Donnerstag, 29. Januar 2026

Jugendlicher (14) tot an Waldsee in Dormagen gefunden - Spaziergänger finden Leiche - Mordkommission eingesetzt - Tötungsdelikt nicht ausgeschlossen - Polizei sucht Zeugen

Am Mittwochnachmittag (28.01.) haben Spaziergänger gegen 17:00 Uhr im Bereich eines Sees an der Salm-Reifferscheidt-Allee einen leblosen Körper gefunden. Ein Notarzt konnte vor Ort nur den Tod des 14-jährigen Dormageners feststellen.

Der Jugendliche wies Verletzungen auf, sodass ein Tötungsdelikt nicht ausgeschlossen werden konnte. Eine Mordkommission unter Leitung des PP Düsseldorf hat noch vor Ort die weiteren Ermittlungen übernommen.

Ein möglicher Tathergang und die Hintergründe sind Gegenstand der Ermittlungen.

Daher ist die Polizei auf die Mithilfe der Bevölkerung angewiesen und fragt:

  • Wer hat verdächtige Beobachtungen gemacht?
  • Wer kann Hinweise zu einer möglichen Tat oder Täter geben?

Diese Hinweise nimmt die Polizei an jeder Polizeidienstelle, telefonisch unter der 02131 3000 oder per Mail an poststelle.rhein-kreis-neuss@polizei.nrw.de entgegen.

(Quelle: Kreispolizeibehörde Rhein-Kreis Neuss, Foto: Vincent Kempf/ nrw-aktuell.tv)

Dienstag, 27. Januar 2026

Unbekannter schießt auf Auto in Monheim am Rhein - Fahrer unverletzt - Polizei sucht Zeugen nach Schüssen auf Parkplatz im Berliner Viertel

In Monheim am Rhein fuhr am späten Montagabend (26. Januar 2026) gegen 23:40 Uhr ein 25-jähriger Monheimer mit einer Mercedes E-Klasse auf einen Parkplatz an der Ecke Plötzenseer Straße / Dahlemer Straße im Berliner Viertel. Noch bevor der Monheimer einparken konnte, soll sich ihm dann ein Mann in den Weg gestellt und ihn so am Einparken gehindert haben. Anschließend soll der Mann den Autofahrer nach Geld gefragt haben.

Nachdem der Monheimer angab, kein Geld mit sich zu führen, soll der Mann dann eine Waffe aus seinem Hosenbund gezogen und mehrfach auf das Auto geschossen haben. Der 25-Jährige floh daraufhin mit seinem Auto und fuhr in Richtung Baumberg davon.

Kurze Zeit später wurde die Polizei alarmiert, die jedoch im Rahmen einer sofort eingeleiteten Fahndung mit einer Vielzahl an Kräften sowie einem Personenspürhund keine verdächtige Person mehr antreffen konnte.

Eigenen Angaben zu Folge war der Angreifer mit der Schusswaffe dem Monheimer gänzlich unbekannt.

Zu dem Täter liegt die folgende Beschreibung vor:

  • männlich
  • Ende 20 bis Mitte 30 Jahre alt
  • etwa 1,80 Meter groß
  • etwas dickere Statur
  • hatte einen etwa fünf Zentimeter langen, dunklen Vollbart
  • trug einen Winteranorak, der etwa bis zur Mitte der Oberschenkel reichte
  • hatte die Kapuze tief ins Gesicht gezogen

Die Polizei sicherte am Tatort sowie an dem Wagen des Monheimers Spuren und leitete ein entsprechendes Ermittlungsverfahren ein. Bislang sind die Hintergründe des Sachverhalts jedoch noch völlig unklar.

Daher fragt die Polizei:

  • Wer hat zur angegebenen Tatzeit im Bereich des Parkplatzes verdächtige Personen oder gar die Tat beobachtet?
  • Wer kann sonstige Angaben zum Tatgeschehen machen?

Hinweise nimmt die Polizei in Monheim am Rhein jederzeit unter der Rufnummer 02173 9594-6350 jederzeit entgegen.

(Quelle: Kreispolizeibehörde Mettmann, Foto: Symbolbild/ nrw-aktuell.tv)

Samstag, 24. Januar 2026

Tödlicher Unfall in Hattingen: Vierjähriger Junge stirbt nach Zusammenstoß mit Transporter

Ein tragischer Unfall hat sich am Freitagnachmittag (23. Januar) in Hattingen ereignet. Auf einem Privatgrundstück wurde ein vierjähriger Junge von einem Kleintransporter erfasst und tödlich verletzt.

Nach Angaben der Polizei rangierte ein 39-jähriger Fahrer gegen 16 Uhr mit seinem Fahrzeug in einer Einfahrt. Zur gleichen Zeit hielt sich das Kind im Einfahrtsbereich auf. Der Mann bemerkte den Jungen offenbar nicht, woraufhin das Kind unter das Fahrzeug geriet und schwer verletzt wurde.

