Hilfe mit Rettungsmitteln aus Essen, Oberhausen und Recklinghausen unterstützt. (gm)
 Update der Feuerwehr Bottrop auf Twitter:

(Fotos: Rene Anhuth)

Öffentlichkeitsfahndung der Polizei nach versuchtem Raubdelikt durch Gruppe junger Männer

Am 31.05.2018 versuchten gegen 20:30 Uhr in Gelsenkirchen-Horst fünf bislang unbekannte männliche Personen an der Straßenbahnhaltestelle Buerer Straße einen 14-jährigen Gelsenkirchener zu berauben. Um an sein Geld und seine Tasche zu kommen, schlug einer der Tatverdächtigen mehrfach mit der Faust auf ihn ein und verletzte ihn dabei.


Die Überwachungskameras an der Haltestelle zeichneten zwei der mutmaßlichen Täter bei der Tat auf. Das Amtsgericht Gelsenkirchen hat diese Bilder nun zur Veröffentlichung freigegeben.

Die Polizei sucht nach Zeugen, die Angaben zu den hier abgebildeten Personen und/oder zu ihrem Aufenthaltsort machen können. 

Sachdienliche Hinweise bitte unter den Rufnummern 0209/365-7512 (Kriminalkommissariat 15) oder -8420 (Kriminalwache). 

(Quelle/Fotos: Polizei Gelsenkirchen)

Dienstag, 18. September 2018

Schlag gegen falsche Polizeibeamte: 17 Durchsuchungen in Duisburg und weiteren Städten mit über 50 Kräften

Einen Untersuchungshaftbefehl und 17 Durchsuchungsbeschlüsse vollstreckten Staatsanwaltschaft und Polizei Duisburg am Dienstag (18.09.) mit über 50 Beamten ab 08:00 Uhr in Duisburg und mehreren anderen Städten. Grundlage der Aktion ist ein Ermittlungsverfahren, welches wegen des Verdachts des banden- und gewerbsmäßigen Betruges gegen neun Personen im Alter von 17 bis 33 Jahren geführt wird.


Den Beschuldigten wird vorgeworfen, sich in unterschiedlicher Beteiligung bei vornehmlich älteren Menschen als falsche Polizeibeamte ausgegeben und die Herausgabe von Bargeld sowie Sachwerten erschlichen zu haben. Zuvor sollen Anrufer, die sich ebenfalls als falsche Polizeibeamte ausgegeben haben, die älteren Menschen aufgefordert haben ihre Wertsachen an die vermeintlichen Kollegen herauszugeben.

Über 560.000 Euro Schaden - Zahlreiche Beweismittel, darunter ein S500, sichergestellt

Dadurch ist nach bisherigem Ermittlungsstand ein Schaden von mindestens 560.000 Euro entstanden. Die 27-jährige Hauptverdächtige konnte in einer der durchsuchten Wohnungen festgenommen werden. Sie wird heute dem Haftrichter vorgeführt. Neben mehreren Mobiltelefonen und weiteren Beweismitteln, z. B. einer Münzsammlung, stellten die Beamten auch einen Mercedes S500 (Foto) sicher.

Die Polizei weist in dem Zusammenhang nochmals darauf hin, dass die echte Polizei keinesfalls bei Ihnen anruft und anschließend jemand vorbei schickt, um Geld und Wertsachen abzuholen. Seien Sie misstrauisch und rufen Sie im Zweifel sofort die 110 an.

(Quelle/Foto: Polizei Duisburg)

Feuer in Justizvollzugsanstalt in Kleve fordert elf verletzte Personen

In der Klever JVA an der Krohnestraße kam Montagabend (17.09.) gegen 19:20 Uhr zu einem Brand, bei dem insgesamt elf Personen verletzt wurden. Aus bisher noch ungeklärter Ursache entstand ein Feuer in einer Zelle, in der sich zu diesem Zeitpunkt ein Häftling befand.


Die Mitarbeiter der JVA verständigten sofort die Feuerwehr. Der Häftling (26) konnte von Bediensteten aus der Zelle gerettet werden und wurde dem Rettungsdienst übergeben. Er erlitt schwere Verbrennungen und wurde mit einem Rettungshubschrauber in eine Spezialklinik geflogen.

Während der Rettung und der nachfolgenden Brandbekämpfung atmeten zehn weitere Personen Rauchgase ein, darunter auch acht Mitarbeiter der JVA. Diese mussten ebenfalls durch den Rettungsdienst in nahegelegene Krankenhäuser gebracht werden. Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen.

(Quelle/Foto: Polizei & Feuerwehr Kleve)

Montag, 17. September 2018

Tödlicher Stromunfall am Güterbahnhof in Troisdorf - Bundespolizei warnt vor lebensgefährlichen Gefahren!

Am Montagmorgen (17.09.) gegen 05:00 Uhr kletterte ein 18-Jähriger auf einen Kesselwagen im Güterbahnhof Troisdorf im Rhein-Sieg-Kreis. Hierbei kam der junge Mann der 15.000 Volt stromführenden Fahrleitung so nah, dass es zu einem tödlichen Stromschlag kam.


Gemeinsam mit zwei Begleitern (17 und 20) befanden sich die drei Männer auf dem Güterbahnhof. Aus ungeklärten Gründen kletterte der 18-Jährige auf einen abgestellten Kesselwagen. Ein Mitarbeiter der Deutschen Bahn AG hörte Rufe im Bahnhof und sah einen sogenannten Lichtbogen. Der junge Mann erlitt einen tödlichen Stromschlag, da er zu nah an die Oberleitung kam.

Die beiden Begleiter des Verunglückten sowie der Mitarbeiter der Deutschen Bahn serlitten einen Schock und wurden in ein Krankenhaus verbracht.

Bereits unter 1,5 Metern besteht tödliche Gefahr!

Diesen tragischen Unfall nimmt die Bundespolizei zum Anlass, auf die tödlichen Gefahren des Bahnstroms hinzuweisen: Für einen Stromschlag ist kein direkter Kontakt zur Fahrleitung nötig. Eine Unterschreitung von einem Mindestabstand von 1,5 Meter kann ausreichen, um durch einen Stromschlag lebensgefährlich oder tödlich verletzt zur werden. Weitere Hinweise dazu sind unter www.bundespolizei.de oder als (PDF-) Flyer zu finden.

