Samstag, 4. April 2020

Essen: Älteres Ehepaar von Unbekanntem in Wohnung brutal überfallen - Polizei bittet um Zeugenhinweise

Ein Ehepaar wurde am Donnerstag (02.04.) in seiner Wohnung an der Sälzerstraße in Essen-Altendorf von einem Unbekannten überfallen. Gegen 13.15 Uhr klingelte ein unbekannter Mann an der Wohnungstür und sagte der öffnenden 65-Jährigen, dass er überfallen worden sei.

Die 65-Jährige bat den Mann vor der Tür zu warten und ging dann in die Wohnung, um ihrem Ehemann Bescheid zu sagen. Nun betrat der Unbekannte die Wohnung, bedrohte das Ehepaar mit einer Pistole und forderte Bargeld und Schmuck. Dann schlug er den 70-jährigen Mann mit der Waffe gegen den Kopf, sodass dieser zu Boden ging. Auch die 65-Jährige schlug er. Die Seniorin sagte dem Räuber, er solle sich die beiden Geldbörsen der Eheleute nehmen, weitere Wertgegenstände gäbe es nicht. Der Täter ergriff daraufhin die Geldbeutel und verließ die Wohnung in unbekannte Richtung. Eine Fahndung der alarmierten Polizei blieb erfolglos. Das Ehepaar wurde verletzt in ein Krankenhaus gebracht.

Der Täter soll etwa 30 bis 40 Jahre alt und zirka 1,80 Meter groß sein. Bei der Tat trug er eine schwarze Hose, eine schwarze Jacke, einen schwarzen Pulli, schwarze Schuhe sowie schwarze Handschuhe und eine schwarze Sturmhaube. Letztere hatte er noch nicht auf, als er an der Tür klingelte.

Die Polizei bittet Zeugen, die Hinweise auf den Täter geben können, sich unter der Telefonnummer 0201/829-0 beim zuständigen Kriminalkommissariat 31 zu melden.

(Quelle: Polizei Essen, Foto: Symbolbild)

Freitag, 3. April 2020

Bochum: Zelt und Holzhütte in Brand - Unbekannte Person vom Brandort geflohen - Polizei sucht Zeugen

Die Polizei Bochum sucht nach zwei Bränden in Bochum-Langendreer am Donnerstag, 2. April, nach Zeugen. Eine unbekannte Person soll vom Brandort geflohen sein.

Gegen 19 Uhr geriet auf einer Anhöhe am Wallbaumweg in Langendreer aus noch ungeklärter Ursache ein Zelt in Brand. Zwei Stunden später meldete eine Zeugin kurz nach der Einmündung Hauptstraße/Wallbaumweg eine brennende Holzhütte. Die Feuerwehr löschte beide Brände, verletzt wurde niemand.

Die Zeugin beobachtete eine unbekannte Person, die sich von der brennenden Hütte entfernte und auf die gegenüberliegende Seite der Hauptstraße zu einem dunklen Auto lief. Laut Beschreibung handelt es sich um einen Mann mit kurzen Haaren, der dunkel gekleidet war und leicht gebückt ging. Besonders auffällig: Er trug einen würfelförmigen Rucksack auf dem Rücken.

Das Fachkommissariat KK 11 hat die Ermittlungen aufgenommen und fragt: Wer hat im Bereich Wallbaumweg/Hauptstraße verdächtige Beobachtungen gemacht oder kann Angaben zu der unbekannten Person machen. Zeugen melden sich bitte unter der Rufnummer 0234 909-4105 (außerhalb der Geschäftszeiten unter der Durchwahl -4441).

(Quelle: Polizei Bochum, Foto: Feuerwehr Bochum)

Donnerstag, 2. April 2020

Familiendrama in Dortmund: Polizeibeamte finden Leichen einer 38-Jährigen und ihrer drei Kinder

Am Donnerstagvormittag (02.04.) hat die Polizei in einer Wohnung in Dortmund-Barop die Leiche einer 38-jährigen Dortmunderin und ihrer drei Kinder im Alter von zwei, sechs und acht Jahren aufgefunden. Zuvor war es in den Morgenstunden des heutigen Tages zu einem Suizid an der Autobahnbrücke "Blickstraße" an der Autobahn 45 gekommen.

