Donnerstag, 3. Januar 2019

Essen: Bahnmitarbeiter (36) stürzt bei Kontrolle ins Gleis - Öffentlichkeitsfahndung der Bundespolizei

Zu einem Raubversuch nach einer Fahrkartenkontrolle kam es bereits 25. September 2018 am Bahnhof Essen-West. Dabei stürzte das Opfer, ein 36-jähriger Bahnmitarbeiter, in die Gleisanlagen. Ein einfahrender Zug konnte zum Glück noch rechtzeitig bremsen. Jetzt veröffentlichte die Bundespolizei Fotos des Tatverdächtigen.

Der Bahnmitarbeiter kontrollierte zuvor gegen 14:00 Uhr Fahrausweise in der S-Bahn 3. Beim Halt des Zuges in Essen-Frohnhausen, stieg der bislang unbekannte Tatverdächte (siehe Fotos) ein und versuchte durch Sitzplatzwechsel, der Überprüfung zu entgehen.

Bei der Kontrolle des Mannes am Bahnhof Essen-West öffneten sich die Türen der Bahn und der Tatverdächtige versuchte zu flüchten. Dann soll es zu einem Handgemenge außerhalb der Bahn gekommen sein, bei dem der Bahnmitarbeiter das Gleichgewicht verlor und aufs Gleis stürzte.

Zu diesem Zeitpunkt fuhr ein Zug in den Bahnhof ein, welcher sofort eine Schellbremsung einleitete, um das Opfer nicht zu überrollen. Der Angreifer, der bei dem Handgemenge den Rucksack des Mitarbeiters entwendete, rannte über die Gleisanlagen und konnte entkommen. Die Beute ließ er bei der Flucht in einem Gebüsch fallen. Die Bundespolizei sicherte Videoaufzeichnungen aus dem Zug und fragt nun: Wer kann Hinweise zu dem Tatverdächtigen geben, der wie folgt beschrieben wird:

  • dunkelhäutig
  • ca. 1,70 m
  • markantes, eckiges Gesicht
  • circa 35-Jahre alt
  • Kleidung: Siehe Fotos der Überwachungskamera

Hinweise nimmt die Bundespolizei unter der kostenfreien Servicenummer 0800 6 888 000 oder jede Polizeidienststelle entgegen.

(Quelle/Fotos: Bundespolizei)