Mittwoch, 14. Oktober 2026

Gefangenenbefreiung in Essen: Polizei fahndet nach drei Männern - Häftling bei Arztbesuch befreit - Foto des 34-jährigen Flüchtigen veröffentlicht - Mögliche Bewaffnung der Täter nicht ausgeschlossen

Heute Mittag (14. Oktober) befreiten zwei bislang unbekannte Männer einen Häftling, der von zwei Justizbeamten zu einem Arztbesuch am Kennedyplatz begleitet wurde (wir berichteten). Der 34-jährige Häftling mit deutscher Staatsangehörigkeit und seine beiden mutmaßlichen Befreier sind flüchtig. Die Polizei fahndet mit zahlreichen Kräften nach den Männern und veröffentlicht ein Foto des Häftlings.

Gegen 12:44 Uhr alarmierten Mitarbeiter einer Arztpraxis am Kennedyplatz die Polizei. Nach bisherigen Erkenntnissen griffen zwei unbekannte Männer die beiden Justizbeamten an, die den Häftling zu einem Arztbesuch begleiteten. Anschließend flüchteten die drei Männer. Die Justizbeamten blieben unverletzt.

Die Polizei leitete umgehend umfangreiche Fahndungsmaßnahmen ein und ist mit einer Vielzahl von Einsatzkräften im Essener Stadtgebiet im Einsatz.

Ein Foto des flüchtigen Häftlings finden Sie auch hier: https://polizei.nrw/fahndung/218928

Parallel zu dem Einsatz am Kennedyplatz meldete ein Zeuge einen verdächtigen Gegenstand unter einem geparkten Fahrzeug an der Lindenallee. Entschärfer des Landeskriminalamtes untersuchten den Gegenstand und stuften ihn als ungefährlich ein. Ob ein Zusammenhang mit der Befreiung des Häftlings besteht, ist Gegenstand der laufenden Ermittlungen.

Die Polizei bittet Zeugen, die Angaben zum Aufenthaltsort des Häftlings oder zu seinen beiden mutmaßlichen Befreiern machen können, sich umgehend zu melden. Derzeit kann eine Bewaffnung der Täter nicht ausgeschlossen werden.

Hinweise nimmt die Polizei über den Notruf 110 oder unter 0201/829-0 entgegen. Sollten Sie die Männer sehen, sprechen Sie diese nicht an und verständigen Sie umgehend die Polizei.

(Quelle: Polizei Essen, Foto(1): Polizei; Foto(2): Justin Brosch/ nrw-aktuell.tv)

Gefangenenbefreiung in Essener Innenstadt - Häftling sollte zum Arzt - Polizei fahndet nach drei Personen - Zwei Unbekannte verhelfen Gefangenem zur Flucht - Mögliche Bewaffnung kann laut Polizei nicht ausgeschlossen werden - Zeugen sollen verdächtige Personen nicht ansprechen und die 110 wählen

Am Mittwochnachmittag (14. Oktober) ist es im Bereich des Kennedyplatzes in der Essener Innenstadt zu einer Gefangenenbefreiung gekommen. Ein Häftling sollte nach ersten Informationen in Begleitung von Justizbeamten zu einem Arzt gebracht werden, als zwei vermummte Personen die Gruppe angriffen und dem Gefangenen zur Flucht verhalfen.

Nach Angaben der Polizei flüchteten alle drei Männer. Die Polizei ist mit einem größeren Kräfteaufgebot im Einsatz und fahndet nach den Flüchtigen. Dabei kann laut Polizei derzeit nicht ausgeschlossen werden, dass die Täter bewaffnet sind.

Die Polizei warnt die Bevölkerung deshalb eindringlich davor, verdächtige Personen anzusprechen. Wer eine verdächtige Person bemerkt, soll umgehend den Notruf 110 wählen. Der Polizeieinsatz und die Fahndung dauern derzeit an. Weitere Einzelheiten sind bislang nicht bekannt.

(Foto: Justin Brosch/ nrw-aktuell.tv)

Dienstag, 13. Oktober 2026

Bochum: Drei Menschen sterben bei Wohnungsbrand - Großbrand in Mehrfamilienhaus - Fünf Menschen verletzt und in Krankenhäuser gebracht - Rund 90 Einsatzkräfte vor Ort - Polizei richtet Ermittlungskommission ein

Bei einem Wohnungsbrand in Bochum-Hofstede sind am frühen Dienstagmorgen (13. Oktober) drei Menschen ums Leben gekommen. Fünf weitere Personen wurden verletzt. Gegen 4:15 Uhr wurden Feuerwehr und Polizei zu einem Mehrfamilienhaus an der Poststraße alarmiert.

Beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte hatte sich das Feuer bereits weit ausgebreitet. Auf der Rückseite des Gebäudes schlugen die Flammen aus den Fenstern. Die Feuerwehr leitete umgehend die Menschenrettung und umfangreiche Löscharbeiten ein. Zwei Personen wurden über eine Drehleiter gerettet, zwei weitere über tragbare Leitern. Eine weitere Person brachten die Einsatzkräfte mithilfe eines Sprungpolsters in Sicherheit.

