Samstag, 18. Januar 2020

Tödlicher Verkehrsunfall auf der A42 bei Duisburg - Pkw rast nach Überholmanöver unter Lkw

Polizei und Feuerwehr wurden am Samstagmittag (18.01.) gegen 12:32 Uhr zur A42 zwischen den Anschlussstellen Moers-Nord und Duisburg-Baerl in Fahrtrichtung Oberhausen alarmiert. Vermutlich war dort ein Pkw-Fahrer, nach einem Überholmanöver beim Wiedereinscheren mit hoher Geschwindigkeit, ungebremst unter einem Lkw gerast. Für den Pkw-Fahrer kam jede Hilfe zu spät, der alarmierte Notarzt konnte nur noch den Tod feststellen.

Die Autobahn musste für die Zeit der Rettungs- und Bergungsarbeiten für mehrere Stunden in Fahrtrichtung Oberhausen gesperrt werden. Es bildete sich ein kilometerlanger Stau. Die Polizei hat die Ermittlungen zum genauen Unfallhergang aufgenommen.

(Foto: Justin Brosch)

Reisende im Zug angegriffen und verletzt - Die Bundespolizei fragt: Wer kennt diesen Mann?

Ein Mann erschien auf der Dienststelle der Bundespolizei in Münster und gab an, Opfer einer Straftat geworden zu sein. Laut seinen Ausführungen wurde er während der Zugfahrt in der Eurobahn (Rheine - Münster) am 16.06.2019 gegen 00:00 Uhr, von einem ihm unbekannten Mann durch einen Kopfstoß angegriffen und verletzt. Zur Tatzeit befand sich der Geschädigte mit zwei Begleitern im Zug auf Höhe des Bahnhofs Emsdetten.

Weiterhin gab er an, zuvor von dem unbekannten Täter beleidigt worden zu sein. Daraufhin habe er den Täter mit seinem Mobiltelefon fotografiert. Der Täter hat den Zug an einem der nächsten Haltepunkte zwischen Emsdetten und Münster verlassen. Ermittlungen ergaben, dass der Beschuldigte neben der Tat im Zug unmittelbar zuvor einen weiteren Reisenden beim Halt des Zuges im Bahnhof Rheine-Mesum mit zwei Faustschlägen angegriffen und verletzt hat. Mit einem Beschluss ordnete das Amtsgericht Münster die Öffentlichkeitsfahndung nach einem bislang unbekannten Täter an.

Die in diesem Fall ermittelnde Bundespolizeiinspektion Münster fragt nun, wer kennt diesen Mann? Hinweise unter Telefon 0800-6888000 (kostenfreie Servicenummer) oder an jede Polizeidienststelle.

(Quelle/Fotos: Bundespolizei)

Freitag, 17. Januar 2020

Gefahrguteinsatz in Bottrop: Gastank von LKW gerutscht - Großräumige Sperrung der A42 für Bergung mit Spezialkran

Am Freitagmorgen (17.01.) mussten Polizei und Feuerwehr zu einem Einsatz im Bereich Armeler Straße/Essener Straße an der A42 ausrücken. Dort war ein Gascontainer von einem LKW gerutscht. Nach ersten Informationen handelte es sich bei dem Gefahrenstoff um 1-Methoxy-2-Propanol.

Dabei handelt es sich um ein leicht entzündliches Gas. Der Gastank war mit 3500 Liter des Stoffes befüllt. Es wurde ein dreifacher Brandschutz aufgebaut. Die Feuerwehr rückte mit einem Rüstzug und einem Kranwagen an, um den Gastank zu bergen. Der Einsatzbereich wurde weiträumig abgesperrt.

Für die Dauer der Bergungsarbeiten wurde die über der Unfallstelle verlaufende Fahrbahn der A42 in beide Richtungen voll gesperrt. Nach ersten offiziellen Informationen hatte sich der Unfall im Kurvenbereich vor der Kreuzung ereignet.(jh)

(Fotos: Rene Anhuth)

Geldautomatensprengung in Übach-Palenberg - Wohnungen geräumt - Sprengstoff-Experten vor Ort

In der Nacht zum Freitag (17.01.) gegen 02:30 Uhr wurden die Anwohner auf der Friedrich-Ebert-Straße durch einen lauten Knall aus dem Schlaf gerissen. Unbekannte hatten versucht, einen Geldautomaten einer Bank in einem Wohn-und Geschäftshaus zu sprengen.