(Quelle: Bundespolizeidirektion Sankt Augustin, Foto: Symbolbild)

Sonntag, 16. September 2018

Mit Baseballschläger: Opfer (31) in Xanten von Männergruppe umzingelt und brutal zusammengeschlagen

Am Samstag, 15.09.2018, gegen 22:00 Uhr, ging ein 31-jähriger Mann aus Geldern durch den Stadtpark am Ostwall in Xanten. Hier bemerkte er im Bereich der Skateranlage fünf männliche Personen die hinter ihm herliefen. Da ihm die Personen gefährlich vorkamen, sprach er einen Zeugen an und bat um Hilfe. In diesem Moment wurde er schon von den Männern umringt und angegangen. Sie schlugen und traten auf ihn ein, wobei eine Person auch einen Baseballschläger dabei hatte.


Ob dieser zum Einsatz kam, konnten weder der Zeuge noch der Geschädigte beantworten. Dann verlangten sie die Herausgabe von Geld, welches der Geschädigte auch aushändigte.

Die Männer schlugen und traten abermals auf den bereits am Boden liegenden Geschädigten ein. Dann entfernten sie sich vom Tatort in Richtung Archäologischer Park. Der Zeuge führte den Geschädigten zur Polizeiwache Xanten. Von hier aus wurde der Mann mit einem Rettungswagen einem örtlichen Krankenhaus zugeführt.

Beschreibung der Tatverdächtigen:

  • Fünf männliche Personen
  • alle ca. 18-20 Jahre alt
  • vermutlich mit Migrationshintergrund
  • Eine Person dunkelhäutig
  • Eine Person kleiner (ca. 165 cm) und untersetzt
  • alle bekleidet mit Hoodies (Kapuze aufgezogen)

Eine sofort eingeleitete Fahndung nach den Tätern verlief ergebnislos. Zeugen des Vorfalls werden gebeten, sich unter der Rufnummer 02801/7142-0 bei der Polizei Xanten zu melden. 

(Quelle: Kreispolizeibehörde Wesel, Foto: Symbolbild)

Samstag, 15. September 2018

Messerattacke in Bochum - Opfer aus Fahrzeug gezerrt und niedergestochen - Lebensgefahr



Am späten Freitagabend (14.09.) wurden Polizei und Rettungsdienst zur Lohrheidestraße nach Bochum-Wattenscheid alarmiert. Dort kam es aus bisher unbekannten Hintergründen zu Streitigkeiten vor einem Bordell, bei dem ein Auto (Marke BMW) demoliert, vermutlich eine darin sitzende Person aus dem Fahrzeug gezerrt und dann durch Messerstiche lebensgefährlich verletzt wurde.


Eine weitere Person wurde leicht verletzt. Am abgesperrten Tatort wurden durch Kriminalbeamte umfangreiche Spuren gesichert. Die Polizei hat eine Mordkommission eingerichtet und die Staatsanwaltschaft hat die Ermittlungen aufgenommen. Bereits am Mittwoch (12.09.) kam es, wie bereits berichtet, in Bochum zu einer Messerattacke. Bei der Tat mit tödlichem Ausgang. (gm)

(Fotos: Thomas Weber)

Freitag, 14. September 2018

Licht seit einer Woche im Dachgeschoss an - Cannabis-Plantage in Mülheim aufgeflogen

Donnerstagabend (13.09.) fand die Polizei im Rahmen eines Einsatzes auf der Zinkhüttenstraße in Mülheim/Ruhr eine Cannabis-Plantage. Gegen 20 Uhr rief eine Zeugin bei der Polizei an, die sich wunderte, dass in einem Haus auf der Zinkhüttenstraße seit circa einer Woche im Dachgeschoss Licht brannte.


Die Beamten betraten das Haus und stellten fest, dass die Türen zum Dachgeschoss keine Türklinken aufwiesen und das Stockwerk keiner Mietpartei zuzuordnen war.

39 Kübel durch die Polizei sichergestellt

Mit Hilfe eines Werkzeuges verschaffte sich die Polizei Zutritt zum Dachgeschoss. Dort fand sie ein kleines Treibhaus mit insgesamt 39 Cannabiskübeln sowie dem entsprechenden Zubehör auf. Die Cannabispflanzen und das Zubehör stellten die Beamten sicher. Die Ermittlungen dauern an.

(Quelle: Polizei Essen)

Täter (18) raubt Obdachlosem Nahrung und Getränke in Bochum - Festnahme durch die Polizei

In der Nacht zu Freitag (14.09.) gegen 0.05 Uhr, kam es in Bochum auf dem Husemannplatz zu einem Raubdelikt. Ein unbekannter Krimineller griff hier einen 45-jährigen Obdachlosen an und entriss diesem eine Tasche mit Lebensmitteln und Getränken.


Anschließend flüchtete er. Im Rahmen der Fahndungsmaßnahmen der Polizei konnte im Bereich Junggesellenstraße ein 18-jähriger Tatverdächtiger angetroffen werden. Dieser leistete gegenüber den eingesetzten Polizeibeamten Widerstand.

Der Mann, der ohne festen Wohnsitz in der Bundesrepublik ist, wurde vorläufig festgenommen. Das Bochumer Kriminalkommissariat 31 hat die weiteren Ermittlungen aufgenommen.

(Quelle: Polizei Bochum, Foto: Symbolbild)

Donnerstag, 13. September 2018

Unfallaufnahme in Gelsenkirchen eskaliert - Beamte von Personengruppe angegriffen und verletzt

Eine Unfallaufnahme in Gelsenkirchen ist am Mittwoch (12.09.) massiv durch umstehende Personen gestört worden. Gegen 20.30 Uhr behinderten der Onkel (42) und der Vater eines 18-jährigen Unfallbeteiligten die Arbeit der Polizeibeamten auf der Kreuzung Kärntener Ring/Turfstraße. Binnen kürzester Zeit wuchs die Gruppe der Umstehenden auf zwölf Personen an.


Trotz Platzverweises zeigte sich der Onkel den Einsatzkräften gegenüber äußerst aggressiv und beleidigte diese. Als die Polizisten die Personalien des 42-Jährigen feststellen wollten, versuchte dieser zu flüchten.

