Sonntag, 25. Oktober 2020

Dortmund: Aggressiver Maskenverweigerer (40) rastet in der U-Bahn aus - Heftiger Widerstand bei der Festnahme

Zu einem Einsatz mit dem Stichwort "Maskenverweigerer" wurden Einsatzkräfte der Polizei Dortmund am Samstag (24.10.) in die Innenstadt gerufen. In der U-Bahn 41 hatte sich ein 40 Jahre alter Mann aus Guinea mit Wohnsitz in Italien geweigert, eine Maske zu tragen. Gegen die Sicherheitsmitarbeiter der DSW21 (Verkehrsabteilung der Dortmunder Stadtwerke) wurde er zunehmend aggressiver.

Kurz vor Mitternacht fiel der 40-Jährige den Sicherheitsmitarbeitern in der U41 auf, weil er in der mit 15 Personen besetzten U-Bahn keine Maske trug. Weil er sich uneinsichtig und aggressiv zeigte, musste er die U-Bahn verlassen und bekam ein Hausverbot für die gesamte Bahnanlage der Haltestelle "Stadtgarten". Zunächst verließ der Beschuldigte die Haltestelle, kehrte aber unverzüglich zurück und griff einen der Sicherheitsmitarbeiter an. Er schlug auf den Geschädigten ein und würgte ihn.

Polizeibeamter bei der Festnahme verletzt

Gegenüber den alarmierten polizeilichen Einsatzkräften blieb der Mann weiter aggressiv und bedrohte sie. Zusätzlich gab er mehrfach zu verstehen, auch ohne Maske weiterhin die U-Bahn nutzen zu wollen, schließlich müsse er nach Dortmund-Hörde. Die Beamten nahmen den 40-Jährigen trotz erheblichem Widerstand fest und erstatteten Strafanzeige wegen Körperverletzung gegen die Sicherheitsmitarbeiter und wegen Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte. Ein Polizeibeamter wurde bei der Festnahme leicht verletzt, er verblieb dienstfähig.

(Quelle: Polizei Dortmund, Symbolbild-Montage: nrw-aktuell.tv)