Sonntag, 25. Februar 2024

Fußballangehörige randalieren und attackieren Einsatzkräfte in Bochum - 10 Personen festgenommen

In der Samstag Nacht, 25. Februar, wurde die Polizei zu einer Schlägerei in eine Gaststätte in der Bochumer Innenstadt gerufen. Anhänger der Fußballszene hatten sich offensichtlich erst untereinander geschlagen und später die Einsatzkräfte attackiert. Die Polizei musste Pfefferspray und vereinzelt auch den Schlagstock einsetzen - zehn Personen wurden in Gewahrsam genommen.

Gegen 1.25 Uhr erhielt die Polizei über Notruf Kenntnis von einer Gruppenschlägerei durch Fußballangehörige in und vor einer Gaststätte am Ostring in der Innenstadt. Entsandte Kräfte trafen vor dem Eingang auf eine größere Anzahl von aggressiven und unkooperativen Menschen.

Zum Teil versuchten diese zu flüchten, zum anderen Teil wurde die Einsatzkräfte verbalaggressiv angegangen und beleidigt. Ferner verwehrten die Personen der Polizei den Zutritt in den gastronomischen Betrieb.

Erst mit Unterstützung zahlreicher Verstärkungskräfte (rund 20 Streifenwagen) konnten die Personalienfeststellungen der hochemotionalen Personen durchgeführt werden. Eine Person, die sich besonders aggressiv gegenüber den Einsatzkräften verhielt, sollte in Gewahrsam genommen werden. Daraufhin solidarisierten sich die übrigen Personen und griffen die Polizeibeamten körperlich an.

Die Beamten setzten Pfefferspray gegen die Angreifer ein. Mehrere Personen erlitten Augenreizungen - auch Polizeibeamte. Diese wurden im Nachgang durch den Rettungsdienst der Feuerwehr behandelt. In Einzelfällen musste die Polizei auch zum Schlagstock greifen.

Insgesamt wurden zehn Männer im Alter zwischen 21 und 31 Jahren in Gewahrsam genommen. Nach Ausnüchterung und Durchführung der erforderlichen Folgemaßnahmen wurden die Personen wieder aus dem Gewahrsam entlassen.

Alle Tatverdächtigen erwarten nun Strafverfahren. Unter anderem werden jetzt die Bodycam-Aufnahmen der Einsatzkräfte auszuwerten sein. Die Ermittlungen der Kriminalpolizei dauern an.

(Quelle: Polizei Bochum, Foto: Symbolbild/ nrw-aktuell.tv)