Zahlreiche Einsatzkräfte der Polizei waren am Freitagabend (31.07.) bis in die frühen Morgenstunden des Samstags (01.08.) gemeinsam mit verschiedenen Netzwerkpartnern im Duisburger Stadtgebiet im Einsatz. Im Mittelpunkt standen Schwerpunktkontrollen im Bereich des Clanmilieus, im Gastronomiegewerbe sowie rund um die Hamborner Waffen- und Messerverbotszone. Beteiligt waren neben der Polizei die Staatsanwaltschaft Duisburg, das Hauptzollamt Duisburg, das Bürger- und Ordnungsamt der Stadt Duisburg, die Bezirksregierung Düsseldorf sowie das Landesamt zur Bekämpfung der Finanzkriminalität. Ziel des gemeinsamen Einsatzes war es, kriminelle Clanstrukturen zu bekämpfen, Verstöße im Gastronomiegewerbe konsequent aufzudecken und die Gewaltkriminalität nachhaltig zu reduzieren.
Insgesamt kontrollierten die Einsatzkräfte 24 Gewerbeobjekte im gesamten Stadtgebiet. Dabei stellten die beteiligten Behörden zahlreiche Verstöße und weitere Auffälligkeiten fest. Unter anderem wurden in mehreren Fällen Steuerrückstände festgestellt. In einem Fall wurde deshalb ein BMW gepfändet und abgeschleppt. Zudem stellten die Netzwerkpartner zahlreiche arbeitsrechtliche Verstöße fest. Auch bei den Stundenaufzeichnungen von Beschäftigten sowie bei der Preisauszeichnung wurden Mängel festgestellt.
Mehrere Geldspielgeräte wurden aufgrund festgestellter Verstöße versiegelt. In einem Gewerbebetrieb fanden die Einsatzkräfte erneut unversteuerte Zigaretten. Daraufhin ordnete die Staatsanwaltschaft Duisburg die Durchsuchung einer Privatwohnung an. Dort konnten jedoch keine weiteren entsprechenden Gegenstände aufgefunden werden. Auch im Bereich des Jugendschutzes stellten die Einsatzkräfte Verstöße fest. Ein Gastronomiebetrieb musste aufgrund der festgestellten Mängel geschlossen werden. Zudem wurden mehrere illegale Vapes sichergestellt.
Bei Personenkontrollen stellten die Beamten außerdem fest, dass mehrere Personen keine Ausweisdokumente mit sich führten. Bei einer weiteren Kontrolle wurde ein offener Haftbefehl festgestellt. Die Einsatzkräfte vollstreckten diesen und brachten den Mann in den Polizeigewahrsam. Während der Kontrollen kam es zudem zu einem strafrechtlich relevanten Vorfall: Eine Person beleidigte einen Polizeibeamten. Gegen sie wurde ein Strafverfahren eingeleitet.
Die Polizei und ihre Netzwerkpartner kündigten an, die gemeinsamen Kontrollen auch künftig fortzusetzen. Durch das abgestimmte Vorgehen der beteiligten Behörden sollen Verstöße frühzeitig erkannt, konsequent verfolgt und die Sicherheit im Duisburger Stadtgebiet nachhaltig erhöht werden.
(Foto: Symbolbild/ nrw-aktuell.tv)