Beamte von zwölf Personen umzingelt


Durch die Umstehenden wurden die Beamten zunächst an der Verfolgung gehindert. Der Flüchtende stürzte jedoch und konnte so eingeholt werden. Die Umstehenden aber waren gefolgt und versammelten sich um die Beamten herum. Die Polizisten forderten Verstärkung an, mit deren Unterstützung es gelang die Lage zu beruhigen.

Mehrere Polizisten verletzt


Als die Polizisten den Mann zur Identitätsfeststellung zum Streifenwagen führen wollten, schlug dieser um sich und verletzte einen Beamten mit der Faust am Kinn. Bei der Fixierung des Angreifers verletzte sich ein weiterer Polizist am Finger.

Erst ins Gewahrsam, dann wieder freigelassen


Eine unbekannte Person versuchte sogar den Beamten vom Aggressor wegzuziehen, was den Störern aber nicht gelang. Es wurden mehrere Platzverweise ausgesprochen. Die Einsatzkräfte brachten den 42-Jährigen ins Polizeigewahrsam, welches er nach Abschluss der Maßnahmen wieder verlassen konnte.

(Quelle: Polizei Gelsenkirchen, Foto: Symbolbild)

Großeinsatz der Polizei gegen Rocker "Brothers MC" in Velbert - Mehrere Festnahmen - SEK im Einsatz

Am Mittwochabend (12.09.) ab 18.00 Uhr und bis in die späte Nacht hinein kam es zeitlich koordiniert zu Hausdurchsuchungen mit größerem Kräfteansatz in Velbert. Der Schwerpunkt der Maßnahmen lag hierbei in Velbert-Mitte.


Da sich die an mehr als zehn Wohn- und Geschäftsobjekten erfolgten Maßnahmen insbesondere gegen polizeibekannte Personen richtete, die nach Erkenntnissen dem Rocker-Milieu angehören, für ihre Gewalttätigkeit bekannt und auch teilweise des Waffenbesitzes verdächtig waren, wurden die Durchsuchungen auch von Spezialeinheiten (SEK) begleitet.

Fünf Personen festgenommen, Schusswaffen sichergestellt


Im Zuge dieser Maßnahmen konnten vier Haftbefehle, die zuvor bereits von der Staatsanwaltschaft Wuppertal gegen Beschuldigte erwirkt worden waren, erfolgreich vollstreckt werden. Gegen einen weiteren Tatverdächtigen erhärteten sich im Zuge der Durchsuchungen zuvor bereits bestehende Verdachtsmomente so weit, dass auch dieser festgenommen wurde. Bei den Durchsuchungen wurden sowohl illegale Betäubungsmittel in nicht geringer Menge, Bargeld in nicht unerheblicher Höhe sowie scharfe Schusswaffen sichergestellt.

Behörden ermittelten bereits seit Wochen


Die Durchsuchungen führten außerdem zur Sicherstellung von "Kutten" und "Patches" in größerer Stückzahl. Bei den Beschuldigten soll es sich um Mitglieder des "Brothers MC" handeln. Schon seit Wochen ermitteln die Staatsanwaltschaft Wuppertal und die Polizei Mettmann intensiv gegen mehrere Personen, gegen die der Verdacht besteht, einen gewerbsmäßigen Handel mit Betäubungsmitteln zu betreiben.

(Quelle: Kreispolizeibehörde Mettmann, Foto: Symbolbild/Archiv)

Täter lauert Opfer in Bochum auf und sticht unvermittelt mehrfach auf ihn ein - Hintergrund unklar

In den Mittwochabendstunden (12.09.) kam es an der Alleestraße in Bochum zu einem Tötungsdelikt. Gegen 19.15 Uhr lauerte ein Bochumer (23) einem ebenfalls in Bochum lebenden Mann (23) auf und stach mehrfach unvermittelt auf ihn ein.


Rettungssanitäter brachten den schwerverletzten Bochumer in ein örtliches Krankenhaus, wo er in der Nacht verstarb. Der dringend tatverdächtige Mann ließ sich noch am Tatort widerstandslos festnehmen.


Nach ersten Ermittlungen von Staatsanwalt Michael Nogaj und der von Kriminalhauptkommissar Elmar Lüssem geleiteten Mordkommission IV kennen sich die beiden Männer, die keinen Migrationshintergrund haben, schon seit einigen Jahren. Die Hintergründe für ein Motiv stehen noch nicht fest.

(Quelle: Polizei Bochum, Fotos: Justin Brosch)

Mittwoch, 12. September 2018

Mädchen (14) von Männergruppe umzingelt und sexuell belästigt

Am Dienstag, 11.09.2018, gegen 14:00 Uhr war ein 14-jähriges Mädchen aus Moers zu Fuß auf dem Weg nach Hause und nutzte dabei am Bahnhof in Moers die Unterführung an der Homberger Straße. Im Bereich der Unterführung wurde sie von fünf bis sechs Männer umkreist.


Drei von ihnen berührten sie dabei mit den Händen. Als das Mädchen mit ihrem Handy telefonierte, um Hilfe herbeizuholen, liefen die Männer weg.

Beschreiben konnte die 14-Jährige die Männer wie folgt:
  • dunkle Hautfarbe
  • schwarze Haare
  • zwischen 25 und 39 Jahre alt
  • zwischen 175 und 180 cm groß
  • ein Mann hatte eine auffällige hochgesteckte Afrofrisur

Wer kennt diese Männer, hat die Tat beobachtet oder kann sachdienliche Angaben zu der Identität der Männer machen. Sachdienliche Hinweise bitte an die Polizei in Moers, Tel.: 0281-1070.


(Quelle: Kreispolizeibehörde Wesel)

Dienstag, 11. September 2018

Während der Klassenfahrt: 24-Jähriger belästigt Mädchen sexuell - Festnahme durch Bundespolizei

Auf dem Weg nach Berlin wurden Montag (10.09.) drei jugendliche Mädchen (15,16,16) durch einen Marokkaner (24) sexuell belästigt. Gegen den Mann, der ohne Fahrausweis unterwegs war, bestand zudem ein Festnahmeersuchen der Ausländerbehörde. Wegen einer Einreiseverweigerung hätte er sich gar nicht in Deutschland aufhalten dürfen, so die Bundespolizei.


