Sonntag, 29. Juli 2018

Großeinsatz für die Feuerwehr in Bochum - Über 500 Strohballen brannten

Seit 22:35 Uhr am Samstagabend (28.07.) ist die Feuerwehr in Bochum mit knapp 80 Kräften im Stadteil Stiepel im Großeinsatz. Auf einer Fläche von knapp 1000 Quadratmetern brannten über 500 Strohballen aus noch ungeklärter Ursache.


Die Feuerwehr baute, neben dem eigentlich Löschangriff, eine sogenannte „Riegelstellung“ auf um ein Übergreifen der Flammen auf benachbarte (Mais-) Felder zu verhindern. Eine angrenzende Brücke der Klosterstraße musste aufgrund der Flammen- und Rauchentwicklung und auch aufgrund von Schaulustigen, die sich dort aufgehalten hatten, gesperrt werden.


Für die Wasserversorgung wurden mehr als ein Kilometer Schlauchleitungen durch die Feuerwehr verlegt. Am Sonntag (29.07.) wollen weitere Kräfte die niedergebrannten Ballen mit hydraulischen Greifern auseinanderziehen um Glutnester ablöschen zu können. Die Brandursache ist Bestandteil polizeilicher Ermittlungen.


(Fotos: Moritz Stoffelshaus)

1 Kommentar:

Phyrroskrieger hat gesagt…

Das sich Strohballen auch selbst entzünden können, dass sollte jedem klar sein. Bakterien die Stroh zersetzen produzieren eine enorme Hitze. Sensoren die in den Strohstapel gesteckt werden, geben Auskunft über die Wärme. Der Bauer müsste dann das Stroh umschichten. Andere Brandursachen sind ebenfalls nicht auszuschließen. MfG

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