Sonntag, 8. Juli 2018

Sohn (18) "borgt" sich Roller vom Vater und flüchtet bekifft vor der Polizei

Ein Rollerfahrer hat sich am Samstagnachmittag (07.07.) in Dortmund eine Verfolgungsfahrt mit der Polizei geliefert. Gleich mehrere Gründe brachten ihn dazu, vor dem Streifenwagen zu flüchten.

Die Beamten wollten den Roller, der mit zwei jungen Männern besetzt war, auf der Varziner Straße kontrollieren. Der Fahrer ignorierte aber sämtliche Anhaltezeichen.


Der junge Mann scheute, bei der Flucht, nicht einmal davor zurück, über den Gehweg zu fahren. Mehrere Passanten konnten nur durch einen Sprung zur Seite Schlimmeres verhindern. Weiter ging es über eine Unterführung, wo erneut Fußgänger nur knapp einer Kollision entkamen und Poller zunächst die Weiterfahrt der Polizei verhinderten.

Trotzdem konnten die Beamten wieder aufschließen und fanden den Roller an der Straße "Am Jungbrunnen" geparkt. In einem Hinterhof trafen die Polizisten auf die beiden Dortmunder (18 und 19). Sie wurden beide fixiert.

Der Fahrer (18) gab sich geständig: Er habe Angst gehabt, "gepackt zu werden". Denn weder ist er im Besitz einer Fahrerlaubnis, noch ist der Roller seiner. Er hatte ihn offenbar unbefugt und ohne dessen Wissen vom Vater "geborgt". Zudem gab er an, Marihuana konsumiert zu haben. Sein Abend endete auf der Polizeiwache, wo ihm eine Blutprobe entnommen wurde.

Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wurde er von der Wache entlassen. Welche unangenehmen Gespräche ihn zu Hause erwarteten, sei nicht bekannt, so die Polizei.

(Quelle: Polizei, Foto: Symbolbild)

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