Gegen 13:25 Uhr wurden Einsatzkräfte der Bundespolizei zum ICE 549 (Düsseldorf - Berlin) gerufen. Dort sollte ein Fahrgast den Zug ohne Fahrausweis genutzt haben. Im Rahmen der Sachverhaltsklärung meldete sich eine Klassenlehrerin bei den Polizisten und erklärte, dass sie sich auf Klassenfahrt nach Berlin befinden würde.

Der 24-Jährige hätte drei Mädchen aus ihrer Klasse im Zug sexuell belästigt. Nach Zeugenaussagen soll der Marokkaner die drei Mädchen an das Gesäß gepackt und sie "gezwickt" haben.

Er wurde daraufhin am Hauptbahnhof in Essen festgenommen. Weitere Ermittlungen ergaben, dass der Mann vom Ausländeramt Dortmund zur Festnahme ausgeschrieben war. Zudem besteht gegen ihn eine Zurückschiebungsverfügung und ein Einreiseverbot bis Juli 2019.

Bundespolizisten lieferten den Marokkaner in das Polizeigewahrsam ein. Gegen ihn wurde ein Strafverfahren wegen Schwarzfahrens und sexueller Belästigung eingeleitet.

(Quelle: Bundespolizeidirektion Sankt Augustin, Archivfoto: Philipp Leske)

Rund 6.000 Beamte seit dem frühen Morgen im Einsatz - Zoll führt bundesweite Mindestlohnsonderprüfung durch

Seit dem frühen Dienstagmorgen (11.09.) führt die Finanzkontrolle Schwarzarbeit des Zolls (FKS) erstmals eine bundesweite Mindestlohnsonderprüfung durch. Es soll überprüft werden, ob Arbeitgeber ihren Beschäftigten den gesetzlichen Mindestlohn von aktuell 8,84 EUR je Stunde zahlen.


Rund 6.000 Einsatzkräfte werden am 11.09. und 12.09.2018 bundesweit Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer zu ihren Beschäftigungsverhältnissen befragen und Geschäftsunterlagen der Arbeitgeber prüfen. 

Im besonderen Fokus stehen dabei unter anderem die Branchen des Gaststätten- und Beherbergungsgewerbes und das Speditions-, Transport- und Logistikgewerbe. Das Hauptzollamt Duisburg wird an beiden Tagen mit 110 Mitarbeitern im Einsatz sein. Die Aktion startete am Morgen am Duisburger Hauptbahnhof mit der Überprüfung von (Fern-) Busfahrern.

(Foto: Rene Anhuth)

Montag, 10. September 2018

Männer einer Gruppe raubten junge Opfer mehrmals auf Schulgelände aus: Fahndung der Polizei

Am 19. Februar 2018, gegen 19.20 Uhr, traf ein 17-jähriger Halterner auf dem Schulgelände der Realschule an der Holtwicker Straße in Haltern am See (Kreis Recklinghausen) auf eine fünfköpfige Personengruppe. Zwei Männer kamen aus der Gruppe heraus auf den 17-Jährigen zu, bedrohten ihn mit einem Messer und forderten Bargeld. Der 17-Jährige übergab das Geld und flüchtete dann.


Am 23. Februar 2018, gegen 22.55 Uhr, befand sich ebenfalls eine fünfköpfige Gruppe auf dem Schulgelände an der Holtwicker Straße. Auch hier bedrohten zwei Täter drei junge Männer im Alter von 22 Jahren, alle aus Haltern, mit einem Messern und forderten Bargeld. Die Täter flüchteten dann mit einem grauen Kleinwagen mit Bottroper Kennzeichen.

Aufgrund der Personenbeschreibung dürften beide Taten von den selben Tätern begangen worden sein. Mittlerweile konnten von den Tätern Phantombilder erstellt werden.

Die Polizei fragt: Wer kann Angaben zu den abgebildeten Personen machen? Hinweis erbittet das Fachkommissariat unter Tel. 0800/2361 111. 

(Quelle: Polizei Recklinghausen)

Messerstecherei in Essen: Senior (81) nach Angriff auf Frau (60) durch Polizei festgenommen



Nach einem versuchten Tötungsdelikt auf einem Parkdeck an der Altenessener Straße in Essen am Montagvormittag (10.09.) hat die Polizei einen 81-Jährigen festgenommen. Der Essener steht im dringenden Verdacht, eine 60 Jahre alte Frau gegen 10:50 Uhr unvermittelt mit einem Messer verletzt zu haben. Mitarbeiter eines Sicherheitsdienstes hielten den Mann anschließend fest und alarmierten die Polizei. Die Verletzungen der Seniorin sind nicht lebensbedrohlich. Nach einer ersten notärztlichen Versorgung am Tatort wird sie in einem Krankenhaus behandelt. Der festgenommene Senior wird auf seinen psychischen Zustand hin untersucht.

(Textquelle: Polizei Essen)

"Aktivisten" besprühten zahlreiche Zebrastreifen mit bunter Farbe in Krefeld - "Zeichen gegen Homophobie und Rechtsextremismus"

In der Nacht zum Montag (10.09.) haben selbst ernannte Aktivisten an mehreren Kreuzungen in der Innenstadt in Krefeld die Zebrastreifen mit Sprühfarbe besprüht. Gegen 3:50 Uhr meldete sich ein Zeuge bei der Polizei. Er hatte eine Gruppe dabei beobachtet, wie diese die Fußgängerüberwege am Friedrichsplatz besprüht hatte.


Die Polizei konnte insgesamt sieben Männer (zwischen 19 und 40 Jahre alt) und eine Frau (18 Jahre alt) in unmittelbarer Nähe zur Kreuzung feststellen. Sie kommen alle aus Krefeld. Die Gruppe gab an, für die Aktion in der Innenstadt verantwortlich zu sein. Sie wollte laut eigener Aussage damit ein Zeichen gegen Homophobie und Rechtsextremismus setzen. Auch an der Ecke Königstraße/Marktstraße sowie an der Kreuzung Königstraße/Rheinstraße waren die Mitglieder der Gruppe aktiv.