Mehrere Rettungswagen, ein Notarzt sowie ein Rettungshubschrauber wurden zur Unfallstelle alarmiert. Als die Feuerwehr eintraf, war das Kind nicht eingeklemmt, befand sich jedoch in einem lebensbedrohlichen Zustand. Die Einsatzkräfte leiteten sofort Wiederbelebungsmaßnahmen ein und brachten den Jungen anschließend mit einem Rettungswagen in ein Krankenhaus.

Trotz aller medizinischen Bemühungen erlag der Vierjährige am Abend seinen schweren Verletzungen. Dies bestätigte ein Polizeisprecher am Samstagmorgen.

Die Polizei hat die Ermittlungen zum genauen Unfallhergang aufgenommen.

(Fotos: Justin Brosch / nrw-aktuell.tv)

Freitag, 23. Januar 2026

Glatteis auf der A44 im Kreis Paderborn - 18 Unfälle mit drei Toten und mehreren Verletzten - Autobahn bei Lichtenau komplett gesperrt

In den frühen Stunden des Freitags, 23.01.2026, kam es auf der Autobahn 44 in beiden Fahrtrichtungen, zwischen den Anschlussstellen Marsberg und Lichtenau, aufgrund von Glätte zu mehreren Verkehrsunfällen. Nach den derzeitigen Erkenntnissen kamen dabei auch Personen ums Leben.

Gegen 01:30 Uhr meldeten Verkehrsteilnehmer der Polizei mehrere Verkehrsunfälle aufgrund von Straßenglätte auf der A 44. Vor Ort trafen die ersten Streifenwagen und die Kräfte von Feuerwehr und Rettungsdienst auf einen Verkehrsunfall mit einem LKW 3,5t und einen mit Papier beladenen Sattelauflieger, welcher in Vollbrand stand. Der Fahrer des LKW 3,5 t konnte aus dem Führerhaus nicht mehr geborgen werden und verstarb noch an der Unfallstelle. Der Sattelzug-Fahrer wurde zur ärztlichen Versorgung mit einem Rettungswagen in ein Krankenhaus gebracht.

Nach bisherigen Erkenntnissen ereigneten sich in beiden Fahrtrichtungen aufgrund der Straßenglätte weitere 17 Unfälle mit Personen- und Sachschaden. Darunter befindet sich mindestens ein weiterer Verkehrsunfall mit zwei verstorbenen Personen auf der Richtungsfahrbahn Kassel.

Die A 44 ist zwischen den Anschlussstellen Marsberg und Lichtenau in beide Richtungen gesperrt. Derzeit ist der Anhänger der Sattelzugmaschine noch nicht gelöscht. Nach erfolgter Brandlöschung werden Unfallaufnahme-Teams der Polizei Bielefeld und der Polizei Münster mit der Unfallaufnahme und Spurensicherung beginnen.

Die Einsatzmaßnahmen laufen auf Hochtouren, aktuell kann aufgrund der noch ausstehenden Unfallaufnahmen der Unfälle keine weiteren Auskünfte erteilt werden.

Es kann nicht abgesehen werden, wann die Sperrungen aufgehoben werden können.

(Quelle: Polizei Bielefeld, Foto: Symbolbild/ nrw-aktuell.tv)

Donnerstag, 22. Januar 2026

Tödliche Schüsse auf offener Straße in Dortmund - 40-Jähriger stirbt im Krankenhaus - Zahlreiche Patronenhülsen gesichert - Täter flüchten mit E-Scooter

In der Nacht zum Donnerstag (22.01.) kam es auf der Münsterstraße zu einem Tötungsdelikt. Gegen Mitternacht meldeten mehrere Zeugen Schüsse. Einsatzkräfte fanden kurz darauf einen leblosen Mann auf der Straße vor. Trotz sofort eingeleiteter Reanimationsmaßnahmen verstarb der 40-jährige Dortmunder in einem Krankenhaus.

Nach derzeitigen Erkenntnissen hielt sich der 40-Jährige vor einem Kiosk auf Höhe der Hausnummer 166 auf. Dort näherten sich dem Geschädigten zwei unbekannte Täter, von denen einer mehrere Schüsse auf den Dortmunder abgab. Anschließend flüchteten die Täter auf einem E-Scooter vom Tatort.

Die Polizei Dortmund hat eine Mordkommission eingerichtet. Für die Dauer der umfangreichen Spurensicherung wurde der Bereich weiträumig abgesperrt.

(Quelle: Polizei Dortmund, Foto: Justin Brosch/ nrw-aktuell.tv)

Messerangriff auf junge Frau in Duisburg - Blutspur vor Mehrfamilienhaus

In Duisburg wurde am Mittwochnachmittag (21.01.) gegen 14:00 Uhr eine junge Frau mit einem Messer angegriffen und schwer verletzt. Nach bislang unbestätigten Informationen erlitt die Frau mehrere Stichverletzungen.

Vor einem Mehrfamilienhaus fanden Einsatzkräfte eine größere Blutspur, die sich über mehrere Meter auf dem Gehweg erstreckte. Die Verletzte wurde noch am Abend notoperiert. Zu ihrem aktuellen Gesundheitszustand machten die Behörden zunächst keine Angaben.

