Samstag, 22. August 2026

Messerangriff in Witten: 65-Jährige schwer verletzt - 70-Jähriger nach Stichwaffenangriff auf seine Ehefrau festgenommen

Am frühen Samstagnachmittag (22. August) ist es an der Dirschauer Straße in Witten zu einem schweren Messerangriff gekommen. Eine 65-jährige Frau soll bei einem Streit mit ihrem 70-jährigen Lebensgefährten durch mehrere Messerstiche schwer verletzt worden sein. Aufgrund der Schwere der Verletzungen kann derzeit auch eine Lebensgefahr nicht ausgeschlossen werden.

Nach Angaben der Polizei meldete sich die Wittenerin gegen 14.17 Uhr über den Notruf und bat um schnelle Hilfe. Sie schilderte, dass es zuvor zu Streitigkeiten mit ihrem Lebensgefährten gekommen sei. Diese sollen schließlich in einen Messerangriff eskaliert sein.

Die daraufhin alarmierten Polizeibeamten trafen wenige Minuten später an der Dirschauer Straße ein. Sie konnten den 70-jährigen, polizeibekannten Tatverdächtigen noch vor Ort festnehmen. Der Mann besitzt nach Angaben der Polizei die deutsche und polnische Staatsangehörigkeit. Die Einsatzkräfte leisteten der schwer verletzten Frau zunächst Erste Hilfe.

Anschließend übernahmen die alarmierten Rettungskräfte die weitere medizinische Versorgung. Die 65-Jährige wurde zur Behandlung in ein Krankenhaus gebracht. Wie schwer ihre Verletzungen tatsächlich sind, war zunächst nicht abschließend bekannt. Aufgrund der Schwere der Verletzungen und der möglichen Lebensgefahr wurde eine Mordkommission eingesetzt.

Der Tatverdächtige wurde nach seiner Festnahme zunächst durch den Rettungsdienst untersucht und anschließend von Polizeibeamten in Begleitung zum Polizeipräsidium nach Bochum gebracht.

Die Kriminalpolizei hat die weiteren Ermittlungen übernommen. Im Mittelpunkt stehen nun die genauen Hintergründe der Auseinandersetzung sowie der Ablauf des Messerangriffs. Auch die rechtliche Einordnung der Tat ist Gegenstand der Ermittlungen. Eine mutmaßliche Tatwaffe soll in der Wohnung aufgefunden und sichergestellt worden sein. Die Ermittlungen dauern an.

(Fotos: Justin Brosch/ nrw-aktuell.tv)