Nach den durchgeführten Ermittlungen handelt es bei dem Verstorbenen um den im gleichen Haushalt lebenden 41-jährigen Ehemann der getöteten Frau und den Vater der drei Kinder. Nach dem derzeitigem Erkenntnisstand wird von einem vierfachen Tötungsdelikt mit anschließendem Suizid durch den Ehemann ausgegangen. Weitere Ermittlungen seitens der Staatsanwaltschaft Dortmund laufen derzeit.

Hinweis der Redaktion: nrw-aktuell.tv berichtet nur in Ausnahmefällen über Suizide/Androhungen um z.B. Nachahmungen zu vermeiden. Haben Sie Probleme und leiden an Suizid-Gedanken? Die Telefonseelsorge ist rund um die Uhr unter den bundeseinheitlichen gebührenfreien Rufnummern 0800-1110111, 0800-1110222 sowie 116123 erreichbar.

(Quelle: Polizei Dortmund, Foto: Symbolbild)

Polizei in Gelsenkirchen beschlagnahmt fast 1600 Atemschutzmasken von polizeibekannten Männern

Mit einem Strafverfahren wegen des Verdachts der gewerbsmäßigen Hehlerei müssen jetzt zwei polizeibekannte Männer (42, 45) rechnen, nachdem sie am Mittwochnachmittag, 1. April, von einer Streifenwagenbesatzung auf einem Tankstellengelände an der Willy-Brandt-Allee in Gelsenkirchen überprüft wurden.

Gegen 16.30 Uhr beobachteten Beamte einer Zivilstreife, wie die beiden Gelsenkirchener einen Karton aus dem Kofferraum eines Audis in den Kofferraum eines VWs umluden. Bei der anschließenden Kontrolle stellten die Polizisten fest, dass in den Autos weitere Kartons standen. In allen befanden sich Atemschutzmasken unterschiedlicher Hersteller und Qualität. Die Herkunft der Schutzausrüstung ist derzeit ungeklärt. Hierzu dauern die Ermittlungen an. Die Zivilfahnder beschlagnahmten die Kartons mit fast 1600 Atemschutzmasken.

(Quelle/Foto: Polizei Gelsenkirchen)

Mittwoch, 1. April 2020

"Corona, Corona - Wer will, wer hat noch nicht" - Bußgeldanzeige wegen des Verstoßes gegen das Infektionsschutzgesetz

Am Dienstagmittag (31.03.) meldete eine Zeugin drei junge Männer im Schloßpark in Herten (Kreis Recklinghausen). Sie sollen hier "Corona, Corona - Wer will, wer hat noch nicht" geschrien haben. Bei Antreffen durch die Polizei verhielten sich die beiden 19-jährigen Recklinghäuser aggressiv, beleidigend und leisteten Widerstand.

Dem 16-jährigen Bochumer wurde ein Platzverweis erteilt. Die 19-Jährigen mussten mit zur Polizeiwache. Alle drei waren offensichtlich alkoholisiert. Die drei Männer waren am Vormittag bereits im Bereich der Recklinghäuser Innenstadt aufgefallen. Jetzt erwartet sie jeweils eine Bußgeldanzeige wegen des Verstoßes gegen das Infektionsschutzgesetz. Gegen die 19-Jährigen wurde außerdem eine Strafanzeige wegen der Widerstandshandlungen geschrieben.

(Quelle: Polizei Recklinghausen, Foto: Symbolbild)

Dunkler Rauch quoll nach Explosion aus Bank: Geldautomatensprenger erbeuten Bargeld in Viersen

Am frühen Mittwochmorgen (01.04.) wurden Anwohner der Lindenstraße in Viersen gegen 03.30 Uhr durch einen lauten Knall jäh aus dem Schlaf gerissen. Wenig später sahen sie, wie ein dunkler Kombi, von der Commerzbank in Richtung Peterstraße flüchtete. Zwei Männer, so die Zeugen weiter, seien in das Auto gestiegen. Wenige Minuten später waren die ersten Polizeikräfte vor Ort.