Am Abend führte die Kriminaltechnische Untersuchung (KTU) Vor-Ort-Einsätze durch und sicherte umfangreiche Spuren im Außenbereich des Hauses sowie in einer Erdgeschosswohnung. Die Polizei war mit zahlreichen Einsatzkräften vor Ort, dass Gebiet rund um den Tatort wurde zeitweise abgesperrt.

Ob bereits ein Tatverdächtiger festgenommen wurde, konnte am Abend noch nicht bestätigt werden. Auch zu den möglichen Hintergründen der Tat äußerten sich die Ermittler bislang nicht. Die Staatsanwaltschaft Duisburg hat die Ermittlungen übernommen.

(Fotos: Vincent Kempf / nrw-aktuell.tv)

Mittwoch, 21. Januar 2026

Düsseldorf: Schüsse in Kiosk - Mann schwer verletzt in ein Krankenhaus gebracht - Täter auf der Flucht - Zeugen gesucht

Am späten Dienstagabend wurde ein 59-jähriger Mann durch mehrere Schüsse in einem Kiosk auf der Stoffeler Straße schwer verletzt. Die Täter flüchteten im Anschluss mit einem Pkw vom Tatort. Die Polizei sucht Zeugen.

Nach derzeitigem Stand der Ermittlungen gingen zur Tatzeit bei der Leitstelle der Polizei Düsseldorf mehrere Notrufe ein, dass in einem Kiosk an der Stoffeler Straße mehrere Schüsse gefallen seien. Alarmierte Polizisten fanden einen 59-Jährigen in dem Kiosk, der offensichtlich durch mehrere Schüsse schwer, jedoch nicht lebensgefährlich verletzt worden war.

Die Beamten übernahmen die Erstversorgung bis er anschließend in ein Krankenhaus gebracht wurde. Die Fahndungsmaßnahmen nach den Tätern verliefen ohne Erfolg. Nach ersten Erkenntnissen flüchteten sie mit einem Pkw in Richtung A 46.

Die Tat wird durch die Staatsanwaltschaft Düsseldorf derzeit als gefährliche Körperverletzung eingestuft, die Ermittlungen zum genauen Hergang und zu möglichen Hintergründen dauern an.

Zeugen, die Hinweise zur Tat oder zu den Tatverdächtigen geben können, werden gebeten sich beim Kriminalkommissariat 11 unter der Telefonnummer 0211-8700 zu melden.

(Quelle: Polizei Düsseldorf, Fotos: Patrick Schüller / nrw-aktuell.tv)

Dienstag, 20. Januar 2026

A46 bei Haan: LKW-Brand auf Rastplatz Höfgen - Zugmaschine und Auflieger in Vollbrand - Fahrer unverletzt - Löschwasserversorgung im Pendelverkehr

In der Nacht wurde die Feuerwehr Haan um 2:16 Uhr zu einem gemeldeten LKW-Brand auf dem Rastplatz Höfgen an der A46 in Fahrtrichtung Wuppertal alarmiert. Bereits beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte konnte bestätigt werden, dass sowohl die Zugmaschine als auch der Auflieger in voller Ausdehnung brannten. Aufgrund der Lage wurde umgehend eine Erhöhung der Alarmstufe veranlasst.

Die Brandbekämpfung erfolgte zunächst mit drei C-Rohren. Im weiteren Verlauf war es notwendig, Schaum als Löschmittel einzusetzen, um den Brand effektiver unter Kontrolle zu bringen. Die Löscharbeiten gestalteten sich besonders aufwendig. Um eine vollständige Brandbekämpfung zu ermöglichen, wurde über das Technische Hilfswerk ein geeignetes Fahrzeug angefordert, mit dem der LKW entladen werden konnte. Erst dadurch war es möglich, verbliebene Glutnester gezielt abzulöschen.

Der Fahrer des LKW konnte sich glücklicherweise selbstständig aus der Schlafkabine seines Fahrzeugs retten. Er wurde vor Ort medizinisch durch den Rettungsdienst versorgt. Aufgrund der eingeschränkten Löschwasserversorgung auf der Autobahn unterstützten die Feuerwehr Erkrath und die Feuerwehr Hilden jeweils mit einem Fahrzeug zur Aufnahme von Löschwasser. Diese stellten mittels Pendelverkehr die Löschwasserversorgung an der Einsatzstelle sicher.

Insgesamt war die Feuerwehr mit 33 Einsatzkräften und 14 Fahrzeugen im Einsatz. Die Löscharbeiten dauern derzeit noch an. Ebenfalls wurde das Umweltamt des Kreises Mettmann zur Einsatzstelle alarmiert. Während des Einsatzes stellte eine Löschgruppe der Feuerwehr Hilden den Grundschutz für das Stadtgebiet Haan auf der Wache sicher.

(Quelle: Feuerwehr Haan, Fotos: Patrick Schüller/ nrw-aktuell.tv)