Im weiteren Verlauf fanden Feuerwehrleute drei erwachsene Personen leblos in einer Wohnung. Trotz sofort eingeleiteter Rettungsmaßnahmen und Reanimationsversuche konnten sie nicht gerettet werden. Fünf weitere Menschen wurden verletzt, vom Rettungsdienst versorgt und in Bochumer Krankenhäuser gebracht.

Die Löscharbeiten in dem Mehrfamilienhaus gestalteten sich aufwendig. Zeitweise waren rund 90 Einsatzkräfte von Berufsfeuerwehr, Freiwilliger Feuerwehr und Rettungsdienst vor Ort. Die Bochumer Verkehrsbetriebe unterstützten die Betreuung der betroffenen Bewohner.

Zur Klärung der Todesumstände und der Brandursache hat die Polizei unter Sachleitung der Staatsanwaltschaft Bochum eine Ermittlungskommission eingerichtet. Zu den Hintergründen des Brandes liegen bislang keine Angaben vor. Die Ermittlungen dauern an.

(Fotos: Michael Weber/ nrw-aktuell.tv)

Freitag, 9. Oktober 2026

Wuppertal: Krankenwagenbesatzung entdeckt Kellerbrand und bringt Bewohner in Sicherheit

Am Donnerstag kam es in einem Mehrfamilienhaus an der Schönebecker Straße zu einem Brand im Kellergeschoss. Dank des schnellen und umsichtigen Handelns einer zufällig vorbeifahrenden Krankenwagenbesatzung konnten die Bewohner das Gebäude rechtzeitig und unverletzt verlassen.

Die Besatzung des Krankenwagens wurde durch die Leitstelle der Feuerwehr Wuppertal auf das Brandereignis aufmerksam gemacht. Die Einsatzkräfte hielten daraufhin umgehend an und leiteten die Evakuierung des Mehrfamilienhauses ein. Noch vor dem Eintreffen der Feuerwehr konnten die Bewohner das Gebäude sicher verlassen.

Die kurz darauf eintreffenden Feuerwehrkräfte lokalisierten den Entstehungsbrand im Kellergeschoss und konnten diesen zügig löschen. Im Anschluss wurde das Gebäude umfassend belüftet, um den entstandenen Brandrauch aus dem Haus zu entfernen.

Nach Abschluss der Lüftungsmaßnahmen und einer Kontrolle sämtlicher Wohnungen konnten alle Bewohner wieder in ihre Wohnungen zurückkehren. Verletzt wurde bei dem Einsatz niemand.

Für die Dauer der Einsatzmaßnahmen musste die Schönebecker Straße vollständig für den Verkehr gesperrt werden. Die Ermittlungen zur Brandursache sowie zur entstandenen Schadenshöhe sind Gegenstand der weiteren polizeilichen Ermittlungen.

(Quelle: Feuerwehr Wuppertal, Foto: Symbolbild/ nrw-aktuell.tv)

Donnerstag, 8. Oktober 2026

A2: Im Geistergalopp über die Autobahn - Lkw-Fahrer verhindert Unfall

Am Mittwoch, 7.10.2026, lief ein entwichenes Pferd mehrere Kilometer über die A2 in entgegengesetzter Richtung. Glücklicherweise kam es zu keinem Unfall. Das Pferd blieb unverletzt.

Gegen 13:05 Uhr wurde die Polizei darüber informiert, dass ein braunes Pferd - ohne Sattel und Halfter - auf der A2 im Bereich des Anschlussstelle Oelde schreiten würde. Entgegengesetzt der Fahrtrichtung lief es mehrere Kilometer, auf der Richtungsfahrbahn Dortmund, in Richtung Hannover.

Ein Lkw-Fahrer bemerkte das Pferd und reagierte umsichtig. Er verlangsamte seine Fahrtgeschwindigkeit, nahm den nachfolgenden Verkehr auf und stellte seinen Lkw quer. Dadurch konnte das Pferd nicht mehr in den entgegenkommenden Verkehr laufen.

Polizistinnen der Autobahnpolizei Dortmund konnten das Pferd mit einer provisorischen Leine sichern und von der Autobahn führen. Die Pferdehalterin kam mit einem Pferdeanhänger zum Einsatzort, um das Tier abzutransportieren. Eine Tierärztin verabreichte dem Pferd eine Beruhigungsspritze.

An dem Einsatz waren Autobahnpolizisten der Polizei Dortmund und Bielefeld beteiligt. Die A2 war im Bereich der Gefahrenstelle zeitweise in beide Fahrtrichtungen gesperrt. Gegen 14:15 Uhr konnte der Verkehr wieder freigegeben werden.