Die Fahndung nach dem dunklen Kombi blieb ohne Erfolg. Einsatzkräfte der Feuerwehr waren ebenfalls vor Ort, da aus dem Vorraum der Bank dunkler Rauch quoll. Wie Einsatzkräfte der Kripo feststellten, hatten die Täter vermutlich ein Gasgemisch verwendet, um den Geldautomaten zu sprengen. Der Vorraum wurde durch den Ruß beschädigt, Gebäudeschaden entstand vermutlich nicht. Die Täter erbeuteten nach derzeitigem Stand Bargeld in noch unbekannter Höhe.

Bei dem Fluchtauto handelt es sich um einen dunklen Audi (Kombi) mit vermutlich niederländischem Kennzeichen. Die Kriminalpolizei fragt: Wer hat möglicherweise einen dunklen Audi-Kombi vor oder nach der Tat in Viersen beobachtet oder kann andere Hinweise auf die Täter geben? Hinweise bitte über die Rufnummer 02162/377-0.

(Quelle: Kreispolizeibehörde Viersen, Foto: Günter Jungmann)

A4 bei Köln: Kleintransporter kracht auf Sattelzugmaschine - Unfall am Stauende - Rettungshubschrauber im Einsatz

Am Mittwochmorgen (01.04) gegen 10:15 Uhr wurden Polizei und Feuerwehr zu einem schweren Verkehrsunfall auf die A4 in Höhe der Anschlussstelle Eifeltor in Fahrtrichtung Köln alarmiert. Aus noch ungeklärter Ursache war der Fahrer eines Kleintransporters (Ford-Transit) auf eine stehende Sattelzugmaschine am Stauende aufgefahren.

Nach offiziellen Informationen hatte das Notrufsystem des Ford die Alarmierung ausgelöst. Der Fahrer des Transit wurde durch die Wucht des Aufpralls in seinem Wagen eingeklemmt. Er wurde von Rettungskräften der Feuerwehr aus dem Wrack befreit und mit schweren Verletzungen unter Notarztbegleitung per Rettungswagen in ein Krankenhaus gebracht.

Der 23-jährige LKW-Fahrer blieb unverletzt. Ein angeforderter Rettungshubschrauber kam nicht mehr zum Einsatz. Die A4 wurde ab Anschlussstelle Eifeltor in Richtung Autobahnkreuz Heumar voll gesperrt.

Ein VU-Team der Polizei war zwecks Rekonstruktion des Unfallgeschehens vor Ort. Es bildete sich zusätzlich Stau auf einer Länge von mehreren Kilometern.(jh)

(Fotos: ANC-NEWS)

Menschenrettung: Frau bei Brand in Oberhausen schwer verletzt - Ursache noch unklar

Bei einem Zimmerbrand auf der Taunusstraße in Oberhausen-Tackenberg wurde am Dienstagabend (31.03.) eine Frau schwer verletzt. Um 21:20 Uhr meldete eine Anruferin über Notruf, dass sie aus einer Wohnung Rauch sehen würde. Ob sich noch Personen in der Wohnung aufhielten, konnte nicht genau ermittelt werden. Die Leitstelle alarmierte daraufhin den Löschzug der Feuerwache 2. Beim Eintreffen der Einsatzkräfte bestätigte sich die Meldung der Anruferin.

In einer Erdgeschosswohnung eines zweieinhalbgeschossigen Wohngebäudes brannte ein Zimmer in voller Ausdehnung. Sofort leitete der Einsatzleiter einen Innenangriff über den Treppenraum ein. Die vorgehenden Einsatzkräfte fanden auf dem Balkon der betreffenden Wohnung eine weibliche Person mit schweren Verletzungen. Sofort leiteten die Brandschützer eine Menschenrettung ein. Nach der rettungsdienstlichen Behandlung vor Ort wurde die Frau in ein Krankenhaus transportiert. Die restlichen fünf Bewohner konnten sich vor dem Eintreffen der Feuerwehr selbstständig ins Freie retten. Sie wurden nicht verletzt.

Das Feuer in der Erdgeschosswohnung konnte schnell gelöscht werden. Nach der Entrauchung des Gebäudes konnten alle Bewohner in ihre Wohnungen zurück. Insgesamt waren 20 Einsatzkräfte über eine Stunde im Einsatz. Die Polizei übernimmt die Brandursachenermittlung.

(Quelle: Feuerwehr Oberhausen, Foto: ANC-NEWS)