Durch herumfliegende Trümmerteile wurde ein zweiter Geldautomat bei der Explosion beschädigt. Aufgrund des Gebäudeschadens mussten drei über der Bank befindliche Wohnungen geräumt werden. Die Bewohner wurden bei Verwandten untergebracht oder durch die Feuerwehr betreut.

Nach ersten offiziellen Erkenntnissen handelte es sich um zwei bis drei Täter, die anschließend mit einem schwarzen BMW in Richtung Marienberg flüchteten. Sprengstoff-Experten wurden zum Tatort gerufen. Die Spurensicherung dauerte noch bis in den frühen Morgen.

Die Friedrich-Ebert-Straße blieb für die Dauer des Einsatzes zwischen zwei Kreisverkehren gesperrt. Die Fahndung nach den Tätern läuft auf Hochtouren.(jh)

(Fotos: Johannes Jäger)

Großbrand in Düsseldorf - Zwei Feuerwehrleute nach mehreren Explosionen verletzt

Am Donnerstagabend (16.01.) wurde die Feuerwehr Düsseldorf über einen Brand in einem Gewerbeobjekt im Stadtteil Heerdt informiert. Als die ersten Einsatzkräfte bereits sechs Minuten nach der Alarmierung an der Einsatzstelle eintrafen, schlugen bereits Flammen aus Teilen des Daches lichterloh in den Nachthimmel.

Der Einsatzleiter leitete umgehend die Brandbekämpfung ein und ließ über die Leitstelle weitere Einsatzkräfte zur Unterstützung alarmieren. Das Feuer war bereits zu diesem frühen Zeitpunkt so stark fortgeschritten, dass sich die Flammen schnell auf fast das ganze Gebäude ausbreiteten.

Während der Löschmaßnahmen kam es aus bis lang ungeklärter Ursache zu mehreren Explosionen im Gebäude (siehe Video). Durch die Explosion wurden zwei Feuerwehrleute verletzt, einer davon schwer. Die beiden verletzten Einsatzkräfte sind nach einer ersten notärztlichen Behandlung vor Ort, in ein Krankenhaus transportiert wurden. Das Feuer ist aktuell (07:11 Uhr) unter Kontrolle und es erfolgen noch notwendige Nachlöscharbeiten. Die Feuerwehr Düsseldorf war mit bis zu 120 Einsatzkräften vor Ort. Die Brandursache ist noch unklar.

(Quelle: mit Feuerwehr Düsseldorf, Foto: Patrick Schüller)

Donnerstag, 16. Januar 2020

Öffentlichkeitsfahndung der Polizei Gelsenkirchen nach zwei Räubern

Mit Phantombildern sucht die Polizei Gelsenkirchen zwei tatverdächtige Räuber. Die zwei Unbekannten überfielen am Montagmorgen (18.11.) einen Geldboten auf der Steinrottstraße in Gelsenkirchen-Horst und erbeuteten die Tageseinnahmen in Höhe von 21.900 Euro.

Der 20 Jahre alte Bote aus Bottrop stieg dort gegen 11.35 Uhr in ein Auto ein. Er wollte Bargeld eines REWE-Supermarktes zu einem Geldinstitut bringen. Plötzlich griffen die beiden Täter ihr Opfer an. Einer schlug den 20-Jährigen, der andere setzte Pfefferspray ein. Mit der Beute flüchteten die Räuber zu Fuß in die Coburger Straße. Der junge Geldbote wurde bei dem Überfall leicht verletzt und musste sich in einem Krankenhaus ambulant behandeln lassen.