Reinigung war bislang ohne Erfolg


Sowohl die Feuerwehr als auch die Stadtwerke versuchten vergeblich, die Zebrastreifen zu reinigen. Die Stadt Krefeld prüft nun, ob die Fahrbahnmarkierungen möglicherweise komplett erneuert werden müssen. Die Polizisten nahmen die Personalien der sieben Männer und der Frau auf. Auf sie warten nun Anzeigen wegen Sachbeschädigung bzw. gefährlichen Eingriffs in den Straßenverkehr.

(Quelle: Polizei Krefeld)

"Massenanfall von Verletzten" bei Wespenangriff in Bottrop - Sechs Kinder ins Krankenhaus

Am Montagvormittag (10.09.) wurde die Feuerwehr in Bottrop unter dem Stichwort "Massenanfall von Verletzten" ("MANV") zu einem Einsatz am Heidhof im Stadtteil Kirchhellen alarmiert. Nach ersten offiziellen Informationen hatte sich eine Schülergruppe mit Kindern im Alter von 12 und 13 Jahren in der Nähe eines Erdwespennestes aufgehalten.


Neun Schüler wurden wegen Wespenstichen und ein Kind wegen Kreislaufproblemen behandelt. Es waren mehrere Notärzte vor Ort. Sechs Kinder wurden nach rettungsdienstlicher Behandlung ins Krankenhaus gebracht. Das Waldkompetenzzentrum Heidhof ist ein beliebtes Ausflugsziel für Touristen und Schulklassen in der Kirchheller Heide. (jh)

(Foto: Rene Anhuth)

Sonntag, 9. September 2018

Kontrolle einer Shisha-Bar in Essen eskaliert - Polizeibeamtin bei Einsatz schwer verletzt

Am Freitagabend (07.09.) kontrollierten Polizeibeamte eine Shisha-Bar am Kopstadtplatz in Essen. Danach wurde einer der Beamten von einem Unbekannten geduzt. Als dieser das Duzen nach Aufforderung nicht unterließ, sollte er sich ausweisen und seine Personalien festgestellt werden.


Der Unbekannte flüchtete und wurde von einer Polizeibeamtin verfolgt. Dabei wurde ihr von hinten in die Beine getreten, worauf sie zu Boden stürzte. Nachdem sie sich wieder aufgerichtet hatte, stand ein 17-jähriger Südländer vor ihr, stieß die Beamtin weg und schlug auf sie ein. Als dann beide Polizeibeamte den Täter zu Boden brachten und ihn fesseln wollten, wurden sie von weiteren vier bis fünf Südländern angegriffen, geschlagen und getreten, so die Polizei.

Polizeibeamtin nach Angriff dienstunfähig


Durch den Einsatz von Pfefferspray und eines Einsatzmehrzweckstockes konnten sie sich verteidigen. Zeugen von der Tierrettung Essen eilten den Beamten zu Hilfe. Mit ihrer Unterstützung gelang es schließlich, den 17-Jährigen festzunehmen. Die anderen Täter flüchteten bei Eintreffen weiterer Kräfte.

Während der Fahndung wurden drei Personen festgestellt, auf die die Beschreibung passen konnte. Bei der Kontrolle dieser Gruppe kam es ebenfalls zu einem Gerangel mit den Beamten.

Familienmitglieder forderten Freilassung


Kurze Zeit später erschienen der Bruder und der Vater des Festgenommen auf der Wache in der Innenstadt und forderten lautstark die Freilassung des Schlägers. Sie drohten ihre Familie zu mobilisieren und wollten dadurch die Beamten einschüchtern. Sie wurden der Wache verwiesen. Der Schläger kam anschließend in das Gewahrsam. Beide Polizeibeamte wurden bei dem Einsatz verletzt, die Beamtin so schwer, dass sie ihren Dienst nicht fortführen konnte.

(Quelle: mit Polizei Essen, Archivfoto Shisha-Bar Kontrollen: Justin Brosch)

Angriffe auf AfD-Feier in Köln: Polizei im Großeinsatz - Verächtliche Parolen von Demonstranten gegenüber Beamten

Dutzende Menschen haben am Samstagabend (08.09.) in der Kölner Innenstadt eine Feier von AfD-Mitgliedern gestört. Nach dem missbräuchlichen Auslösen eines Brandmelders musste die Feuerwehr ausrücken und das Gebäude begehen in dem die Feier stattfand. Ein noch nicht Identifizierter warf eine Glasflasche auf AfD-Anhänger, die vor dem Notausgang warteten. Die Polizei Köln setzte in der Spitze rund 30 Beamtinnen und Beamte ein, um weitere Angriffe und Ausschreitungen zu verhindern.


Gegen 20.45 Uhr löste die Brandmeldeanlage im Bürgerhaus Stollwerck aus. Während Feuerwehrleute das Gebäude nach Brandherden absuchten, wartete die Gesellschaft vor dem Notausgang. Nach derzeitigem Sachstand sammelten sich wenig später in Sichtweite des Gebäudes bis zu 30 Personen. Aus der Gruppe warf ein Unbekannter eine Glasflasche in Richtung der noch vor dem Bürgerhaus wartenden AfD-Anhänger.

Gegen 23.30 Uhr bemerkten Einsatzkräfte, wie sich mehrere Personengruppen dem Bürgerhaus sternenförmig annäherten. In der Spitze waren es etwa 60 Menschen. Die Beamten werteten das Treffen dieser Personen als Versammlung und erteilten Auflagen nach dem Versammlungsgesetz. Gegenüber den Uniformierten skandierten die Demonstranten lautstark verächtliche Parolen. Der Polizeieinsatz war nach mehreren Stunden um 01.30 Uhr beendet.

(Quelle: Polizei Köln, Foto: Symbolbild)

A2: "Chicken Run" auf der Autobahn - Polizei nahm Hühner in Gewahrsam und stellte Eier sicher

Verkehrsteilnehmer verständigten am vergangenen Freitag, 7. September 2018, die Polizei Dortmund, da auf dem Gelände der Raststätte "Vellern-Nord" mehrere Hühner über den Rastplatz liefen.