(Quelle: Polizei Dortmund, Foto: Polizei Dortmund)

Dienstag, 6. Oktober 2026

Marl: Polizei fahndet öffentlich nach mutmaßlichem Täter - Tödliche Schüsse in Teestube - Ein Mann getötet, drei weitere schwer verletzt - Gesuchter bislang nicht festgenommen

Nach den tödlichen Schüssen in einer Teestube in Marl am 28. September (wir berichteten) sucht die Polizei nun öffentlich nach einem mutmaßlich Beteiligten. Die Identität des Beschuldigten steht fest, bislang konnte er jedoch nicht festgenommen werden.

Nach bisherigen Erkenntnissen stürmte der Beschuldigte gemeinsam mit drei weiteren, bislang unbekannten Tatverdächtigen in das Lokal, in dem sich mehrere Personen zum Pokerspielen aufhielten. Mindestens zwei der Angreifer sollen beim Betreten des Geschäfts unvermittelt auf die anwesenden Personen geschossen haben. Dabei wurde ein Mann tödlich verletzt, drei weitere Männer erlitten schwere Verletzungen.

Anschließend flüchteten der Beschuldigte und die weiteren Tatverdächtigen zunächst zu Fuß. Die Polizei bittet nun um Hinweise zum Aufenthaltsort des gesuchten Mannes.

Wer den Beschuldigten erkennt oder Angaben zu seinem aktuellen Aufenthaltsort machen kann, wird gebeten, sich unter der Notrufnummer 110 oder unter 0800 / 2361 111 bei der Polizei zu melden.

Fotos des Gesuchten und weitere Informationen sind im Fahndungsportal der Polizei NRW veröffentlicht. (https://polizei.nrw/fahndung/218030)

(Quelle/ Fotos: Polizei Recklinghausen)

Freitag, 2. Oktober 2026

Bochum: 14-Jähriger flüchtet mit Audi Q7 vor der Polizei - Drei Minderjährige im Fahrzeug - Unfall mit geparktem Pkw während der Flucht - Polizei stoppt den Wagen nach kurzer Verfolgung

In der Nacht zu Freitag (02.10.) hat sich ein 14-Jähriger in Bochum einer Polizeikontrolle entzogen. Gegen 3:50 Uhr bemerkten Polizeibeamte im Industriegebiet an der Porschestraße einen Audi Q7, der von einem offenbar minderjährigen Fahrer gesteuert wurde. Als die Beamten das Fahrzeug kontrollieren wollten, gab der Fahrer Gas und versuchte zu flüchten.

Trotz mehrfacher Anhaltezeichen setzte der Jugendliche seine Fahrt fort und kollidierte dabei mit einem geparkten Pkw. An der Straße „An der Maarsbrücke“ konnten die Einsatzkräfte den Audi schließlich stoppen.

Am Steuer saß ein 14-jähriger Wattenscheider. Mit ihm waren ein 15-jähriger Beifahrer und ein 16-jähriger Mitfahrer unterwegs. Alle drei wurden ihren Erziehungsberechtigten übergeben. Den 14-Jährigen erwarten nun Strafverfahren wegen Fahrens ohne Fahrerlaubnis und Verkehrsunfallflucht.

(Quelle: Polizei Bochum, Foto: Symbolbild/ nrw-aktuell.tv)

Montag, 28. September 2026

Tödliche Schüsse in Teestube in Marl - 39-Jähriger stirbt - Zwei weitere Männer verletzt - Mehrere Personen flüchtig - Mordkommission ermittelt

In Marl ist in der Nacht zum Montag (28.09.) ein Mann durch Schüsse tödlich verletzt worden. Gegen 03:00 Uhr gingen bei der Polizei mehrere Notrufe ein. Zeugen hatten Schüsse aus einer Teestube an der Karlstraße gemeldet.

Als die Einsatzkräfte am Tatort eintrafen, fanden sie einen 39-jährigen Mann aus Recklinghausen mit schweren Verletzungen vor. Trotz eingeleiteter Rettungsmaßnahmen kam für den Mann jede Hilfe zu spät. Er erlag noch vor Ort seinen Verletzungen.

Zwei weitere Männer wurden bei dem Vorfall ebenfalls verletzt. Dabei handelt es sich um einen 35-Jährigen aus Oberhausen und einen 40-Jährigen aus Herne. Beide wurden durch Rettungswagen in umliegende Krankenhäuser gebracht. Nach den Schüssen sollen mehrere Personen die Teestube beziehungsweise den Tatort verlassen haben und geflüchtet sein. Ob sie mit der Tat in Verbindung stehen, ist Gegenstand der laufenden Ermittlungen. Festnahmen gab es zunächst nicht.

Die Polizei Recklinghausen hat eine Mordkommission eingerichtet. Die Ermittler sollen nun den genauen Ablauf der Tat rekonstruieren und klären, wie es zu den Schüssen kam und welche Hintergründe dahinterstehen. Die Ermittlungen dauern an.

(Foto: Symbolbild/ nrw-aktuell.tv)