Montag, 2. Juli 2018

Schwere Badeunfälle mit Kindern überschatteten das Wochenende

In Essen und in Kaarst im Rhein-Kreis Neuss ereigneten sich am sonningen Wochenende zwei schwere Badeunfälle mit Kindern.


Auf der „Brehminsel“ im Essener Stadtteil Werden wurde am Samstagabend (30.06.) ein Kleinkind im Alter von 18 Monaten leblos aus dem Wasser der Ruhr gezogen. Die Einsatzkräfte der alarmierten Feuerwehr reanimierten das Opfer noch vor Ort und brachten das Kind in ein Krankenhaus.

Am Sonntag (01.07.) wurden Polizei und Feuerwehr zum Kaarster See gerufen. Ein vierjähriger Junge war gegen 18 Uhr als vermisst gemeldet worden. Einsatzkräfte waren vor Ort, um das Ufer mit einer Menschenkette abzusuchen. Der Junge wurde von Rettungskräften nach ca. 20 Minuten regungslos im Wasser entdeckt. Der Vierjährige wurde durch den Notarzt reanimiert und ins Neusser Lukaskrankenhaus gebracht.


Das Strandbad an dem ehemaligen Baggersee wurde geräumt und der Badebetrieb vorerst eingestellt. Es waren auch Notfallseelorger vor Ort, um sich um die Betreuung von Einsatzkräften und Augenzeugen zu kümmern. Der Zustand des Jungen ist nach offiziellen Informationen zum jetzigen Zeitpunkt noch ungewiss.

 
Die Deutsche Lebensrettungs-Gesellschaft (DLRG) warnt in einem Beitrag des WDRs vor den Gefahren beim Baden und gibt Hinweise: https://www1.wdr.de/nachrichten/rheinland/vorsicht-beim-baden-in-seen-100.html

 (Fotos: Daniel Bothe)

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