Freitag, 7. Juni 2019

Für rund 50 Millionen Euro: Die Polizei in NRW bekommt 20.000 iPhones

Mit einem Pilotprojekt in drei Polizeibehörden startet die Landesregierung die flächendeckende Einführung von Smartphones (Modell iPhone 8) für die Polizistinnen und Polizisten in NRW. „Damit werden wir im Bereich der mobilen Kommunikation die am besten ausgestattete Polizei Deutschlands sein.“, sagte Minister Herbert Reul am Freitag (07.06.) bei der Präsentation der Smartphones.

Die Behörde in Dortmund nimmt neben den Kreispolizeibehörden in Wesel und Recklinghausen an dem Pilotprojekt teil, das die Smartphones acht Wochen lang einem Praxistest unterzieht. Ziel sei es, bis 2020 alle Behörden mit insgesamt 20.000 Smartphones auszurüsten.

Zunächst stehen den Beamten drei Apps zur Verfügung:

  • Sicherer Messenger: Zur Kommunikation zwischen den Polizistinnen und Polizisten
  • Auskunftsapp: Sie ermöglicht einen Abgleich mit dem polizeilichen Datenbestand
  • Dokumentenscanner: Einlesen etwa von Personalausweisen, Führerscheinen oder Kfz-Kennzeichen - unterstützt von einer KI (*Künstlichen Intelligenz)

„Nach und nach werden wir weitere Anwendungen entwickeln, um die Digitalisierung der Polizei voran zu treiben.“, so Reul. So soll ein nächster Schritt die vollständige digitale Aufnahme leichter Verkehrsunfälle sein und die Identifikation von Personen durch ihren Fingerabdruck.

Insgesamt investiert Nordrhein-Westfalen bis 2022 etwa 50 Millionen Euro in die mobile Kommunikation der Polizei.

(Quelle/Foto/Video: Ministerium des Innern Nordrhein-Westfalen)