Am Montag hat ein ungewöhnlicher und potenziell gefährlicher Vorfall auf dem Gelände des Steag-Heizkraftwerks in Herne-Baukau für einen größeren Einsatz von Polizei und Feuerwehr gesorgt. Nach ersten Erkenntnissen wurde dort am Nachmittag eine Starkstromleitung mutwillig beschädigt, mit erheblichen Risiken für den Täter und die Umgebung.
Nach Angaben der Polizei durchtrennte eine bislang unbekannte Person die Leitung auf dem Kraftwerksgelände. Aufgrund der hohen Spannung bestand akute Lebensgefahr. Ermittler gehen derzeit davon aus, dass sich der Täter bei der Tat verletzt haben könnte.
Unmittelbar nach Bekanntwerden des Vorfalls leitete die Polizei umfangreiche Fahndungsmaßnahmen ein. Neben mehreren Streifenwagen kam auch ein Hubschrauber zum Einsatz, um das Gebiet aus der Luft abzusuchen. Zusätzlich wurde ein sogenannter Mantrailer-Hund eingesetzt, der die Spur einer bestimmten Person verfolgen kann. Trotz dieser Maßnahmen blieb die Suche bislang ohne Erfolg.
Die Feuerwehr sicherte währenddessen den betroffenen Bereich, um mögliche Gefahren durch die beschädigte Leitung auszuschließen. Angaben zu Auswirkungen auf die Energieversorgung gibt es derzeit nicht.
Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen aufgenommen und prüft nun mögliche Hintergründe der Tat. Ob es sich um Sabotage, Diebstahlversuch oder eine andere Motivation handelt, ist aktuell noch unklar.(JB)
(Fotos: Justin Brosch / nrw-aktuell.tv)






