An der Einsatzörtlichkeit traf das Streifenteam dann tatsächlich auf zwei verängstigte Hühner die quer über den Rastplatz liefen. Um zu verhindern dass die die Hühner auf die Autobahn 2 laufen, nahmen die eingesetzten Beamten die Verfolgung des Federviehs auf. Das Hühnerduo widersetzte sich jedoch gekonnt und vehement der Festnahme.


Nur mit Unterstützung von Zeugen konnten die widerspenstigen Hühner dingfest gemacht werden. Zwei Eier (von freilaufenden Autobahnhühnern) wurden ebenfalls sichergestellt. Da die zwei Hühner keine Kennung hatten, wurden sie anschließend an den Tierschutzverein Unna e.V. übergeben.

(Quelle: Polizei Dortmund)

Samstag, 8. September 2018

Hund attackiert Polizei bei Festnahme nach Sexualdelikt in Düsseldorf: Beamter schoss zwei Mal auf das Tier

Bei der Festnahme eines renitenten Tatverdächtigen eines Sexualdeliktes wurde am Samstagnachmittag (08.09.) ein Polizeibeamter von einem nicht angeleinten Hund in der Nähe des Landtages in Düsseldorf angegriffen. Der Beamte gab zwei Schüsse auf das Tier ab und stoppte den Angriff so. Der Hund wurde verletzt einer Klinik zugeführt. Der 37-jährige Tatverdächtige wurde überwältigt und befindet sich im Polizeigewahrsam.


Dem aktuellen Ermittlungsstand der Kriminalpolizei zufolge befanden sich gegen 16.30 Uhr zwei Joggerinnen (33 und 34 Jahre alt) unterhalb der Rhein-Knie-Brücke, als sie plötzlich von einem Unbekannten sexuell belästigt wurden (ans Gesäß gefasst). Die beiden Frauen sprachen daraufhin eine Polizeistreife an, die sofort die Verfolgung des Tatverdächtigen aufnahm.


Bei dem Versuch, den 37-jährigen Mann in der Nähe des Landtages festzunehmen, wurde einer der Beamten von einem freilaufenden Hund angegriffen. Der Polizist machte von seiner Dienstwaffe gebrauch und gab zwei Schüsse auf das Tier ab. Der Hund wurde von seinem Halter in eine Klinik gebracht. Der Tatverdächtige des Sexualdeliktes konnte trotz heftigen Widerstandes überwältigt und festgenommen werden. Er war stark alkoholisiert und befindet sich in polizeilichem Gewahrsam.

(Quelle: Polizei Düsseldorf, Fotos: Daniel Bothe)

"Frust gegenüber der Polizei" - Fünf Einsatzfahrzeuge in Köln besprüht - Festnahme eines 23-Jährigen

Ein aufmerksamer Taxifahrer, der vor dem Kölner Hauptbahnhof in der Nacht zu Samstag (08.09.) auf seine Kunden wartete traute seinen Augen nicht: Ein junger Mann sprühte mit einer Spraydose willkürlich auf mehrere Einsatzfahrzeuge der Bundespolizei.


Umgehend alarmierte er die Polizisten in der Wache auf dem Bahnhofsvorplatz. Sie verfolgten den Flüchtigen zunächst in Richtung Marzellenstrasse. Dieser wendete jedoch wieder als er ein Martinshorn wahrnahm und rannte in Richtung Bahnhofsvorplatz zurück. Auch der wage Versuch, sich noch hinter einem Auto zu verstecken, missglückte vollkommen, die Bundespolizisten nahmen den 23-Jährigen vorläufig fest.


Diese Maßnahme gefiel dem Straftäter nicht und er wehrte sich mit Händen und Füßen. Zwei Polizeibeamte wurden dadurch leicht verletzt, konnten jedoch ihren Dienst fortsetzen. Ein Atemalkoholtest ergab einen Wert von ca. einem Promille.

Auf Nachfrage, warum er die Dienstwagen der Bundespolizei besprühte, gab er an, die Tat aus Frust gegenüber der Polizei ausgeübt zu haben. Zwei Einsatzfahrzeuge sind aufgrund der Farbschmierereien nicht mehr fahrtüchtig. Die anderen drei Fahrzeuge müssen entsprechend gereinigt werden. Die Schadenshöhe wird durch einen Fachdienst ermittelt. Die Bundespolizei leitete ein Ermittlungsverfahren wegen Zerstörung wichtiger Arbeitsmittel, Sachbeschädigung sowie Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte ein. Der Tatverdächtige wurde aufgrund fehlender Haftgründe entlassen.

(Quelle: Bundespolizeidirektion Sankt Augustin)

Freitag, 7. September 2018

Feuerwehrmann rettet sieben Personen bei Dachstuhlbrand in Velbert



Am Donnerstagabend (06.09.) gegen 20:25 Uhr wurde die Feuerwehr in Velbert zu einem Dachstuhlbrand auf der Offerstraße alarmiert. Bereits auf der Anfahrt zum Einsatzort war eine starke Rauchentwicklung wahrnehmbar.

Retter hatte dienstfrei - Großeinsatz mit 90 Kräften 


Ein Feuerwehrmann, der in der Nähe des Einsatzortes wohnt und zum Zeitpunkt des Brandes dienstfrei hatte, hatte sofort mit der Menschenrettung begonnen und sieben Personen aus dem Gebäude geführt. Die Brandbekämpfung im Spitzboden wurde über die Gebäudevorder- und Rückseite eingeleitet. Es waren insgesamt 90 hauptberufliche und ehrenamtliche Rettungskräfte in den Einsatz eingebunden. Die Offerstraße wurde für die Dauer der Löscharbeiten gesperrt. Die Brandursache ist zur Zeit noch unklar. (jh)

(Foto: Patrick Schüller)

Donnerstag, 6. September 2018

Täter fahren in Moers mit Transporter in Juweliergeschäft - Polizei bittet um Hinweise

Am frühen Donnerstagmorgen (06.09.) gegen 03.00 Uhr sind zwei unbekannte Täter mit einem Transporter rückwärts in die Schaufensterfront eines Juweliergeschäftes an der Steinstraße in Moers gefahren. Dabei sind besonders der Eingangsbereich und die Schaufensterfront massiv beschädigt worden. Nachbarn waren durch einen lauten Knall wach geworden und hatten zwei Täter beobachtet, die mit großen schwarzen Taschen das Geschäft verlassen haben.


