Dienstag, 31. Juli 2018

"Bullerei" an der A45: Polizisten müssen Jungbullen fangen

Der Arbeitsalltag von Polizeibeamten ist vielfältig und abwechslungsreich. So auch am heutigen Dienstag (31.07.), als ein Streifenteam der Autobahnpolizei gegen 9.35 Uhr auf einen Jungbullen aufmerksam wurde, der im Bereich der Anschlussstelle Haiger-Burbach im Kreis Siegen-Wittgenstein umherstreifte. 


Das "Rindvieh", wie Jungbullen auch genannt werden, hatte sich in einem günstigen Moment aus einem Tiertransporter davongestohlen und erkundete die Umgebung. Dies sorgte bei vielen Verkehrsteilnehmern für deutliche Verwirrung, da ein umherstreifender Jungbulle eben nicht in das alltägliche Bild einer Anschlussstelle an der A45 gehört.

Gemeinsam mit einem Kollegen der Bundespolizei, fing man zu Dritt das Tier ein und band es zunächst mittels Abschleppseil an der Schutzplanke fest. Während seiner "Festnahme" zeigte er den Polizeibeamten seinen Unmut, indem er kurz die Front des Streifenwagens auf seine Hörner nehmen wollte. Glücklicherweise erlitten weder Bulle noch Streifenwagen einen Schaden. Gemeinsam mit dem Besitzer verlud man den Bullen dann in einen Anhänger.

(Quelle: Autobahnpolizei Dortmund)

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