Mit Hilfe des Geschädigten konnten Phantombilder der Täter erstellt werden. Das Amtsgericht Essen hat die Veröffentlichung angeordnet. Zeugen, die Hinweise auf die Identität der Tatverdächtigen oder deren Aufenthaltsorte geben können, melden sich bitte bei der Polizei Gelsenkirchen unter den Rufnummern 0209 365-8112 (Kriminalkommissariat 21) oder 0209 365-8240 (Kriminalwache).

(Quelle/Fotos: Polizei Gelsenkirchen)

Gaffer (34) filmt am Boden liegende und schwer verletzte Frau bei Verkehrsunfall - Handy weg und Strafanzeige!

Auf der Kreuzung Benninghofer Straße/Am Oelpfad ist am Mittwochabend (15.01.) in Dortmund eine Fußgängerin angefahren und schwer verletzt worden. Einem Gaffer nahmen die Polizeibeamten in dem Einsatz das Mobiltelefon weg.

Ein 50-jähriger Dortmunder fuhr mit seinem Auto aus westlicher Richtung kommend in die Kreuzung ein. Als er nach links in die Straße "Am Oelpfad" einbiegen wollte, übersah er aus bislang ungeklärter Ursache eine 55-jährige Fußgängerin, die die Straße an der dortigen Ampel überquerte. Sie wurde zu Boden geschleudert und blieb zunächst bewusstlos liegen. Die 55-jährige Dortmunderin wurde in ein Krankenhaus gebracht. Der Autofahrer blieb unverletzt.

Völlig unverständlich: Ein 34-jähriger Passant zückte sein Handy und fing an, die am Boden liegende Frau zu filmen! Während der Rettungsmaßnahmen hielt er ersten Zeugenaussagen zufolge weiter drauf. Als er die eintreffenden Beamten sah, wollte er sich entfernen. Dies unterbanden sie jedoch - und stellten das Mobiltelefon sicher. Zudem schrieben sie eine Anzeige wegen des Verdachts der Verletzung des höchstpersönlichen Lebensbereichs durch Bildaufnahmen (§ 201a StGb). Die unglaubliche Reaktion des Mannes: Dass derartige Aufnahmen verboten seien, habe er nicht gewusst.

(Quelle: Polizei Dortmund, Foto: Symbolbild)

Bunte Pillen mit tödlicher Wirkung: Wirkstoffgehalte der Ecstasy-Pillen (XTC) immer höher - Gefährlicher Mischkonsum mit Alkohol und anderen Drogen

Der Konsum von Ecstasy-Pillen (XTC) wird immer gefährlicher. Dies belegen Untersuchungen sichergestellter XTC-Pillen durch das Kriminalwissenschaftliche und -technische Institut des Landeskriminalamtes NRW und anderer Untersuchungsbehörden.

Auch Konsumgewohnheiten, Körpergewicht und mögliche Vorerkrankungen des Konsumenten spielen eine Rolle. Besonders gefährlich ist der zusätzliche Konsum von weiteren Drogen und Alkohol.

Wichtigster Wirkstoff der XTC-Pillen ist MDMA (3,4-Methylendioxymethyl-amphetamin). Lag die durchschnittliche Dosis MDMA pro XTC-Pille der in Deutschland geprüften Pillen im Jahr 2009 noch bei etwa 50 mg, ist diese durchschnittliche Dosis bis zum Jahr 2018 auf etwa 135 mg pro XTC-Pille gestiegen. Experten haben in Einzelfällen Werte weit oberhalb von 200 mg pro XTC-Pille festgestellt. Auch die Größe der Pillen und die damit zusammenhängende Wirkstoffmenge variiert.

Zahlen der Europäischen Beobachtungsstelle für Drogen und Drogensucht (EMCDDA) bestätigen ebenfalls, dass der mittlere Wirkstoffgehalt der XTC-Pillen über die Jahre stark gestiegen ist.

Je nach Zusammensetzung der Pille kann die gewünschte Wirkung auch zeitlich verzögert (15 Minuten bis mehrere Stunden) nach der Einnahme eintreten, was nicht selten den Konsum einer zweiten Pille mit dann häufig lebensgefährlichen Folgen nach sich zieht.

(Quelle/Foto: Landeskriminalamt NRW)