Sie stiegen in einen gelben VW Transporter und flüchteten mit dem Wagen, der kein Nummernschild hatte, über die Oberwallstraße. Der Transporter muss bei der Fahrt gegen die Schaufensterfront im hinteren Bereich des Wagens stark beschädigt worden sein. Die Täter haben Schmuck in unbekannter Höhe mitgenommen.

Täterbeschreibungen:
  • Bei den Tätern handelt es sich um zwei Männer
  • Sie waren schwarz gekleidet und trugen Sturmhauben
  • Etwa 180 cm groß und hatten athletische Figuren
  • Einer der Täter trug einen grauen Pullover

Sachdienliche Hinweise bitte an die Polizei in Moers, Tel.: 02841 / 171-0. 

(Quelle/Foto: Kreispolizeibehörde Wesel)

Mittwoch, 5. September 2018

Unangemeldete Kurden-Demo in Duisburg-Marxloh - Polizei im Großeinsatz

Am Mittwochmittag (05.09.) haben rund 50 vorwiegend junge Kurden an einer unangemeldeten Demonstration in Marxloh für die Freilassung des inhaftierten PKK-Führers Abdullah Öcalan protestiert. Nach ersten Informationen waren sie von einem kurdischen Kulturzentrum aus auf die Weseler Straße gezogen.


Bereits am vergangenen Sonntag (02.09.) hatten sich junge Kurden zu einer mehrtägigen Demonstration in Lütgendortmund versammelt, die die Dortmunder Polizei nach Untersagung aufgelöst hatte. Die Teilnehmer hatten wie auch heute in Marxloh gegen wesentliche Auflagen verstoßen. Demnach ist das öffentliche Zeigen oder Verteilen von Flaggen, Transparenten, Handzetteln oder ähnlichen Gegenständen verboten, die mit dem Abbild Abullah Öcalans versehen sind.


Die Polizei stellte die Personalien der Demonstranten fest und erteilte Platzverweise. Einige Teilnehmer widersetzten sich den Anweisungen. Aufgrund der Demonstration und des Polizeieinsatzes mit mehreren Hundertschaften kam es im Nahbereich (Sperrung der Kaiser-Wilhelm-Straße) zu Verkehrsbeeinträchtigungen. (jh)

Sämtliche Warnmittel werden in ganz Nordrhein-Westfalen erprobt

Am Donnerstag (06.09.) findet zum ersten Mal der landesweite Warntag statt. Dabei werden in ganz Nordrhein-Westfalen sämtliche Warnmittel erprobt. Um 10:00 Uhr werden zeitgleich in allen Kommunen die örtlichen Warnkonzepte getestet. 

Dazu zählen beispielsweise Sirenen. Mit der Warn-App „NINA“ (Notfall-Informations- und Nachrichten-App des Bundes) wird landesweit eine Probewarnmeldung versendet. Außerdem wird es Lautsprecherdurchsagen aus Warnfahrzeugen geben. Alle Infos wurden auf einem Flyer und auf einem Plakat zusammengefasst.


Ziel ist es, die Bevölkerung für das Themenfeld „Warnung“ zu sensibilisieren und ihnen Informationen und Tipps zu geben, damit sie im Ernstfall richtig reagieren und sich selbst helfen können.

Der landesweite Warntag soll künftig jährlich an jedem ersten Donnerstag im September stattfinden. Unterschiedliche Ereignisse der letzten Jahre (Unwetter, Großbrände etc.) haben gezeigt, dass sich die Menschen oftmals nicht ausreichend gewarnt und informiert gefühlt haben, laut dem Ministerium des Innern in NRW.

Folgende Aktionen sind u.a. geplant:
  • Landesweiter zeitgleicher Sirenenprobealarm um 10.00 Uhr
  • Landesweite Probewarnmeldung über die Warn-App „NINA“
  • Testwarnungen durch diverse Lautsprecherfahrzeuge

Durch den landesweiten Warntag soll das Thema Warnung wieder mehr ins Bewusstsein gerückt und die Selbsthilfefähigkeit der Bevölkerung gestärkt werden.

(Quelle: Ministerium des Innern NRW, Foto: nrw-aktuell.tv)

Mann stirbt bei schwerem Unfall in Köln: Jugendliche besprühten Bahn während der Unfallaufnahme



In der Nacht zu Mittwoch (05.09.) ereignete sich gegen 23:30 Uhr in Köln an der Haltestelle Bocklemünd ein Unfall mit tragischem Ausgang. Nach ersten offiziellen Informationen hatte ein 60-jähriger Rollstuhlfahrer versucht, über den Fußgängerweg kurz vor der Haltestelle zu gelangen. Dabei wurde er von einer Straßenbahn erfasst und tödlich verletzt.


Die Strecke wurde während der Unfallaufnahme mehrere Stunden gesperrt. Die Sperrung betraf die Linien 3 und 4 in beide Richtungen. Während der Unfallaufnahme und des Einsatzes hatten sich jugendliche Sprayer an einer Straßenbahn zu schaffen gemacht, die ca. 50 Meter von der Unfallstelle entfernt stand. Ein Täter wurde durch Polizeikräfte vor Ort festgenommen und aufgefundene Spraydosen sichergestellt. Entsprechende Strafverfahren wurden eingeleitet.

(Fotos: Jasmin Zuehlke)

Dienstag, 4. September 2018

Unwettereinsätze der Feuerwehr nach Gewitter in Duisburg und Oberhausen


Gegen 18:00 Uhr zog am Dienstagabend (04.09.) eine Gewitterfront u.a. über Duisburg und Oberhausen. Im Bereich Essen-Steeler-Straße/Gewerbegebiet Arnold-Dehnen-Straße/Hagenshof in Duisburg kam dabei, laut Feuerwehr, eine größere Menge Regen herunter. Das führte zu 15 wetterbedingten Einsätzen der Wehrkräfte in diesem Bereich. Bei einem Lager eines Möbeldiscounters krachte das Vordach, vermutlich aufgrund der Regenmassen, zusammen. An einigen Einsatzstellen mussten Pumpen eingesetzt werden. Rund 30 Einsatzkräfte von Berufs- und freiwilliger Feuerwehr waren im Einsatz. Personen kamen nicht zu Schaden. 



In Teilbereichen des Stadtgebietes in Oberhausen, insbesondere in Lirich sorgten die starken Regenfälle am Abend für vollgelaufene Keller in Wohnhäuser. Bis 20:40 Uhr wurden 13 unwetterbedingte Einsätze durch die Berufsfeuerwehr Oberhausen abgearbeitet. Der größte Schwerpunkt der Einsätze lag im Bereich der Duisburger Straße. Dort liefen mehrere Keller voll Wasser.

(Quelle: Feuerwehr Duisburg und Oberhausen, Foto: Rene Anhuth)

Direkt vor den Jobcentern in Duisburg: Polizei stellt hochwertige Autos von Leistungsempfängern sicher

Am Dienstag (04.09.) richteten Polizei und Staatsanwaltschaft in Duisburg in der Zeit von 8 bis 12 Uhr vor den Jobcentern in Duisburg Stadtmitte und Homberg Kontrollstellen ein. Ziel war die Kontrolle von Leistungsempfängern, deren Fahrzeuge mit dem Bezug von Sozialleistungen nicht in Einklang zu bringen waren.


Bei einem Mann und einer Frau ergab die Kontrolle, dass sie mit Haftbefehlen gesucht wurden. Die Polizisten nahmen sie fest. Ein weiterer Fahrer wurde wegen Verkehrsdelikten festgenommen; er soll morgen im Rahmen des beschleunigten Verfahrens dem Amtsgericht vorgeführt werden. Sieben hochwertige Autos stellten die Beamten sicher. Hier werden Strafverfahren eingeleitet, in denen geprüft wird, ob die Fahrer zu Unrecht Sozialleistungen erhalten. Zudem nahmen die Uniformierten auch ältere Wagen mit Mängeln unter die Lupe.


Insgesamt zogen sie drei verkehrsunsichere Pkw aus dem Verkehr und erstatteten Anzeigen. Hinzukommen weitere fünfzehn Strafanzeigen wegen Fahrens ohne Fahrerlaubnis, Urkundenfälschung bzw. Steuerdelikten oder Verstößen gegen das Pflichtversicherungsgesetz.

(Quelle/Fotos: Polizei Duisburg)

Frau nach Angriff verletzt in Essen: Polizei fahndet nach dem Täter

Dienstagnachmittag (04.09.) gegen 16:52 Uhr wurden Polizei und Rettungsdienst zur Grünstraße nach Essen-Altenessen gerufen. Dort fanden sie eine verletzte Frau (36 Jahre) blutend vor. Tatverdächtig ist ein Bekannter der Frau, der aber nicht mehr am Tatort angetroffen wurde. Nach ihm wird nun intensiv gefahndet. Die Verletzte wurde durch den Notarzt in ein Krankenhaus gebracht. Zur Schwere der Verletzungen können zurzeit keine Angaben gemacht werden.


Beschreibung des Tatverdächtigen wie folgt: 
  • Männlich (34 Jahre)
  • ca. 190 cm groß
  • 110 kg schwer
  • kurze blonde Haare
  • grauer oder weißer Pulli
  • Jeans
  • Nike-Schuhe
  • führt einen kleinen schwarzen Hund mit orangener Leine und rotem Geschirr mit

Hinweise auf den Tatverdächtigen bitte an die Essener Polizei unter der Telefonnummer 0201/8290 oder 110.

(Quelle: Polizei Essen, Foto: Justin Brosch)

Montag, 3. September 2018

Attacke mit Hammer in Essen: Opfer schwer verletzt – Zwei Männer festgenommen

Am Montagnachmittag (03.09.) gegen 14 Uhr erhielt die Polizei Kenntnis von einem schwerer verletzen Mann in Essen-Altenessen. Das junge Opfer (18) wurde, nach Berichten von Zeugen vor Ort, von unbekannten Personen wahrscheinlich mit einem Hammer attackiert.


Der Angriff soll auf einem Parkplatz eines Discounters an der Wilhelm-Nieswandt-Allee stattgefunden haben, laut Sprecher Christoph Wickhorst von der Polizei Essen. Sofort alarmierte Streifenwagen entdeckten den Verletzten am dortigen Parkplatz. Ein Notarzt versorgte das Opfer vor Ort und ein Rettungswagen transportierte den Mann in ein Essener Krankenhaus.


Die Beamten nahmen die Fahndung auf und konnten im Nahbereich zwei Männer einer Gruppe festnehmen. Die weiteren Hintergründe seien derzeit unbekannt und Gegenstand der aktuellen Ermittlungen.

(Quelle: mit Polizei Essen, Fotos: Rene Anhuth)

Feuerwehr rettet Pferd aus Swimmingpool in Meerbusch

Am Samstagabend (01.09.) gegen 18:30 Uhr erreichte die Leitstelle der Feuerwehr in Meerbusch ein Notruf, dass sich im Swimmingpool eines Gartens ein Pferd befinden soll. Vor Ort bewahrheitete sich die Meldung, so dass durch die ersteintreffenden Kräfte umgehend ein Tierarzt, die Feuerwehr Neuss mit einem speziellen Bergegeschirr für Großtiere sowie ein Kran des Technischen Hilfswerks nachgefordert wurden.


Da ein benachbarter Landwirt jedoch umgehend einen Telelader bereitstellte, konnte auf einen Einsatz des Krans schlussendlich verzichtet werden. Das Tier wurde zunächst durch die Feuerwehrkameraden durch gutes Zureden und den Tierarzt durch Medikamenteneinsatz beruhigt, um eine Gefährdung durch mögliche Panikreaktionen auszuschließen.


Nachdem das Bergegeschirr angelegt werden konnte, dauerte es nur wenige Minuten bis das Pferd wieder im Trockenen stand. Nach einer eingehenden Untersuchung durch den Tierarzt konnte das Pferd wieder an seine Besitzer übergeben werden. Wie sich das Geschehen abspielte, dass das Pferd aus seiner Koppel ausbrechen und in den Garten gelangen konnte, sei nicht bekannt.

(Quelle: Feuerwehr Meerbusch)